LIEBE ZUM MENSCHEN: Auf den Spuren der Vergänglichkeit

20181101_1256112448962885419050502.jpg

Aufstieg zur Sophienalpe

20181101_125922-15643829827118147847.jpg

Auf dem Weg zur Sophienalpe

20181101_1438015989038058073071070.jpg

Gideon Ernst von Loudon Grab

Passend zu Allerheiligen unternahmen wir eine Wanderung auf den Spuren der Vergänglichkeit. Wir fuhren von Hütteldorf mit dem Bus 450 zum Kasgraben und folgten den Hinweisen zum „Wald der Ewigkeit“, wo sich naturverbundene Menschen in Urnen unter Bäumen in einem natürlich gewachsenen Wald beerdigen lassen können. Außerdem soll er auch als Kraftplatz dienen. Ein paar Bänke laden zur Innenschau und zur Besinnung ein. Die Bäume sind mit kleinen Plaketten mit Nummern und teilweise mit Banderolen gekennzeichnet, auf denen z. B. „Baum der Liebe“ oder „Baum des Friedens“ stehen. Ein sehr friedlicher Ort, wie wir beide fanden.

Nach ein paar Minuten in stiller Eintracht auf einer der Holzbänke setzen wir unseren Weg Richtung Sophienalpe fort. Wir gehen einfach die Forststraße weiter und nicht den offiziellen Stadtwanderweg 8, auf den wir dann kurz vor dem Schutzhaus treffen.

Der Herbst zeigt fröhlich sein prächtiges Farbenkleid. Obwohl die Bäume sich auf die lange Winterpause vorbereiten, zeigen sie in dieser Jahreszeit, dass im Tod doch auch immer ein Neuanfang steckt, wenn wir ihn erkennen wollen. Hier sind es die Knospen, die bereits angelegt sind, um im Frühling so früh wie möglich austreiben zu können. Tod steht für mich auch für die Trennung oder das Ende einer Beziehung oder eines Projekts etc.

Wegen des doch unangenehm kalten und heftigen Windes machen wir keine Pause und steigen gleich zur Rieglerhütte ab. Diese erreichen wir nach rund einer halben Stunde. Dort folgen wir der Straße halb rechts und kommen an einem großen Pferdegestüt vorbei.

Wir folgen dann weiter den Wegweisern zu einer großen Hundeauslaufzone. Wir folgen dem schmalen ausgetretenen Pfad nach rechts über die Wiese. Dann sind wir kurz unsicher, wie der Weg denn weitergeht, da die Wegweiser uneindeutig oder umgefallen sind. Wir finden den richtigen Einschlupf in den Wald. Der Weg ist mal leicht ansteigend, dann geht es wieder sanft hinunter oder auch mal flach dahin.

Wir erreichen die sogenannten „Türkensteine“, die Gideon Ernst von Loudon, ein österreichischer Feldherr, Sultan Mahmud I. (1730-1754) nach der Eroberung Belgrads (8. Oktober 1789) abnahm und zur Ausgestaltung seiner zukünftigen Grabstätte mitbrachte.

Kurze Zeit später stehen wir auch schon vor dem Grab des Feldherren Loudon. Wir verweilen kurz und folgen dem Pfad noch ein kleines Stück bis zurück zum Startpunkt. Wir haben Glück, der Bus kommt kurz darauf (fährt an Feiertagen nur alle 30 min).

Allerseelen am nächsten Tag, den wir uns frei genommen haben,  schenkt uns herrlichen Sonnenschein, der uns zu einer spontanen Runde an der Alten Donau verführt. Nur wenige Menschen sind unterwegs, was im Sommer kaum je der Fall ist. Wir genießen die Zeit zu Zweit und die Sonne auf den hölzernen Plattformen, die in das ruhige Gewässer hineinragen.

Ich wünsche Euch allen eine angenehme Zeit der stillen Einkehr. Herbst und Winter passen gut zu Rückzug und Innenschau.

Alles Liebe

Eure Caroline

Advertisements

LIEBE ZUR BERÜHRUNG: „Blindes“ Kuscheln

Ein geschützter Raum, unter Anleitung der Kuschel-Trainerin Andrea. Diesmal wieder eine große Gruppe von 18 Frauen und Männern.

Ich fühle mich diesmal an den Kinofilm „Die Wunderübung“ nach der gleichnamigen Komödie von Daniel Glattauer erinnert.

Weiterlesen

LIEBE ZUM TUN: Alles neu macht der Juni – LIEBESRAUM bekommt „Nachwuchs“

Liebe Freunde der Liebe, liebe Wegbegleiterinnen des LIEBESRAUMs,

wer mir schon länger folgt oder mich gar persönlich kennt, der weiß, ich bin eine Frau, die sehr spontan sein kann, eine Frau, die meist auf ihre Intuition hört.

Einfach mal probieren

Probieren geht über Studieren!

Ein Motto, dem ich immer schon gerne gefolgt bin. Endloses Brüten über Plänen liegt mir nicht.

Manches muss ich einfach tun, sonst verschwindet es wieder in den Abgründen des Vergessens.

Seid Ihr schon neugierig? 🙂

Weiterlesen

LIEBE ZUM LEBEN: Ein Wort zum Montag – für mehr Klarheit im „Bloguniversum“

Nun, Ihr Lieben,

der MONTAG ist der ideale Tag, um die Ärgernisse, Traurigkeiten und sonstige unangenehme Erlebnisse der letzten Woche loszulassen, damit wir für all die tollen neuen schönen Dinge, die auf uns zukommen, frei, neugierig und offen sein können.

Mein Wochenende war wunderschön: Training im Fitnesscenter, „nordisches“ Kino „Thelma“, erste Radtour (Greifenstein-Runde), viel Liebe und Kuscheln, ESC angeschaut (3. Platz für Österreich 🙂 ) ein Spaziergang im Türkenschanzpark, Spontanbesuch bei Omi am Muttertag, Anschauen von alten Fotoalben meines Schatzes (vor meiner Zeit mit ihm) – eine echte Zeitreise, die mich sehr berührt hat.

Leider gibt es trotzdem ein Thema, das mich dieser Tage traurig stimmt.

Aus gegebenen Anlass mache ich heute themenmäßig eine Ausnahme auf LIEBESRAUM:

Ich bin echt schockiert darüber, wie viele wunderschöne, liebevoll gestaltete und engagiert geschriebene Blogs dieser Tage aufgegeben werden, weil deren AutorInnen wegen der DSGVO extrem verunsichert sind und in Panik geraten.

Ich sage Euch, ich werde weiterschreiben! Öffentlich und ohne Einschränkung von LIKE- und KOMMENTARFUNKTION. Ich sammle Erinnerungen, Gedanken, Texte, Momentaufnahmen, keine persönlichen (oder gar sensible) Daten, welcher Art auch immer. Mein Blog ist privat und nicht kommerziell, ein öffentlich lesbares Tagebuch. Ich versende keine Newsletter und biete keine Waren oder Dienstleistungen zum Verkauf an. Die DSGVO gilt hier nicht. Ich bin keine Unternehmerin, kein Krankenhaus und keine Behörde, dafür ist die DSGVO geschrieben worden. Wenn WordPress.com Daten sammelt, sie speichert und verarbeitet, dann liegt das nicht in meiner Verantwortung.

Ich lasse mich nicht in Angst und Schrecken versetzen. Ich bleibe ruhig und gelassen. Ich werde dieses Thema jetzt loslassen. Ich würde mich freuen, wenn es mir andere private BloggerInnen es mir nachmachen würden.

Ich habe über das Bloggen viele wunderbare Menschen kennengelernt. Ich möchte nicht, dass sie verloren gehen, nur weil irgendwer kaum verständliche Verordnungen schreibt. Letzteres schafft nur Unklarheit, Angst und Unsicherheit, wie ich es jeden Tag mehr bei anderen spüre.

Ich sende Euch allen Liebe, Klarheit und ganz besonders viel Gelassenheit für Euch und Eure Blogs,

Eure Caroline vom LIEBESRAUM

LIEBE ZUM LEBEN: Ein Wort zum Donnerstag

Normalerweise schreibt man die Essenz des Tages am Ende eines solchen, aber ich wäre nicht ich, wenn ich mich daran halten würde.

Donnerstage sind ganz besonders nützlich, um Dinge zu tun, die einem Freude bereiten. Nicht nur das, sie sind Tage, an denen man seine Freizeit dazu nützen sollte, seinem Seelenplan zu folgen. Sich selbst einen Herzenswunsch zu erfüllen, Wenn das nicht geht, dann zumindest den nächsten Schritt tun. NEIN, nicht den ersten Schritt, den macht man am besten am Mittwoch. Ja, MITTWOCH, nein, nicht am Montag. Montage sind dazu da, um Altes und Trauriges loszulassen, was man in der letzten Woche oder am Wochenende so mitgenommen bzw. erlebt hat.

Heute ist aber Donnerstag, also zurück zum Thema.

Bei mir hat sich meine Seele offenbar gewünscht, dass ich in meinem Leben Platz für Neues schaffe, denn wenn alles vollgeramscht ist mit allerlei Mist und Dreck und unnützen oder unbrauchbaren  Dingen oder solchen, die man nicht mehr will, dann muss man sich von ihnen trennen. Hilft alles nichts. Irgendwann kommt der Donners-TAG dafür. Gilt übrigens auch für Menschen, aber die haben die Angewohnheit eh genau dann zu verschwinden, wenn es nicht mehr passt. Bei mir zumindest.

Heute habe ich aber nun endlich begonnen, meine Wohnung zu entmisten. Einen schweren riesigen Haufen alter Zeitschriften und Kochmagazine, ein paar DVDs, die ich angeschaut habe, aber mir nicht besonders gefallen haben, samt ein paar DVD-Beilagen von Lifestylemagazinen mit irgendwelchen Gymnastikübungen, die ich eh nie gemacht habe. Ein paar Kleidungsstücke, die mir nicht mehr gefallen, und einen Sack voll Plastiksackerl. Mittlerweile habe ich eh mehr als genügend Dauersackerl, die ich lieber benutze, die sind schöner und haltbarer als die üblichen, der Umwelt zuliebe. Ach ja, dann waren da noch zwei alte Thermosflaschen, die ich kaum genutzt habe, weil sie schwer und unpraktisch waren. Echte Fehlkäufe.

Ich habe jetzt seit gestern eine super schöne neue Thermosflasche, die nicht nur auslaufsicher ist, sondern auch fast so leicht wie eine Plastikflasche, aber hundert mal stylischer und robuster mit einem tollen Tropical-Motiv vorne drauf mit Vögeln, Ästen, Blättern und Ananas. Sommerfeeling pur. Die unterstützt mich jetzt dabei, mein Herzensprojekt voranzutreiben. Einen eigenen Roman zu schreiben. Trinken fördert bekanntlich die Konzentration und die geistige Leistungsfähigkeit, aber offenbar nicht das Schreiben von Essenzen. 😉

Das Äußere ist der Spiegel des Inneren, also das heißt, wenn ich meine Wohnung entrümple, dann ordnet sich auch mein Körper und entsorgt Altlasten und sonstigen Mist, der sich da so über die Zeit ansammelt. Es ist, als ob man ein Schild vor die Tür stellt, auf dem steht, dass man alles Neue willkommen heißt. Dann wird man nicht mehr so leicht übersehen und plötzlich läuft wieder alles wie frisch geschmiert und die Rädchen kommen zusammen, die zusammengehören. Ist das nicht wunderbar? Allen Skeptikern sei gesagt: probieren geht über studieren. Nicht vorher schon rummauzen und einem den Spaß verderben. Besonders aufschreiben lohnt sich, dann funktioniert die Sache mit dem Universum noch besser. Ich weiß es, ich habe es selbst ausprobiert.

Jetzt brauche ich nur mehr die Essenz von der Essenz 😉 :

Donnerstage sind gut, um Dinge zu tun, die man gerne macht, zum Schreiben und zum Erkennen, dass Essenzen nicht meine Stärke sind. 😉 Für mich war das heute an diesem Feiertag Ausmisten, Schreiben, Lesen und mich ganz meinem ungezähmten Lebensrhythmus hingeben (= im Bad rumtrödeln, solange ich will, im Bett lesen, meine Loggia zum Frühstück genießen etc.). Donnerstage motivieren  und erinnern uns daran, dass JETZT die Zeit gekommen ist, um das zu tun, was wirklich wichtig ist, wofür man hier ist.

Nachtrag 10.05., 18.01: langen Spaziergang in der Umgebung gemacht, leckeres Kartoffelpüree gekocht

Alles Liebe an diesem schönen Donnerstag,

Eure Caroline

PS: Lieber SteVe von hodos.at, falls Sie „zufällig“ gerade mitlesen sollten: Geben Sie auch Nachhilfe im Essenzschreiben?

PPS: Was macht Ihr so an Donnerstagen? Ich freue mich auf Eure Kommentare.

LIEBE ZUR NEUGIER: Insekten zum Nachtisch – Ein Selbstversuch

Ich bin eine Querdenkerin, die gerne hinterfragt und nicht bloß alles so hinnimmt, wie es mir vorgeworfen wird. Ich blicke gerne über den Tellerrand hinaus, probiere gerne Neues aus und bin offen für neue Sichtweisen, auch was Ernährung im Speziellen angeht. Ich bin unkonventionell in vielerlei Hinsicht. So auch diesmal.

Weiterlesen

LIEBE ZUM LEBEN: Fortschritt

Mein Leben ist gerade auf Tauchstation, um dann ganz schnell wieder aufzutauchen und zuzuschnappen, wenn es etwas Neues zu erbeuten gibt. Mein Leben ist gerade dabei, sich neu zu ordnen und zu sortieren. Altes darf gehen, ich danke dafür. Neues begrüße ich. Ich gehe in mein Innerstes um mein Äußeres zu frohen Gedanken anzuregen. 🙂 Die göttliche Ordnung ist nicht immer die, die ich mir erwarte, trotzdem ergibt sie einen Sinn, der sich oft erst erschließt, wenn ich intensiv darüber nachdenke. Erst am Freitag hat mir eine besondere Frau unerwartet bei einer sehr wichtigen Entscheidung geholfen ohne es zu wissen.

Ich habe wieder mit dem intensiveren Meditieren angefangen. Ich hatte nie ganz aufgehört, hab es regelmäßig, aber selten gemacht. Ich merke, es tut mir gut. Meditieren reinigt mich von innen. Wie im Innen, so manifestiert sich auch mein Leben im Außen.

Ich werde Ende Juli über den Verein Origami – Papierfalten für alle vermutlich das 1. Mal bei einer größeren Veranstaltung helfen. Vielleicht kann ich auch etwas unterrichten. Das mache ich am liebsten. Wenn mir die Menschen zuhören und schauen, meinen Erklärungen folgen, wenn ich ihnen helfen und sie unterstützen kann, bis das Modell fertig ist, das macht mir großen Spaß. Mein Wissen weitergeben zu können. Da fühle ich mich nützlich. 🙂

Heute habe ich spontan (wieder) einen Bauchtanzkurs für den August gebucht. Vor einigen Jahren machte ich schon mal ein Jahr Orientalischen Tanz. Das macht Spaß, ist sehr weiblich und verbindet mich wieder mit meiner Leichtigkeit, die ab und zu nicht so will, wie ich. Diesmal ist es zwar nur ein Sommerkurs von 4 Terminen, aber zum wiederbeginnen ist das sicher super. Vor allem brauche ich wieder mehr Frauen in meinem Leben. 🙂

Dann habe ich auch wieder Lust auf eine neue Fortbildung. Ich habe da einen interessanten Kurs über die Traditionelle Europäische Medizin (kurz TEM) am WIFI gesehen. Dafür habe ich mal spontan eine Infoveranstaltung gebucht. Der nächste Kurs-Termin ist im Oktober und wäre von den Zeiten her ideal. Mich zieht es immer wieder zur Medizin. Zum Heilen. Zum Einfühlen und Helfen. Das kann ich gut.

Wenn ich eines Tages nicht mehr für meinen Papa arbeiten kann, weil dieser in seine wohlverdienten Pension geht, brauche ich einen neuen Plan. Am besten ein paar zur Sicherheit.

Ich weiß, ich bin keine Unternehmerin, aber ich kann gut zuarbeiten, bin verlässlich/zuverlässig, empathisch und neugierig. Ich kann mitdenken, querdenken und mich hineindenken. Ich kann gut recherchieren, schreiben und habe vielerlei Wissen aus unterschiedlichsten Bereichen. Ich bin Universalistin, kein Taucherin (Spezialist). Ich brauche nur den richtigen Chef, ein super Team und eine angemessene Bezahlung. 🙂