LIEBE ZUR MUSIK/ZU GESCHICHTEN: Transformation durch „Berührung“

Obwohl ich gerade Blogpause mache, war mein Wochenende so inspirierend, dass ich euch davon erzählen möchte.

Die letzten drei Tage hatte ich wieder Märchenerzählseminar von Margarete Wenzel, diesmal ging es um spontane Geschichten und das Improvisieren. Wir waren 10 einzigartige Menschen, wieder zwei Männer und acht Frauen.

Am Freitag Abend gingen wir sofort ins Tun über und übten Playback-Theater. Anfangs ging es nur darum, dass einer eine alltägliche Tätigkeit in den Raum „wirft“ und das Gegenüber spielt diese nach, aber nur mit Gesten, Mimik und Lauten, ohne verständliche Worte. Der rechte und linke Nachbar des Gegenübers hilft dabei. Dann ging es weiter mit Zuständen und Emotionen. Am meisten Spaß hat mir die Wut gemacht. 🙂 Eine Kollegin und ich stellten uns gegenüber und brüllten uns an und machten Hakatanz-Posen. Sehr cool. Mit einem feschen Mann stellte ich Verliebtsein dar. Wir lagen uns zum Abschluß der Sequenz in den Armen.

Als Höhepunkt erzählten ein paar Teilnehmerinnen Erlebnisse aus ihrem Leben und die anderen spielten sie mit Verkleidung und improvisierten Requisiten nach. Ich habe mich zum letzten Mal bewusst in meiner Kindheit und Jugend das letzte Mal verkleidet. Ich bin lieber ich selbst, stehe auch normalerweise nicht gerne im Rampenlicht. Bei dem Seminar war das aber ganz anders. Ich hatte solchen Spaß und große Freude daran und spielte bei drei von vier Szenen mit, nur bei der ersten hielt ich mich noch mehr im Hintergrund und spielte mit einfachen Instrumenten Musik bzw. Geräusche dazu zusammen mit einer anderen Teilnehmerin. Ich genoss das Rampenlicht und hatte überhaupt keine Angst. Die Gruppe war einfach phantastisch: wertschätzend, annehmend, sodass ich voll aus mir herausgehen konnte.

Am Samstag bereiteten wir uns mit Übungen die Struktur einer spontanen Geschichte vor, die wir dann am Sonntag zum Besten gaben. Eine spannende Übung war, dass wir in die Rolle unserer noch nicht erzählten, aber in der Struktur vorhandenen, Geschichte hineinschlüpfen sollten und von einer Partnerin befragt werden sollten. Dabei stellte sich heraus, dass meine Geschichte sehr trübsinnig und pessimistisch war. So weit, so interessant.

Zum Abschluss des Tages spielte uns eine der Teilnehmerinnen ein selbst geschriebenes Lied auf der Gitarre vor. Ich saß nur neben ihr und fühlte die Energie, die meinen Körper zum Schütteln brachte, so berührt war ich von ihrer tollen Sopranstimme, der Melodie. Den Inhalt beachtete ich kaum. Jedenfalls machte diese Musik etwas mit mir. Meine Geschichte wollte nicht mehr so traurig sein, und so hatte ich Sonntag Früh plötzlich DIE Idee, wie ich ihr doch noch ein positiveres Ende geben könnte ohne die Spontanität zu sehr zu behindern.

Dann kam der große Auftritt. Da war ich plötzlich dann doch ganz schön nervös. Normalerweise warte ich dann bis zum Schluss, diesmal aber nutzte ich schon deutlich vorher eine Gelegenheit, zu meiner Geschichte überzuleiten. Ich wurde vielfach für meine passende Körpersprache gelobt und das Bild in der Geschichte, wo sich eine alte Frau im Laufe der Geschichte zu einer Eiche verwandelt. Während der Feedbackrunde war dann interessant zu erfahren, dass mein Bild ein richtig philosophisches gewesen ist ohne, dass ich mir darüber besondere Gedanken gemacht hätte.

Alles Liebe

Eure Caroline

 

Fotoquelle: pexels

 

Werbeanzeigen

LIEBE ZUR KLARHEIT/SELBSTFÜRSORGE: Transformation und Blogpause

Ausgelöst durch ein Schwitzhüttenritual am vergangenen Samstag, aber auch schon in den letzten Wochen davor, hat sich mein Leben dafür entschieden, Klarheit in die Bereiche Partnerschaft und Beruf zu bringen und meine Gewohnheiten und Vertrautheiten zu beenden, damit ich in einen neuen Abschnitt eintreten kann. Ich gebe mich dem Leben hin und lasse mich mit dem Fluss des Lebens mitreißen. Bin neugierig, wo er mich wieder an Land spülen wird.

Ich brauche jetzt viel Zeit für mich und ein paar ausgewählte Menschen um mich. Mein inneres Kind ist jetzt ängstlich, traurig und durcheinander, es ist halt ein typisches Gewohnheitstier und braucht für große Veränderungen viel Zeit und Raum. Ich habe mich daher für eine vorübergehende Blogpause entschieden.

Ich wünsche Euch eine tolle Zeit und alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR AUTHENTIZITÄT: Grenzen wahren und Masken ablegen

Nachdem ich die drei letzten Tage die meiste Zeit nach der Sommerpause wieder bei einem wunderbaren Märchenerzählseminar von Margarete war, wo ich wieder großartigen Menschen begegnet bin, die eine kreative, wertschätzende und humorvolle Atmosphäre schufen, in der ich mich sehr wohl gefühlt habe. Ich wurde mit wertvollen Schätzen, Märchen und Geschichten beschenkt. Nach diesen intensiven Tagen brauchte ich nach viel geistiger Tätigkeit auch noch etwas Genuss für meinen Körper und war daher am Sonntag Nachmittag bei einer Kuschelparty, wie ich mittlerweile schon viele besucht hatte.

Authentizität ist gerade ein wichtiges Thema in meinem Leben und ich will mich immer mehr von meinen Masken befreien und noch deutlicher auf meine Grenzen achten. Auch geht es auch stark darum, was will ICH wirklich, wer oder was ist mir (noch)wichtig? Was für Wünsche habe ICH? Kuschelpartys sind der ideale Übungsort dafür.

Ich habe gestern zum 1. Mal beim Rudelkuscheln meinen ursprünglich perfekten Platz neben einem meiner Lieblingsmitkuschlern aufgegeben, weil ich die Energie einer weiteren Mitkuschlerin in meinem Rücken nicht ausgehalten habe. Ich habe mich getraut, eine andere zu fragen, die nicht nur Ja gesagt hat, sondern sich danach auch noch fürs Kuscheln mit mir bedankt hat. Ich hatte keine Angst vor Ablehnung, was für mich ein großer Fortschritt ist. Ich war danach stolz auf mich, dass ich es schaffe, immer klarer und trotzdem wertschätzend meine Grenzen zu wahren und meine Wahrheit auszusprechen. Ich habe mich oft aus Angst vor Ablehnung oder Verlust zu sehr zurückgehalten oder Dinge nicht angesprochen oder Situationen ausgehalten, die mir nicht gut getan haben.

Es tut so gut, authentisch zu sein und dadurch immer mehr in meine Kraft und zu meinem Kern zu kommen. Die Kontrolle aufzugeben und mit Hingabe das Leben zu begrüßen. Alles ist ständig im Wandel, da verbrauchen Widerstände nur unnötig Energie und blockieren. Lasse ich diese los, kommen die richtigen Menschen und Situationen zur richtigen Zeit. So erlebe ich das immer öfter. Es kommt auch vor, dass sich Verbindungen zu Menschen in meinem Leben ändern und sich vertiefen oder auch wieder verschwinden, wenn sie nicht mehr zu meinen Entwicklungen passen. Dann sag ich danke für alles Gewesene und gehe weiter. Es bedarf viel Übung diese Hingabe, aber ich werde immer besser darin. 🙂 Einen wichtigen Anteil hat auch das Coaching, das ich gerade mache. Je weniger ich vom Außen abhängig bin, desto mehr kann ich Dinge und Menschen loslassen. Ich vertraue immer mehr darauf, dass all jene, die für meine nächsten Schritte wichtig sind, bleiben werden.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR/KUNST: Altbekannte Wege und neues Museum – Wachau/NÖ

20190915_1006221868239473284046430.jpg

Den Welterbesteig von Dürnstein nach Krems-Stein sind wir – ähnlich einem Ritual für den beginnenden Herbst meist zur Weinlese – schon ein paar Mal gegangen. So auch dieses Jahr, letzten Sonntag war es soweit. Das Wetter war perfekt – wolkenloser Himmel, Sonnenschein pur. Ein Meer aus Weinreben, dick mit Trauben behängt. Partnerschaftliche Vertrautheit, die Fülle des Lebens umarmend. Kaum etwas ist schöner als mit meinem Schatz meine Naturleidenschaft zu teilen. Angenähert über viele Jahre hat er gelernt, mehr auf die Tierchen und Wunder der Landschaft zu schauen, ich habe gelernt, dass Wandern – Bewegung im Allgemeinen – große Freude macht und dem Körper gut tut. Es geht schon lange nicht mehr um höher, schneller, weiter – was ihm früher wichtig war – sondern um den Genuss am Gehen, am Zusammensein, um Erdung, um die Liebe zur Natur. Das war ein langer Prozess. Ein guter und wichtiger.

Ein Besuch der neuen Landesgalerie auf der Kunstmeile Krems rundete unseren Wachaubesuch diesmal ab. Mein Schatz wollte anfangs noch andere Museen besuchen, aber ich wusste, dass mir das zu viel werden würde. Nachdem wir das Museum vom Keller bis zum Dach besichtigt hatten, immerhin fünf sehr unterschiedliche Ausstellungen, wusste ich, dass ich die richtige Entscheidung getroffen hatte. 🙂 Die hellen, großzügigen Ausstellungsräume gefielen mir gut, die Aussicht vom Dach auf den darunter liegenden Kreisverkehr weniger.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR SELBSTFÜRSORGE: im Fluss des Lebens stehen. Yes! :-)

Ich liebe Donnerstage, weil da was weitergeht, das habe ich euch schon mal erzählt. Gestern ist mir das mal wieder sehr bewusst geworden, als ich gestern auf der Mariahilfer Straße ein paar Dinge erledigen wollte.

Zuerst ein Geburtstagsgeschenk für eine besondere Freundin besorgen. Ich wusste nicht so recht, was ich kaufen soll. Ich gebe zu, das ist meist eine schwierige Aufgabe für mich. Ich schenke lieber mich und Zeit und Erlebnisse und tolle Momente, aber das ist eine andere Geschichte. Doch da hatte ich einen Geistesblitz und mir fiel etwas ein. Yes! 🙂 Bei der Kassa bekam ich sogar ein Kompliment für meine Wahl und der Kassier wollte sich am liebsten selbst gleich auch so ein Ding kaufen.

Dann weiter zu einem mir empfohlenen Hippie-Laden für ein paar Sarongs. Die Straße war schnell gefunden, der Laden aber leider nicht, da für immer geschlossen. Gut, dass ich mir vorausschauend noch eine zweite Adresse rausgesucht hatte. Ich kannte die Straße, wusste aber nicht mehr genau, wo. Bin dann meiner Intuition gefolgt und prompt lande ich binnen kürzester Zeit genau dort, wo ich hin will, obwohl ich in dem Geschäft noch nie vorher war. Eine große Auswahl an indischen und asiatischen Gewändern, Einrichtungsgegenständen und diversen anderen mehr oder weniger nützlichen Dingen. Angenehme Musik, wenig los. Sarongs im Angebot. Na, besser geht nicht. Yes!

Ich bekomme von meinem Frisör zwei Mal im Jahr einen Rabatt-Gutschein für seine Dienstleistungen. Praktischerweise immer dann, wenn ich eh dringend wieder gehen sollte. 🙂 So auch jetzt wieder. Also dachte ich, heute läuft alles so gut, ich vertraue darauf, dass ich jetzt auch noch einen spontanen Termin bekomme und so war es dann auch. Nicht mal warten musste ich. Ich durfte sofort mitkommen und schon saß ich beim Waschen. Nach nicht mal einer gefühlten halben Stunde war ich auch schon wieder fertig.

Ich nutzte dann auch noch gleich das schöne Wetter aus und spazierte den doch recht langen Weg heim, natürlich mit einem Zwischenstopp bei meinem  Lieblingseissalon, der Ende September eh schon wieder Saisonende hat.

Zuhause entschloss ich mich dann auch noch für eine Meditation zum Thema Begrenzungen auflösen. Ist gerade so Thema bei mir. Schließlich sind alle davon hausgemacht und könnten ruhig hin und wieder reflektiert werden, um unnötigen Ballast loszulassen, der nicht mehr dienlich ist. Heute bin ich deswegen emotional und sensibel, aber das gehört dazu, wenn ich mich weiterentwickeln will.

Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Wochenende und möget jeder von euch im Fluss des Lebens und der Fülle stehen,

Eure Caroline

 

LIEBE ZUM WASSER: Ein neues Revier fürs Stand up Paddling

Wir haben kürzlich entdeckt, dass es auch an der alten Donau, nicht weit vom Kaiserwasser, auch einen kleinen Verleih für Stand up Paddling gibt. Den haben wir am vergangenen Samstag das erste Mal ausprobiert. Sympathische Angestellte, Umkleiden, Spinde und natürlich genügend Stand up Boards. Eine Stunde für EUR 12,00.

Nach einer kurzen Einführung geht es auch schon los. Ist ja nicht unser 1. Mal. Mittlerweile ist unser Gleichgewicht auch gut genug, um nicht mehr ins Wasser zu fallen, außer wir haben Lust dazu. 😉 Das, was mir noch etwas Schwierigkeiten bereitet, sind starke Kurven, ansonsten bin ich sogar schneller als mein Schatz. In der Stunde schafften wir eine recht große Runde, obwohl wir wirklich sehr gemächlich paddelten. Vom Start ein Stück auf der alten Donau zum Kaiserwasser, dann die ganze Bucht entlang mit kurzer Schwimmpause und wieder zurück zum Verleiher. Wir hatten keine Uhr, aber dank dem Pärchen, die kurz vor uns gestartet waren, konnten wir uns orientieren und waren so auch wieder pünktlich wieder zurück.

Danach entspannten wir uns noch auf der Liegewiese beim Kaiserwasser und schwammen auch noch einmal eine Runde. Dann ging es wieder zurück nach Hause.

Alles Liebe

Eure Caroline

Bild

LIEBE ZUR NATUR: Das Waldviertel in seiner ganzen Pracht

Es ist jetzt schon wieder fast zwei Wochen her, dass mein Schatz und ich im schönen Waldviertel ein paar Tage verbracht haben, daher auch ohne viel Worte.

Was man auf den Fotos nicht sieht, ist das ganz wunderbare Kunstmuseum Waldviertel in Schrems. Eine Mischung aus Hunderwasser und Miró, viel Buntes, Rundes, Verrücktes, Kreatives vom Gründerehepaar Warlamis, die sogar die Räume glücklich machen bzw. gemacht haben. Sehr empfehlenswert, nicht nur für Kinder. Viel zum ausprobieren und anfassen, nicht nur zum anschauen. 🙂

Einfach genießen und entspannen oder schnell Koffer packen und hinfahren! 😉

Alles Liebe

Eure Caroline