LIEBE ZUM SCHREIBEN: 2014 im Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Eine Cable Car in San Francisco fasst 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 410 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 7 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

LIEBE RAUM GEBEN Teil 3: Kuscheln

Was kann man an diesen kalten, windigen Tagen (auch sonst) denn Besseres machen, als sich den Partner, die Kinder, den Hund, die Katze, die Mama, den Papa, vorhandene Geschwister zu schnappen und so richtig schön zu kuscheln? Wenn das alles nicht vorhanden ist, dann wenigstens ein Kuscheltier oder eine warme Kuscheldecke hernehmen.

Am besten einen schönen warmen Tee dazu, am besten mit Zimt oder anderen wärmenden Gewürzen (wenn gemocht), vielleicht einen Löffel Honig für den Kreislauf dazu, den restlichen Lebkuchen, falls vorhanden, aufgefuttert und dann ab aufs Sofa, aufs Bett, auf den Boden – soweit mit Teppich oder Heizung ausgestattet – oder ganz romantisch auf einem Heuboden – nur mit Decke darunter, sonst pickst das ganz schön!!- hingelegt, in Löffelchenstellung oder sonst einer bequemen Lage und die Wärme des anderen genießen.

Mit Tieren zu kuscheln ist da nicht ganz so einfach, besonders, wenn sie es nicht gewohnt sind. Ich genoss es immer sehr, wenn sich die Katze zu mir auf den Schoss gesetzt hatte, um sich meinen Streicheleinheiten wohlig hinzugeben. Vertrauen pur. Auch mit Hunden kann man kuscheln, wenn sie es zulassen. Als Kind habe ich mich gerne zu unserer damaligen Hündin Nena gelegt, den Kopf auf ihrer Flanke. Meine Hand streichelte ihren Kopf. Das war super.

WAS FÜR EINEN SINN HAT KUSCHELN?

Berührung senkt nachweislich den Cortisolspiegel und hilft dadurch Stress abzubauen. Es fördert die Bindung zwischen Familienmitgliedern und dem Partner/der Partnerin, da beim Kuscheln Oxytocin frei wird, unser körpereigenes Bindungshormon. Dieses Hormon verursacht übrigens auch die Mutter-Kind-Bindung nach der Geburt oder die Paarbindung bei Verliebten oder führt zu Verliebtheitsgefühlen nach dem Sex. In längeren Beziehungen lassen leider häufig die Kuschelmomente und Streicheleinheiten nach oder verschwinden ganz. Irgendwann kann es sein, dass sich die Liebe verflüchtigt, und das Paar dann auseinander geht. Daher immer daran denken: kuscheln, küssen und Händchen halten bewirken viel mehr, als nur schöne Momente. Sie erhalten und stärken nachweislich Beziehungen!!

EIN AUSFLUG INS TIERREICH

Bei unseren Verwandten im Tierreich, den Primaten, ist das Grooming üblich, um Bindungen und Freundschaften zu pflegen. Dabei durchkämmt (daher die englische Bezeichnung) das rangniedrigere Tier das Fell des ranghöheren Tieres, um die dort gefundenen Parasiten zu vernichten. Das fördert nicht nur die Gesundheit der Gruppe (weniger Parasitenbefall), sondern dient eben auch der Stressreduzierung, der Freundschaftspflege, der Bildung von Allianzen und dem Frieden in der Gruppe.

Wenn wir Menschen uns eine ähnlich lange Zeit mit Grooming beschäftigen müssten, hätten wir keinerlei Zeit mehr, anderes zu tun, weil unsere Gruppen im Durchschnitt viel größer sind. Daher haben wir die Sprache erfunden. Damit können wir in viel kürzerer Zeit viel mehr soziale Kontakte pflegen und knüpfen als mit körperlicher Berührung. Die moderne Zeit kam dann noch mit verschiedenen sozialen Netzwerken, Blogging und Skype. Nur leider vergessen wir dabei, dass durch dieses Vor-dem-Kasterl-hocken oder dem Mit-dem-Handy-dauernd-am-Ohr-Rumgelaufe die körpereigene Hormon-Doping-Maschinerie zum erliegen kommt. Keine Bindungshormone, keine Glücksgefühle, viel Stress für den Körper.

FAZIT

Das heißt also für uns: wieder mehr kuscheln, persönliche Kontakte mit ausgewählten, einem viel Energie gebenden Menschen pflegen. Diese umarmen, viel küssen und mit ihnen noch mehr kuscheln.

Viel Spaß und herzliche Grüße,

Eure Caroline

LIEBE ZUR EINFACHHEIT: Frohe Weihnachten!

Ich wünsche Euch allen ein fröhliches und vor allem friedliches Fest der Liebe, angenehme und erholsame Feiertage und auch gleich einen guten und erfolgreichen Start ins neue Jahr.

Ich werde jetzt bald auf Urlaub fahren und werde die ruhigste Zeit nach dem Trubel der letzten Wochen nutzen, um mit meinem liebsten Lebenspartner ein paar schöne Stunden zu Zweit zu genießen. Ich freue mich auf herrliche Spaziergänge in Eisenerz/Steiermark (Österreich). Auf gemütliches Essen, ein paar ruhige Tage mit meinem Schatz, der am Tag vor Silvester auch noch Geburtstag hat.

Bevor ich allerdings diese schöne Zeit genießen kann, ist heute noch viel feiern angesagt. Zuerst bei Papa, dann bei Mama. Ich bin froh, wenn diese ganze Feierei, der Stress, die schlechte Laune vorbei sind, und ich mich wieder anderen Dingen widmen kann.

Ich wünsche mir, dass wir uns wieder mehr rückbesinnen, was Weihnachten wirklich bedeutet. Keine sinnlosen Geschenke, ohne Streitereien, mit Achtsamkeit und Liebe. Am besten das ganze Jahr über. Meine Mama macht sich jedes Jahr eine irre Mühe mit dem Kochen von Bergen von Essen, hat einen riesen Stress damit und ist dadurch extrem leicht reizbar, und ein Funken genügt und die Stimmung ist auf 180. Nein, dass ist nicht meine Vorstellung von Weihnachten.

Zurück zur Einfachheit. Ein netter Spaziergang, einfaches gutes Essen, vielleicht sogar zusammen gekocht, ohne Geschenke, einfach nur zusammen sein, sich gut unterhalten, Musik hören und die angenehme Stimmung genießen. Ein paar Kerzen angezündet, es riecht nach Tee und Keksen und der Baum funkelt im Hintergrund um die Wette mit den Sternen am Himmel. Lachen und fröhlich sein, gemeinsam feiern, alle am Tisch, Zeit für die Familie. Das ist mein Traum von einem perfekten Weihnachten für mich.

Herzliche Grüße,

Eure Caroline

LIEBE ZUM REISEN: NÜRNBERG und die Deutschen

Ein großer Wunsch von mir ist am Wochenende in Erfüllung gegangen. Ich war endlich einmal in Nürnberg, um dort einen echten Nürnberger Lebkuchen zu essen. 🙂 Dieser war übrigens sehr gut. 🙂 Auch die Nürnberger Rostbratwürstl sind bekannt und beliebt. In einem wirklich urigen, kleinen Gasthaus in der Albrecht-Dürer-Straße Nr. 3 (gerade mal 11 Tische) speisten wir köstliche Backers (Kartoffelpuffer) mit einer würzigen Steinpilzsauce.

Wirklich eine freundliche Stadt mit viel Fachwerk, das ich so liebe, alten Gemäuern, ein wenig mittelalterlichem Charme und köstlichen Genüssen für Leib und Seele. Bekannt für seinen Christkindlesmarkt (so schreibt man den wirklich), der noch ohne Kitsch, aber mit viel Tradition, viel Speis und Trank und mit vielen schönen Dingen aus Glas, zum dekorieren, zum stempeln, zum aufstellen und anschauen aufwarten kann. Leider zieht das auch gefühlte Millionen an Menschen (gleichzeitig) an. Für Hochsensible also nur für wenige Minuten wirklich erträglich, für andere auch nicht viel länger. Das ist der Nachteil, wenn man diesen schön an der Frauenkirche gelegenen Christkindlesmarkt besuchen will. Bei nächsten Mal kommen wir, wenn es warm ist, dann gibt es auch herrliche Parkanlagen mit Seen, die wir leider in der kurzen Zeit nicht sehen konnten, zu entdecken. Das ist einer dieser Städte, wo ich mir vorstellen könnte, zu leben. Albrecht Dürer verbrachte dort viel Zeit, meistens beim Arbeiten. Sein Haus haben wir auch besucht. Es ist sehenswert, besonders der Audioguidetext macht Freude. Der „Geist“ von Dürers Frau plaudert informativ und kurzweilig über das Leben in der damaligen Zeit. Das berühmte Spielzeugmuseum muss leider noch etwas auf unseren Besuch warten. Von außen hat es schon einmal interessant ausgesehen.

Man kann viel über die Deutschen sagen, aber bisher hatte ich nur nette Erlebnisse mit ihnen. Auf dem Weg vom Hotel in Nürnberg, das etwas außerhalb der Altstadt lag, zum Weihnachtsmarkt kamen wir mit einer sehr netten alten Dame ins Gespräch, die gleich alle um uns herum ins Gespräch mit einbezog.

Ein anderes Mal, es ist schon ein paar Jahre her, machten wir eine Deutschlandtour mit meinem damals noch vorhandenen Auto. Wir starteten in Bayern und kamen gerade rechtzeitig bei einem Fest vorbei. Also parkten wir den Wagen etwas schräg auf einer nahen Wiese, die als Parkplatz diente, und genossen die Musik und mein Schatz das Bier. Als wir dann wieder fahren wollten, stellten wir leider fest, dass das nicht so einfach sein würde. Ein kräftiger Regenguss hatte den ganzen Platz aufgeweicht, und durch die Schräglage konnten wir mit dem Auto nicht weg. Schnell fanden sich allerdings ein paar hilfsbereite Burschen und kamen mit einem Kleintraktor daher, um uns abzuschleppen. So konnten wir dank ein paar freundlicher Menschen unsere Fahrt fortsetzen.

Mein Schatz stammt auch aus Deutschland, zuletzt lebte er in Berlin, ursprünglich geboren wurde er in einer kleinen Stadt nahe Schwäbisch Hall. Seine Schwester, sein Schwager und sein einer Neffe wohnen auch noch dort. Meistens besuchen wir sie einmal im Jahr. In Passau wohnen auch noch Freunde von ihm, die wir auch hin und wieder sehen.

Ich freue mich schon sehr auf unseren nächsten Deutschlandbesuch.

Herzliche Grüße,

Eure Caroline

LIEBE ZUR EINFACHHEIT: Weihnachtsgeschenke

Heute hat mein Papa eine Weihnachtskarte vom Verein „Menschen für Menschen“ bekommen. Das war noch nicht das Besondere, warum ich hier schreibe, sondern das Bild auf der Vorderseite. Darauf sind zwei äthiopische Jungen abgebildet, die voller Stolz, Freude und Glück ein ganzes Bündel von Rüben, Mangold und Zwiebel in Händen halten. Im Hintergrund sieht man ein Feld, das ihre Eltern mit Hilfe von Spendengeldern und diversen Kursen erfolgreich selbst bewirtschaften konnten und so für das leibliche und auch finanzielle Wohl ihrer sehr großen Familie (11 Kinder plus Eltern) beitragen können.

Ich bin ganz gerührt von diesem Bild, zeigt es doch, wie einfach es doch sein kann, Menschen glücklich zu machen. In Äthiopien sind die Menschen schon zufrieden und dankbar, wenn sie Hühner, ein Stück Farmland für Gemüse und einen Ofen bekommen, um sorgloser und weniger arbeitsreich leben können.

Wenn ich zur Zeit in Wien spazieren gehe (könnte ich jetzt beliebig gegen eine andere Stadt in Europa austauschen), sehe ich hunderte Menschen, die kopflos herum hetzen, um ihren Lieben Tonnen von Geschenken zu machen, die noch dazu oft unpassend sind, weil sie sich gar nicht überlegen, was ihren Familienmitgliedern und Freunden denn überhaupt gefallen würde. Da schenke ich lieber nichts oder etwas, was man dann zusammen machen kann. Sonst frage ich eben nach, was sich derjenige wünscht. Oft ist das Geschenk, mit jemandem mal wieder ausgiebig Zeit zu verbringen, zusammen zu sitzen, zu reden, einen Tee zu trinken oder was sonst gemocht wird zu tun, das beste Geschenk, besonders heutzutage, wo jede Minute eines Tages effizient verplant ist oder auch total chaotisch verschwendet wird. Viele kommunizieren bloß noch per Telefon oder Mail oder WhatsApp (oder wie auch immer der Dienst jetzt gerade heißt), miteinander und verbringen kaum mehr persönliche Zeit von Angesicht zu Angesicht. Besonders alte Menschen verarmen zusehends psychisch und physisch, weil sie kaum mehr berührt oder einfach einmal in den Arm genommen werden.

Also Leute, trefft euch wieder mehr von Angesicht zu Angesicht. Verlasst eure Computerbildschirme und Tastaturen und berührt euch wieder mehr! Umarmt euch, kuschelt so oft als möglich! Schenkt euren Freunden Zeit und Liebe, das ist wertvoller als alles, was man in irgendeinem Geschäft kaufen könnte!

Herzliche Grüße,

Eure Caroline

Kurzmitteilung

LIEBE ZUR WERTSCHÄTZUNG: DANKE!

Heute sage ich DANKE! Hier geht es zu meinem heutigen Beitrag auf lebensspurfragmente zu diesem Thema.

Herzliche Grüße,

Caroline

LIEBE RAUM GEBEN: KÜSSE

Wann habt ihr eure Partnerin oder euren Partner zum letzten Mal so richtig innig geküsst? Ganz lange, voller Leidenschaft und Liebe, voller Begeisterung und Genuss? Schon lange her? Was gibt es da besseres als in einer kalte, dunklen Winternacht ein paar Kerzen anzuzünden, eine angenehme ruhige Musik aufzulegen, sich den Partner oder die Partnerin zu schnappen und einfach loszulegen?

Augen zu, mit den Gedanken ganz beim Tun, mit Zunge oder ohne, langsam oder schnell, zärtlich oder leidenschaftlich. Einfach intuitiv hinfühlen, was passt. Sich dem Küssen hingeben, Raum und Zeit für ein paar Minuten vergessen. Ein paar Minuten wertvolle Partnerschaftszeit, neue Kraft schöpfen. Das ist so wichtig, gerade in der oft so stressigen (Vor-)Weihnachtszeit. Außerdem fördert häufiges Küssen das Immunsystem, baut Stress ab, stärkt die Beziehung und macht natürlich auch Lust auf mehr… 😉

Zusammengefasst: Küssen ist einfach toll! 🙂

Also Leute, auf was wartet ihr noch?

Herzliche Grüße,

Eure Caroline

LIEBE ZUM ESSEN: LEBKUCHEN

So ein köstlicher, honigsüßer Lebkuchen ist schon was für Leib und Seele, finde ich. Neben Zimtsternen wohl mein zweites Lieblingsnaschzeug im Winter.

Wenn diese kleinen Liebeskuchen so verführerisch nach Zimt, Nelken, Anis und Honig duften, dann gehen mein Herz und mein Mund auf. Ja, wer sich, so wie ich, viel mit Ernährung beschäftigt, der weiß, dass Zimt, Gewürznelken, Anis und Vanille eine perfekte Vorbereitung auf kuschlige Partnermomente sind, besonders, wenn man nach dem Kuscheln noch aktiv werden will. 😉 Diese feinen Gewürze, besonders Zimt und Nelken, fördern die Durchblutung in den Geschlechtsorganen, bei Mann und Frau gleichermaßen. Anis und Vanille sind gute Aphrodisiaka und Honig ist mit seiner Mischung aus Glukose (auch Traubenzucker genannt) und Fruktose perfekt für den Energienachschub vor einem romantischen Schäferstündchen. Die Energie geht schnell ins Blut und fördert die Leistungsfähigkeit. Das im Lebkuchen enthaltene (Vollkorn-)mehl ist dann für den Ausdauer-Bettsportler das ideale „Doping“-mittel.

Wenn der Lebkuchen nicht gerade dick mit Schokolade überschichtet ist und mit viel süßem, alkoholhältigem Punsch hinuntergespült wird, ist diese Leckerei auch mit der schlanken Linie vereinbar. Mit viel Genuss und gutem Gewissen in Maßen genossen, fördert der Lebkuchen das Liebesleben und hilft bei stressigen Phasen als Rehabilitationsmaßnahme genussvoller Güte. 🙂

Meinen Wunsch nach original Nürnberger Lebkuchen vor Ort wird dieses Jahr endlich genüge getan, denn ich darf diesen direkt am Weihnachtsmarkt dieser schönen Stadt Nürnberg genießen. Freue mich schon sehr auf diesen Moment.

Herzliche Grüße,

Eure Caroline

LIEBE ZUM LEBEN: Meine Kraftquellen

Ich habe in den letzten Tagen festgestellt, dass ich ganz viele tolle Kraftquellen habe, die ich als Hochsensible sehr gut brauchen kann. Nachstehend ein paar davon, die mir spontan eingefallen sind.

1) Mein Schatz und meine wenigen, dafür umso wertvolleren und innigeren Freunde

2) Ganz viel Kuscheln und natürlich auch guter Sex

3) Tee trinken im Teesalon, mit meinem Schatz, mit Freunden

4) Bücher, am liebsten bunt durcheinander und mittlerweile ganz viele unterschiedliche Autoren und Genres, und Blogs über alles Mögliche lesen

5) Ganz viel Musik hören, dank meines besten Freundes ganz viele neue tolle Musiker kennengelernt, die ich mittlerweile sehr gerne und viel höre

6) Ganz viel Kino, fast alles, außer stupider Horror, (Anti-)Kriegsfilme und Komödien mit wenig Handlung und Sinn. Am liebsten Woody Allen-Filme, Filme mit Colin Firth oder Hugh Jackman oder anderen feschen Mannsbildern 😉 oder sogen. „Alternativfilme“.

7) in die Natur raus gehen: wandern, Tiere beobachten, meine Sinne benutzen, die Energie des Walds in mir spüren, bei Gelegenheit paddeln und ähnliches usw.

8) Origami: japanische Papierfaltkunst; meist allein, manchmal habe ich auch schon Kurse besucht, um Gesellschaft zu haben, obwohl ich das seit meinem 10 Lebensjahr mache.

9) Meine beiden Blogs betreuen

10) Schreiben an sich, Kommentare, Beiträge, Mails, Gedichte, früher auch Geschichten

11) Meine freiwillige Tätigkeit im Lernclub des Nachbarschaftszentrums des Wr.       Hilfswerks

12) Neues lernen und ausprobieren: u. a. habe ich sogar mal einen Schaf-Scher-Kurs gemacht, weil das meine Lieblingstiere sind, einen Tandem-Paragliding-Flug mit einem Akrobatiklehrer (das war Zufall) und ein Bungee Jump vom Donauturm in Wien (höchste Sprungplattform in Österreich, 150 Meter) zu meinem 30er dieses Jahr.

Herzliche Grüße,

Eure Caroline

 

 

LIEBE ZU KINDERN: EHRLICHKEIT

Am Samstag waren mein Schatz und ich in Linz zu Besuch bei meiner lieben Volksschulfreundin Silvia und ihrer süßen Tochter. Wir sind durch die Altstadt spaziert und haben die Weihnachtsmärkte besucht. Sogar ein paar echte, lebendige Schafe haben wir entdecken können und eine Blaskapelle hat gerade zur rechten Zeit am Hauptplatz zu spielen begonnen. Die Tochter meiner Freundin ist jetzt bald 2,5 Jahre alt, sehr schlau und spricht fast perfekt. Sie hat schon ein riesiges Vokabular und versteht noch mehr.

Was mich aber immer wieder erstaunt, ist die Ehrlichkeit der Kinder. Wenn Kinder jemanden mögen, zeigen sie es ebenso deutlich, wie, wenn sie einen nicht mögen. So auch bei Silvias Tochter. Ich liebe es, wenn sie mir vertrauensvoll ihre Hand hinhält, wenn sie sich zu mir setzt, damit ich ihr ihre Hausschuhe anziehen kann, oder sie mich bittet, ihr ein paar Bücher vorzulesen.

Doch der wunderbarste Moment gestern war jener, bei dem sie plötzlich „Meine Caro“ sagte, dies mehrmals wiederholte und mich dabei freundlich angelächelt hat. Das hat mich glücklich gemacht. Manchmal kuschelt sie sich auch an mich, um mir zu zeigen, dass sie mich mag. Ich liebe Kinder, besonders ihre eisbrechende Ehrlichkeit, ihr Lachen und ihre wundervolle Art, die Welt zu sehen, und ihre Begeisterung für alles und jeden.

Es war ein herrlicher Tag mit Punsch, Tee, Lebkuchen, Früchtebrot und Maroni.

Herzliche Grüße,

Eure Caroline