LIEBE ZU SCHAFEN: Eine blumige Osterüberraschung

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„Hans-Paul“, gekauft von meinem Papa bei „Blumenboutique Grete“ in 1130 Wien

Begrüßt mit mir meinen neuesten Zuwachs in meiner Schafsammlung:

HANS-PAUL – das Blumenschaf

Ist es nicht ur süß?

Noch darf es in der Kanzlei überwintern, meine Wohnung hat leider wenig Sonne und draußen ist es noch zu kalt in der Nacht. Es wird später auf meiner Loggia wohnen.

Mein allerbester Papa (auch mein Chef) hat es mir heute Vormittag als Teil seiner Osterüberraschung mitgebracht.

Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes Osterfest und angenehme Feiertage!

Mein Schatz und ich werden am Ostersonntag sowohl Ostern, als auch unser 15. jähriges Jubiläum feiern und werden schöne Naturerlebnisse haben.

Bleibt neugierig und alles Liebe,

Eure Caroline

LIEBE ZUR BERÜHRUNG: Kuscheltag – Kraft und Entspannung

Ich steige als Erste in den Ring, lasse meinen Blick neugierig über die Menge schweifen und warte auf meinen Gegner, 25 Männer und Frauen sitzen gespannt im weiten Kreis um mich herum und warten, dass sich ein Herausforderer meldet. Ein Mann springt mit Affengebrüll und -gesten auf den Platz mir gegenüber. Ich stimme mitein. Wir pressen die Hände gegeneinander, versuchen uns zu Fall zu bringen. Ich bleibe stark wie eine Mauer, der andere hat keine Chance. Brust gegen Brust, ein kurzer Moment des Ausruhens, des Kraftholens, dann nach wenigen Minuten der entscheidende Stoß und der Gegner fällt auf den Rücken. Die Menge tobt. Nach zwei weiteren Kämpfen mit einem Sieg gegen eine Frau und einer Niederlage gegen einen weiteren Mann lege ich erschöpft, aber glücklich, eine Pause ein und werde Teil des Publikums.

Was sich wie ein Ring-Kampf anhört, war bloß ein Spiel, eine Übung, um den Gegenpol des Sanften, des Streichens und Streichelns zu spüren. Raufen, Rangeln, Kraft spüren – die eigene, die des Gegenübers – auch das war gestern Teil des doppelt so langen Kuscheltags (sechs Stunden statt drei, wie sonst bei den normalen Partys). Zur Sicherheit fanden die „Kämpfe“ nur kniend statt.

Der erste Teil bestand aus Ankomm-Übungen mit Tanz und langsamer Begegnung, dann immer intensiver über Einzel- und Partner- bis hin zu Klein- und Groß-Gruppen-Übungen, die ich schon von der ersten Party kannte, nur zwei waren neu. Die eine hieß „Engelsstraße“. Acht Kuschler und Kuschlerinnen stellten sich gegenüber auf. Dann bewegten sich einer nach dem anderen mit geschlossenen Augen langsam durch diese „Straße“ und die Übrigen durften ihn dann streicheln und berühren. Ein bisschen wie bei einer „Geisterbahn“, nur viel angenehmer und ganz und gar nicht gruslig.

Auch eine Achtsamkeitsübung war diesmal dabei. Dabei ging es darum, dass sein Gegenüber eine Zeit lang mit drei unterschiedlichen Intensionen zu berühren, dazwischen immer wieder kurz erden. Danach wurde gewechselt und seine Erfahrungen miteinander ausgetauscht. „Ich bin da und nehme war.“ war das Ziel. Sich zurückzunehmen und nur zu spüren und zu fühlen, kein Wollen des Egos, kein Sollen des anderen.

Nach einer 1. Pause fand die erste große Kuschelrunde von rund dreißig Minuten statt. In einer großen Spirale, angeführt von einem erfahrenen Dauerkuschelpartybesucher und einer der drei LeiterInnen, legten wir uns in einem großen Haufen zusammen. Arme und Beine fanden zusammen, streichelten, liebkosten, umarmten, wärmten. Natürlich ganz brav nach den Kuschelregeln (Kleidung ist immer an, kein Sex etc).

Dann ging es weiter mit dem „aktiven“, kraftvollen, Stärke zeigenden und spürenden Teil. Eben unter anderem mit Rangeln, aber auch Vertrauensübungen wie Kraft und Gegenkraft spüren, indem sich die beiden Gegenüber fest oberhalb des Handgelenks packen und sich dann vom anderen halten lassen, wenn man sich dann zurücklehnt, oder auch gegeneinander drücken, den Anderen wegschieben und Kraft und Gegenkraft spüren.

Nach einer 2. kürzeren Pause folgte nochmal eine große Kuschelrunde als großes Finale. Danach gab es noch eine kurze Feedbackrunde.

Meine anfängliche Aufgeregtheit legte sich diesmal viel schneller, eine Frau erkannte mich sogar vom letzten Mal wieder. Ich kuschelte mit viel mehr unterschiedlichen Leuten – vier Männer und zwei Frauen – um die Unterschiede zu spüren und zu fühlen. Nach meiner bisherigen Erfahrung sind Männer beim Kuscheln im Durchschnitt kraftvoller, beschützender, grober, direkter und selbstbewusster als Frauen, geben dadurch aber auch mehr Geborgenheit und Schutz. Frauen sind im Durchschnitt dafür zärtlicher, einfühlsamer, rücksichtsvoller, spürender, liebevoller und vorsichtiger, was dann mehr Herzlichkeit und Wärme mit sich bringt. Das Tolle ist aber, dass jeder Mensch ja ein individuelles Wesen ist, auch beim Kuschelstil, -intensität und -ausführung. Die Reflexion meiner Kuschelerfahrung, die natürlich nur einen winzigen Bruchteil aller Menschen umfasst, ist deshalb natürlich nicht auf jeden zutreffend.

Ich fühlte mich schneller wohl und geborgen, traute mich mehr, konnte mehr meine Authentizität leben, meine Power und Energie erkennen und fühlen – sie wurde von vielen Leuten als Feedback bestätigt. Mein Selbstbewusstsein und mein Selbstvertrauen wurden durch die wundervolle Gruppe verstärkt, herausgekitzelt und gestärkt. Ein großer Unterschied zur 1. Party.

Insgesamt ein kurzweiliger, lustiger, kuschliger, liebevoller und stärkender Nachmittag. Ganz wunderbar.

Ich wünsche Euch allen einen wunderbar kuscheligen Tag!

Alles Liebe

Eure Caroline

 

LIEBE ZUR BERÜHRUNG: 10 Gründe, warum sich Kuschelpartys für jeden lohnen

Mein bester Freund hat mich gefragt, warum ich zu einer Kuschelparty gehe, obwohl ich dank meines großartigen Lebenspartners genügend Kuscheleinheiten bekomme.

Hier meine

TOP 10:

1) Kuscheln kann man nicht genug. Es reduziert Stress, stärkt das Immunsystem und produziert wunderbare Gefühle der Geborgenheit, Wärme und Liebe.

2) Kuschelpartys werden in einem geschützten Rahmen veranstaltet und jeder kann dort üben, seine Grenzen zu wahren bzw. zu setzen, Nein-sagen zu üben und sich berührbar zeigen.

3) Kuschelpartys sind eine der wenigen Möglichkeiten, mit anderen in (Kuschel)kontakt zu kommen, ohne falsch verstanden zu werden. Nach einer langjährigen Lebenspartnerschaft bringt so ein Event neuen Input.

4) Mein Schatz und ich wohnen nicht zusammen. Daher habe ich genügend Tage, wo ich alleine bin. Ein Haustier passt nicht zu unserem derzeitigen Lebensstil. Da vermisse ich den gewohnten Körperkontakt.

Für Singles und Frisch-Getrennte ist es der ideale Ort, um sich wieder neu zu orientieren, sich wertvolle Streicheleinheiten abzuholen und Gefühle des Angenommenseins, der Geborgenheit und der Liebe (neu) in einer sicheren Umgebung zu entwickeln. Seele und Herz bekommen neuen Input, um zu heilen und wieder für neue Beziehungen offen zu werden.

5) Neue Menschen kennenlernen kann man auf viele Arten, aber Kuschelpartys sind wohl die angenehmste Art. 🙂

6) Eine Kuschelparty besteht hauptsächlich aus Bewegungs-, Berührungs- und Spürübungen (alleine, zu zweit, zu dritt, in der Kleingruppe). Erst nach einer Pause findet das eigentliche (Gruppen)Kuscheln auf Matratzen statt. Man hat also viel Zeit, sich gegenseitig behutsam anzunähern. Pausen sind jederzeit möglich. Jeder kann überall mitmachen, aber auch nur zuschauen, wenn es zu viel wird.

7) Jeder hat die Möglichkeit mit jedem zu kuscheln, wenn der andere zustimmt. Auch Frauen mit Frauen etc. Eine intensive Reflexion mit seiner eigenen (Geschlechts-)Identität ist möglich, wenn man es zulässt. Eine wunderbare Erfahrung.

8) Absichtslose Berührungen werden im Alltag leider oft (absichtlich ?) missverstanden, was zu Konflikt, Stress und unangenehmen Gefühlen führen kann. Eine Kuschelparty ist eine geführte Veranstaltung. Die Leiterin oder der Leiter (beim Kuscheltag am 25.3. sind gleich 3 LeiterInnen dabei) sorgt dafür, dass sich jeder und jede KuschlerIn wohlfühlt. Bei Schwierigkeiten oder Problemen kann man sich jederzeit an die Leitungsperson wenden. Unbelehrbare können auch von (weiteren) Kuschelpartys ausgeschlossen werden.

9) Kuscheln ist für mich die schönste Art, (Nächsten)-Liebe, Zuneigung und Warmherzigkeit zu zeigen.

10) Nach dem Kuscheln bin ich immer voller Energie und total entspannt. Einfach wunderbar!

Also, wenn Euch diese Gründe nicht überzeugt haben, dann kann ich Euch auch nicht mehr helfen. 😉

Ich wünsche Euch einen wunderbar kuscheligen Weltkuscheltag und alles Liebe ❤ ,

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR: Springtime Now!

Der Frühling ist nicht mehr zu übersehen! Genießt das Erwachen der Natur!

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR: Hurra, die 1. Blüten sind da!

Erste Blüte 2018 komp

entdeckt in 1020 Wien, 19.03.2018

Ich freue mich so, die Natur erwacht endlich aus ihrem Dornröschenschlaf!

Auch wenn der Winter noch einmal seine eiskalten Hände über uns ausgebreitet hat, der Frühling ist nicht mehr aufzuhalten. Die ersten Büsche im Park beginnen bereits zu blühen, auch die ersten Blattanlagen trauen sich schüchtern aus ihrer Schutzhülle hervor. Mögen sie den kalten Hauch überleben, denn es wird Zeit, dass der Park wieder erwacht und neues Leben hervorbringt. Die nunmehr abgemetzelten Rohrkolben- und Schilfrohrstängel in den flachen Wasserbecken schauen noch trostlos aus, aber bald werden sich auch hier die ersten grünen Spitzen bemerkbar machen.

Jedes Jahr im Frühling geht der Reigen von Werden und Vergehen von vorne los. Möge es beginnen….jetzt!

Eine wunderbare Woche Euch allen und alles Liebe

Eure Caroline

 

LIEBE ZUM ORIGAMI: 5 Jahresfeier Verein ORIGAMI-Papierfalten für alle

Liebe Freunde und Freundinnen des ORIGAMI,

am Sonntag, den 08.04.2018, von 10.30 – 15 Uhr findet im GO7, Mariahilfer Straße 82/Stiege 2 (1. Hof, 1. Stock), 1070 Wien die

5 Jahres-Jubiläumsfeier

des Vereins ORIGAMI – Papierfalten für alle

statt.

Es wird ein buntes Programm geboten. Von japanischen Volksliedern über die Verkostung von japanischen Spezialitäten bis hin zu einer Zaubervorführung. Ein Origami-Workshop zum Ausprobieren ist natürlich auch dabei.

Ergänzung 15.3.18:
Leider habe ich erst heute erfahren, dass zu dieser Feier ausschließlich Vereinsmitglieder des GO 7 (Origami, GO7, Kasu – Vereine) eingeladen sind. Danke für Euer Verständnis.
Wer sich für eine Mitgliedschaft interessiert, möge sich bitte direkt an den Verein wenden bzw. sich zu einem der ausgeschriebenen Workshops auf der Homepage des Vereins anmelden.
Ich freue mich schon drauf, ich werde natürlich dabei sein! ❤
Alles Liebe
Eure Caroline
PS: Logo des Vereins „ORIGAMI-Papierfalten für alle“ und Programm dankenswerterweise vom Noriko Mafune-Bachinger (Gründerin und Obfrau) zur Verfügung gestellt.

LIEBE ZUM LEBEN: Frühlingsgefühle

Am Samstag war in Wien wunderbares Sonnen-Vorfrühlings-Wetter. Ich bekam richtig Frühlingsgefühle, wir mussten einfach raus, obwohl ich immer noch nicht ganz fit bin.

Wir spazierten an der Donau entlang und genossen die wärmenden Sonnenstrahlen und die angenehm milden Temperaturen. Viele Leute hatten die gleiche Idee und strömten auch ins Freie. Nach einer langen Runde endeten wir bei der U2-Station „Donaumarina“. Nach einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen unterwegs entdecken wir sogar in einem Vorgarten ein paar freche Schneeglöckchen.

Unseren Osterkurzurlaub verbringen wir diesmal in Bruck an der Mur, davor wohlen wir bei Mixnitz durch die berühmte Bärenschützklamm wandern. Nicht nur das, am Ostersonntag feiern wir unseren 15. Jahrestag. So wunderbar!

Vor lauter Frühlingsgefühlen habe ich mich gleich auch noch zur Spezial-Kuschelparty, passenderweise am Internationalen Kuscheltag, angemeldet. Meine 1. Kuschelparty ist schon eine ganze Weile her. Diesmal ist die doppelte Zeit vorgesehen.

Einen ganzen Nachmittag mit fremden Leuten kuscheln wird eine Herausforderung, die ich gerne annehme. Es gibt aber auch viele Übungen und Raufen dürfen wir diesmal auch. Das freut mich besonders, mochte ich immer schon. 🙂 Auch Frauen können sich wie Männer benehmen. 😉 Ich möchte die Party auch nutzen, um meine Grenzen klarer und eindeutiger setzen zu lernen. Bin schon neugierig, wie es klappen wird.

Ich wünsche Euch allen eine Woche voller Frühlingsgefühle und wunderbarer Momente,

Eure Caroline

 

LIEBE ZUR KULTUR: In 80 Minuten um die Welt

Ich liebe es zu reisen. Neue Kulturen entdecken, etwas über ihre Geschichte erfahren, kennenzulernen, wie ihr Alltag aussieht – einst und heute, welche Medizin sie verwenden, welche Spiele sie spielen, was ihnen wichtig war und ist und vieles mehr.

Leider geht es aus verschiedenen Gründen nicht immer, einfach die Koffer zu packen (in meinem Fall eine Reisetasche) und in ein anderes Land abzudüsen. Am liebsten natürlich mit meinem liebsten Reisepartner, meinem Schatz.

Dank meiner Freundin, die mit mir auch schon im Dommuseum gewesen ist, habe ich das neue Weltmuseum in Wien für mich entdeckt.

Ein Schritt und wir sind in einer anderen Welt. Nicht nur das, wir reisen sogar dabei in die Vergangenheit. Ein paar Schritte weiter im nächsten Raum wartet schon das nächste Land auf den Besucher. Meine Freundin und ich kamen aus dem Stauen kaum wieder heraus. Wir bleiben schnell in einem Raum hängen, so viel gab es allein da schon zu entdecken.

Unzählige Kunst-, Kultur-, und Alltagsgegenstände aus allen Kontinenten der Erde sind dort zusammengetragen und mit Schautafeln und Beschriftungen ausgestattet worden. Dazwischen stehen immer wieder Computerterminals, wo man sich ausgesuchte Gegenstände näher in 3-D anschauen oder vertiefende Informationen abrufen kann.

Wir waren in diesem Jahr bereits zweimal dort und doch haben wir nur bis jetzt nur einen Bruchteil des Museums gesehen.

Zusätzlich zur großen Dauerausstellung werden auch noch mehrere kleinere Sonderausstellungen gezeigt. Hier geht es zum Raumplan. Ein Café im Erdgeschoss lädt zu einer Pause ein. Einen Museumsshop gibt es natürlich auch noch. Die letzten beiden Einrichtungen konnten wir leider noch nicht besuchen. Außerdem ergänzt ein vielfältiges Kulturvermittlungsprogramm mit Führungen, Tanz und Exkursionen das Angebot.

Das neue Weltmuseum ist einen Besuch wirklich wert. Für alle, die sich für Kulturgeschichte interessieren und mit offen Augen und Geist durch die Welt gehen.

Besonders sehenswert ist auch die aufwendig und liebevoll animierte Museumsgeschichte im Mezzanin.

Es war sicher nicht mein letzter Besuch dort. Vielleicht schon bald wieder…

Viel Spaß beim Erforschen und Entdecken!

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

 

 

LIEBE ZUR NATUR: Eine Taufe und Blockheide im Schnee

Eine Einladung zur Taufe des Sohnes meiner besten Freundin führte uns am Samstag mal wieder ins schöne Waldviertel, erst nach Schrems, dann nach Gmünd.

Wir mussten bereits um kurz vor 5.00 Uhr in der Früh aufstehen, um pünktlich zur Feier vor Ort zu sein. Das mache ich doch gerne für meine beste Freundin, immerhin sind wir schon über 27 Jahre befreundet.

Die Kirche war schön, aber leider schrecklich kalt. Die Taufe selbst hat mich sehr berührt, besonders der Moment, als jeder von uns dem Kleinen ein Kreuz auf die Stirne machten.

Nach einer Stunde erreichten wir dann halb erfroren das Lokal, wo das Essen stattfand. Deftig, kräftig, gut. Danach noch Kaffee und Tauftorte. Alle größeren Kinder wurden mit Bastelsachen versorgt und begeisterten sich für die zahlreichen Taufgeschenke.

Später brachte uns der Bruder meiner besten Freundin nach Gmünd in unsere Pension. Nach einer Ruhepause spazierten wir am Abend noch am schönen, zugefrorenen  Aßangteich entlang zum Sole-Felsen-Bad und zurück.

Am Sonntag nutzten wir den teilweise sonnigen Tag für gleich zwei tolle Winterwanderungen. Eine führte uns  entlang des „Marienkäferweges“ 5,6 km durch die tief verschneite Blockheide. Die andere zuerst wieder auf bekanntem Weg zum Sole-Felsenbad und dann weiter auf Teilen des „NatURknallwegs“ entlang von Wiesen, Teichen und durch Waldstücke zurück zur Pension.

Am Montag bekamen wir von den Eigentümern der Pension noch überraschend ein Geschenk zum Abschied: ein geschnürten Beutel mit zwei selbst gebackenen Mohnzelten, sogar in Bioqualität, wie der Hausherr stolz betonte. Das war eine sehr nette Geste! Sehr lecker, übrigens.

Es waren auf den Wegen kaum Menschen unterwegs. So still und friedlich lag die Landschaft da. Nur hin und wieder zwitscherte ein Vogel das Lied vom Frühling. Herrlich erholsam. Leider erwischte mich dann doch noch eine Erkältung, aber die halte ich gerne aus, wenn ich dafür so wunderbare Naturwanderungen machen kann.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUM KINO: Rückblick 2017

Am Sonntag war es endlich wieder so weit. Die TOP 3 des letzten Kinojahres wurden von uns gekürt. Ich war ganze 46 Mal im Kino, einen Film, und zwar Wonder Woman, habe ich sogar zwei Mal gesehen. Mein Schatz konnte sich gerade noch an 10 Filme erinnern, zumindest nach dem Titel. Gewonnen haben mal wieder die Arthouse-Produktionen, mit einer Ausnahme (s. unten).

TOP 3

1) Die Taschendiebin

spannend, hoch erotisch, für Fans des asiatischen Films

Spielt in Südkorea in den 1930er Jahren. Eine Taschendiebin namens Sook-hee wird von einem Hochstapler in eine reiche japanische Familie als Dienstmädchen eingeschleust, um an das Geld der Erbin zu gelangen. Doch anders als geplant werden die beiden Frauen Freundinnen und mehr. Können die beiden ihre zarte Liebe retten? Die Erbin ist nämlich einem Grafen versprochen.

2) Der wunderbare Garten

der Bella Brown

magisch, sensibel, voller Liebe zum Detail

Eine junge, verträumte Frau freundet sich mit einem alten Witwer an, ihrem Nachbarn. Sie will Kinderbuchautorin werden, liebt die Ordnung über alles. Natur mit ihrem liebevollen Chaos ist ihr ein Graus. Ihr Vermieter drängt sie dazu, ihren Garten endlich auf Vordermann zu bringen, sonst verliert sie ihr Dach über dem Kopf. Ihr Nachbar hilft ihr. Wird das Wunder gelingen?

3) TIERE (Ich)/ Barry Seal (Mein Schatz)

Beim 3. Platz waren wir unterschiedlicher Meinung.

„TIERE“: mystisch, spannend, gruslig, Was ist Realität, was Phantasie ? Ein Paar, die besten Jahre bereits hinter sich, fahren in die Schweiz und stoßen dabei mit einem Schaf zusammen. Danach häufen sich mysteriöse Vorfälle und Begebenheiten. Was ist bloß die Wahrheit?

„Barry Seal“: schräge Story nach wahren Begebenheiten. Spannung, Action, Tom Cruise als Pilot, der für jeden arbeitete, der genug Geld hatte. Die CIA, die Drogenmafia in Südamerika, die Contra-Rebellen etc. Er verdiente damit so viel Geld, dass er es sogar im Garten vergraben musste. Aufstieg und Fall eines Mannes.

Ich bin schon neugierig, was das Kinojahr 2018 noch so alles bringen wird.

Welcher war Euer Film des Jahres 2017? Vielleicht wollt Ihr ihn mir in den Kommentaren verraten. Ich freue mich darauf!

Alles Liebe

Eure Caroline