LIEBE ZUR NATUR: Ein Runde im Helenental

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Unser Pausenplatz am Wasser mitten im Helenental

Bei hitzigen Temperaturen ist nichts angenehmer als eine einfache Wanderung entlang von Wasser und durch dichten Wald.

Da wir am Abend noch einen Termin hatten, wollten wir auch bald wieder daheim sein. Daher hatte mein Schatz die Idee zu einer Helenental-Runde. Ich war bisher noch nie im viel besungenen Teil des Schwechattales (hier: der Fluss, nicht der Ort). Er liegt vom Bahnhof Baden ca. 3,5 km zu Fuß entfernt. Der Weg ist gut beschildert, nur einmal mussten wir fragen, welche Uferseite für uns die bessere ist. Wir nahmen also das linke Ufer vom Bahnhof aus gesehen und folgten immer der Schwechat. Nach einer Straßenbrücke geht es rechts durch einen breiten Zugangsweg, der dann kurz danach in den ersten Waldabschnitt übergeht. Dieser erste Teil ist als Hundezone ausgeschildert und wird von diesen und ihren Besitzerinnen auch viel genutzt. Ein paar davon – die Hunde – nutzen auch die Gelegenheit für ein erfrischendes Bad im Fluss. Wir machten am Ufer auf zwei Baumstümpfen eine kurze Rast am Wasser und genossen die friedliche Stimmung. Unser Weg führte uns dann mehr oder weniger immer geradeaus. Hin und wieder zweigte nach rechts eine Brücke ab, die wir aber alle links liegen ließen.

Nach einer Weile trafen wir dann auf eine Kreuzung, wo ein Schild nach links zur Jägerhütte verweist. Ein auskunftsfreudiges Pärchen erklärte uns verschiedenen Möglichkeiten für die weitere Wanderung, wir entschieden uns für die Jägerhütte. Man kann hier auch weiter zu einer Cholerakapelle weitergehen, aber da die Brücke dort gerade saniert wird, muss man dann noch einen Kilometer weitergehen und kann dann über den Fluss auf das rechte Ufer wechseln und dort dann auf dem Radweg zurück nach Baden wandern. Es gibt zwar einen Bus, der aber gerade am Wochenende, wo es sinnvoll wäre, nur selten fährt.

Der Weg zur Jägerhütte führte uns auf engem Pfad weiter, der von beiden Seiten von hohen, dichten Büschen und Bäumen fast schon zugewachsen war, nach ein paar Minuten zu einer Lichtung, wo wir wieder aus mehreren Abzweigungen wählen mussten. Wir nahmen die Abzweigung auf der linken Seite Richtung Baden. Durch den Wald ging es recht steil hinauf, hier trafen wir eine Weile auf gar keine Menschen mehr. Das Jägerhaus lag auf rechten Seite, dort wandten wir uns wieder nach links den Berg wieder hinunter.

Auf der rechten Seite entdecke mein Schatz eine große Anzahl von gefällten Bäumen, die wie Mikado kreuz und quer herumlagen. Er hatte plötzlich Lust, darauf zu balancieren und stellte sich dabei äußerst geschickt an. Ich probierte es auch auf ein paar Stämmen, aber auf die sehr hoch gelegenen traute ich mich nicht, die Sturzgefahr schien mir zu groß. Wir hatten großen Spaß. 🙂

Dann wanderten wir weiter nach Baden. Bald schon erreichten wir den Waldrand und folgten den blau-weißen Markierungen weiter ins Tal.  Wir erreichten wieder bekanntere Gefilde und erkannten, dass wir an einer Stelle herauskamen, an der wir bereits beim Hinweg vorbeigekommen waren, und zwar gleich nach einer Brücke über die Schwechat bei einem abgezäunten Bereich eines (öffentlichen ?) Schwimmbads. Wir folgten der bereits gut bekannten Straße und durch den Arthur-Schnitzler-Park zurück zum Bahnhof von Baden. Gerade noch rechtzeitig vor dem hereinziehenden Gewitter.

Fakten: Bhf. Baden – Weg zum Helenental (3,5 km) – Helenental – Abzweigung Jägerhütte – Abzweigung Baden – Bhf. Baden

Unsere Gehzeit (inkl. 3 kurzer Pausen): 3 h 15 Uhr, rd. 11 km

Weg: Bis auf ein längeres Stück nach der Lichtung im Wald, das doch steiler war, ist der Weg flach und gut zu gehen. Daher auch für Anfänger und Kinder geeignet. Meist Asphalt oder Erdboden, teils mit Wurzeln oder Steinen, aber wenig. Es sind viele Hunde auf dem Teil durchs Helenental unterwegs. Wen das stören sollte, kann auch den Rad- und Wanderweg auf der anderen Flussseite benutzen und dann über einer der Brücken auf die linke Seite wechseln. Viel Schatten durch Wald und hohe Bäume gegeben. Wer nicht quer durch ganz Baden gehen will, kann sicher auch mit einem der Stadtbusse abkürzen.

Fazit: Eine leichte, schattige Sommerwanderung, teils am Fluss Schwechat entlang. Wunderschöne Flusslandschaft und dichter Wald. Was will das Herz mehr! ❤ ❤ ❤ ❤

Alles Liebe

Eure Caroline

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