LIEBE ZUM GENUSS: Ein Menü für Oma

Am vergangenen Samstag habe ich als nachträgliches Geburtstagsgeschenk für meine liebe Oma ein 3-gängiges vegetarisches Menü gekocht. Das habe ich auch schon letztes Jahr gemacht. Ich koche seit ein paar Jahren nur mehr mit sehr seltenen Ausnahmen ausschließlich ohne Fleisch, da ich selbst flexitarisch lebe und daher, wenn ich es mir aussuchen kann, Gemüseküche bevorzuge.

Ich probiere am liebsten immer neue Rezepte aus und dann auch vor allem moderne Küche. Die klassische Hausmannskost überlasse ich lieber meiner Oma. Sie kann diese perfekt und bei ihr esse ich sie am liebsten, besonders die köstlichen Marillenknödel oder den Apfelstrudel. Auch die Suppen von ihr liebe ich. Meine Oma kocht fast alles aus dem Gedächtnis „frei nach Schnauze“, was ich im Alltag auch gerne mache, wenn mich mein Schatz denn lässt und nicht zu ungeduldig ist. Ich habe keine Lust auf Kochen, wenn ich nicht in der Geschwindigkeit walten kann, wie ich es eben schaffe und wenn ich auch dazwischen mal fluche, weil ich in Stress geraten bin.

Ich bevorzuge regionale und saisonale Produkte, soweit möglich, außer mich reizt irgendein besonderes Rezept. Erdbeeren im Winter müssen wirklich nicht sein.

Mir ist auch immer wichtig, wenn ich schon aufwendig koche, dass ich dann danach auch genügend Zeit für die Gäste habe und nicht ständig in der Küche stehen muss. Daher wähle ich immer Ofengerichte und Speisen, die ich gut vorbereiten kann. Dafür beginne ich lieber frühzeitig mit dem Kochen, um auch dann rechtzeitig vor den Gästen fertig zu sein. Auch mag ich keine Rezepte mit endlosen Zutatenlisten mit schwer zu beschaffenden Komponenten, mit komplizierten Angaben oder mit sehr langen Zubereitungszeiten.

Omas herbstliches Überraschungsmenü:

  • Vorspeise: Quinoa-Bulgursalat mit Trauben, Fenchel und Feta
  • Hauptspeise: Gefüllte Zucchini mit Polentafülle auf Tomatensauce
  • Nachspeise: Apfeltorte mit Mandelstreuseln und Joghurt

Wer es nachkochen möchte, findet hier die Quellen dafür:

Der Salat und die Torte stammen aus „FRISCH GEKOCHT“-Magazinen Oktober und November 2015 von Billa. Bei der Torte habe ich den weißen Zucker probehalber teilweise durch Kokosblütenzucker ersetzt. Funktioniert sehr gut.

Die Tomatensauce stammt aus dem klassischen Plachutta-Kochbuch „Die gute Küche“.

Die „Gefüllten Zucchini“ stammen aus dem „MAHLZEIT!-Magazin“ von Spar.

Leider habe ich keine Fotos davon. Omas Besuch hatte Vorrang.

Uns allen hat das Essen sehr gut geschmeckt, was mich natürlich gefreut hat.

Etwas Kurioses zum Schluss: ich hatte in der Nacht davor geträumt, dass meine Küchenwaage den Geist aufgibt und tatsächlich habe ich es geschafft, diese beim Kochen durch einen Unachtsamkeit unbrauchbar zu machen. Gott sei Dank hatte ich den rettenden Einfall, dass meine liebe Omi mir vor ein paar Jahren eine kleine alte mechanische Waage geschenkt hatte, weil ich ihre große Version davon so gerne mochte. Schon als Kind hat mich dieses Ding fasziniert. Dieses Gerät habe ich dann zur Hand genommen und so wurde mir meinen Kochtag gerettet. Ein Hoch auf die einfache Mechanik!

Ich wünsche Euch allen einen wunderbaren Tag,

Eure Caroline

 

 

 

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