LIEBE ZUM POSITIVEN: Nikolos Helferlein

Gestern kam unvermutet der Nikolo in Form zweier sympathischer und freundlicher Frauen zu uns in die Kanzlei. Sie überreichten mir ein prall mit zweierlei Zotter-Schoko, Erdnüssen, Mannerschnitten und einem Spinner gefüllten Nikolosackerl samt einer Informationsmappe der Firma, die sich mit dieser netten Aktion offenbar neue Kunden sichern will. So gefällt mir das. So eine liebe Idee!

Gestern überreichte ich der super lieben Kollegin meines Schatzes einen Adventkalender als Dank dafür, dass sie immer so nett zu mir ist. Sie freute sich so sehr darüber, dass sie sogar zu mir kam, um mich zu umarmen.

Ich finde, den Menschen, die einem den Tag mit ihrer freundlichen und sympathischen Art versüßen und mit ihrem Lächeln die Sonne durch den dunkel-grauen Himmel zu locken, sollte man viel öfters sagen und zeigen, was für wertvolle Menschen sie sind. Über die anderen jammern wir eh alle zu viel, ich bin da leider derzeit keine Ausnahme.

Alles Liebe

Eure Caroline

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LIEBE ZUM LESEN: Leseförderungsprogramm hilft Kind und Hund

Im Radio kam heute die interessante Meldung über das Shelter-Buddy-Leseprogramm. Diese Idee stammt aus den USA und zielt darauf ab, Kindern zwischen 8 und 12 Jahren, die Leseförderung brauchen, zu motivieren, selbst öfters zu einem Buch zu greifen, indem sie Hunden im Tierschutzhaus Wien Bücher vorlesen.

Die Kinder sollen dadurch ihre Lesekompetenzen aufbauen und die Tierheimhunde lernen durch ihren Buddy neues Vertrauen in die Menschen und bauen ihre Ängste ab.

Die Kinder sitzen vor den Zimmer der Hunde und haben keinen direkten Kontakt zu dem Tieren. Sie bekommen auch vorher eine Einschulung, wo sie lernen, das Verhalten der Hunde besser einzuschätzen. Dann können sie den Tieren 45 min. vorlesen.

Auch lese- und hundebegeisterte Kinder sind auch herzlich willkommen. Betreut werden die Kinder von einer speziellen Pädagogin, die dafür sorgt, dass die Kinder die für sie geeigneten Bücher bekommen und hilft bei besonderen Leseproblemen. Auch für die Hunde ist immer eine entsprechende Aufsichtsperson vorhanden, damit es den tierischen Freunden auch gut geht. Ein kleiner Unkostenbeitrag ist zu bezahlen, damit auch der Verantwortlichkeit Genüge getan wird.

Eine tolles Programm für die menschliche, wie auch für die tierische Seite dieser Lese-Partnerschaft.

Ich finde, diese Möglichkeit sollte es auch für Erwachsene geben. Hunde hören zu, ohne zu werten oder zu verurteilen. Gerade Frauen und Männer, die Deutsch als Zweitsprache lernen, würden von so einem Programm sicher auch profitieren.

Ich wünsche Euch allen einen tollen Tag

und alles Liebe

Eure Caroline

Kurzmitteilung

LIEBE ZUM POSITIVEN: Von freundlichen Ämtern und unfreundlichen Städten

Heute in der Früh im Radio erfuhr ich, dass Wien nach Paris die zweitunfreundlichste Stadt Europas seien. Da ich in der Arbeit tagtäglich mit allerlei Ämtern und Behörden zu tun habe, könnte ich von der oft unkooperativen und unwilligen Haltung gewisser Mitarbeiter dieser staatlichen Dienstleister ein Lied singen. Keine Sorge, mache ich aber nicht.

Ich finde, wir sollten lieber die positiven Beispiele hervorheben und den jeweiligen Personen auch mitteilen. Das haben wir kürzlich auch gemacht, und zwar hier:

Daher kann ich voller Freude verkünden, dass wir in Wien das freundlichste Amt haben, und zwar das Österreichische Patentamt. Immer sympathische und hilfsbereite Mitarbeiter, gute Beratung bei jeder Frage, und die Arbeit wird auch zuverlässig und im Vergleich zu anderen Behörden schnell erledigt. Wenn etwas unklar ist, dann wird man noch angerufen und es wird nachgefragt. Was manche für selbstverständlich halten, ist leider heutzutage nur mehr selten anzutreffen. Daher sind wir dankbar für jeden Menschen, der unseren Kanzleialltag einfacher macht.

Die Mitarbeiterin hat sich über unser Lob sichtlich gefreut und uns dann sogar Grüße „vom freundlichsten Amt“ ausrichten lassen. 🙂

Alles Liebe

Eure Caroline

PS: Welche positiven Erfahrungen habt ihr mit Behörden oder Ämtern gemacht? Wenn ihr Lust dazu habt, schreibt es mir als Kommentar.

 

LIEBE ZUR NATUR: ein Juwel im Mühlviertel, seltene Tiere und mehr

Wir haben den österreichischen Nationalfeiertag und den Fenstertag genutzt und waren wieder für ein 2 Nächte in Bad Kreuzen, um die Liebe zu stärken. ❤

Diesmal sind wir aber nicht den schon bekannten Weg gewandert, sondern fuhren bis nach St. Nikola/Struden. Dort half uns ein sympathischer und hilfsbereiter Pensionist mit seinem Jeep die rd. drei Kilometer zum Eingang der Stillensteinklamm zu überwinden. Die Klamm zählt zur schönsten ihrer Art im Mühlviertel. Ähnlich wie die von mir schon öfters beschriebene Wolfsschlucht ist die Stillensteinklamm wildromantisch mit teils mächtigen und bemoosten Felsen und erfüllt vom Rauschen des dortigen Flusses. Es geht anfangs noch recht flach mit nur kurzen steilen Abschnitten in die Klamm hinein. Später geht es dann, wie auch die Wolfsschlucht, über zahlreiche unregelmäßig geformte Stufen und steile Wege hinauf zum Ausgang der Klamm. Hier führt nach links ein Weg zurück zum Eingang. Wir allerdings wanderten nach rechts und folgten dem flachen Weg zu einem Wehr und weiter dem Flusslauf bis zu einer Straße.

Dank des feuchten Wetters entdeckte mein Schatz auf dem Wanderweg mitten in der Klamm den ersten von drei Feuersalamander. Später fand er noch einen unglaublich langen Regenwurm, den der Regen aus der Erde gelockt hatte.

Unserer weiter Weg führte uns über Haupt- und Nebenstraßen, kleine Dörfer und einzelne Bauernhöfe fast bis zum Gasthaus Hahn, wo wir wieder auf den gewohnten Wanderweg nach Bad Kreuzen kamen. Witzigerweise trafen wir rd. zwei Stunden, nachdem wir uns von dem netten Pensionisten verabschiedet hatten, wieder auf diesen Mann, der in seinem Auto entgegenkam. So klein ist manchmal die Welt. Unsere Wanderung führte uns über die sympathische Speckalm (auch einige vegetarische Speisen), wo wir uns mit einem frischen Bauernkrapfen und gespritzten Most stärkten. Frisch und froh ging es dann zuerst wieder durch Wald zuerst steil bergab, später wieder immer steiler hinauf durch die Wolfsschlucht bis zur Burg Kreuzen, wo wir auch diesmal wieder die Nächte verbrachten. Nach rd. 4 Stunden (inkl. 2 kurzer Pausen) hatten wir unser Ziel erreicht.

Aufgrund des eher trüben, regnerischen Wetters verbrachten wir den Freitag zum großen Teil im Wellnessbereich der Burg und mit Lesen und Kuscheln. Trotzdem machten wir auch an dem Tag einen kurzen Abstecher in den Ort und eine große Abendrunde durch den Nachbarort und über einen Teil der Wolfsschlucht zur Burg zurück. Hier entdeckten wir auch die beiden anderen Feuersalamander.

Am Samstag wanderten wir wegen des schon recht stürmischen Windes und des rutschigen Weges nicht über die Wolfsschlucht nach Grein/Donau zurück, sondern auf der Straße direkt zur Speckalm und dann den üblichen Wanderweg zum Bahnhof in Grein.

Illmitz im Frühjahr und Burg Kreuzen im Herbst sind für uns zu einem alljährlichen Ritual geworden. Besonders die Herbststimmung in der wilden Schlucht und in den umliegenden Wäldern ist einfach wunderschön.

Alles Liebe

Eure Caroline