LIEBE ZUM REISEN: Spaß, Sport und die Semperoper Teil 2: Dresden

Willkommen zurück beim 2. Teil ! Hier geht es zu Teil 1.

Dresden ist ganz anders als Leipzig, hat aber auch seine Höhepunkte und seinen eigenen Charme. Seine Innenstadt ist durch die vielen historischen, meist nach dem 2. Weltkrieg wieder aufgebauten Gebäuden geprägt. Wen das interessiert, ist dort gut aufgehoben. Die Frauenkirche, die lange Jahre nur als Ruine bestanden hat, erstrahlt in neuem Glanz. Der „Zwinger“, ein riesiger barocker Bau mit beeindruckender Gartenanlage, oder natürlich auch die berühmte Semperoper prägen das Stadtzentrum.

Carolines TOP 3 Tipps für Dresden:

  1. Eine Wanderung durch das nahe Elbsandsteingebirge, z. B. wie wir von Wehlen zur beeindruckenden Kulisse der Ruine Felsenburg Neurathen, einer Festung aus dem 13. Jhdt., deren Aussehen aufwendig rekonstruiert wurde. Ein wagemutiger Rundgang auf metallenen Brücken und Aussichtsplattformen zeigen die ursprünglichen Ausmaße der Festung. Sogar eine steinerne Zisterne wurde gefunden. Die Burg selbst war aus Holz und wurde bei einer Belagerung in Brand gesetzt. „Herr der Ringe“ ist nichts gegen die magische Ausstrahlung dieses einzigartigen Waldgebiets. Ich habe hinter jeder Ecke ein Einhorn erwartet. 😉 Ein Streifzug vorbei an den meterhohen Sandsteinsäulen und durch den dichten mystischen Wald sind ein Muss für jeden Dresdenbesucher. Die S-Bahn fährt jede halbe Stunde (*29 und *59) von Gleis 18 von Dresden Hauptbahnhof Richtung Wehlen etc. ab. Dort dann noch mit der Fähre übersetzen und schon geht es los.
  2. Ein Besuch des Deutschen Hygiene Museums. Es lockt eine tolle und sehr interaktive Dauerausstellung zum Thema Mensch. Natürlich sehr passend für mich. Daneben kann man sich mit der gleichen Eintrittskarte auch noch eine interessante Fotoausstellung in einem anderen Teil des Museums anschauen.
  3. Eine Führung durch die Semperoper, die eigentlich „Sächsische Staatsoper“ heißt. Das ist übrigens schon die 3. Version davon. Das erste Gebäude brannte ab, das zweite wurde durch den 1. Weltkrieg zerstört und jetzt steht das dritte. Alle nach den Plänen des gleichen und berühmten Architekten Gottfried Semper. Auch in Wien war er sehr strebsam und plante u. a. das Burgtheater, das Naturhistorische und das Kunsthistorische Museum und Teile der Neuen Hofburg (zusammen mit Carl von Hasenauer). Durch eine Führung wird die Geschichte lebendig und begreifbar. Der Blickwinkel ändert sich und man gibt den aufwendigen Malereien und den komplex und zeitintensiv hergestellten Kunstmarmorsäulen vielleicht mehr Aufmerksamkeit als bisher.

Zusatztipp: ein Besuch der Stadt Pirna. Die Stadt hat nette Geschäfte (besonders eine sympathische kleine Buchhandlung mit einer Eule als Symbol in der Nähe des Marktplatzes, eine alte Schlossanlage und einen mittelalterlichen Flair.

Zusatztipp 2: eine kleine Radtour an der Elbe (auf der Seite der Altstadt!!) entlang zum „Blauen Wunder“, einer architektonisch interessanten Metallbrücke, ohne Pfeiler im Fluss, damals eine Meisterleistung. Die interessanten Teile von Dresden haben leider vielfach einen ausgesprochen ungünstigen Bodenbelag (grobe Steine), was einer weitere Erkundung der Stadt per Rad doch etwas den Spaß verdirbt.

Insgesamt hat mir Leipzig von der städtischen Struktur besser gefallen. Die vielen Grünflächen und die Wasserkanäle haben mir auch besonders gut gefallen. Im Süden gibt es auch noch einige Seen, die durch den Bergbau entstanden sind. Das Elbsandsteingebirge ist einzigartig und für Naturliebhaber ein absolutes Highlight. Dresden ist für historisch- und kulturinteressierte Menschen sehenswert. Das Hygiene Museum war eine Überraschung für mich. Die Ausstellung war besser als erwartet. Sie hat richtig Spaß gemacht. Wissen(schaft) und Forschung zum Begreifen im wahrsten Sinne des Wortes, so soll es sein.

Ich wünsche euch viel Spaß bei eurem nächsten Dresdenbesuch,

Eure Caroline

 

 

 

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Kurzmitteilung

LIEBE ZUM REISEN: Spaß, Sport und die Semperoper Teil 1: Leipzig

Ein lang gehegter Wunsch von mir wurde letzte Woche war. Endlich besuchten wir die Städte Leipzig und Dresden in Sachsen/Deutschland. Das Wetter war einfach perfekt, Sonne pur. Der Urlaub insgesamt phantastisch.

Leipzig hat mit wahnsinnig viel Grünflächen und wunderbaren Wasserkanälen überrascht und hat mir insgesamt besser gefallen. Das Bookhotel kann ich nur weiterempfehlen. Es liegt nur wenige Minuten von der bekannten Moritzbastei (super leckeres und günstiges Essen, besonders auch für Vegetarier !!) entfernt hinter dem Ringcafe in einer ruhigen Straße.

Carolines TOP 3 Tipps für Leipzig:

  1. Eine Paddeltour durch die Wasserkanäle der Stadt. Sondertipp: beim Verleih am Klingerweg ist das Personal sehr sympathisch und der Preis ist auch TOP (pro Stunde EUR 7,00).
  2. ein Besuch des Panometers Leipzig (gibt u. a. auch eines in Dresden). Das ist ein ehemaliges Gasometer, dass vom Künstler Yadegar Asisi spektakuläre 360° Grad Panoramafotoaufnahmen. Zuerst gibt es einen Haufen Informationen und passende Ausstellungsstücke zum gerade ausgestellten Panorama, in der Mitte dann das Highlight in Form des riesigen Fotopanoramas mit passendem Lichtspiel und Hintergrundmusik. Bis zu 32m hoch und 110 m Umfang. Wir sahen das „Great Barrier Reef“. Es war, als ob wir wirklich unter Wasser in einer Art U-Boot sitzen und in die phantastische Unterwasserwelt hinausblicken würden. Maßstab 1:1. Mein Biologinnenherz schlug höher. ❤
  3. Ein Spaziergang durch den Auwald, der, ähnlich dem Lainzer Tiergarten in Wien, einige Gehege mit (einheimischen) Tieren bietet. Als Raststation bietet sich das Russische Teehaus an. Die Frischlinge der Wildschweine waren echt süß.

Zusatztipp: wer sich für historische Geschichte interessiert, sollte auch unbedingt das Völkerschlachtdenkmal besuchen. Bei Leipzig wurde zwischen dem 16. und 19. Oktober 1813 mehrere Schlachten gegen die Truppen von Napoleon geführt und schließlich auch gewonnen.

2. Zusatztipp: ein Spaziergang durch die vielen Passagen der Altstadt. Auch der berühmte Auerbachskeller  aus Goethes „Faust“ liegt in einer solchen. Sehenswert, wenn auch preislich weit über unserem Niveau.

Bleibt neugierig und gespannt! Teil 2: Dresden folgt bald.

Herzliche Grüße und viel Spaß bei eurem Leipzig Besuch,

Eure Caroline

 

 

 

 

LIEBE ZUR VIELFALT: Auf dem Wasser und auf 2 Rollen durchs Leben

Wer von euch hat schon mal Stand up-Paddling ausprobiert?

Ich bin mittlerweile ganz begeistert davon. Drei Mal standen meine Schatz und ich schon auf diesem etwas vergrößerten und daher stabileren Stand up board. Das 1. Mal hatten wir noch die 1. Generation am Neusiedlersee benutzt. Die Boards waren sehr schwer, da sie aus Plastik bestanden. Die neueren Boards sind leicht, aufblasbar und sind auch von der Bauweise her wesentlich einfacher zu fahren, weil sie stromlinienförmiger sind als die früheren Modelle. Die Schwierigkeit besteht nur darin, dass man auf dem Board stehend sein Gleichgewicht halten muss. Besonders das Aufstehen ist am Anfang noch etwas ungewohnt. Mit etwas Übung macht diese Sportart richtig viel Spaß und man kann richtig weite Strecken zurücklegen. Das Paddle ist schmal und leicht gebogen und hat einen langen Schaft, den man an seine Körpergröße anpassen kann. Der Ellenbogen der Hand auf dem Griff sollte noch leicht gebeugt sein. Die andere Hand liegt am Schaft. So paddelt man also geruhsam vor sich hin.

Die beste Kurventechnik haben wir für uns selbst herausgefunden. Wer es genau wissen will, kann auch einen Einführungskurs besuchen.

Ich bin am Samstag nicht mal mehr hineingefallen. Gut, dass wir danach noch an einer anderen Stelle kurz schwimmen waren, sonst hätte ich von meinem Lieblingselement Wasser gar nichts gehabt. Mein Schatz wollte zwei Mal die „Wasserqualität prüfen“, wie er es genannt hat. 😉 Erfrischt hat ihn die kalte Dusche sicherlich. 🙂

Mein Schatz hat sich vor ein paar Monaten einen schwarzen Micro-Scooter gekauft. Für ihn ging damit ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Jetzt hat er mir diesen Traum auch erfüllt und mir ein eben solches Modell geschenkt, nur in weiß. Am Samstag Abend haben wir damit dann unsere erste Tour gemacht und sind damit gleich eine Riesenrunde an der Donau entlang und über den Prater dann Richtung meines derzeitigen Lieblingscafes Menta im 3. Bezirk gefahren.

Nach den vielen Kilometern haben wir unsere Beine ganz schön gemerkt. Gerade das Standbein muss ganz schön mitarbeiten und ist die neue Fortbewegung noch gar nicht gewöhnt. Ich versuche jetzt immer etwas abzuwechseln, was schwerer ist als es klingt. Jedenfalls wird meine eh etwas schwache Koordinationsfähigkeit geschult, und mein inneres Kind möchte immer mehr davon. 🙂 Roller fahren macht so viel Spaß, und ich erlebe meine Umgebung mit ganz anderen Augen. Ein schöneres Geschenk hätte mir mein Schatz nicht machen können. Ich freue mich schon auf weitere tolle Rollererlebnisse mit meinem Schatz!

Herzliche Grüße und viel Abwechslung für euer Leben,

Eure Caroline