LIEBE ZUR KULTUR: ORIGAMI-Papierfalten für alle

ORIGAMI Papierfalten für alle Logo 2016

Es gibt Menschen, die sich ganz besonders für die Verbreitung und den Erhalt ihres Kulturguts engagieren. Eine solche Frau ist Noriko Mafune-Bachinger. Sie gründete 2013 den Verein „Origami-Papierfalten für alle“, damit alle in den Genuss und Zauber von Origami kommen können.

Origami, die alte Kunst des japanischen Papierfaltens, begleitet mich bereits einen Großteil meines Lebens. Origami ist wie Magie. Aus einem einfachen, flachen Stück Papier wird mit ein paar Handgriffen ein Kunstwerk. Einem Werkstoff, früher kostbar und selten, heute Alltagsgegenstand, wird Leben eingehaucht. So könnte ich manchmal meinen. Stundenlang sitze ich manchmal da und falte und die Zeit fliegt nur so dahin, ich merke es nicht einmal.

Origami braucht Menschen, die es verbreiten, denn am meisten Spaß macht es in der Gruppe. Frau Mafune-Bachinger veranstaltet viele Kurse für Jung und Alt, auch an Schulen und in den Pensionistenwohnhäusern. Ihre Themen sind so vielfältig, wie das bunte Origamipapier. Dabei braucht es manchmal nur eine alte Zeitung oder Packpapier, um kreativ zu werden. Sie hilft geduldig und erklärt jeden Schritt immer wieder bis man es geschafft hat. Immer mit einem Lächeln im Gesicht und einem freundlichen Wort auf den Lippen.

Origami verbindet Menschen jeder Altersstufe und jeder Nationalität wieder. Origami hat eine gemeinsame „Sprache“, die internationalen Faltsymbole. Origami verbindet, fördert Kreativität, Konzentration, räumliches Vorstellungsvermögen, Feinmotorik, Geduld und Genauigkeit. Für mich ist Origami auch eine Art Meditation. Ich bin dann ganz bei mir; nur ich, das Papier und das Tun. Wie herrlich.

Aus der Volksschule kennen wir vielleicht „Himmel und Hölle“, den Dampfer, einen Papierflieger, ein Schiff oder einen Hut aus Zeitungspapier. All das und viel mehr ist Origami. Meine Oma zeigte mir, wie man einen Hut faltet und dann daraus dann ein Schiff zaubert. Die Enden und das Segel abgerissen und schon wusste ich, wann die Mannschaft ihre letzte Fahrt gehabt hat (im Sommer natürlich). Wer das auch kennt, weiß wovon ich spreche.

Ich bin früher in meiner Jugend Mitglied bei Origami Deutschland gewesen. Da gab es noch keinen Verein in Wien. Zweimal war ich auch bei Origamitreffen. Einmal in Hildesheim, einmal in Brannenburg. Von diesen Treffen kann ich immer noch zwei Figuren auswendig. Ein Körbchen und eine Lotusblume.

Ich freue mich sehr, dass ich nun offizielles Mitglied des Vereins „ORIGAMI-Papierfalten für alle“ bin. Ich freue mich auf spannende Kurse und Begegnungen mit interessanten Menschen.

Herzliche Grüße

Eure Caroline

 

PS: Das Logo und die Fotos wurden mir freundlicherweise von Frau Noriko Mafune-Bachinger zur Verfügung gestellt. Fotografiert wurden die Fotos von einem Mitglied des Vereins.

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