LIEBE ZUR BERÜHRUNG: „Blindes“ Kuscheln

Ein geschützter Raum, unter Anleitung der Kuschel-Trainerin Andrea. Diesmal wieder eine große Gruppe von 18 Frauen und Männern.

Ich fühle mich diesmal an den Kinofilm „Die Wunderübung“ nach der gleichnamigen Komödie von Daniel Glattauer erinnert.

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LIEBE ZUR ERINNERUNG: Es war einmal … ein Mentor

„Was haben Sie heute vor einem Jahr getan?“

…,fragten Sie mich, lieber Stefan von hodos.at, bei unserem letzten Treffen.

Gute Frage, lieber Stefan. Ich hatte keine Ahnung mehr, nicht die geringste, aber ich weiß, was ich am 26.6.2012 gemacht habe.

An diesem Tag endete das ALMA-Mentoringprogramm der Universität Wien mit einer Feier im kleinen Festsaal der Uni.

Sie und ich waren ein Teil davon. Wissen Sie noch, wie alles begann?

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LIEBE ZUM TUN: Alles neu macht der Juni – LIEBESRAUM bekommt „Nachwuchs“

Liebe Freunde der Liebe, liebe Wegbegleiterinnen des LIEBESRAUMs,

wer mir schon länger folgt oder mich gar persönlich kennt, der weiß, ich bin eine Frau, die sehr spontan sein kann, eine Frau, die meist auf ihre Intuition hört.

Einfach mal probieren

Probieren geht über Studieren!

Ein Motto, dem ich immer schon gerne gefolgt bin. Endloses Brüten über Plänen liegt mir nicht.

Manches muss ich einfach tun, sonst verschwindet es wieder in den Abgründen des Vergessens.

Seid Ihr schon neugierig? 🙂

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hodos — Erinnerung nimmt Gestalt an

hodos ist eine Erfahrung. Ich suche und finde ein Ereignis in meiner Umwelt, bitte Menschen um ein Gespräch. Zuhören, Erzählungen aufschreiben, ein Erinnerungsbuch gestalten. Zufriedenheit entstand. Das je Eigene ist gestärkt für eine neue Unternehmung.

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LIEBE ZUR KUNST/NATUR: Baden bei Wien im Fotorausch – „Festival La Gacilly“ ist da

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Sehen wir uns nicht ähnlich? 😉 Hintergrund: Foto von Rob Macinnis aus der Serie „Parade der Bauernhoftiere“

Für alle Fotohungrigen und leidenschaftlichen Fotografen ist derzeit Baden bei Wien der Mittelpunkt der Welt, so scheint es zumindest.

Das größte Open-Air Fotofestival mit dem mir bis gestern noch unbekannten Namen „Festival La Gacilly Baden Foto“ macht bis 30. September Station im beschaulichen Baden bei Wien. Normalerweise eher bekannt für die Römertherme, den Maler Arnulf Rainer und das Rosarium mit wunderschönen Rosen und blühendem Lavendel, einer der beliebtesten Bienenweiden.

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LIEBE ZUM REISEN/ZUR NATUR: Ein Gebirge, viele Wege Teil 3

Die wohl beeindruckendste Tour war auch unsere letzte in der wunderschönen Sächsischen Schweiz.

Wir entschieden uns wegen des herrlichen Wetters für den anstrengenden, aber eher kurzen Aufstieg zur berühmten Schrammsteinaussicht. Dort ging es zu wie im Bienenstock. So viele Wanderer wollten sich die grandiose und sehr empfehlenswerte Weitsicht über große Teile des Elbsandsteingebirges nicht entgehen lassen. Auch wenn ich solche Touristenmagnete normalerweise eher meide, lohnt es sich hier dennoch auf jeden Fall.

Zuerst fuhren wir wieder mit dem Bus 242 zur Schrammsteinbaude (ein Lokal, das kürzlich wieder neu übernommen wurde). Dort geht es erstmal ein Stück den Berg zurück hinunter Richtung Tal und geht dann nach wenigen Minuten links über viele Holz-Stufen den Hang hinauf in den Wald. Dazwischen befinden sich immer wieder vergleichsweise ebene Teilstücke, die aber mit vielen Holzbalken durchzogen ist und daher holprig, auch gibt es zahlreiche Wurzeln und Gestein, das zu überwinden ist. Der Weg ist aber gut beschildert.

Wir kamen dann nach einiger Zeit zu einer Abzweigung, wo man sich dann entscheiden musste, welchen Aufstieg man bevorzugt. Wir nahmen den „Wildschützensteig“, der allerdings nur für den Aufstieg genommen werden darf, der uns in zahlreichen steilen Metallleitern, -treppen und Sicherungen genau zwischen zwei eng bei einander stehenden Felsen in kurzer Zeit viele Höhenmeter überwinden lässt. Oben angekommen führt der Weg links weiter hinauf, und wir müssen eine letzte Steilstufe mithilfe einer langen Leiter überwinden. Die weniger Mutigen können die Leiter auch umgehen, besonders beim Abstieg, so wie ich es tat. Ich bin kein Freund von hohen, schmalen Leitern.

Dann sind wir auch schon auf der „Plattform“ mit Geländer, die sich über mehrere miteinander mehr oder weniger verbundene (Minibrücken) Felsen erstreckt. Von dort sieht man, wie schon erwähnt, nicht nur die nahen Affensteine, sondern auch noch große Teile der gesamten Sächsischen Schweiz, wenn das Wetter sonnig ist.

Nach kurzer Pause ging für uns wieder an den Abstieg, der uns über den sogen. „Mittelwinkel“, einem breiteren, aber kaum weniger steilen Steig als der Wildschützensteig, der uns wieder über Treppen und Leitern und vielen Stufen wieder  hinunter führte.

Dann folgten wir dem Weg Richtung Ostrau, einem weiteren Ortsteil von Bad Schandau. Nach ein paar weiteren Abzweigungen erreichten wir wieder bewohntes Gebiet, wo wir ebenfalls kurt Rast machten. Wir wanderten dann noch bis zum Wahrzeichen des Gebiets, dem historischen Personenaufzug (s. Foto). Oben befindet sich auch eine kleine Gastwirtschaft. Mit dem Lift ging es schnell ein paar Höhenmeter nach unten, dann folgten wir der Straße (nach rechts) wieder Richtung Marktplatz.

Zum Abschluss gönnte ich mir noch einen köstlichen Himbeereisbecher und mein Schatz ein kühles Pils in einem netten Cafe am Weg. Passend mit Herzwaffel. 🙂

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Fakten: Schrammsteinbaude – Aufstieg zur Schrammsteinaussicht – „Wildschützensteig“ – Schrammsteinaussicht – Mittelwinkel – Zeughausweg – Wenzelweg – Bauweg – Steinbrecherweg- Ferienanlage Falkensteinhütten – Ostrau Falkensteinstraße – Ostrau: Ostrauer Ring – Ostrau: Fahrstuhlweg – Ostrau: Historischer Personenaufzug – Ostrau: Rudolf-Sending-Straße nach rechts – Bad Schandau Marktplatz

Karte: „Hintere Sächsische Schweiz“ Blatt 1, 1:15 000,                                                                               Herausgeber: SACHSEN KARTOGRAPHIE GmbH Dresden

Wege sind gut markiert und beschildert. Viele Stufen, steile Leitern, Treppen. Waldboden mit vielen Wurzeln und Steinen etc. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit notwendig! Eine gute Kondition ist von Vorteil, wer aber langsam geht und genügend Pausen macht, schafft es auch mit weniger. Für ältere Kinder machbar.

Unsere Gehzeit (inkl. Pausen): ca. 3,30 h

Fazit: Unbedingt einmal machen! Unvergleichliche Fernsicht bei Schönwetter. Aufstieg und Abstieg sind wegen der vielen Stufen, Treppen und Leitern anstrengend, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Der dichte Wald hält bei heißem Wetter das Schwitzen in Grenzen, und die großartigen und einmaligen Sandsteinfelsformationen sind immer eine Reise wert. Ich habe die Tage in der Sächsischen Schweiz sehr genossen.

Alles Liebe und bleibt neugierig,

Eure Caroline vom LIEBESRAUM

PS: Nächstes Mal ist die Besteigung der „Hohen Liebe“ (gerade mal 401 m ü. A.) dran.                LIEBESRAUM muss dort einfach mal gewesen sein. ❤

 

 

LIEBE ZUM REISEN/ZUR NATUR: Ein Gebirge, viele Wege Teil 2

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Am Freitag ging es zuerst mit dem Bus 242 (auch mit der Gästekarte ohne Zusatzkosten) nach Schmilka und dann zu Fuß weiter über die Grenze nach Tschechien zur sogen. Edmundsklamm am Ende von Hrensko.

Erst wanderten wir rd. 20 min entlang des Flusses auf breitem, angenehmen Weg, später auch hin und wieder durch Steintunnel.  Dann gibt es ein Fortkommen nur mit dem Boot, das von Männern mit langen Stangen vorwärts bewegt wird. Dazwischen erzählen sie uns allerlei Schmäh und Witz und ein paar Infos über die Klamm samt nasser Überraschung. Das Programm ist immer das gleiche, selbst wenn ein heftiges Unwetter aufzieht wird seelenruhig dieselbe Show abgespult, auch wenn keiner zuhört. Ob man dann noch lacht, sei jedem selbst überlassen. So selbst erlebt.

Nach einer ungefähr minütigen Fahrt geht es wieder 20 min zu Fuß weiter. Dann aber schaute es für uns wettermäßig traurig aus, und wir entschieden uns fürs Umkehren auf gleicher Strecke (samt Bootsfahrt) zurück, da wir ausnahmsweise einmal nicht an die Regensachen gedacht hatten. Die hatten wir in der Unterkunft gelassen. Man hätte dann nach einer weiteren Fahrt in großer Runde zurückgehen können oder eben bei unserem Umkehrpunkt einen längeren Weg durch den Wald zurück. Nun wir erreichten gerade noch mehr oder weniger nass den Ausgang der Klamm, als auch schon die Erde unterging. Literweise Wasser, Blitz und durch die Felsen ein verstärktes Echo des grollenden Donners. Wie in einem Horrorfilm. Richtig gruselig. Land unter. Eine Frau „kuschelte“ sich auch zu uns unter den großen Sonnenschirm der kleinen Bar, die uns Zuflucht gewährt hatte.

Irgendwann war es dann doch wieder vorbei, und wir machten uns auf den Weg zurück über die Grenze zum Bus 242 in Schmilka zurück, der „zufällig“ gerade kam.

Fakten: Schmilka – Landesgrenze – Hrensko – Klammeingang – 1. Bootsfahrt – Wanderung bis Abzweigung Wald – Weg retour zur 1. Bootsfahrt – Bootsfahrt retour – Klammausgang – Hrensko – Landesgrenze – Schmilka

Der Weg zum Bootsstrecke ist flach und leicht zu gehen, typischer Waldboden mit Wurzeln und Steinen, teilweise holprig.

Gehzeit (ohne Wartezeit Gewitter, aber mit Pausen und Wartezeit auf Boot): ca. 4 h 35 min

Fazit: Die Edmundsklamm ist wunderschön romantisch, die Wege sind leicht zu begehen und die Bootsfahrt ist eine angenehme Pause, wenn es nicht gerade schüttet und man dem Regen schutzlos ausgeliefert ist. 🙂

Alles Liebe und bleibt neugierig,

Eure Caroline

PS: Der letzte und 3. Teil folgt bald.