LIEBE ZUR ERINNERUNG: Es war einmal … ein Mentor

„Was haben Sie heute vor einem Jahr getan?“

…,fragten Sie mich, lieber Stefan von hodos.at, bei unserem letzten Treffen.

Gute Frage, lieber Stefan. Ich hatte keine Ahnung mehr, nicht die geringste, aber ich weiß, was ich am 26.6.2012 gemacht habe.

An diesem Tag endete das ALMA-Mentoringprogramm der Universität Wien mit einer Feier im kleinen Festsaal der Uni.

Sie und ich waren ein Teil davon. Wissen Sie noch, wie alles begann?

Erinnern Sie sich noch an unser 1. Mentoring im Ministerium?

Zuerst holten Sie mich vor dem Eingang ab und begleiteten mich zu Ihrem Büro. Wir setzten uns an einem runden Tisch mit einem Krug Wasser darauf. Der Beginn einer wunderbaren Zeit. Dort schenkten Sie mir gleich zu Beginn ein paar Buntstifte, ein großes gebundenes Notizbuch mit einem roten Einband und einen Spitzer in Form eines Papageis, dessen Schnabel ein Radiergummi ist. Immer, wenn ich diese Gegenstände bei mir in der Wohnung wiedersehe, denke ich an Sie und unsere gemeinsame Mentoringzeit. Auch eine Geschichte lasen Sie mir vor. Die Zeit verging wie im Flug, so viel Spaß machte mir die Arbeit mit Ihnen. So sollte es bis zum Ende weitergehen.

Ihre Alleinstellungsmerkmale: Ihr unnachahmlicher schlagfertiger Humor, Ihre Geschichten, die Actionplans und Ihre Fähigkeit, aus dem generierten Wissen die Essenz herauszuholen

Essenzen bilden als Methode

Sie erfanden für Ihren eigenen Arbeitsalltag eine Methode, um aus einer großen Menge von Informationen das Wichtigste herauszuholen. Sie bilden Essenzen.

Eine Essenz ist ein Extrakt des Wesentlichen. Ich nehme aus all meinen Erinnerungen des Tages das Wichtigste heraus und schreibe es nochmals in Kurzform in umgekehrter Reihenfolge auf, das Jüngste zuerst, von unten nach oben. Wenn ich das Tag für Tag wiederhole, kann ich das Gleiche für die Woche, das Monat, das Quartal und das Jahr machen.

Das Destillat eines Jahres

Angefangen hat alles mit handgeschriebenen Notizbüchern, daraus entstand nun durch Ihren kreativen Geist das OIDA. Ein angewandtes Buch – Learning by doing, mit Anleitung.

OIDA = altgr. ich weiß, ich habe gesehen

BenutzerInnen bringen selbst Farbe ins Buch durch das Schreiben der Essenzen. Erinnerungen werden festgehalten, Zeiträume erfasst, Meilensteine erkannt und Fortschritte sichtbar gemacht. Man beschäftigt sich mit seinem eigenen Leben auf einer viel tieferen Ebene als sonst. Ein ganzes Jahr lang.

Was war wirklich wichtig? Heute, letzte Woche, letzten Monat, letztes Jahr?

Wann stellen wir uns solche Fragen, wenn nicht beim Schreiben?

Für die Arbeit, ein Projekt oder für private Zwecke. Vielleicht als Geschenk für einen Freund/eine Freundin, die eigenen Kinder, den Partner/die Partnerin. Ein Jahr aus dem Leben eines Menschen zusammengefasst in wenige Zeilen und doch genau das Wichtigste daraus.

Ein Stück Zeit für sich selbst, ein Moment des Innehaltens, fast schon Meditation

Zum Schluss: ein Geschenk fürs Leben

Lieber Stefan, Sie sind bereits seit 6 Jahren mein Wegbegleiter, mein Mentor – die Essenz daraus?

Ein Mentor, wie er im Buche steht: Ein Förderer, Fürsprecher und Wegbegleiter

So viel Lachen, unglaublich viel wertvoller Input, praktische Methoden für den Alltag und den Beruf und die Gewissheit, einen großartigen Menschen in meinem Netzwerk zu haben. Letzteres ist wohl für mich das Allerwichtigste.

Ich danke Ihnen von Herzen für dieses unbezahlbare Geschenk. Sie sind großartig!

XAIPE

Ihre Caroline

6 Gedanken zu “LIEBE ZUR ERINNERUNG: Es war einmal … ein Mentor

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