LIEBE ZUR SPIRITUALITÄT: Liebe atmen

Andere Partnerschaft, andere Interessen. Mein Freund und ich verbrachten das Wochenende mit ein paar anderen herzensoffenen Paaren und ein paar Singles bei einem Tantraseminar. Ohne Sex, ohne Nacktheit und ohne Massagen. Ja, solche Tantraworkshops gibt es auch noch, worüber ich sehr froh bin. Nicht, weil ich Probleme mit den genannten Dingen hätte (ganz im Gegenteil 🙂 ), sondern, weil das originale Tantra aus Indien eine Lehre zur spirituellen, emotionalen und persönlichen Weiterentwicklung ist, welche die sexuelle Energie dafür nutzt. Nicht bloß eine Methode, um befriedigenderen Sex zu haben; das ist eine angenehme, genussvolle Nebenwirkung, aber nicht der Fokus. Die Paare blieben unter sich. Die Singles übten für sich allein.

Es war mein erstes Tantraseminar und dann gleich noch eines, das von einem Lehrer angeleitet wurde. Obwohl es schon ein recht fortgeschrittenes war, war es doch genau das richtige für mich. Ein toller, humorvoller Lehrer aus den USA, eine sympathische Assistentin aus der Schweiz.

Was wir dort dann gemacht haben? Vor allem geatmet. Bewusst, fokussiert, ganz. Visualisiert, gelacht, geredet, entspannt. Ein paar Übungen, um die erzeugte Energie bei uns zu behalten bzw. zur Erdung. Ein paar Partnerübungen, aber ebenfalls angezogen. Ich gebe es gerne zu, ein paar Küsse waren auch dabei und achtsam sein und Nähe und Intimität schenken, gehalten werden, Präsenz des Mannes, Hingabe der Frau. Das wurde uns aber nicht beigebracht, das entstand durch das Tun und das Miteinander vor Ort.

Liebe machen im wortwörtlichen Sinn. Ein Feld der Liebe erzeugen. Wunderschön, was da entstanden ist. „Schlüssel“ wurden entdeckt, Emotionen geheilt, Veränderung entstand. Am 2. Tag habe ich diese Entwicklungen schon stark gespürt. Das ist so toll! Nach nur ein paar Stunden hatte sich schon so viel getan.

Alles nur durch die richtige Atemtechnik und ein paar weitere Übungen. Jetzt heißt es weitermachen und dranbleiben. Nur dann entsteht das gewünschte spirituelle, emotionale und persönliche Wachstum und noch ein paar andere angenehme physische und psychische Effekte.

Ich atme Energie ein und atme Liebe aus.

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

 

 

LIEBE ZUR NATUR/LIEBE: Herbst-Emotionen und radikale Authentizität

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Nichts bleibt wie es war und doch ist es jetzt noch besser als vorher. Mein Leben will wohl gerade keine Blog-Pause. Na gut, dann eben nicht. 🙂

Ich bin Querdenkerin durch und durch und lebe und liebe auch so, also unkonventionell und abseits klassischer gesellschaftlicher Normen. Mein Langzeitpartner ist keiner mehr, dafür mein Herzensfreund. Mein 2. Partner mein neuer Fokus. Jetzt hab ich euch überrascht, nicht wahr? Man neigt dazu, mich zu unterschätzen. Ich will endlich authentisch sein mit allen Konsequenzen, den guten und den weniger guten. Ich will die Verantwortung für mein Leben übernehmen. Ja, ich liebe mehr als eine Person.

Ich freue mich über die Leserinnen und Leser, die mir gerade wegen meiner neuen Authentizität weiter folgen oder neu dazu kommen. Den anderen, die damit nicht umgehen können oder wollen, denen sage ich leb wohl und danke für die schöne Zeit!

An meine mir folgenden Freund*innen: ich wünsche mir, ihr könnt mich auch weiterhin so annehmen wie ich bin, egal wie unkonventionell ich lebe und liebe! Ich bin immer noch Caroline, wieder um ein großes Stück näher an meinem wahren Ich bin dran.

Wie auch immer, mein Herzensfreund war mit mir im Helenental wandern, wunderschön die Herbststimmung, zuerst Nebel, später sogar Sonne. Wir hatten Glück. Ich hab mich sau wohl gefühlt. Mit ihm, mit meiner neuen Rolle und mit meiner Entscheidung für MICH und wurde dafür mit Klarheit, entwickelter Sensitivität und stärkerer Intuition belohnt. Alles fließt, besser als je zuvor. Ich muss sogar richtig aufpassen, was ich mir wünsche und was genau, denn es könnte nur all zu schnell in Erfüllung gehen.

Alles Liebe und ganz viel Liebe euch allen für euer Leben, egal, wie ihr es lebt oder ihr liebt! Jede und Jeder ist herzlich willkommen im LIEBESRAUM®!

Eure Caroline vom LIEBESRAUM®

 

LIEBE ZUR MUSIK/ZU GESCHICHTEN: Transformation durch „Berührung“

Obwohl ich gerade Blogpause mache, war mein Wochenende so inspirierend, dass ich euch davon erzählen möchte.

Die letzten drei Tage hatte ich wieder Märchenerzählseminar von Margarete Wenzel, diesmal ging es um spontane Geschichten und das Improvisieren. Wir waren 10 einzigartige Menschen, wieder zwei Männer und acht Frauen.

Am Freitag Abend gingen wir sofort ins Tun über und übten Playback-Theater. Anfangs ging es nur darum, dass einer eine alltägliche Tätigkeit in den Raum „wirft“ und das Gegenüber spielt diese nach, aber nur mit Gesten, Mimik und Lauten, ohne verständliche Worte. Der rechte und linke Nachbar des Gegenübers hilft dabei. Dann ging es weiter mit Zuständen und Emotionen. Am meisten Spaß hat mir die Wut gemacht. 🙂 Eine Kollegin und ich stellten uns gegenüber und brüllten uns an und machten Hakatanz-Posen. Sehr cool. Mit einem feschen Mann stellte ich Verliebtsein dar. Wir lagen uns zum Abschluß der Sequenz in den Armen.

Als Höhepunkt erzählten ein paar Teilnehmerinnen Erlebnisse aus ihrem Leben und die anderen spielten sie mit Verkleidung und improvisierten Requisiten nach. Ich habe mich zum letzten Mal bewusst in meiner Kindheit und Jugend das letzte Mal verkleidet. Ich bin lieber ich selbst, stehe auch normalerweise nicht gerne im Rampenlicht. Bei dem Seminar war das aber ganz anders. Ich hatte solchen Spaß und große Freude daran und spielte bei drei von vier Szenen mit, nur bei der ersten hielt ich mich noch mehr im Hintergrund und spielte mit einfachen Instrumenten Musik bzw. Geräusche dazu zusammen mit einer anderen Teilnehmerin. Ich genoss das Rampenlicht und hatte überhaupt keine Angst. Die Gruppe war einfach phantastisch: wertschätzend, annehmend, sodass ich voll aus mir herausgehen konnte.

Am Samstag bereiteten wir uns mit Übungen die Struktur einer spontanen Geschichte vor, die wir dann am Sonntag zum Besten gaben. Eine spannende Übung war, dass wir in die Rolle unserer noch nicht erzählten, aber in der Struktur vorhandenen, Geschichte hineinschlüpfen sollten und von einer Partnerin befragt werden sollten. Dabei stellte sich heraus, dass meine Geschichte sehr trübsinnig und pessimistisch war. So weit, so interessant.

Zum Abschluss des Tages spielte uns eine der Teilnehmerinnen ein selbst geschriebenes Lied auf der Gitarre vor. Ich saß nur neben ihr und fühlte die Energie, die meinen Körper zum Schütteln brachte, so berührt war ich von ihrer tollen Sopranstimme, der Melodie. Den Inhalt beachtete ich kaum. Jedenfalls machte diese Musik etwas mit mir. Meine Geschichte wollte nicht mehr so traurig sein, und so hatte ich Sonntag Früh plötzlich DIE Idee, wie ich ihr doch noch ein positiveres Ende geben könnte ohne die Spontanität zu sehr zu behindern.

Dann kam der große Auftritt. Da war ich plötzlich dann doch ganz schön nervös. Normalerweise warte ich dann bis zum Schluss, diesmal aber nutzte ich schon deutlich vorher eine Gelegenheit, zu meiner Geschichte überzuleiten. Ich wurde vielfach für meine passende Körpersprache gelobt und das Bild in der Geschichte, wo sich eine alte Frau im Laufe der Geschichte zu einer Eiche verwandelt. Während der Feedbackrunde war dann interessant zu erfahren, dass mein Bild ein richtig philosophisches gewesen ist ohne, dass ich mir darüber besondere Gedanken gemacht hätte.

Alles Liebe

Eure Caroline

 

Fotoquelle: pexels

 

LIEBE ZUR KLARHEIT/SELBSTFÜRSORGE: Transformation und Blogpause

Ausgelöst durch ein Schwitzhüttenritual am vergangenen Samstag, aber auch schon in den letzten Wochen davor, hat sich mein Leben dafür entschieden, Klarheit in die Bereiche Partnerschaft und Beruf zu bringen und meine Gewohnheiten und Vertrautheiten zu beenden, damit ich in einen neuen Abschnitt eintreten kann. Ich gebe mich dem Leben hin und lasse mich mit dem Fluss des Lebens mitreißen. Bin neugierig, wo er mich wieder an Land spülen wird.

Ich brauche jetzt viel Zeit für mich und ein paar ausgewählte Menschen um mich. Mein inneres Kind ist jetzt ängstlich, traurig und durcheinander, es ist halt ein typisches Gewohnheitstier und braucht für große Veränderungen viel Zeit und Raum. Ich habe mich daher für eine vorübergehende Blogpause entschieden.

Ich wünsche Euch eine tolle Zeit und alles Liebe

Eure Caroline