LIEBE ZUR NEUGIER: Getanzte Geschichten – HULA für Anfänger

Am vergangenen Sonntag vor der Kuschelparty hatte ich das 1. Mal Gelegenheit, den hawaiianischen HULA-Tanz auszuprobieren. Mein Papa nahm, als ich 11 Jahre alt war, eine wunderschöne Hawaii-Reise. Den Lavastrom auf Big Island, der sich dauernd zischend ins Meer ergießt, werde ich nie vergessen. Auch die dortige saftig grüne Natur mit ihren eigentümlichen Pflanzen, wie z. B. dem auffälligen Silberschwert, ist mir ebenso noch gut in Erinnerung.

Hula schaut auf den ersten Blick vielleicht leicht aus, aber in Wirklichkeit braucht man nicht nur eine sehr gute Koordinationsfähigkeit, weil man sowohl mit den Beinen, den Hüften und gleichzeitig mit den Armen arbeitet, sondern auch ein gutes Gedächtnis, um sich die Armbewegungen und dazugehörigen Kopfbewegungen zu merken, die je nach Mele (hawaiianisch für Lied oder Gedicht) und Strophe des einzelnen Liedes unterschiedlich sind. Ein Mele erzählt eine Geschichte, die der Tänzer oder die Tänzerin mit den Armen und Händen nacherzählt. Maria, unserer Lehrerin, erzählt uns, dass es in Hawaii in der Vergangenheit keine geschriebene Sprache gab, und durch den Hula die Geschichten der Einheimischen weitererzählt wurden.

Ich muss gestehen, ich tat mir schwer, alle notwendigen Bewegungen gleichzeitig auszuführen. Entweder ich vergaß auf den Hüftschwung oder die Arme. Der Grundschritt war noch das einfachste davon.   Erst gegen Ende der Stunde war ich mit der Ausführung der Tanzschritte der 1. Strophe zufrieden. Nächstes Mal probieren wir die zweite Strophe aus. Wir hatten nicht viel Zeit, da die TeilnehmerInnen der Kuschelparty schon vor der Tür warteten.

Mit der Koordination beim Tanzen hatte ich immer schon Schwierigkeiten, weswegen ich auch nicht regelmäßig tanzen gehe, da mir choreographierte Tänze immer schon schwer gefallen sind und ich rasch meine Motivation und dann keine Lust mehr zum Üben hatte. Nur orientalischen Bauchtanz habe ich immerhin zwei Jahre gelernt.Mit meinem Schatz war ich sogar einmal für einen 1-Tages-Workshop in der VHS afrikanisch tanzen. Dafür braucht es gute Kondition, weil viel Beinarbeit nötig ist, aber die Trommelrhythmen waren einfach großartig.

Ich probiere einfach aus Neugier immer wieder gerne Neues aus, meine Scannerpersönlichkeit in mir treibt mich an, mein hochsensitiver Anteil sorgt im Gegensatz dazu für notwendige Pausen und den manchmal nötigen Rückzug , leider oft erst, wenn ich mich bereits überfordert fühle. So steckt mein Leben immer voller Überraschungen. 🙂

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

 

Schön, dass du mir schreiben willst !

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s