LIEBE ZUM LEBEN: Nachts in GRAZ

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Eiskrippe im Landhaushof Graz (Herrengasse 16)

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Grazer Uhrturm bei Nacht

Eine Stadt bei Nacht hat immer einen ganz besonderen Reiz, besonders in der Adventzeit, wo alles festlich geschmückt und beleuchtet ist. Graz ist die zweitgrößte Stadt Österreichs und die Landeshauptstadt der Steiermark, für alle, die nicht landeskundig sind. Das wohl berühmteste Wahrzeichen ist der Uhrturm am Schlossberg. Gleich 14 Weihnachtsmärkte warten auf Besucher, mindestens ebenso viele Maronibrater auch. 🙂

Exkurs: Maroni sind einer meiner Leibspeisen im Winter. In Graz hatte meine Portion nicht nur eine ausgesprochen gute Qualität – keine einzige schlechte -, sondern auch einen fairen Preis – EUR 2,80 für 1/4 kg (in der Steiermark werden sie nicht nach Stück verkauft). In Wien hatte ich bisher nur wenig Glück mit diesen gesunden, weil fettarmen, Leckerbissen. Enthalten übrigens viele B-Vitamine und sind daher gut für die gestressten Nerven. Außerdem wirken sie Dank der großen Menge an enthaltenem Kalium – einem wichtigen Gegenspieler des Natriums – basisch auf den Körper und sind zudem glutenfrei.

Zurück zu Graz: mich hat die ansprechende Weihnachtsbeleuchtung gut gefallen. Fast jede Straße oder Platz strahlt in einer festlichen Stimmung. Weihnachtliche Musik von Straßenmusikern begleitet uns – meinen Schatz und ich – auf unseren Spaziergängen durch die Stadt. Viele Krippen und stimmungsvolle Deko machen den Schaufensterbummel zum Erlebnis. Sogar eine der Straßenbahnlinien ist mit vielen Lichtern geschmückt.

Die 260 Stufen zum Grazer Uhrturm hingegen waren etwas schwach beleuchtet, was bei Nacht doch etwas hinderlich ist. Die langen Menschenschlangen, die uns dort entgegen kamen, machten den Aufstieg nicht einfacher, der auch ohne diesen Erschwernissen ganz schön anstrengend ist. Geschafft haben wir es trotzdem. 🙂

Die Eiskrippe war ein anderes Highlight unseres Graz-Wochenendes. Im Landhaushof (Herrengasse 16) steht diese und hofft auf kaltes Wetter. Sie tropfte schon merklich, als wir dort waren.

Die Museen der Stadt sind auch sehr zu empfehlen. Wir besuchten u. a. das Museum der Wahrnehmung. Dieses ist jetzt gerade besonders für Papiernarrische , wie mich, interessant. Die Schau ELISABETH KRAMPE „papier – faltung – schmuck“ zeigt die Werke von Elisabeth Krampe. Diese stellt aus hunderten mit der Hand ausgeschnittenen und gefalteten Modulen aus vier Grundformen tragbare Ketten her. Die zweite Ausstellung zeigt die Arbeiten einer Gruppe Architekturstudenten, die aus Papier Modelle für Außenverkleidungen von Gebäuden auf dem Computer per CAD-Verfahren erzeugt und händisch gefaltet hat. Die ausgesprochen freundliche und sympathische Mitarbeiterin erklärte uns viel Interessantes zu den Ausstellungen und zeigte uns sogar ein weiteres Exponat von Frau Krampe, das nicht im allgemeinen Ausstellungsraum zu sehen war. So wird ein Museumsbesuch wirklich zum Erlebnis. Workshops und Führungen werden auch angeboten.

Eine interessante Ausstellung gibt es auch in der Neuen Galerie. Dort sieht man u. a. eine umfassende Schau der Tiermalerin Norbertine Bresslern-Roth.

Ich wünsche Euch allen noch eine besinnliche Zeit bis Weihnachten mit Euren Lieben,

Eure Caroline

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