LIEBE ZUM LEBEN: Zufriedenheit

Mein Schatz und ich haben am Wochenende sehr interessante und gute Gespräche geführt. Unter anderem darüber, ob wir zufrieden sein können mit dem Leben, das wir geführt haben.

Mein Onkel ist leider seit einigen Wochen schwer krank. Er ist derzeit in einer neurologischen Rehab-Einrichtung untergebracht. Leider hat mein Onkel kaum Interessen gehabt, außer seinen Arztberuf, Tennis spielen und Haifische. Trotzdem glaube ich, dass er, wenn mein Onkel nochmals die Chance dazu bekäme, wieder alles so machen würde, wie er es gemacht hat.

Da ist mir bewusst geworden, wie viel mich interessiert und wie viel ich schon gemacht habe. Wenn ich jetzt tot umfallen würde, dann wäre ich sehr stolz und zufrieden aus meinem Leben gegangen. Das ist ein total befreiendes Gefühl für mich.

Natürlich haben sich meine Lebenspläne immer wieder geändert, und ich mache derzeit nichts aus meinem Studium oder meinen anderen Ausbildungen, dennoch habe ich so viele andere Sachen gemacht und Menschen kennengelernt, die mich gelehrt, berührt und erfüllt haben, dass ich total zufrieden bin. Es ist wichtig im Jetzt und Hier zu sein. Die Zukunft wird noch geschrieben, die Vergangenheit ist nicht mehr zu ändern. Ich bin froh, dass ich mein Leben genau so gelebt habe, wie ich es getan habe.

Das Schicksal hat die Meilensteine meines Lebens sowieso gesetzt, also wird alles, was ich erleben soll, auch eintreffen. Alles dazwischen und die Dauer zwischen zwei Meilensteinen bestimme ich selbst, so zumindest meine Vorstellung.

Seid ihr mit eurem Leben zufrieden? Ich freue mich über eure Kommentare.

Herzliche Grüße,

Eure Caroline

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Kurzmitteilung

LIEBE RAUM GEBEN: Teil 2

Liebe fängt bei sich selber an, daher bitte ich euch heute mindestens 3 Dinge/ Charaktereigenschaften aufzuschreiben, auf die ihr stolz seid.

Dankbarkeit zu zeigen für das, was man schon hat, öffnet die Tür zu Selbstliebe.

 

LIEBE ZUR NATUR: Der Wald, mein Schatz und ich

Am Samstag machten mein Schatz und ich wieder einmal den Wienerwald unsicher. Wir wanderten von Rodaun über die Perchtoldsdorfer Heide, die Franz-Ferdinand-Hütte, die Kugelwiese, die Seewiese, den Gaißberg und Kaltenleutgeben zur Wiener Hütte, um dann von der Schnellbahnstation Liesing heim zu fahren.

Der Tag war recht bedeckt und grau, aber es regnete nicht. Nach einem ruhigen, angenehmen Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Rodaun. Von dort gingen wir frohen Mutes weiter zur Perchtoldsdorfer Heide. Hier trafen wir gleich auf zwei Schafherden. Hübsche Tiere mit langer brauner oder weißer Wolle und langen flauschigen Schwänzen. Eines hatte einen weißen Fleck am braunen Kopf und eine weiße Schwanzspitze. Andere hatten sogar weiß-braun gemischte Wolle. Ich blieb kurz stehen, um sie zu bewundern. Ich liebe Schafe. 🙂 Wir wanderten links an den Tieren vorbei weiter Richtung Franz-Ferdinand-Hütte.

Im Wald entdeckte ich einen wunderschönen seltenen Schwarzspecht mit einer hübschen roten „Kappe“ auf dem Kopf, der auf einem nahen Baum landete. Die Hütte erreichten wir nach ein paar weiteren Minuten Gehzeit. Dort machten wir eine kurze Trinkpause.

Franz-Ferdinand-Schutzhütte

Franz-Ferdinand-Schutzhütte

Danach machten wir uns auf den Weg Richtung Kugelwiese und Seewiese. Eine Gegend des Wiener Waldes, die wir noch nie zuvor betreten hatten. Ein kleines Abenteuer. Auch nahe des Gasthauses Seewiese genehmigten wir uns eine kurze Pause mit Wasser und Keksen.

Glockenblume

Frisch gestärkt wanderten wir Richtung Gaißberg weiter. Bei einem Unterstand ging es rechts über eine Wiese auf schmalem Pfad in den Wald hinein. Kurz nach Beginn des Weges entdeckte ich in all dem Laub und an einen bereits kahlen Baum gekuschelt ein letztes Zeichen des

Weg Richtung Gaißberg

Weg Richtung Gaißberg

vergangenen Sommers (siehe 2. Foto). Weiter ging es den Weg entlang Richtung Kaltenleutgeben. Auf dem Weg hinunter in den Ort kamen wir an einem Grundstück mit einem Hund vorbei. Anstatt jedoch sein Revier mit Bellen zu verteidigen, schmiegte sich der Hund ganz eng an den Holzlattenzaun, um zu signalisieren, dass er gestreichelt werden wollte. Also ging ich zu dem Tier hin und ließ ihn an meiner Hand schnuppern, die er gleich freundlich abschleckte. Ich nahm das als Aufforderung, ihn streicheln zu dürfen, was ich dann auch tat. Immer, wenn ich auch nur ein paar Sekunden unterbrach, kuschelte sich der Hund wieder ganz eng an den Zaun und steckte sogar seine Schnauze durch die Lücken zwischen den Latten, um meine Hand abzuschlecken, um mich dazu zu bewegen, weiterzumachen. Nach ein paar Minuten Streicheleinheiten, die der Hund sichtlich genoss, machten wir uns wieder auf den Weg Richtung Wiener Hütte.

Nach einer längeren, steilen Bergetappe und der Überquerung einer großen Wiesenfläche erreichten wir dann diese bekannte Hütte auch und genehmigten uns etwas zu trinken und ein paar Pommes mit Ketchup. Als wir zum Rückweg Richtung Schnellbahn aufbrachen, war es schon recht dämmrig, aber trotzdem sahen wir noch genügend. Kein Mensch war sonst mehr unterwegs. Ich genoss die Stille und den Duft des Waldes.

Wir hatten schon gute zwei Drittel des Weges hinter uns, als ich kurz nicht aufpasste und an einem unter dem Laub verborgenen Stein abrutschte, mit dem rechten Fuß umknöchelte und dann auf die linke Seite stürzte, wobei ich mit der linken Hand über die Steine schürfte und diese dabei ebenfalls leicht verletzte. Mein Schatz schnappte mich gleich unter den Armen und half mir aufstehen, um eine sofortige Schwellung zu verhindern (innerhalb der ersten beiden Minuten). So tappste ich dann vorsichtig, halb auf meinen Schatz gestützt, den Weg weiter hinunter, was auch überraschend gut klappte.

So erreichten wir nach rund 5 Stunden (mit allen Pausen) wieder die Schnellbahn am Liesinger Platz.

Eine tolle Herbst-Wanderung, die ich nie vergessen werde (nicht nur wegen meines verletzten Knöchels).

Herzliche Grüße,

Eure Caroline

LIEBE ZUM TEE: TÊTE À TEE

Ich habe in Wien einen Kraftplatz gefunden. Wenn ich ihn betrete, dann lasse ich meine Probleme und Sorgen für eine Weile vor der Türe stehen und mir eröffnet sich eine andere Welt.

Ein Duft aus 1001 Nacht umfängt mich und allerlei feine Wohlgerüche steigen mir in die Nase, wenn ich den Salon betrete. Ich kann aus einer schier unendlichen Auswahl an Tee in höchster Qualität aus aller Herren Ländern – von den besten Teegärten der Welt – wählen. Auch kostbare Raritäten finden sich im Sortiment. Jeder Teefreund findet sicher etwas nach seinen Geschmack.

Der Tee zieht, da habe ich Zeit, aus der Auswahl an köstlichen, handgemachten Kuchen und anderen Leckereien zu wählen. Da fällt mir die Entscheidung oft schwer. Auch diverses Zubehör rund um das Thema kann man hier bekommen.

Meine Augen erfreuen sich auch an der liebevollen Einrichtung des Teesalons. Bei meinen regelmäßigen Besuchen entdecke ich immer wieder Neues. Hier fühle ich mich wohl, hier bin ich unter Freunden.

Die Besitzerin Eva Horvath empfängt jeden Gast mit freundlichen Worten. Jeder Kunde wird kompetent beraten und bewirtet.

Mittlerweile komme ich fast jede Woche einmal in den Teesalon. Für mich ist dieser Besuch zu einem liebgewordenen Ritual geworden. Zeit für mich, Zeit für Tee, Zeit für nette Gespräche.

Ich habe dort schon vielerlei interessante Persönlichkeiten kennengelernt. Besonders in der Tee-Saison finden im Teesalon Tête à Tee kulturelle Veranstaltungen mit bekannten Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur statt. Mit allerlei essbaren Köstlichkeiten mit passender Teebegleitung dazu. Ein Fest für alle Sinne.

Herzliche Grüße,

Eure Caroline

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PS: Die Fotos vom Teesalon wurden mir freundlicherweise von Eva Horvath zur Verfügung gestellt.