LIEBE ZUR DANKBARKEIT: Frohe Weihnachten !

An dieser Stelle möchte ich euch allen meinen Followern und Freunden danken, dass ihr meinem Blog LIEBESRAUM so treu folgt.

Nächstes Jahr geht es dann voll neuer Inspiration und Motivation wieder weiter.

Bis dahin wünsche ich euch ein gesegnetes Weihnachtsfest, friedliche Feiertage und einen erfolgreichen und guten Start ins Neue Jahr! Allen BloggerkollegInnen wünsche ich viel Inspiration und Motivation, auf dass ich wieder viele spannende, lustige und interessante Beiträge lesen kann.

Herzliche Grüße und alles Liebe,

Eure Caroline vom LIEBESRAUM

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LIEBE ZUM LESEN: BOB, der Streuner

Kennt ihr James Bowen ? Nein ? Dann solltet ihr ihn unbedingt kennen lernen. James Bowen ist Straßenmusiker, Obdachlosenzeitungsverkäufer und seit wenigen Jahren auch Autor in London. Mittlerweile hat er Millionen Fans, sogar auf Facebook ist er vertreten. Das war nicht immer so.

2007 lief ihm ein Kater zu. Verletzt liegt dieser vor seinem Wohnhaus. James ist zu diesem Zeitpunkt heroinabhängig, lebt von der Hand in den Mund und war viele Jahre obdachlos, bevor er seine kleine Wohnung gefunden hatte. Er nimmt den Kater in seine Obhut. Der Kater ist rot-weiß gestreift und hat grüne, leuchtende Augen und ist sehr intelligent. James päppelt den Kater auf, den er Bob nennt. Zuerst versuchte er noch nach möglichen Besitzern zu suchen, aber keiner meldet sich. Bob war offenbar ein Streuner. Durch den Kater bekommt James wieder einen geregelten Tagesablauf und beginnt wieder Verantwortung für sein Leben zu übernehmen. Was James mit seinem Kater so alles erlebt und welche (überraschenden) Wendungen sein Leben noch nimmt, das lest am besten selbst.

Sein erstes Buch schrieb James 2012, nachdem eine Journalistin ihm die Möglichkeit geschaffen hatte, die Geschichte mit Hilfe eines Autors aufzuschreiben.

Ich habe 2014 das erste Buch (Bob, der Streuner – Die Geschichte einer ungewöhnlichen Katze) von James Bowen gelesen und war davon begeistert. Es ist eine lustige und traurige Geschichte, die zum Nachdenken einlädt. Sie zeigt, welch wichtige Rolle Haustiere in unserem Leben spielen können, wie sehr sie Trost, bedingungslosen Liebe und innige Loyalität geben können. Die Geschichte von Bob zeigt aber auch, wie wenig das Äußere über einen Menschen aussagt, wie viele Vorurteile wir manchmal haben. Wir urteilen oft zu vorschnell über Menschen, ohne sie zu kennen. James Bowen berichtet über den harten Alltag eines Zeitungsverkäufers und Straßenmusikers. Bei jedem Wetter müssen sie draußen stehen, damit sie genug Geld zum überleben einnehmen können.

Am Samstag habe ich bei Thalia „Ein Geschenk von Bob – Ein Wintermärchen mit dem Streuner“ entdeckt. Das musste ich natürlich sofort haben. Mein Schatz hat es mir geschenkt. Ich bin jetzt nur mehr ein paar Seiten vom Ende entfernt und habe schon lachen und auch weinen müssen. James Bowen erzählt darin vom schrecklichen Winter in London im Jahr 2010. Schneestürme, eisige Kälte und nur wenige Wochen vor Weihnachten. Unter diesen Bedingungen muss James versuchen, genügend Geld zu verdienen, um Strom, Gas und Nahrungsmittel kaufen zu können. Ob ihm das gelingt und was sonst noch alles passiert, verrate ich nicht.

Ich wünsche euch genauso viel Spaß bei Lesen, wie ich sie hatte, und sende die besten Grüße,

Eure Caroline

 

LIEBE ZUM REISEN: Mallorca im Winter

Die letzte Reise des Jahres steht an. Mein Schatz und ich fliegen über die Weihnachtsfeiertage nach Mallorca und kommen erst am Silvestertag wieder zurück. Mein Schatz hat auch noch in den letzten Tagen des alten Jahres einen runden Geburtstag und dafür hatte er die Idee, mich auf diese Reise einzuladen. Sehr lieb von ihm. Mein Schatz wünscht sich schon lange, zu Weihnachten im Ausland zu sein. Diesen Wunsch erfülle ich ihm nur zu gerne, besonders auch, weil wir zusammen jetzt schon seinen 2. runden Geburtstag zusammen feiern werden. Es ist immer wieder interessant, wie andere Menschen, Kulturen etc. Weihnachten feiern. Es soll in Palma de mallorca einen schönen Weihnachtsmarkt geben.

Sogar im KURIER war vor wenigen Wochen ein Bericht, welche Vorzüge es hat, wenn man im Winter nach Mallorca fliegt. Ich habe diese Massentouristeninsel immer abgelehnt und war daher auch noch nie dort. Mein Schatz hat mir aber die Insel schmackhaft gemacht. Er war vor vielen Jahren einmal dort, zwar nicht im Winter, aber sie soll sehr schön sein, wenn man sich für mehr interessiert, als für Party, Sauferei und heiße Frauen.

Ich bin jetzt schon sehr neugierig. Ich brauche jetzt nur mehr meine Reisetasche zu packen und mich zu freuen. Diesmal bin ich überzeigt, dass alles gut laufen wird. Die letzten beiden Flugreisen sind ja leider ins Wasser gefallen.

Eine lustige Geschichte gibt es auch noch:

Mein Schatz ist Physiotherapeut in einem physikalischen Ambulatorium. Da kam er also mit einem Patienten ins Gespräch. Mein Schatz erzählt ihm von den Urlaubsplänen. Es stellt sich heraus, dass der Patient auch zu Weihnachten nach Mallorca fliegt. Das ist aber noch nicht alles. Er sitzt sogar im gleichen Flieger und wohnt nur wenige Minuten von unserem Hotel entfernt in einer Unterkunft. So klein ist manchmal die Welt. An Zufälle glaube ich ja sowieso nicht. Selbst was uns zufällt, sollte so sein. Also ich bin jetzt schon sehr neugierig, wer das ist. 🙂

Noch ganz wunderbare Tage im alten Jahr und frohe Weihnachten!

Eure Caroline

LIEBE ZUR FAMILIE: Das Überraschungsgeschenk

Liebe Freunde,

am 09.12. hatte meine Schwester Stefanie ihren 30. Geburtstag. Ich hatte noch halb im Scherz zu meinem Papa gesagt, dass es doch lustig wäre, wenn meine Nichte zum Geburtstag meiner Schwester auf die Welt käme, dann müsste ich mir kein weiteres Geburtsdatum merken. Ich hatte das intuitive Wissen, dass mein Wunsch in Erfüllung gehen würde.

Heute um 7.25 Uhr erhielt ich überraschend die Nachricht aus der Schweiz, dass es genau so gekommen war. Noch gestern vor Mitternacht wollte meine liebe Nichte, die noch offiziell keinen Namen hat, aus ihrem schönen, warmen, All inklusive Hotel Mama auschecken. Irgendwo in Zürich in einem Krankenhaus kam sie gesund und munter auf die Welt.

Das ist die Geschichte, wie ich 2-fache Tante wurde. Mein Neffe wurde heuer ganze zwei Jahre alt.

Ein turbulentes, lehrreiches, buntes und schönes Jahr geht mit einem schönes Vorweihnachtsgeschenk zu Ende. Na ja, obwohl, das stimmt gar nicht. Eine wunderbare Mallorca-Weihnachts-Geburtstags-Reise kommt noch. Mein Schatz feiert am 30.12. einen runden Geburtstag. Sein Wunsch ist es, Weihnachten außerhalb Österreichs zu feiern, das wollte ich auch immer schon mal machen. Daher geht es ab auf die Feierinsel im Winter. Erst vor wenigen Wochen war darüber ein Bericht in der Zeitung. 10 Tipps, warum Mallorca im Winter sehenswert ist. Wir werden uns höchstpersönlich davon überzeugen. 🙂 Ein Bericht wird natürlich folgen…

Herzliche Grüße und noch weiterhin eine schöne Adventszeit,

Eure Caroline

 

LIEBE ZUM LESEN: Andrea Grill HAUTNAH

Im August habe ich Euch vom wunderbaren Roman „Das Paradies des Doktor Caspari“ von Andrea Grill berichtet.

Letzten Dienstag vor einer Woche wurde dann zufällig eine Lesung des ALUMNI-CLUB der Uni Wien eine Bibliothekslesung veranstaltet, wo Andrea Grill aus eben diesem Roman lesen sollte. Ich meldete mich also spontan dazu an. Ich gehe selten zu Lesungen, aber bei diesem Buch konnte ich einfach nicht widerstehen. Oft weiß ich nicht, wie gewisse Worte im Buch ausgesprochen werden, außerdem ist es immer etwas Besonderes, wenn ich die Gelegenheit habe, den oder die Autor/in persönlich kennen zulernen.

Als Lesungsort war die Germanistik-Fachbibliothek der Hauptuni am Ring ausgewählt worden. Da meine Mama genau dieses Fach vor langer Zeit studiert hatte, war ich besonders erfreut darüber, einmal zu sehen, wo meine Mutter sicherlich viel Zeit verbracht hatte. Ich verbrachte meine Studienzeit weit weg von dort im 9. Wiener Gemeindebezirk neben dem nunmehr abbruchreifen alten Wirtschaftsuniversitäts-Gebäudes.

Nachdem ich durch den für meine Begriffe reichlich unübersichtlichen Komplex an Stiegen und Höfen endlich den Lesesaal der Germanisten erreicht hatte, war ich wahrlich erstaunt über die alten, hohen Bücherregale und den alterwürdig anmutenden Reihen an Tischen, Sesseln und alten Lampen des Saals. Auch eine kleine Galerie befand sich in etwa der Hälfte der Raumhöhe, die man über eine ebenfalls hölzerne Wendeltreppe erreichen konnte. Ich konnte mir gut vorstellen, wie dort an manchen Tagen die braven Studenten mit Stapeln von Fachbüchern sitzen und in Stille und mit mehr oder minder großem Fleiß wichtige Informationen auf Collegeblöcke kritzeln und das Wichtigste mit bunten Stiften und leuchtenden Textmarkern hervorheben.

Ich war überrascht, wie viele Menschen diese Lesung besuchten. Ungefähr zwanzig Personen unterschiedlichen Alters und Geschlechts, sogar ein Junge von vielleicht vierzehn Jahren, füllten allmählich den Saal. Das Rednerpult bestand aus eine wackeligen, runden Stehtisch mit einer Leselampe, worauf ein Glas Wasser stand. Als die Veranstaltung endlich begann (natürlich c. t., also mit der obligatorischen akademischen Viertelstunde), übernahm natürlich zuerst die Gastgeberin der schönen Bibliotheksräumlichkeiten das Wort, gefolgt von der Leiterin der ALUMNI-Biologie das Wort. Als letztes sprach noch ein geladener Gast, dessen Wichtigkeit mir nicht im Gedächtnis geblieben ist, noch eine Weile über seine Sicht der Dinge. Dann übergab dieser an Frau Andrea Grill, die trotz des etwas improvisiert scheinenden Rednerpults eine gute Figur machte. Sie las dann die nächsten 45 Minuten drei treffend ausgewählte Stellen des Romans mit sympathischer Lesestimme vor ohne zu viel über den unerwarteten Ausgang der Geschichte zu verraten. Es ist doch wieder ganz anders, wenn man einen Roman vorgelesen bekommt. Ich konnte mich noch sehr gut an die eine Szene erinnern, die Frau Grill als zweite Stelle gewählt hatte. Meine Phantasie konnte die Bilder sehr lebhaft umsetzen, und so war ich wieder auf der Insel Mangalemi im Indischen Ozean bei Dr. Caspari in der Schule dabei, um ihm zuzusehen, wie er den Kindern die für die Falter so unersetzlichen Tränen entlocken will.

Dann stand Frau Andrea Grill noch eine Weile für Autogramme und Fragen bereit. Diese Chance nützte ich nur zu gerne und holte mir eine persönliche Signatur ab.

Zu Wein und Brötchen blieb ich nicht mehr lange. Die Brötchen waren bereits bis auf einen weniger Appetit anregenden Rest aufgegessen, als ich nach einer Weile die Bibliothek verließ.  Ich goss mir nur mehr zwei Gläser mit Mineralwasser hinter die Binde und machte mich dann auf den Rückweg durch die vielen Gänge und Stiegen zum Ausgang.

Diese Lesung war wieder ein Puzzlestück meines Lebens, das dieses so bunt macht, wie es nun mal ist.

Herzliche Grüße