LIEBE ZUM LESEN: BOB, der Streuner

Kennt ihr James Bowen ? Nein ? Dann solltet ihr ihn unbedingt kennen lernen. James Bowen ist Straßenmusiker, Obdachlosenzeitungsverkäufer und seit wenigen Jahren auch Autor in London. Mittlerweile hat er Millionen Fans, sogar auf Facebook ist er vertreten. Das war nicht immer so.

2007 lief ihm ein Kater zu. Verletzt liegt dieser vor seinem Wohnhaus. James ist zu diesem Zeitpunkt heroinabhängig, lebt von der Hand in den Mund und war viele Jahre obdachlos, bevor er seine kleine Wohnung gefunden hatte. Er nimmt den Kater in seine Obhut. Der Kater ist rot-weiß gestreift und hat grüne, leuchtende Augen und ist sehr intelligent. James päppelt den Kater auf, den er Bob nennt. Zuerst versuchte er noch nach möglichen Besitzern zu suchen, aber keiner meldet sich. Bob war offenbar ein Streuner. Durch den Kater bekommt James wieder einen geregelten Tagesablauf und beginnt wieder Verantwortung für sein Leben zu übernehmen. Was James mit seinem Kater so alles erlebt und welche (überraschenden) Wendungen sein Leben noch nimmt, das lest am besten selbst.

Sein erstes Buch schrieb James 2012, nachdem eine Journalistin ihm die Möglichkeit geschaffen hatte, die Geschichte mit Hilfe eines Autors aufzuschreiben.

Ich habe 2014 das erste Buch (Bob, der Streuner – Die Geschichte einer ungewöhnlichen Katze) von James Bowen gelesen und war davon begeistert. Es ist eine lustige und traurige Geschichte, die zum Nachdenken einlädt. Sie zeigt, welch wichtige Rolle Haustiere in unserem Leben spielen können, wie sehr sie Trost, bedingungslosen Liebe und innige Loyalität geben können. Die Geschichte von Bob zeigt aber auch, wie wenig das Äußere über einen Menschen aussagt, wie viele Vorurteile wir manchmal haben. Wir urteilen oft zu vorschnell über Menschen, ohne sie zu kennen. James Bowen berichtet über den harten Alltag eines Zeitungsverkäufers und Straßenmusikers. Bei jedem Wetter müssen sie draußen stehen, damit sie genug Geld zum überleben einnehmen können.

Am Samstag habe ich bei Thalia „Ein Geschenk von Bob – Ein Wintermärchen mit dem Streuner“ entdeckt. Das musste ich natürlich sofort haben. Mein Schatz hat es mir geschenkt. Ich bin jetzt nur mehr ein paar Seiten vom Ende entfernt und habe schon lachen und auch weinen müssen. James Bowen erzählt darin vom schrecklichen Winter in London im Jahr 2010. Schneestürme, eisige Kälte und nur wenige Wochen vor Weihnachten. Unter diesen Bedingungen muss James versuchen, genügend Geld zu verdienen, um Strom, Gas und Nahrungsmittel kaufen zu können. Ob ihm das gelingt und was sonst noch alles passiert, verrate ich nicht.

Ich wünsche euch genauso viel Spaß bei Lesen, wie ich sie hatte, und sende die besten Grüße,

Eure Caroline

 

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