LIEBE ZUM KINO: BLACK PANTHER – ein Superheld aus Afrika

Superheldenfilme gibt es unzählige, aber gute sind selten. Letztes Jahr war es „Wonder Woman“, heuer „Black Panther“, der mittlerweile in den USA auf Platz 1 der Kinocharts steht. Nicht ohne Grund, wie ich finde.

Großartige Computereffekte machen Lust auf mehr. Wundersame Heilpflanzen verleihen übermenschliche Kräfte an einen afrikanischen König eines fiktiven Königreichs namens Wakanda, das zwar hoch technologisiert ist, sich aber aus bestimmten Gründen vor der restlichen Welt versteckt hält, im Herzen Schwarzafrikas.

Der König muss im Laufe der Geschichte nicht nur lernen, seine Rolle im ewigen Kreis einzunehmen, sondern auch kluge Entscheidungen zu treffen, um sein Land vor seinen Feinden zu verteidigen, die wegen des wertvollen und multifunktional einsetzbaren Metalls namens Vibranium nach Afrika gekommen sind, um es zu stehlen, um es für weit weniger friedliche Zwecke einzusetzen.

Seine Schwester konstruiert in James Bond-Manier geniale Gadgets, um den „Black Panther“ und seine Mitstreiterinnen noch effektiver und leistungsfähiger zu machen. Dass der Anzug u. a. auch kugelsicher ist, versteht sich von selbst.

Gute Ideen und knallharte Verfolgungsjagden gepaart mit spannenden Kampfszenen, u. a. mit freiem Oberkörper der Krieger vor johlendem Publikum am Rand eines hohen Wasserfalls oder mit technisierten Speeren und in Kleidung eingearbeitete Kraftschilder oder mit super sympathischen Kampfnashörnern.  Die Gegner kommen gleich im Doppelpack, einer hartnäckiger als der andere. Auch der Humor kommt nicht zu kurz.

Sehenswert für alle, denen der Superheldeneinheitsbrei und die wenig herausfordernden endlosen Fortsetzungen und Neuverfilmungen auf die Nerven gehen.

Meinem Schatz und mir hat der Film echt gut gefallen. Mit Abstand der interessanteste der letzten Jahre.

Alles Liebe

Eure Caroline

 

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LIEBE ZUR KUNST: Von gefälschten Bullen und heiligen Ochsen

Wir sind eine Gruppe von 27 Personen, ich mit Abstand die Jüngste. Anfangs herrscht Chaos, als der „Klingelbeutel“ herumgereicht wird, dann bekommt noch jeder ein rosa Pickerl für die Kleidung, die moderne Eintrittskarte. Dann noch schnell mit dem futuristischen runden gläsernen Lift nach unten zur Garderobe. Nach rund 20 minütiger Verspätung kann es endlich mit der Führung beginnen.

Das Dommuseum präsentiert sich mit seiner gläsernen Front im Eingangsbereich und dem Lift samt spiralenförmig angelegtem Treppenhaus – das auch schon ein Kunstwerk an sich sein soll – modern. Auch im 1. Stock hängen überraschend diverse Bilder von Künstlern moderner, großteils abstrakter Strömungen. Damit habe ich, ganz offen gesagt, nicht gerechnet. Der österreichische römisch-katholische Priester Otto Mauer, ein berühmter Kunstsammler und Mäzen, meinte, dass Kunst und Kirche näher zusammenrücken sollen. Ein Teil seiner Sammlung beherbergt nun dieses Museum.

Eine Frau und ein Mann, unsere Führer, halten einen Dialog. Mal weiß der eine besser Bescheid, dann der andere. Die Frau verwechselt manchmal die Daten, aber die merke ich mir eh nicht. Sie erklären uns vor allem die sakralen Kunstwerke. Beginnend mit der Statue der heiligen Magdalena (Barock), streiten ein wenig darüber, ob sie nun Sünderin war oder nicht, dann ging es weiter zu Rudolf IV., Herzog von Österreich „Der Stifter“ – später als selbsternannter Erzherzog -. Im Dommuseum kann man nicht nur das berühmte erste 3/4-Portrait von ihm sehen, sondern auch sein Grabgewand. Wir erfuhren, dass er nicht nur ein ausgefuchster Fälscher war – er „änderte“ die „Kleine Bulle“ auf eine „große Bulle“, was Wien ein paar zusätzliche Rechte einbrachte -, zudem bediente er sich einer selbst erfundenen Geheimschrift.

Insgesamt dauerte die Führung über zwei Stunden. Ochs und Esel, die bekannten Krippengesellschafter der heiligen Maria und Josef und dem Jesuskind, begegnen uns auf den Bildern immer wieder. Von diversen Engeln und Heiligen ganz zu schweigen.

Wieder ein Museum kennengelernt, das ich bisher noch nicht gekannt habe. Vom anderen erzähle ich ein anderes Mal.

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

LIEBE ZUR KUNST: Korallen aus Farbe

 

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Niki Neuspiel „Frei 9“, Acryl auf Leinwand, 80x80cm

Gestern gewährte mir NIKI NEUSPIEL, ein befreundeter Künstler, dankenswerterweise einen Einblick in sein Allerheiligstes. Ordentlich aufgeräumt, kistenweise Farbe, nur als Pigment oder schon fertig zum Gebrauch. Ein großer Arbeitstisch dominiert die Werkstatt, der hintere Teil des Raums ist ausgefüllt von Bildern in allen Zuständen, von fertig bis halb vollendet oder überhaupt noch ganz am Anfang als grundierte Leinwand.

Er spachtelt Acrylfarben, die er selbst mischt, möglichst frei auf eine Leinwand. Durch diesen Prozess entstehen moderne, abstrakte Werke. Kräftige, starke Farben, vielfach Rot und Orange. Mal sind es Flächen, mal Sprengsel oder Kleckse, sogar einmal eine Spirale, Steifen oder Rinnsale. Aus der Leere der grundierten Leinwand entsteht mit Hilfe von Werkzeugen Leben aus Farbe, die sich mit einer anderen vermischt, an anderer Stelle bloß überdeckt sie oder sogar künstlich Rost ansetzt. Manchmal ruhig dahinfließend, mal mit scharfen Kanten abgrenzend, mal chaotisch anmutend oder Gebirgen gleich Struktur gebend. Vielfalt entsteht, nichts ist zweimal vorhanden.

Meine Sicht auf die Welt ist, wie bei jedem Menschen, von meinen Erfahrungen und Erlebnissen stark geprägt. Gestern wurde mir dieser Umstand wieder sehr bewusst. Ich bin studierte Anthropologin, also konnte ich in seinen Bildern oftmals menschenähnliche oder organische Formen erkennen, auch wenn sie vom Künstler nur selten bewusst als solche gemalt worden waren. Ein anderer würde das vermutlich anders sehen.

Ein von ihm noch als unfertig bezeichnetes Werk beeindruckte mich besonders, weil im unteren Bereich der Leinwand scheinbar große eckige Korallen aus roter und weißer Farbe wuchsen. So lebendig, so kräftig.

Ich bekam viele spannende Einblicke in eine meist verborgene Welt.

Vielen Dank für die Gastfreundschaft und den interessanten Nachmittag, lieber Niki!

Alles Liebe und bleibt neugierig,

Eure Caroline

Homepage des Künstlers NIKI NEUSPIEL: https://www.nikineuspiel.com/

 

 

 

LIEBE ZUM WISSEN: Der simulierte Mars

Wusstet Ihr, dass das kleine Österreich führend ist, was die Simulation von Marsmissionen geht?

Die aktuelle Simulation im Oman (AMADEE 18) wird sogar von Innsbruck (Tirol) aus unterstützt. Das Mission Support Center befindet sich dort, von wo aus alle wichtigen Schritte der Mission geleitet werden. Auch die Kommunikation nach Außen mit den Medien usw. findet von dort aus statt.

Gestern waren mein bester Freund und ich bei einem interessanten Vortrag über dieses Projekt im Vortragssaal des Wiener Planetariums. Ein Student der TU Wien, der auch Mitglied des Vereins Österreichisches Weltraumforum (ÖWF) ist und auch fleißig bei der Mars-Simulation mitarbeitet, gab uns interessante Einblicke in diese Simulations-Mission. Das ÖWF wird ausschließlich von Freiwilligen, darunter mehrheitlich Studenten, am Leben erhalten und ist daher, wie vieles in der heutigen Zeit, von Förderungen und Sponsoren abhängig.

Sogar die durchschnittliche Funkverzögerung von rund zehn Minuten wird eingehalten, um möglichst reale Testbedingungen zu erzeugen. Speziell ausgebildete Wissenschaftler tragen Raumanzugssimulationsanzüge namens AOUDA (nach der indischen Prinzessin aus „In 80 Tagen um die Welt“), die 50 kg wiegen und Widerstand an den Arm- und Beingelenken bieten, um zu testen, ob gewisse Experimente mit solchen Anzügen überhaupt durchgeführt werden können. Die Astronauten werden auch gesundheitlich überwacht, solange diese die Anzüge tragen, damit auch niemand zu Schaden kommt. Im Oman herrschen hohe Tagestemperaturen, die zusätzlich an den Kräften der Mitarbeiter zerren. Man braucht derzeit noch ganze drei Stunden und fünf Helfer, um einen einzigen Raumanzug anzuziehen. Es wird daran gearbeitet, diese Zeit um ein Vielfaches zu verkürzen.

Auch hinsichtlich der notwendigen Versorgung mit frischen Nahrungsmitteln werden Experimente durchgeführt.

Der Oman ist u. a. ein gutes Testgebiet, weil dort nicht nur die geologischen Bedingungen und die Farbe des Sandes ähnlichen denen auf dem Mars sind, sondern auch, weil die Menschen dort diesen Projekten entsprechend offen und aufgeschlossen begegnen. Für sie ist es die Chance, international mehr beachtet zu werden.

Auch die Sicherheitslage ist dort sehr gut im Vergleich zu den Nachbarländern. Das Testgebiet wird vom Militär zusätzlich in ausreichender Entfernung abgesichert, um eine möglichst lange Isolationsphase zu gewährleisten, damit auch psychische Faktoren zu untersuchen, denen das Missions-Team auf dem Mars ausgesetzt sein wird.

Viele Probleme müssen noch gelöst werden, bevor die erste bemannte Raummission auf dem Mars landen kann, aber Dank den österreichischen Forschern ist schon viel weitergegangen.

Alles Liebe

Eure Caroline

 

LIEBESWORTE: Valentinstag für alle

Ich wünsche Euch allen am heutigen Valentinstag

❤ Komplimente, die von Herzen kommen,

❤ Dankbarkeit für die kleinen Freuden des Alltags,

❤ ein paar unglaubliche Kuschelmomente mit Euren Liebsten,

❤ einen erfolgreichen Arbeitstag, ohne Stress, mit netten Kunden/Patienten/Klienten/Kolleginnen/Mitmenschen,

❤ wunderbare Freunde, die Euch hilfsbereit zur Seite stehen und einfach Euer Leben bunter machen,

❤ viel Spaß und Leichtigkeit, besonders, wenn es vielleicht gerade nicht so gut läuft,

❤ fröhliches Kinderlachen,

❤ liebevolle Lebenspartner/innen, besonders auch für die Singles unter Euch,

❤ und zu guter Letzt von ganzem Herzen ganz viel LIEBE in Eurem Leben !

 

Genießt den heutigen Tag!

Alles Liebe vom LIEBESRAUM

Eure Caroline

 

 

LIEBE ZUM LEBEN/NATUR: Wiener Hütte und ein paar lustige Leut‘

Am Sonntag genossen wir die Sonne in vollen Zügen. Wir fuhren mit der S-Bahn nach Liesing und weiter mit dem Bus 60A zur Station Willergasse/Schule und wanderten mal wieder durch den noch teilweise verschneiten Wienerwald zur Wiener Hütte, die nach einigen Monaten komplett neu gebaut, endlich fertig scheint. Geschlossen ist sie leider nach wie vor. Daher gab es nur eine kurze Pause samt einem Müsliriegel bei der Hütte. Die Wanderung selbst war super. Zurück ging es dann Richtung Kalksburg und dann entlang eines Teils des Stadtwanderweges 6, hinter dem Kollegium Kalksburg vorbei und über die Hugo-von-Hoffmannsthal -Promenade entlang der Liesing bis zum Liesinger Bahnhof im 23. Bezirk.

Der Weg ist weder sonderlich steil, noch lang. In nicht mal ganz. 1,5 Stunden waren wir am Ziel. Wir konnten daher wunderbar die Natur genießen.

Auf dem Rückweg trafen wir auf einen Faschingswagen des Alt-Breitenfurter Faschingskomitees (s. Fotos), die auf dem Weg zum Umzug in Mödling leider eine Panne hatten und auf Hilfe warteten. Die Burschen waren alle festlich kostümiert und trotz des Ärgernisses bester Laune und grüßten uns fröhlich, als wir um die Ecke kamen. Ich hoffe, sie haben es doch noch nach Mödling geschafft. Wäre schade, wenn die Mühe umsonst gewesen wäre.

 

Ich bin, offen gesagt, nicht der Faschingsfeiertyp. Als Kind habe ich mich noch lieber verkleidet. Als Peter Pan oder als Drache z. B. Meine Mama hat sich immer unheimlich viel Mühe mit den Faschingsfeiern gegeben. Hat für uns Deko aus Orangen und Süßigkeiten gebastelt und Sandwich-Krokodile hergestellt. Meine Großeltern bastelten mir dafür die coolsten Kostüme. Das ist auch schon eine ganze Weile her.

Heute gilt: Ich bin immer gerne dann lustig, wenn es mir danach ist, und nicht, wenn es alle so wollen. Lachen und Herumalbern liebe ich sehr, das mache ich oft und gerne, oder ich denke mir spontan verrückte Liedertexte aus und singe sie zu bekannten Songs aus dem Radio (selbst wenn es ganz schauderhaft klingen sollte. 😉 ).

Wie geht es euch damit? Wer macht bei Umzügen mit? Viele Faschingsfreunde haben ja ganz tolle kreative Ideen, die sich echt sehen lassen können.

Ich wünsche Euch allen eine wunderbare Woche,

Eure Caroline

LIEBESWORTE: Alltagsfreuden

Oft sind es die ganz kleinen Dinge im Alltag, die mir ein Lächeln ins Gesicht zaubern und meinen Tag zu etwas Besonderem machen.

Zum Beispiel am Sonntag, als eine vier Leute einer Gruppe vor dem gleichen Restaurant wartete, wie ich. Meine Mama und ich hatten uns hier zu einem Brunch verabredet, aber das Lokal sperrte erst ganz pünktlich auf und meine Mama informierte mich per SMS, sie käme etwas zu spät. Ich stand also mit den anderen Leuten vor dem Eingang. Plötzlich kamen noch zwei weitere Mitglieder der Gruppe samt einem braunen Labrador daher. Dem Hund sah ich schon von weitem an, dass er sich freute, die Meschen zu begrüßen. Die eine Frau rief, sie mögen ihn von der Leine lassen. Kaum war das geschehen, stürmte das Tier mit voller Geschwindigkeit auf die Gruppe zu und begrüßte reihum die einzelnen Personen, aber nicht nur das, er kam auch zu mir und wollte gleich an mir hochspringen vor Freude, aber die anderen pfiffen den Hund zurück. Trotzdem kam er bei der zweiten Runde nochmals zu mir. Wunderbar!

Dann war da noch die kleine Isabella, die gemeinsam mit ihrer Mutter, im gleichen halbleeren U-Bahnwaggon, wie ich saß. Ich liebe es, mit den Kleinen zu interagieren. Wenn sie gerade spontan und lustig drauf sind, dann spielen sie gerne mit. Ich „versteckte“ mich also hinter meinem E-Book-Reader und guckte dann immer wieder dahinter hervor und machte „Guck, guck“, und Isabella lachte vergnügt vor sich hin. Dann rief ich ihr zu, sie möge sich verstecken. Ihre Mutter half ihr dabei. Dann tat ich so, als ob ich sie suchen würde. Kaum war sie aus dem „Versteck“ gekommen, rief ich „Da ist ja die Isabella wieder“, und die süße Maus lachte wieder ihr glucksiges Kinderlachen, das ich so liebe.

Zum Abschluss bekam ich gestern auch noch ein wunderbar liebevolles Zeugnis von meiner warmherzigen Chefin vom Hilfswerk für fast 4 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit im Lernclub. Wir verabschiedeten uns voller Wärme und Herzlichkeit mit innigen Umarmungen voneinander. So eine wunderbare Frau. So schön es auch dort war, die Zeit war gekommen, wieder neue Wege zu gehen.

Alles Liebe und einen Tag voller schöner Dinge wünscht Euch

Eure Caroline