LIEBE ZUM REISEN: Auf den Spuren der Huzulenpferde

Liebe Freunde,

endlich ist mein Urlaub in Griffweite. Nur mehr diese Woche, dann sind mein Schatz und ich für zwei Wochen weg. Ich kann die freie Zeit kaum mehr erwarten. Die letzten Wochen waren mehr als anstrengend. In jederlei Hinsicht.

Dieses Jahr geht es wieder nach Polen. Wir waren schon vor drei Jahren mal in diesem vielseitigen Land. Damals war es Kajak-Fahren auf der Masurischen Seeplatte. Echt eine Reise wert. Für alle, die Wasser und Paddeln lieben und eine wenig berührte Natur genießen wollen. Nach dieser Tour war ich sogar für einige Monate Vegetarierin.

Diesmal fahren wir in ein Gebiet von Polen, wo eher die Einheimischen Urlaub machen. Sehr abgelegen. Ein typischer Abenteuerurlaub eben, wie ich das mittlerweile liebe. Mein Schatz hat mich darauf gebracht. Einfache Quartiere, dort bleiben, wo es uns gefällt. Einfaches Essen, dort wo die Einheimischen auch essen. Mehr oder weniger verrückte Dinge tun. Mit meinem Kauderwelsch-Sprachführer von Reise Know-How ein paar Brocken Polnisch ausprobieren. So etwas eben.

Diesmal sind wir u. a. auf den Spuren der Huzulenpferde unterwegs. Kleinpferde, die sehr geländegängig sind und sich sehr gut für Trekking-Reiten und angeblich auch Anfänger eignen. Letzteres sind wir. Auch wenn wir bereits auf Elefanten, Kamelen und Eseln geritten sind. Am besten gefiel mir Letzteres. Die Esel waren echt super. Nur das arabische Wort für „schneller“ hatte ich falsch ausgesprochen, sodass mein Esel nur auf Aufforderung unseres einheimischen Führers das getan hat, was ich wollte.

Worauf ich hinaus will, ist, dass wir, wenn möglich, gerne auf diesen süßen Pferden reiten wollen. Mal schauen, ob das klappt.

Dann ist noch ein wenig Wandern geplant und vielleicht auch wieder Kajak fahren, allerdings am Fluss diesmal. Kommt aber darauf an, wie schwierig das Gebiet dort ist. Wir sind nicht gerade Profis, noch nicht mal halbe. Eher Gelegenheitsfahrer, von Eskimorolle ganz zu schweigen. Fuhren schon einmal auf der Moldau und eben auf der masurischen Seenplatte. Viel mehr Erfahrung haben wir nicht. Schade eigentlich, ist echt ein super Sport. Gut fürs Selbstbewusstsein, die Selbsteinschätzung und den Mut.

So der Plan. Mitte Juli erfahrt ihr dann, was daraus geworden ist. 🙂

Ach, ja, meinen Geburtstag (9.7.) werde ich auch in Polen feiern. Seit langer Zeit mal wieder im Ausland. 🙂

Habt weiterhin einen schönen Sommer,

Eure Caroline

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LIEBE ZUR TOLERANZ: FREE HUGS

Regenbogenparade 1

Was tut man alleine bei der Regenbogenparade?

Natürlich, man umarmt fremde Menschen. Einfach so.

Das ist jetzt kein Witz. Das habe ich tatsächlich gemacht. Gleich fünf Männer mit „Free Hugs“-Schildern standen mehr oder weniger hintereinander an der Straße und begrüßten jeden, der es wollte, mit einer herzlichen Umarmung.

Ich habe das noch nie zuvor ausprobiert, entsprechend unsicher war ich beim ersten Typen. Bärtig, kräftige Statur. Teddybär. Sympatisch. Zögerlich näherte ich mich dem Mann. Wir umarmten uns kräftig. Danach war der Bann gebrochen. Beim nächsten war es schon leichter. Beim letzten, einer im Hawaiihemd, tanzend und Leichtigkeit ausstrahlend, ging ich sogar ganz locker und fröhlich auf ihn zu.

Ob ihr es glaubt oder nicht. Die Umarmungen taten echt gut. Danach war mir für ein paar Stunden richtig leicht ums Herz. Besonders, nachdem es derzeit in meinem Leben wieder ganz schön auf und ab geht. Ich bin echt urlaubsreif.

In meiner Familie ist ein Vulkan ausgebrochen. Derjenige ist jetzt für längere Zeit im Spital und wird wieder fit gemacht. Aus Respekt vor dem Betroffenen will ich darauf nicht näher eingehen.

Ich umarme euch jetzt alle ganz fest,

Eure Caroline

LIEBE ZUR LIEBE: LIEBESRAUM feiert 1. Geburtstag!

Liebe Freunde des LIEBESRAUMS!

Es ist soweit: *tatatatatata*

LIEBESRAUM feiert heute seinen

1. Geburtstag

Juhuuu !

Mein LIEBESRAUM ist stark gewachsen und wächst weiter dank EURER Hilfe und EUREM Interesse! Herzlichen Dank dafür!

Die Idee für meinen LIEBESRAUM ist bei einem Abendessen mit und zusammen mit einer ganz wichtigen, lieben und engen Freundin von mir entstanden. Ein paar Wochen später hatte ich dann endlich den Mut, um ihn auch zu starten. Denn um genau zu sein, ist LIEBESRAUM weit mehr als ein Blog bzw. soll es einmal werden.

Er ist Lebenseinstellung, Quelle der Inspiration und soll in Zukunft auch in der Realität stattfinden. In Form von LIEBESRAUM-FREUNDE-TREFFEN, einmal im Jahr oder auch nur alle zwei, je nach Lust und Laune und Nachfrage. Austausch, Vernetzung, persönliches Kennenlernen, die Liebe in die Welt hinaustragen. Denn Liebe teilen bedeutet mehr Liebe für alle.

Nur bin ich jetzt offen gesagt nicht so die gute Organisatorin für große Veranstaltungen.

Deswegen brauche ich EURE Hilfe:

1) Hättet ihr überhaupt Interesse an solchen Treffen?

2) Was würdet ihr euch für diese Treffen wünschen?

3) Wer ist gut im organisieren von Veranstaltungen und könnte mir gute Tipps geben oder sich vorstellen, mir dabei zu helfen?

Bitte schreibt mir! Am besten an meine Mailadresse: missparkerc@live.at oder hinterlasst eine Nachricht in den Kommentaren. DANKE!!!

Alles beginnt mit dem ersten Schritt und so habe ich ihn heute gemacht, damit LIEBESRAUM irgendwann den Sprung in die Realität schafft. Ich würde mich riesig freuen, wenn das wahr werden würde!!!

Herzliche Sonnengrüße,

Eure Caroline vom LIEBESRAUM

LIEBE ZUR NATUR: Schnee, Schuhe und Schokolade

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Ganz anders, als geplant, verbrachten wir unseren Kurzurlaub auf der Schneealpe. Freitag und Samstag. Freitag fahren noch Busse. Es war heiß, herrlich und abenteuerlich. Viele Wege führen hinauf, wir starteten von Kapelln aus, wie auch schon letztes Jahr, damals im August im Schneeregen, diesmal in der ersten Vorsommerhitze. Dabei ist es vermutlich noch der einfachste Weg gewesen. Dennoch war ich fertig, trotz genügend Wasser, Müesliriegel und Schokoweihnachtsmann (Ja, wirklich).

Unser Ziel war die Lurgbauerhütte. Die kannten wir auch schon von letztem Jahr. Nette Menschen, alles neu renoviert mit viel Holz, Schweiß und Detailverliebtheit. Köstliche Bio-(Milch)produkte aus der eigenen Sennerei bzw. vom eigenen Hof. Super köstlich. Nur diesmal ging es mir nicht so gut. Ich hatte von der Anstrengung starke Kopfschmerzen und mir war flau im Magen. Konnte das Abendmahl diesmal nicht genießen. Herrliche Landschaft, unglaublich vielfältige Flora. Sogar allerhand Schmetterlinge und allerlei Käfer. Der Enzian blühte auch schon. Wir waren an dem Tag wieder die einzigen auf der Hütte. Bei Regen verständlich, aber nicht bei dem herrlichen Wetter, vermutlich war es einfach viel zu heiß.

Ruhe, Frieden, Harmonie, Mensch, was brauchst du mehr? Genau das Richtige für mich.

Wir gingen früh schlafen. Das ist so, wenn man in die Berge geht. Man ist auch mit den ersten Sonnenstrahlen wieder munter. Nach einem stärkenden Frühstück wollten wir noch über den Windberg, einem der Gipfel, aber dazu sollte es nicht kommen.

Gerade ein paar hundert Meter gegangen, da löste sich die Sohle meines rechten Schuhs ab. Der andere war kurz davor. In McGyver-Manier hatte ich natürlich noch mein Taschenmesser gezückt und mit einer festeren Haushaltsschnur die Sohle an die Schuhe gebunden. Hat leider nicht viel genützt. Nach einiger Zeit habe ich dann mit der russischen Methode (allfällig mitlesende Russen mögen mir diesen Ausdruck verzeihen) gearbeitet und das kaputte Stück Sohle einfach von beiden Schuhen abgerissen. Das war dann gleich viel besser. Dafür habe ich jetzt vom ungewohnten Vorfußgang einen saumäßigen Muskelkater in den Waden und natürlich ist in solchen Momenten dann der Aufzug mal wieder kaputt. Beim heutigen Waschtag musste ich vier Mal vier Stöcke hoch und runter. Ich sage nur, das tut weh…

Mein Schatz war sauer und enttäuscht, weil der geplante Weg wegen meinen Schuhen nicht machbar war. Nun, ich konnte es in diesem Moment nicht ändern, da heißt es, das Beste daraus machen. Nächstes Mal schaue ich vorher, ob die Schuhe noch fit sind. Am schnellsten Weg nach unten, und das war der Weg nach Altenberg/Rax. Abenteuerlich über Schneefelder und Geröllhalden, aber dafür relativ zügig nach unten. Da fährt am Samstag nicht mal ein Bus zu vernünftigen Zeiten, nur zwei früh am Vormittag. Ich rief ein Taxi aus Mürzzuschlag. Das war zwar teuer, aber anders wäre es nicht zumutbar gewesen.

Herzliche Grüße aus dem heißen Wien,

Eure Caroline