LIEBE ZUM REISEN: Polen – der Süden für neugierige Naturfreunde

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Gute Reiseführer sind schwer zu finden, besonders welche für Individualreisende wie mich oder meinen Schatz.

Die Reiseführer von REISE-KNOW-HOW sind da wirklich eine Ausnahme. Sie präsentieren sich mit viele bunte Fotos, detailierten Ortsplänen, Übersichtskarten, einer kleinen Sprachhilfe, einem umfassendem Kapitel „Praktische Reisetipps“, Hinweisen zu Unterkünften jeder Preislage, Kulinarischen Tipps, Exkursen zu interessanten Themen, einem ausführlichen Land und Leute-Kapitel und auch Hinweisen zu öffentlichen Verkehrsmitteln. Letzteres ist besonders für uns von Interesse, da wir uns sehr gerne unter die Einheimischen mischen und nur selten Autos ausleihen.

Der Reiseführer „Polen der Süden“, (6., neu bearbeitete und komplett aktualisierte Aufl. 2015/16), von der in Polen geborenen Izabella Gawin überzeugte mich besonders durch die liebevoll recherchierten, grau hinterlegten Hinweise in den einzelnen Kapiteln, die besonders sehenswerte oder interessante Details zu manchen Regionen oder auch besonderen Gebäuden preisgeben. So fanden wir dort auch den Hinweis zu den Huzulenpferden in dem abgelegenen Gebiet der Waldkarpaten. Auch Tipps für besonders empfehlenswerte Wanderrouten kann man hier finden. Weiters zeigt Frau Gawin dem Leser auch ihre ganz persönlichen Highlights abseits des Hauptrouten, die entsprechend farblich markiert sind.

Das Kapitel „Land und Leute“ ist mir persönlich bei Reiseführern besonders wichtig. Das Kennenlernen der Kultur, des Charakters der Einheimischen, der gesellschaftlichen Regeln, der Tier- und Pflanzenwelt, des Klimas, der Kulinarik und der Sprache gehört für mich nicht nur unbedingt zum Reisen dazu, sondern bringt den Menschen auch den nötigen Respekt entgegen, wie ich finde. Dieser macht für mich den Unterschied zwischen Tourist und Reisenden aus.

Im Reiseführer „Polen der Süden“ finden sich auch viele Tipps für die zahlreichen (sportlichen) Aktivitäten, die dieses wunderschöne Land bietet. Von A wie Angeln bis W wie Wintersport wird jeder neugierige Naturfreund etwas für sich finden.

Südpolen bietet für jeden etwas. Die größeren Städte warten mit zahlreichen Geschäften, gemütlichen Cafes und lobenswerten Restaurants auf. Die Kinos in Polen spielen aktuelle Blockbuster im Originalton mit polnischen Untertiteln. Bars und Feste aller Art locken die Besucher.

Am Land dagegen geht es gemütlicher zu. Dort ist perfekte Erholung für diejenigen zu finden, die Ruhe und wunderschöne Natur suchen. Grüne Hügel, Flüsse und eine reiche Flora und Fauna wollen entdeckt und bestaunt werden. Sogar Wölfe und Bären leben noch in den abgelegeneren Gebieten, die man dort mit etwas Glück und Geduld antreffen kann. Als wir dort waren, faszinierte mich besonders die reiche Vogelpopulation. Sogar den überaus selten gewordenen Eisvogel konnte ich dort sehen.

Zusammenfassend kann ich den Reiseführer „Polen der Süden“ für all diejenigen empfehlen, die abseits der ausgetretenen Pfade wandern und reisen wollen, die Spaß am individuellen Entdecken haben und die auch nicht vor dem Kontakt mit den gastfreundlichen und hilfsbereiten Einheimischen zurückschrecken. Sehenswürdigkeiten zu bestauen ist leicht, aber erst durch die Begegnung mit besonderen Menschen wird die Reise für immer im Herzen bleiben. Wer mit offenem Herzen reist, hat mehr davon.

Ich wünsche Euch viel Spaß, Neugier und Freude bei Eurer Polenreise mit einem Reiseführer von Reise-Know-How,

Eure Caroline

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LIEBE ZUM REISEN: Hoch zu Ross, zu Wasser und in der Höhe

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3 Anfänger-Reitstunden auf freundlichen Huzulen-Wallachen, 46 km Kajak fahren in 2 Tagen, ein Hochseilgartenbesuch, 2 kurze Wanderungen und eine lange 3,5 stündige, eine lange Floßfahrt durch den Nationalpark Pieniny (Gebirge) auf dem Grenzfluss Dunajec von Slowakei und Polen und einer lustigen Fahrt auf einem pfeilschnellen, kleinen Elektroroller. Dazu kamen noch zwei Museenbesuche, einmal ein Museum über die Hohe Tatra in Zakopane und ein tollen Freilichtmuseum mit alten Holzgebäuden aus 5 Jahrhunderten von Polen Geschichte und seinen verschiedenen Volksgruppen in Sanok, dem Tor zu den Waldkarpaten, wo die Huzulenpferde herkommen.

Unser Südpolen-Abenteuer kurz und knapp zusammengefasst.

Wie immer habe ich im Urlaub viel über meine Partnerschaft gelernt. Besonders beim Reiten habe ich gemerkt, wie viel mehr Führungskraft ich besitze, als ich bisher angenommen habe.

Pferde sind tolle Spiegel und sensible Tiere, die nur klaren Anweisungen Folge leisten. Besonders bei Anfängern, wie wir beide sind, versuchen sie alles, um nichts tun zu müssen oder etwas anderes, als der Reiter will. Der Wallach meines Schatzes ist meinem fast immer hinter her gedackelt, was mein Schatz zu verhindern versucht hat. Keine Chance.

Meine eigene Hochsensibilität hat mir beim Reiten eindeutig Vorteile gebracht. Ich hatte ein gutes Gespür für den richtigen Sitz und konnte dem Pferd meistens mit klaren Zeichen zeigen, was ich von ihm will und was nicht. Das war ein sehr stärkendes Erlebnis für mich.

Kajak fahren im 2er-Boot ist auch eine eigene Herausforderung für sich, wo wir am Anfang etwas Zeit gebraucht haben, um ein gutes Paddel-Team sein zu können.

Auch der Hochseilgarten, wo man sich gegenseitig helfen, motivieren und unterstützen soll, wenn man in luftiger Höhe Hindernisse überqueren muss, ist ein gutes Partnerschaftstraining. Selbstbewusstsein und Stressresistenz werden auch gefördert.

Fazit: Der Urlaub war viel zu kurz, es gibt noch so viel zu entdecken. 🙂

Herzliche Grüße,

Eure Caroline