LIEBE ZUR NATUR/PARTNERSCHAFT: Seggauberg – Tempel, Römer und ein Schloss

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Ein Kurzurlaub ist nicht nur Erholung für Körper, Geist und Seele, sondern im besten Fall auch Stärkung der Partnerschaft.

Diesmal hatten wir uns ins beschauliche Seggauberg bei Leibnitz zurückgezogen. Was wir nicht wussten: der Frauenberg und der Umgebung sind das archäologisch fundreichste Gebiet der Steiermark. Römische und keltische Grabanlagen finden sich genauso, wie am Frauenberg Ruinen eines römischen Isis- und eines Mars-Tempels. Auch ein mittelalterliches Schloss mit sehenswerten römischen Funden trohnt in Seggau über malerischer Landschaft.

Wir nutzen das sonnige Winterwetter für kürzere Wanderungen in der hügeligen Umgebung. Auch ein bisschen Wellness im Hotel und genüßliches Lesen war drin. Sogar einen sympathisch angelegten Marienweg entdeckten wir nahe des Schlosses. Überhaupt ist Frauenberg eim Wallfahrtsort mit langer Geschichte und (von außen) hübscher Kirche. Drinnen waren wir nicht.

Warten gerade am Bahnhof Leibnitz auf den Zug. Die 4.5 km von Seggauberg hierher gingen wir natürlich zu Fuß, auch beim Hinweg schon. Wir wollen ja schließlich fit bleiben.

So erholsam, einfach perfekt.

Ich wünsche Euch noch schöne Tage,

Eure Caroline

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Kurzmitteilung

LIEBE ZUR LIEBE: Frohe, friedliche Weihnachten und ein liebevolles Jahr 2019!

An alle Freundinnen und Freundinnen des LIEBESRAUM®s,

danke fürs Folgen, Liken und Eure Kommentare! Ihr seid großartig!

Ich wünsche Euch allen von Herzen ein fröhliches und vor allem ein friedliches Fest der Liebe! Mögen im neuen Jahr all Eure Wünsche in Erfüllung gehen und Ihr mit Freude, mit ganz viel Liebe, guter Gesundheit und Glück gesegnet sein. Möget Ihr Freunde haben und/oder finden, die für Euch da sind, die Euch nehmen, wie Ihr seid, auf die Ihr Euch in der Not verlassen könnt, nur dann lässt sich der wahre Wert einer Freundschaft erkennen.

Alles Liebe

Eure Caroline vom LIEBESRAUM®

LIEBE ZUR PARTNERSCHAFT: Gefühle im Gleichklang – ein Weihnachtskonzert

Mein Schatz und ich sind jetzt schon so viele Jahre zusammen, nächsten April werden es schon 16 Jahre, und doch berührt mich immer wieder, wie stark und wundervoll unsere Liebe ist, die uns verbindet. Am Sonntag bemerkte ich erst wieder, dass wir trotz unserer vielen Unterschiedlichkeiten auf den Grundschwingungen unserer Seele sehr ähnlich sind. Besonders in den letzten Wochen war es so wunderbar friedlich und harmonisch zwischen uns. Wir wachsen jedes Jahr ein Stück mehr zusammen. Das gelingt nicht so vielen Paaren.

Mein Schatz lud mich am Sonntag zum Weihnachtskonzert in die Volksoper ein. Ein wundervolles Konzert voller Besinnlichkeit und Beschwingtheit, Humor und Ernsthaftigkeit. Ich war von manchen Programmpunkten so berührt, dass ich da im nicht komplett abgedunkelten Saal saß und mir die Tränen nur so runterliefen. Ich habe das immer schon zugelassen. In einem Impuls griff ich die Hand meines Schatzes, und wir sahen uns an. Auch in seinen Augen glänzten die Tränen. Es tut so gut, wenn wir beide die gleichen Emotionen teilen können. Auch im Kino passiert uns das manchmal.

Ich möchte keinen Stress zu Weihnachten, sondern Ruhe und Frieden, weswegen Ich dieses Jahr auch beschlossen habe, alleine mit meinem Schatz Weihnachten zu feiern.  Wir wollen dieses Fest der Liebe in Besinnlichkeit, mit gemeinsamen Kekse backen und Kochen verbringen. Mein Schatz möchte auch ein Büchlein besorgen, um uns gegenseitig etwas vorlesen zu können. Ich freue mich schon sehr drauf. Das wird wundervoll.

Ein Weihnachten voller Liebe wünsche ich Euch allen da draußen!

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZU TIEREN: Ein weihnachtliches Refugium

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Wenn alle notleidenden Tiere einen Wunsch frei hätten, ich glaube, sie würden sich wünschen, im gemeinnützig geführten Tierpark Wolfsgraben leben zu dürfen. Die bunte Mischung aus ehemals (schwer) kranken, verstoßenen oder zur Zucht untauglichen Haus- und Wildtiere bekommen dort viel liebevolle Fürsorge, reichlich Platz und möglichst artgerechte Unterbringung und Unterhaltung geboten.

Gestern nahm mich meine beste Freundin S. zum dortigen Weihnachtsfest mit. Ihre Tochter ist dort Patin eines Esels.

Uns erwarteten aller Hand von engagierten Vereinsmitgliedern selbstgemachte Leckereien, wie Kinderpunsch, Glühwein, Lebkuchen, dazu noch frisch geröstete Maroni, Bratkartoffel und Kartoffelpuffer, die auf einem echten Maroniofen für die zahlreichen Gäste und Mitglieder zubereitet wurden.

Natürlich kamen auch die Tiere nicht zu kurz. Streicheleinheiten bekamen die an den Menschen gewöhnten und teilweise sogar mit der Flasche aufgezogenen Minischweine, Esel, Pferde, Kamele, Hasen, Hühner, ein Pfau, Kamele und Katzen an diesem Nachmittag sicher genügend. Dazu gab es noch Leckerlis und jede Menge Futter und Training, damit ihnen auch nicht langweilig wird.

Am besten haben mir die Minischweine gefallen, die ganz und gar nicht so klein waren. So borstig und witzig. Lilly befolgte den Sitz-Befehl jederzeit, um an ein Stück Karotte zu kommen und forderte diese auch mit einem Nasenstüber ein, wenn ich den Befehl gar nicht an sie gerichtet hatte. Tussi hatte hingegen überhaupt keine Lust, das zu machen, was die Menschen wollten. Sie verzichtete freiwillig auf jedes Karottenstück.

Die Tochter von meiner Freundin durfte zum Abschluss noch „ihren“ Esel striegeln, was für sie immer ein Highlight ist. Normalerweise darf sie mit ihm auch spazieren gehen, aber dafür war es bereits zu dunkel.

Ich verbrachte einen wunderschönen Nachmittag zusammen mit engagierten, tierbegeisterten und sympathischen Menschen, die meine volle Bewunderung verdient haben.

Alles Liebe und noch eine wundervolle Weihnachtszeit mit oder ohne Haustiere

Eure Caroline

 

 

 

LIEBE ZUR NEUGIER: Getanzte Geschichten – HULA für Anfänger

Am vergangenen Sonntag vor der Kuschelparty hatte ich das 1. Mal Gelegenheit, den hawaiianischen HULA-Tanz auszuprobieren. Mein Papa nahm, als ich 11 Jahre alt war, eine wunderschöne Hawaii-Reise. Den Lavastrom auf Big Island, der sich dauernd zischend ins Meer ergießt, werde ich nie vergessen. Auch die dortige saftig grüne Natur mit ihren eigentümlichen Pflanzen, wie z. B. dem auffälligen Silberschwert, ist mir ebenso noch gut in Erinnerung.

Hula schaut auf den ersten Blick vielleicht leicht aus, aber in Wirklichkeit braucht man nicht nur eine sehr gute Koordinationsfähigkeit, weil man sowohl mit den Beinen, den Hüften und gleichzeitig mit den Armen arbeitet, sondern auch ein gutes Gedächtnis, um sich die Armbewegungen und dazugehörigen Kopfbewegungen zu merken, die je nach Mele (hawaiianisch für Lied oder Gedicht) und Strophe des einzelnen Liedes unterschiedlich sind. Ein Mele erzählt eine Geschichte, die der Tänzer oder die Tänzerin mit den Armen und Händen nacherzählt. Maria, unserer Lehrerin, erzählt uns, dass es in Hawaii in der Vergangenheit keine geschriebene Sprache gab, und durch den Hula die Geschichten der Einheimischen weitererzählt wurden.

Ich muss gestehen, ich tat mir schwer, alle notwendigen Bewegungen gleichzeitig auszuführen. Entweder ich vergaß auf den Hüftschwung oder die Arme. Der Grundschritt war noch das einfachste davon.   Erst gegen Ende der Stunde war ich mit der Ausführung der Tanzschritte der 1. Strophe zufrieden. Nächstes Mal probieren wir die zweite Strophe aus. Wir hatten nicht viel Zeit, da die TeilnehmerInnen der Kuschelparty schon vor der Tür warteten.

Mit der Koordination beim Tanzen hatte ich immer schon Schwierigkeiten, weswegen ich auch nicht regelmäßig tanzen gehe, da mir choreographierte Tänze immer schon schwer gefallen sind und ich rasch meine Motivation und dann keine Lust mehr zum Üben hatte. Nur orientalischen Bauchtanz habe ich immerhin zwei Jahre gelernt.Mit meinem Schatz war ich sogar einmal für einen 1-Tages-Workshop in der VHS afrikanisch tanzen. Dafür braucht es gute Kondition, weil viel Beinarbeit nötig ist, aber die Trommelrhythmen waren einfach großartig.

Ich probiere einfach aus Neugier immer wieder gerne Neues aus, meine Scannerpersönlichkeit in mir treibt mich an, mein hochsensitiver Anteil sorgt im Gegensatz dazu für notwendige Pausen und den manchmal nötigen Rückzug , leider oft erst, wenn ich mich bereits überfordert fühle. So steckt mein Leben immer voller Überraschungen. 🙂

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

 

LIEBE ZUR NEUGIER: wenn der Nachtwächter kommt…

Wir trafen uns am Samstag vor dem Rathaus in Steyr und warteten auf die Nachtwächterführung um 18.00 Uhr. Zwei Nachtwächter, ein Mann und eine Frau, stehen schon vor dem Eingang in originalgetreuen schwarzem Umhang samt Hut mit breiter Krempe, Horn, Hellebarde und Laterne bereit, um uns nicht nur zwei Stunden durch Steyr zu führen und uns unterhaltsame Geschichten zu erzählen, sondern auch, um mit uns die 228 Stufen des Stadtpfarrkirchturms zu überwinden.

Die Hälfte unserer ehemaligen HSP-Kursgruppe, so wie ich, verbrachten schon den Nachmittag in dieser schönen mittelalterlichen Stadt am Zusammenfluss von Enns und Steyr. Beide, so erfuhren wir später, waren wichtige Transportwege für die Flösser, um den Stahl an seinen Bestimmungsort zu bringen. Letztere wurden extra nach ihren nicht vorhandenen Schwimmkenntnissen ausgewählt, um nicht in Versuchung zu geraten, das Floss vorzeitig zu verlassen.

Ich war froh, dass wir diesmal nur eine kleine Gruppe waren, viele hatten abgesagt, bis zur Führung waren wir überhaupt nur vier Frauen. Dank der vielen unterschiedlich gestalteten Weihnachtsmärkte sind gerade viele (italienische) Touristen in der Stadt und dazu kommen natürlich noch eine Menge Einheimischer, die sich an den Punschständen laben oder die teilweise handwerklich schönen Produkte bewundern. Für mich persönlich bedeuten größere Menschenmassen auf einmal Stress, besonders wenn ich mir dann noch einen Weg zwischen ihnen hindurch bahnen muss, aber gleichzeitig meine Aufmerksamkeit und Konzentration für meine Kolleginnen brauche. An manchen Tagen geht es besser als an anderen. Da möchte dann meine Scanner-Persönlichkeit auch noch mitmischen und ist schnell von Allerlei abgelenkt.

Wir machten vor und nach dem gemütlichen Mittagessen einen Rundgang durch die drei erwähnten Märkte am Stadtplatz, vor dem Schloss Lamberg, einem „Zaubermarkt“ im Schloss und einer „Weihnachtsausstellung“, wo man Eintritt von EUR 3,00 zahlen muss.

Im Schlossgraben können mit etwas Glück auch eine dreiköpfige Steinbockfamilie beobachtet werden; ein Junges ist auch dabei, das dort zu Welt kam.Vor dem großen Christbaum am Stadtplatz wurde dann noch das obligatorische Gruppenfoto von meinen Kolleginnen und mir gemacht.

Nachdem wir gezahlt hatten und auch die anderen Angemeldeten zur Führung erschienen waren, wurden wir von den beiden Nachtwächtern in zwei Gruppen eingeteilt und bekamen getrennt voneinander ein kurze Einführung in die Geschichte der Stadt und dem ursprünglichen Tätigkeit der Nachtwächter*innen. Schon damals übten auch bereits Frauen diesen Beruf aus, da die Bürger*innen der Stadt sie nicht als Männer erkannten, wenn sie bei Nacht (und Nebel) nur mit einer Laterne beleuchtet die Straßen kontrollierten. Das schwarze Gewand und der breitkrempige Hut taten ihr Übrigens dazu. Vom 16. bis zum 19. Jahrhundert gab es des Beruf des Nachtwächters. Damals durften Frauen keine Wirtshäuser besuchen, nur Nachtwächter*innen war dies gestattet, um die Trunkenbolde und Streitlustigen in ihre Schranken zu weisen.

Auch ein paar interessante Geschichten zum Rathaus und zum sogen. „Bummerlhaus“, dem Wahrzeichen der Stadt, erfuhren wir.

Dann spazierten wir weiter Richtung Stadtpfarrturm, den wir bestiegen und im „Feuerwächterstüberl“ alles über den Beruf der Feuerwächter erzählt zu bekommen. 228 Stufen in einem sehr engen Wendeltreppenhaus sind eine ganz eigene Herausforderung und verlangten nicht nur gute Kondition. 🙂

Die Nachtwächterin erzählte uns noch Allerlei über Anton Bruckner, dem „Langen Sepp“, über das Schloss Lamberg und über die hundert Arkadenhöfe in Steyr; in einem dieser Höfe endete dann auch die Führung. Wer tiefer in die Geschichte dieser bezaubernden, romantischen Stadt eintauchen will, dem sei eine Führung sehr empfohlen.

Für mich endete der Besuch von Steyr hier. Die Stadt ist gut mit dem Zug von Wien aus mit Umstieg in St. Valentin zu erreichen.

Liebe S., danke nochmal fürs engagierte Organisieren!

Alles Liebe

Eure Caroline