LIEBE ZUR EINFACHHEIT: Stadtspaziergang

Ich liebe es, die eigene Stadt zu erkunden. Einfach kreuz und quer durch die Straßen zu schlendern ohne Ziel und Zweck. Sich vom Bauch leiten zu lassen. Zu laufen, zu schauen, zu hören, zu schmecken was es gerade wieder Neues zu entdecken gibt. Neue Geschäfte zu erforschen, neue Lokale zu besichtigen. Ich laufe gerne durch Nebenstraßen, die ich noch nicht kenne. Ich entdecke dabei immer wieder Orte, die ich noch nie gesehen habe.

Diesmal entdecken mein Lebenspartner und ich ein kleines Cafe, das mit schrägen alten Möbeln eingerichtet war. Das namenlose Cafe, in der Nähe vom Haus des Meeres gelegen, hatte als Symbol eine Taube (auf der Rechnung). Das „Tauben-Cafe“ entführte uns für ein paar Minuten in eine ganz andere Welt. Ich beobachte dann die Menschen und überlege, was wohl ihre Geschichten sind, die sie zu erzählen haben. Ich genieße diese Zeit.

Unsere Sitzgelegenheit, ein altes Krankenhausbett, stellte sich als überraschend bequem heraus. Ansonsten bestand das Mobiliar aus winzigen Tischen und Sesseln verschieden Stils. Eine alte Holzrodel stand rechts neben dem Eingang. Wenn ich konzentriert lausche, kann ich noch das Kinderlachen aus der Vergangenheit hören, als der Schlitten noch seinem eigentlichen Zweck diente.

Nach einer Stärkung im Cafe auf dem Weg nach Hause kamen wir noch an einer kleinen belgischen Waffel- und Schokoladeboutique (wo ich Kekse verkostete) und einem kleinen Straßenfest vorbei. Der ansässige Frisör lud zum Haarschnitt unter freiem Himmel ein. Dort saßen sogar zwei mutige Männer auf den bereitgestellten Sesseln. Diese ließen sich, voneinander getrennt nur durch einen Spiegel, eine neue Frisur schneiden.

Ach ja, da war dann noch die geführte Meditation für jedermann im Zelt mitten auf der Mariahilfer Straße…

Ich liebe Stadtspaziergänge, die einfachen Dinge genießen und nebenbei Neues erfahren.

Herzliche Grüße,

Eure Caroline

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2 Gedanken zu “LIEBE ZUR EINFACHHEIT: Stadtspaziergang

    • Du hast vollkommen recht. Ein schöner Gedanke, in der Stadt der „kleinen Wunder“ zu leben. 🙂 Danke für deinen netten Kommentar! Ich freue mich darüber !

      Herzliche Grüße,

      Caroline

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