LIEBE ZUR NATUR: neue Wege

Nur mehr ein paar Tage, dann geht es endlich los: Ungarn, wir kommen!

Damit wir auch fit bleiben für all die Abenteuer, die da auf uns warten mögen, nützten wir das Wochenende, um nochmals sportlich aktiv zu sein.

Am Samstag starteten wir unspektakulär von der Bushaltestelle „Hohe-Wand-Wiese“ -Bus 450 Richtung Mauerbach von Steig 1 – und wanderten in ca. 1 Stunde zur Sophienalpe -teilw. sehr steile Wegstücke-.

So weit, so gut, aber dann hatte ich die Idee, spontan eine neue Strecke auszuprobieren. Wir verließen also wohlbekannte Wege und gingen Richtung „Steinhofgründe“. Dieses Erholungsgebiet gehörte früher zum heutigen Otto-Wagner-Spital. Eine Verbauung in den 1970er-Jahren konnte dank der Bevölkerung verhindert werden. Auch andere Pläne der neueren Zeit wurden bisher nicht umgesetzt, weshalb das 42 ha große Naturgebiet immer noch ungestört zum Verweilen, spazieren und erholen einlädt. Ein echter Geheimtipp, wenn man sich in der Gegend aufhalten sollte. Am besten erreichbar von der U4-Endstation/Bahnhof Hütteldorf und dann mit den Bussen 46A oder 46B zur Station „Feuerwache Steinhof“ oder zu Fuß (25-30 min).

Wir wanderten also steil und gröllig bergab durch den Wald zur Rieglerhütte, dann weiter wieder recht steil durch den Wald bergauf und weiter über Forststraßen zum Schottenhof (Pferdehof) und dann nach der Kreuzung einer Straße nochmals länger bergauf und bergab im Wechsel mit flacheren Abschnitten durch einen weiteren Waldabschnitt zur Kreuzeichenwiese. Von dieser geht es dann großteils bergab bis zu den Steinhofgründen. Diese durchquerten wir längs und erreichten nach einer weiteren gefühlten halben Stunde wiederum den Bahnhof Hütteldorf.

Wir waren auf diesen unvorhergesehen langen Rückweg von über 2 h nicht vorbereitet und hatten daher zu wenig Wasser mit. Glücklicherweise fanden wir dann nahe der Steinhofgründe einen Wasserbrunnen, an dem wir uns laben konnten. Vor meiner Lebenspartnerschaft mit meinem Schatz wäre das nicht gegangen. Schon gar nicht unvorbereitet einfach einen unbekannten Weg zu nehmen. Deswegen bin ich besonders stolz darauf, dass meine Kondition mittlerweile so gut geworden ist.

Leider ist die Gegend bei Mountainbikern sehr beliebt, weswegen man teilweise sehr aufpassen muss.

An diesem Tag schaffte ich über 23.000 Schritte. 🙂

Am Sonntag machten wir eine Radtour von Wien über die Donauinsel bis Seebarn, wo sich das Kricket-Spielfeld einer Wiener Mannschaft befindet. Ein ehem. Patient von meinem Schatz hatte uns eingeladen, einmal vorbei zu schauen. Später fuhren über Korneuburg (Pause mit großem Eisbecher 🙂 ) und der Donauinsel mit spontanem Badestopp zurück nach Wien. Nach rd. 5 Stunden erreichten wir mit müden Beinen meine Wohnung. Den Abend ließen wir mit einem kurzen Spaziergang und mit einem Drink in einem nahe gelegenen Lokal ausklingen.

Ich wünsche Euch allen einen tollen Start in die Woche und sende

alle Liebe

Eure Caroline

 

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LIEBE ZUR NATUR: Schmetterlingsflügel und Eidechsen

 

Gestern fuhren wir mal wieder von Heiligenstadt zum Kahlenbergerdorf und wanderten über die „Nase“ auf den Leopoldsberg, dann weiter zum Kahlenberg und von dort zum Cobenzl und mit dem Bus zurück nach Heiligenstadt. Da entdeckten wir nach dem  dem „Waldseilpark“ und der „Hütte am Weg“ am Wegesrand viele blühende Disteln, die von zahlreichen Tieren, wie Käfern, Hummeln und diesen auffälligen und schönen Perlmuttfaltern, die sich am Nektar der Disteln labten, besucht wurden. Ich konnte sie ganz nahe beobachten, so vertieft waren die Falter in ihre Tätigkeit.

Auf dem Weg auf den Leopoldsberg hinauf hörte ich ein verdächtiges Rascheln im Laub und schaute genauer hin. Da erblickte ich eine große Östliche Smaragdeidechse. Sie verhielt sich ganz still, sodass ich sie genauer betrachten konnte. Leider vergaß ich ein Foto von ihr zu machen.

Danke fürs Lesen,

Eure Caroline

 

LIEBE ZUM LEBEN: „Potpourri der Sinne“

Isis_Barke mit Kette Juni 2017

Kette von Monika Chouchene, Foto von Leonarda L.

Am Sonntag fuhren meine beiden neuen Freundinnen und ich in die wunderschöne Wachau nach Rossatz, um dort bei der Veranstaltung „Potpourri der Sinne“ Monika Chouchene zu besuchen, die unsere Reiseleiterin und Schamanin auf der Bosnienreise war. Sie produziert in ihrer Freizeit großartige Ketten, Armbänder, Ohrringe und die eine oder anderen Raumschmuck. Die Glasperlen stellt sie dabei selbst her und kombiniert sie mit Anhängern und Perlen aus der ganzen Welt, die sie auf ihren Reisen irgendwo findet. Daraus entstehen einzigartige und einmalige Kunstwerke mit großer Kraft und Magie.

„Potpourri der Sinne“ findet einmal im Jahr an einem Wochenende im Sommer in einem alten Schiffsmeisterhaus statt. Dort versammeln sich Künstlerinnen und Designerinnen aus verschiedenen Bereichen und präsentieren im Hof und wunderbaren Garten des Hauses ihre Werke, auch für Speis‘ und Trank ist gesorgt. Auch eine kleine Manufaktur (Olive Selektion) mit köstlichen Produkten aus Griechenland, welche die Inhaberin vor Ort auf Karpathos selbst herstellt, war dort zu finden. Ich liebe solche kleinen Betriebe, die mit Leidenschaft und Liebe zur Natur, Land und den Lebensmitteln feine Köstlichkeiten herstellen, die möglichst naturbelassen sind und schonend mit den Tieren und der Natur umgehen. Ich konnte natürlich nicht widerstehen und habe mir einen intensiven Thymianhonig und eine kräftige Olivenpaste gekauft. Die Bienen dürfen im Winter ihren eigenen Honig fressen und daher gibt es nur entsprechend kleine Mengen Honig für den Verkauf.

Übrigens: so nebenbei habe ich auch noch einen tollen Buchtipp für alle, die sich für die „Geschichte der Bienen“ interessieren. So heißt auch der spannende Roman von Maja Lunde aus Norwegen. Ausgezeichnet mit dem Norwegischen Buchhändlerpreis. Drei miteinander verwobene Episoden von der Vergangenheit bis zur Zukunft, drei unterschiedliche Schicksale der Menschen, der „Rote Faden“ sind immer die Bienen. Ich habe ihn „verschlungen“. 🙂

Alles Liebe,

Eure Caroline

PS: meine Empfehlungen sind immer persönlich und privat, ich werde nicht bezahlt dafür.