LIEBE ZUM GENUSS/SLOW FOOD: Bauernmarkt trifft Grätzlfest!

Für alle Fans von lokalen bzw. regionalen Kleinproduzenten, Genuss und Slow Food, so wie ich einer bin, samt allen, die sich gerade auf Wien-Urlaub befinden und spontan Zeit haben:

„Bauernmarkt trifft Grätzlfest !“

Datum und Uhrzeit:

Morgen, Donnerstag, 26.04.2018, von 16.00 bis 21.00 Uhr

Ort:

NORDBAHNHALLE, Leystraße / Ecke Taborstraße, 1020 Wien (für die Navigation: Leystraße 157) von der Plattform „markta“ (Bauernmarkt, Vernetzung regionaler Produzenten und ihren Kunden)

Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung:

https://markta.at/ und https://www.nordbahnhalle.org/veranstaltungen/

Ich werde bestimmt hinschauen. Darauf freue ich mich schon die ganze Woche. Ich liebe es, neue Produkte zu probieren und mit den Vertretern der Produzenten über die Hintergründe zu reden. Das ist so spannend!

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

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LIEBE ZUR NATUR: Von Lärchen, Ziegen und Ameisen samt einer Gämse

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Auf dem Weg zur Waldburgangerhütte

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Eine der beiden „Wach“-Ziegen

 

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Lärche: weibliche (neue (rötlich) und alte) und männliche Zapfen (die gelblichen kleinen)

Fakten: Payerbach-Reichenau Bahnhof  (483 m. ü. A.)- Jubiläumsaussicht (Pause) – Waldburgangerhütte (1.182 m. ü. A. Pause)-Prigglitz – Gasthaus Seelhofer (Pause)- Sattelweg – Schlögelmühl Haltestelle (inkl. 4 Pausen rd. 5,5 Stunden)

Nicht für Anfänger geeignet. Teilweise sehr steil, besonders im Anstieg. Rutschig durch viel Laub, Nadeln und Bockerl (deutsch: Zapfen). Teilweise auch steinig, aber viele aussichtsreiche Stellen!!

***

Wir gehen langsam die Zufahrtsstraße zum Einstieg Richtung Waldburgangerhütte hinauf. Ich muss erst meinen Rhythmus finden. Vieles blüht auch hier schon. Die Sonne schein kräftig, eine angenehme Brise kühlt unser erhitzten Gesichter. Wir erreichen einen großen Hof. Vor der Eingangstüre liegen zwei kleine Ziegen. Die eine begrüß uns wie alte Freunde, lässt sich streicheln, reibt wie eine Katze den Kopf an unseren Beinen. Ich glaube, die juckt es am Kopf, der ist schon ganz kahl.

Wir gehen noch ein kurzes Stück, dann folgt der steile Einstieg in den Wald hinauf. Wir schnaufen. Viele Bockerl und Laub behindern uns. Ich höre mein Herz laut pochen, da ein Rascheln rechts von mir tief unten auf dem steilen Abhang. Da, ein Reh, nein, es ist eine Gämse. Schon lange keine mehr in freier Wildbahn gesehen. Eine Minute später ist sie schon wieder verschwunden. Nach eine längeren Bergaufstrecke, einmal sogar mit einer Kette gesichert, erreichen wir die Jubiläumsaussicht, wo wir kurz verweilen. Ein Pärchen teilt mit uns die Bank. Wir machen uns wieder auf den Weg.

Es geht weiter erst auf weitem, dann auf schmalem Pfad den Berg hoch, aber nicht mehr ganz so steil. Ein letztes Steilstück und schon sind wir bei der Hütte. Sie liegt noch im Winterschlaf. Geöffnet erst ab 01.05. Das Pärchen ist auch wieder da. Wir machen wieder Rast und stärken uns mit einer gefüllten Semmel und Wasser.

Unsere Wanderung führt uns noch ca. 20 weitere Minuten den Berg hinauf Richtung Prigglitz. Dann endlich geht es langsam ins Tal. Mir fallen haufenweise Ameisenhügel auf. Große, kleinere, schöne kegelförmige wie aus dem Lehrbuch, halb eingestürzte. Bei einem hatten die Bewohnerinnen die untersten Zweige des nahen Baumes mit verbaut. Aus dem Hügel wuchsen sogar ein paar Pflanzen. Insgesamt zählen wir auf dem einen Teilstück 12 Hügel. So viele habe ich noch nie innerhalb kürzester Zeit gesehen.

Wir erreichen ein Lärche, die gerade blüht. Sie ist einhäusig, aber getrennt geschlechtlich.  Es gibt also weibliche (jung: rötlich/purpur, alt: dunkelbraun) und männliche Zapfen (gelblich) auf einem Baum. Ich habe das so noch nie gesehen. Da muss ich gleich ein Foto machen. „Bockerl“-Produktion hautnah, sozusagen. Mein Biologenherz schlägt höher.

Wir machen Pause und legen uns einfach irgendwo ins Gras. Oh, ist das wunderbar. So friedlich. Kein Mensch weit und breit. Nur wir und das Vogelgezwitscher.

Dann endlich erreichen wir schon durstig den Gasthof in Prigglitz. Wieder eine Pause auf der schönen Terrasse.

Endspurt. Die letzte Etappe führt rd. 3,5 km entlang des „Sattelwegs“ nach Schlögelmühl. Müde erreichen wir nach weiteren 30 min (angegeben sind 45 min) die Haltestelle Schlögelmühl. Wir müssen noch länger auf den nächsten Zug warten, aber das ist egal. Nach der langen und ersten richtigen Bergtour dieses Frühjahr sind wir eh müde und genießen die Sonnenstrahlen.

Eine wunderschöne, aussichtsreiche Wanderung hatten wir da. Die nächste folgt bald.

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

LIEBE ZUR NATUR: Stadtpflanzen Teil 2

Ich bin dankbar, in einer Großstadt zu leben, wo es so viel Grün gibt. Das ist nicht selbstverständlich.

Die Natur vollbringt jedes Jahr aufs Neue ein Wunder nach dem anderen. Alles erneuert sich, wird frisch und bunt und voller Liebe zum Leben. Ich kann davon nicht genug bekommen. Diese unbändige Lebenskraft überträgt sich dann auch auf mich. Das ist großartig.

Habt Ihr Euch schon mal eine Blattanlage genauer angeschaut? Pflanzen-Origami vom Feinsten. Oder die Symmetrie von Blüten? Jede für sich ein Kunstwerk im Kleinen. Form und Funktion in vollendeter Perfektion. Bienchen und Blümchen – Ihr versteht? 😉

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Alles Liebe und wunderbare Frühlingsgefühle Euch allen,

Eure Caroline

LIEBE ZUM LEBEN: Ein Ausflug in den Wildpark Ernstbrunn

Gestern machten meine beste Freundin, ihre beiden Kindern und ich einen wunderbaren Ausflug nach Ernstbrunn in den Wildpark, an den das bekannte Wolf Science Center angegliedert bzw. integriert ist. In Letzterem werden die Unterschiede von handaufgezogenen Wölfen und Hunden mit Hilfe von Experimenten erforscht.

Der weitläufige Park liegt im Weinviertel in Dörfles, einem Ortsteil von Ernstbrunn, in Mitten von Eichenwäldern, unterbrochen von Wiesen, die den heimischen Wildtieren in den großzügigen Gehegen eine möglichst natürliche Umgebung bieten. Die Steinböcke und Gämsen haben auch eine große Kletterfelswand zur Verfügung.

Man kann sowohl mit dem Auto als auch mit dem Bus anreisen. Zwischen Mai und Oktober sogar mit einer historischen Museumseisenbahn.

Eintritt: Erwachsene: 7,00 Euro, Kinder: 4,30 Euro

Am Eingang kann man für einen Euro ein Sackerl mit Futtermais kaufen, welchen man dann den Haustieren, wie Esel, Schaf, Ziege und Ponys, aber auch den Steinböcken, Dam- und Rotwild verfüttern kann, was besonders bei den Kindern gut ankommt.

Interessanterweise waren die Hirsche wesentlich zutraulicher als die Hirschkühe oder die Rehe.

Wir hatten das Glück, dass in einem Wolfsgehege gerade ein männlicher Timberwolf trainiert wurde, wo wir zuschauen konnten. Auch wurden ein paar Exemplare wegen des Fellwechsels wie Hunde gebürstet. Die ausgefallenen Haare bleiben übrigens im Gehege liegen, da sie zum Schutz der Tiere nicht verkauft werden dürfen.

Da die Wege mit Kies bestreut sind und im oberen Bereich sehr unwegsam, steinig und mit Wurzeln übersät sind, war das Vorankommen mit dem Kinderwagen eher mühsam. Die Wolf- und Hundegehege liegen am Hügel und sind auch entsprechend steil angelegt. Für die lange Runde (1,5 h reine Gehzeit) ist eine gewisse Grundkondition notwendig. Es gibt noch eine andere kürzere (45 min reine Gehzeit), die auch für Kinderwägen besser geeignet sein soll.

Wer Hunde mitbringt, ist angehalten, sie immer kurz an der Leine zu führen. Man spaziert auch immer wieder durch Gebiete mit freilaufenden Tieren (Dam- und Rotwild). Diese müssen natürlich mit Respekt und Achtsamkeit behandelt werden. Nicht alle Tiere sind streichelzahm.

Es gibt mehrere Kinderspielplätze (einer bei der „Hexenküche“) und Möglichkeiten, auf alten Stämmen zu balancieren und zu klettern, ein Paradies für Kinder (und junggebliebene Erwachsene).

Unsere Mittagspause verbrachten wir nach einer großen Runde durch den Park, wie die meisten, in der „Hexenküche“, einem kleinen Restaurant am Gelände.

Das Wetter war herrlich, was den großen Besucheransturm samt langer Schlange vor der Kassa erklärt.

Es gibt auch die Möglichkeit für Führungen, Spaziergänge und Workshops mit direktem Wolfskontakt (nur für Erwachsene) im Wolf Science Center. Da die Tochter meiner Freundin bereits müde war, verzichteten wir auf die Führung. Da bleibt uns noch etwas für das nächste Mal.

Einheimische Tieren so nahe sein zu können, war für mich das schönste Erlebnis. Besonders schön finde ich, dass man die Tiere mit dem vorgesehenen Futter füttern darf, was nur mehr selten möglich ist, weil es leider immer Menschen gibt, die sich nicht an Regeln halten und den Tieren dadurch geschadet haben. Die meisten Tiere im Park sind an Menschen gewöhnt und trauen sich auch, aus der Hand zu fressen. Einige wenige dürfen nicht gefüttert oder gestreichelt werden, wie Frettchen, Kaninchen und Wildschweine.

Mir hat der wunderbare Ausflug mit vielen Tierbegegnungen in schöner Natur sehr gut gefallen. Ich genieße es immer, wenn ich die Möglichkeit habe, mit meiner besten Freundin und ihren süßen Kindern etwas zu unternehmen.

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

 

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LIEBE ZUR NATUR: Stadtpflanzen

Wir brauchen nur mit offenen Augen durch die Stadt zu gehen, um Wunderschönes zu entdecken:

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Alles Liebe und ein wunderschönes Wochenende Euch allen,

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR/KULTUR: ein Blütenmeer und japanische Volkslieder

 

Unsere ausgedehnte Sophienalpen-Wanderung am Samstag hat mich wieder geerdet und in meine Mitte gebracht. Der feine Duft nach Bärlauch und Wald, das fröhliche Vogelgezwitscher, die angenehm wärmende Sonnenstrahlen, die bunten Blüten und die sprießenden Blätter der Bäume und Sträucher halfen mir, dass mein Herz ganz leicht und froh wurde. Ich liebe es, wenn sich die Natur nach dem langen Winter voller Freude über den Frühling so blitzartig aus ihrem Versteck wagt und förmlich explodiert vor Übermut.

Am Sonntag ging es dann sehr japanisch zu. Wie schon erzählt, war ich zur 5. Jubiläumsfeier des Vereins „ORIGAMI-Papierfalten für alle“ eingeladen. Nach einer kurzen Eröffnungsrede der Präsidentin und Gründerin gab die Sopranistin Teruko Fujishima drei japanische Volkslieder zum Besten. Sehr harmonische Melodien, wie ich fand. Zum Thema hatten sie die Natur, die berühmten Kirschblüten in Tokio und die Hoffnungen der Menschen nach dem 2. Weltkrieg.

Danach fand die ausgesprochen unterhaltsame und lustige Zaubershow eines 14-jähriges Mitglieds statt, die mir gut gefallen hat. Sein Zauberstab wählte mich sogar als Helferin für einen seiner Tricks aus. Obwohl ich mich redlich bemühte, es ihm schwer zu machen, schaffte er es dennoch, den Rubik’s Cube, den ich verdrehen sollte, mit einem anderen Würfel nachzubauen, obwohl meiner in drei Schachteln versteckt war.

Nach einem Buffet, an dem natürlich Maki und Sushi nicht fehlen durften, gab es zum Abschluss die Möglichkeit, Origami zu falten. Vor langer Zeit lernte ich einst einen Lotus, den ich immer wieder falten, um ihn nicht zu vergessen. Er kam so gut an, dass ein paar Mitglieder des Vereins ihn lernen wollten. So wurde ich für ein paar Minuten zur Lehrerin, was mir bei Origami leicht fällt.

So ging ein herrliches Wochenende zu Ende.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR/LEBEN: Unerwartete Überraschungen am Wegesrand

Ihr kennt das sicher auch. Man nimmt sich etwas vor, man organisiert, recherchiert und dann kommt doch alles immer etwas anderes, als man es geplant hat. Doch nicht immer ist das eine schlechte Sache. Ganz im Gegenteil. Ein Umweg kann gerade dorthin führen, wohin man immer gewollt hat.

Die ausgesuchten Wanderwege waren nicht ganz so, wie wir das erwartet haben, aber sie führten uns zum Osterhas‘. Ja, wirklich:

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Sogar ein paar unglaublich niedliche Lämmer konnten wir bestaunen.

Die Natur um Bruck lag noch großteils im Winterschlaf, aber doch entdeckten wir den einen oder anderen Hinweis auf die große Erneuerung des Frühlings.

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Auf dem Weg zum Hotel entfernten wir uns immer mehr vom Stadtzentrum und die Gegend wurde zunehmend hässlicher – wir dachten schon, wir wären auf der falschen Fährte – da erblickten wir nach der letzten Kurve direkt neben einem kleinen, feinen Wandergebiet, umgeben von wilder Natur mit einem Fluss und zwitschernden Vögeln ein kleines Juwel von einem Hotel. Viel Holz, helles Zimmer, freundliches Personal, sogar einen großzügigen Wellnesstempel gab es und mehrere Kegelbahnen, wobei wir Letztere nicht benutzt haben.

Obwohl das Wetter sich eher winterlich frisch, als frühlingshaft freundlich zeigte, nutzten wir die Zeit, um das „Weitental“ samt seinem Naturschutzzentrum samt Auffangstation diverser einheimischer Greifvögel zu erkunden. Sogar einen „Geomantieweg“ gab es zu erwandern. Wir genossen die Natur in vollen Zügen. Meine Gesundheit ist leider derzeit ein wankelmütiges Geschöpf und verzupfte sich nach einer kurzen Pause wieder, aber meine Seele brauchte dringend Erholung vom Winter und so und rang sich deshalb trotzig ein paar Stunden im kraftspendenden Wald ab.

Dieses Osterfest war ja etwas ganz Besonderes für meinen Schatz und mich. Am Ostersonntag war unser 15. Jahrestag. Wir schenken uns übers Jahr so viel Liebe, Freude und Aufmerksamkeit, deshalb gehen wir an diesem Tag nur schön essen und schreiben uns eine liebe Karte. Wir hatten wunderbare Stunden in trauter Zweisamkeit und stärkten unsere Partnerschaft für die nächsten Jahre.

Ich hoffe sehr, Ihr hattet ebenfalls ein wunderbares Osterfest und angenehme Feiertage!

Alles Liebe

Eure Caroline