LIEBE ZUR HINGABE: ein Origamiabend und GO für Anfänger

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Langsam verstehe ich, was mit Hingabe zum Leben gemeint ist. Ich habe schon oft darüber nachgedacht, aber erst gestern so richtig begriffen, was das bedeutet. Hingabe zum Leben bedeutet für mich, dass wir die Kontrolle aufgeben und die Chancen nützen, die sich uns bieten. Spontan dem nachzugehen, was gerade da ist. Nicht lange nachzudenken. Intuitiv zu handeln. Einfach zu machen ohne darüber nachzudenken, ob das sinnvoll für das weitere Leben ist oder nicht. Was meint ihr?

Ich war gestern nach einem Jahr wieder einmal bei einem Origamivereinsabend von Noriko. Wir waren fünf Frauen. Noriko hat mit uns und Sake und ein paar japanischen Snacks (sehr knusprig und lecker) auf das neue Jahr angestoßen. Mein erster Sake überhaupt. Hat mir besser geschmeckt als gedacht. Sehr sanft und fast schon fruchtig im Geschmack, aber ordentlich Alkoholgehalt ( 13 %). Dann falteten wir 3 verschiedene Modelle, schon ein wenig in Valentinstagsstimmung (Vorfreude ist die schönste Freude 🙂 ) mit lauter Herzerl.

Ich war schon im Begriff zu gehen und hatte schon Jacke und Mütze an, da sah ich im anderen Raum einen Mann ganz allein vor seinem Laptop sitzen. Aus einem spontanen Impuls heraus fragte ich ihn, was er da mache. Er meinte, er habe vergessen, dass an Montagen kein GO-Spiel-Treffen mehr stattfinden würde. Ob, ich nicht Lust habe, mit ihm zu spielen. Ich antwortete, dass ich das Spiel nicht kann. Er meinte, er würde es mir gerne beibringen. Früher hätte ich abgelehnt. Jetzt, nach all den Veränderungen im letzten Jahr, nutzte ich meine Chance. Im Endeffekt spielten wir dann gute 2 Stunden zusammen. Er erklärte mir die Grundlagen des Spiels und ließ mich fast immer gewinnen, damit ich die Lust am Spiel nicht verlieren würde.

Schaut leicht aus, klingt nach den Regeln auch noch einfach, ist aber sau schwer. Es ist Taktik gefragt, vorausschauendes Denken, Strategie und Einfühlungsvermögen in den Gegner. Mich erinnerte es an eine Mischung aus Schach und Mühle und doch ein ganz einzigartiges Spiel. Ich war sehr fasziniert davon. Es hat mir echt Spaß´gemacht und ich überlege ernsthaft, seiner Einladung zu folgen und mal zu einem Clubtreffen zu gehen und wieder zu spielen bzw. es von einem Meister zu lernen. Meine Neugier ist geweckt. 🙂

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR/DEN ELEMENTEN/ZUR PARTNERSCHAFT: Zusammen durch Feuer und Eis

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Ich hatte den besten und gleichzeitig coolsten Start meines Lebens ins Jahr 2020! Ein ganz besonderes Jahr für mich, in vielerlei Hinsicht.

Am 01.01. waren mein Partner und ich Teilnehmer beim Neufelder Neujahrsschwimmen (Burgenland). Am offiziellen Video bin ich zu sehen, und zwar kurz vor Ende mit der schwarz/rosa Badehaube und der triumphierenden Siegespose. 

https://eventfoto-neufeld-stadt.jimdo.com/2020-1/neujahrsschwimmen/?fbclid=IwAR1B_8H0Z0sfXQfhQC5maxhxF__glPhy-F0bOTguF1ULPU2wSvQGQpz8tug

Die Kälte habe ich überraschenderweise sehr viel besser vertragen als erwartet. Ich habe meine übliche Wechseldusche mit warm-kalt in der Früh gemacht. Den kalten Teil zum Schluss länger als bisher. Ansonsten hab ich beim meinem Partner ein paar Mal nur kalt geduscht. Am 28.12. waren wir den ganzen Tag in der Therme, wo wir Sauna und Kältebecken abwechselnd besucht haben. Am 01.01. selbst waren wir am Vormittag bei Bekannten meines Partners für gemeinsame Atemübungen eingeladen, die uns dann auch mit ihrem Auto mit nach Neufeld genommen haben.

Doch das Beste kam danach. Die coolste Frau Österreichs, Sonja Flandorfer, begleitete uns bei unserem 1. Teil unserer Paarinitiation und Zeremonie, die mein Partner für mich organisiert hatte, samt romantischer Liebeserklärung und seiner aktiven Entscheidung für uns beide. Ich war sehr berührt davon. Die genauen Details möchte ich nicht verraten, die sollen zwischen uns als Paar bleiben. 3 Mal dürft ihr raten, wie ich mich entschieden habe. 😉 ❤

Der 2. Teil unserer Initiation folgte dann am 04.01. mit einem weiteren Schwitzhüttenritual, um auch das Feuer zu besiegen. Auch das schafften wir gemeinsam bis zum Ende. Ich bin sehr stolz auf uns beide. Die Rituale waren stark und schweißten uns noch mehr zusammen.

Gestern ging es dann gleich wieder durch Eis und Schnee auf die Rax zu einer 5,5 stündigen Schneeschuhwanderung. Mit der Gondel hoch, dann zum Ottohaus, weiter zur neuen Seehütte über einen anstrengenden teilweise sehr steilen Weg und zurück über den leichten Seeweg zurück über das Ottohaus zur Seilbahn und wieder hinunter mit der Gondel. Strahlende Sonne den ganzen Tag, blauer Himmel, klare Luft. Besser geht es nicht.

Ich hoffe, ihr hattet einen ebenso tollen Start in dieses wunderbare Jahr!

Alles Liebe

Eure Caroline

PS: An alle Frauen in Wien: am 16.01.2020, um 18.30 Uhr, findet mein 1. Frauenkreis statt. Alle Infos und notwendiger Anmeldung unter liebesraum2.wordpress.com.

 

LIEBE ZUM RITUAL: Frohe Weihnachten und ein tolles Jahr 2020!

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Das Jahr geht zu Ende und es ist Zeit, sich ein bisschen zurückzunehmen, inne zu halten, zu reflektieren, zu verarbeiten, anderes zu erleben. Daher werde ich jetzt eine Blogpause einlegen und im neuen Jahr weiterschreiben.

Ich wünsche Euch von Herzen ein gesegnetes Weihnachtsfest, friedvolle Feiertage und einen tollen Start ins Jahr 2020. Ein ganz besonderes Jahr für mich, das ich mit einer Mutprobe beginnen werde. Eine Initiation der ganz besonders coolen Art (im wortwörtlichen Sinne dieses Wortes). Die Weichen für ein neues Leben habe ich heuer gesetzt, 2020 wird es weitergehen und ganz besonders interessant für mich. Ihr werdet sehen. 🙂

Alles Liebe

Eure Caroline vom LIEBESRAUM®

 

LIEBE ZUR INITIATION: ein ungewöhnliches Gastgeschenk :-)

Ich beschäftige mich schon das ganze Jahr über mit dem mündlichen Erzählen. Besuchte diverse Seminare dazu in der Märchenakademie von Margarete Wenzel. Bisher traute ich mich aber nicht, vor fremden Personen zu erzählen, von den Seminarteilnehmer*Innen einmal abgesehen, die dort ausgesprochen wertschätzend sind und ich mich sicher fühle. Margarete kreiert jedes Mal eine Stimmung, die für mich sehr nahe an das herankommt, das wir Magie nennen. Sie ermuntert uns, dass wir uns ausprobieren und einfach tun und uns trauen, auch Unfertiges und Unperfektes vorzuführen. Trotzdem habe ich an mich den Anspruch, es möglichst gut zu machen, die Kontrolle nicht zu verlieren. Das hemmt mich oft, auch in den Seminaren, selbst, wenn ich danach positives Feedback bekomme. Dabei sind es ja Seminare zum Lernen.

Eine Gelegenheit ergab sich – ich nutzte sie. Eine Party – ein Open House – viele mir unbekannte Menschen – mir bekannt: Gastgeber und mein Partner

Wir kamen an, wir plauderten, aßen, tanken. Dann der Moment: ich legte eine Uhrzeit fest. Kein Zurück mehr. Ich zog mich um. Der Gastgeber informierte die zur Zeit aufhältigen Gäste (ca. 20) über die Überraschung. Ich startete mit einem Ritual. Dann erzählte ich meine vorbereitete Geschichte – als Orientliebhaberin natürlich eine aus jenen Landen. Anfangs noch mit Lampenfieber, aber dann hatte ich mein Publikum im „Bann“ und dann war alles ganz einfach. Ein paar kleine Interaktionen, um zu testen, wie aufmerksam sie sind. Alles klappte perfekt. Applaus, viel Dankeschön. Manche kamen sogar vor der Verabschiedung nochmal zu mir, um sich nochmal zu bedanken.

Wow, was für ein Hochgefühl! Ich war so stolz auf mich. Alle Ängste überwunden, sogar meine größte. Ich stand bisher in meinem Leben auch nicht oft im Mittelpunkt, mied es sogar, aber je selbstbewusster ich werde, desto mehr genieße ich die konzentrierte Aufmerksamkeit immer mehr.

Ich war erstaunt. Ich dachte anfangs, dass ich keinen Künstlernamen brauche, aber mit der Zeit wurde mir klar, dass meine Erzählerin auch mein Archetyp der Magierin ist. Magie mit Worten sozusagen, Kino im Kopf. Meine Archetypen haben alle Namen, das macht sie mir bewusster und Namen haben Macht. Auch ein Kostüm wollte ich ursprünglich nicht. Jetzt aber, wo ich jetzt im wahrsten Sinne in eine andere Rolle schlüpfe, nehme ich eine Galabeya aus Ägypten als Ritualgewand samt meiner geliebten Anch-Kette von Schamanin Monika und einem passenden Schal.

Hier bin ich also: Erzählerin „Stella“ – Ein Stern am Geschichtenhimmel 🙂

Alles Liebe

Eure Caroline

PS: derzeit mache ich weniger Fotos als früher. Mir sind gerade andere Dinge wichtiger. Ich trage die Erlebnisse mehr im Herzen und kleide sie lieber nur in Worte. Mal schauen, was das neue Jahr so bringt.

LIEBE ZU RITUALEN/ ZUR TRADITION: Belgische Weihnachten

Auch wenn ich sehr unkonventionell bin und gerne hinterfrage und vieles anders mache als die meisten, so liebe ich dennoch auch einen gewissen Rahmen, der mir Sicherheit und Halt gibt. Rituale und Traditionen hoch zu halten finde ich wichtig, besonders auch sie gemeinsam in der Partnerschaft zu leben. Ich war immer schon von fremden Kulturen und ihren Traditionen und Ritualen fasziniert, deswegen reise ich auch so gerne.

Da ich jetzt mit einem Belgier zusammen bin, der seine Wurzeln auch in Österreich pflegen möchte und dem Traditionen und Rituale wichtig sind, tauche ich gerade ganz tief in seine Kultur ein. Eine ausgesprochen spannende Reise, bei der ich auch ihm immer näher komme.

Ich entdecke neugierig die Unterschiede und Gemeinsamkeiten und freue mich, wenn er glücklich ist, dass ich seine Welt mit ihm teile.

Natürlich komme ich dadurch auch in den Genuss von köstlichen belgischen Spezialitäten, was mir besonders gut gefällt.

Am vergangenen Wochenende haben wir belgischen Spekulatius gebacken und den Weihnachtsbaum aufgestellt. Letzteres unterscheidet sich doch sehr von Österreich, wo wir ja meist erst kurz vor Heiligabend den Baum aufstellen. In Belgien steht er oft schon am 1. Dezember. Daher verwenden die Belgier auch aus gutem Grund keine Kerzen für den Baum, sondern elektrische Lichterketten.

Auch kommt am 6.12. nicht der Nikolo oder Krampus, sondern Sinterklaas mit seinem Helfer Swarte Piet (Schwarzer Peter). Die köstlichen Schokofiguren *lecker* (natürlich aus der berühmten belgischen Schokolade) werden zerbrochen auf Gebäck mit Butter gegessen, dasselbe gilt auch für belgischen Spekulatius. Letzteren tauchen die Belgier auch gerne in den Kaffee oder Tee. Schmeckt übrigens echt gut so.

Ich genieße jedenfalls mein Leben gerade sehr, in jeder Hinsicht, und freue mich, mit meinem Partner Weihnachten zu feiern 😛 ❤

Ich wünsche Euch weiterhin eine schöne Adventzeit

Eure Caroline

 

LIEBE ZUR LIEBE: was zählt, ist der Mensch!

Ich wollte Euch heute ganz viel darüber erzählen, was ich die letzten Tage gemacht habe. Wie mich mein Herzkönig mit verbundenen Augen zum Weihnachtsmarkt vor dem heeresgeschichtlichen Museums verführt hat, über den Workshop über die Complete Vocal Technique, die eine sehr sympathische Niederländerin gehalten hat, über den Kinderbuchschreibworkshop oder die sehr nette Adventfeier im Tierpark Wolfsgraben, die meine beste Freundin, ihre Familie und ich besucht haben.

Doch dann ist mir eingefallen, dass ich das Wichtigste gestern bei meiner 1. Grinbergmethoden-Einheit gehört habe.

Meine Therapeutin meinte, sie hätte sich nicht in eine Frau verliebt, sondern in den Menschen, die sie ist.

Für die Liebe zählt das Geschlecht nicht.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR VIELFALT/NATUR: im Papier-Garten, „Marriage story“ und vom Cobenzl nach Neuwaldegg

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Im Papiergarten

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Kunstwerk von Pille-Riin Jaik (Ausstellung im X hibit)

Mein Leben ist gerade besonders bunt und volle Fülle und Action und (neuer) toller Menschen. Ich liebe es.

Am vergangenen Donnerstag war ich mit meinem Partner im Theater am Spittelberg zu einem fast schon besinnlichen Konzert der norwegischen Gruppe „PUST“ im Rahmen des A capella Festivals mit Weihnachtsliedern und fast schon meditativen Melodien. Sie sangen sogar eine Coverversion von Depeche mode – „Silence“, allerdings auf Norwegisch. Kompletter Gegensatz zum Death metal Konzert die Woche davor. Danach gab es noch belgische Pommes am Weihnachtsmarkt. Damit hatte ich nicht gerechnet.

Am Freitag hatte ich meine erste Reiki-Einheit meines Lebens bei einer ganz tollen Frau, sehr abgelegen, aber der Weg hat sich gelohnt. War bisher immer etwas skeptisch gewesen. Jetzt nicht mehr. Es wirkt. Hab die Energie ganz stark gespürt. Wir haben „Innere Kind“-Arbeit gemacht, die mich sehr berührt hat. Die Menschen reagieren anders auf mich, besonders die Frauen. Liebevoller, herzlicher, offener. Ich spüre die Energien auch besser als davor. Daher hab ich mich dazu entschlossen, nächstes Jahr einen Kurs bei ihr zu machen, zusammen mit meinem Partner.Einen Bekannten traf ich abends auch noch auf ein Gespräch samt Spaziergang.

Am Samstag war ich mit meinem Herzensfreund frühstücken in einem unserer Lieblingscafés, danach besuchten wir kurz die Diplomausstellung der AbsolvenInnen der Akademie der bildenden Künste, die derzeit vom Stammgebäude ausgesiedelt und im xpedit. am Abend im Kino „Marriage story“, wo ich mich bei einer Szene zu sehr eingefühlt hatte, sodass mein Kreislauf gleich schwach wurde. Ich weiß aber ganz genau, was ich in so einem Fall tun muss, so war ich schnell wieder fit. Ist mir Gottseidank schon lange nicht mehr passiert. Danach waren nochmal in unserem Café für einen „Absacker“.

Am Sonntag waren wir dann noch wandern. Wir starteten oben am Cobenzl und wanderten dann über alt bekannte und weniger bekannten Wegen über das „Häusl am Roan“ (Roan kommt von Rain, dem Begrenzungsstreifen zwischen zwei Feldern) nach Neuwaldegg bzw. der dort befindlichen Endstation von der Straßenbahn 43. 3 Stunden Natur, frische Luft und schöne Gespräche, einfach wunderbar. Auch ein Stärkung in Form einer Frittatensuppe samt Getränk war drin.

Sonst ist gerade viel los in der Arbeit. Die letzten Weihnachtskarten meiner „Amtsperiode“ sind auch noch zu schreiben. Angefangen habe ich schon, aber irgendwie geht diesmal nichts weiter vor lauter anderen Aufgaben. Das wird noch, da bin ich sicher. Noch ist ja etwas Zeit. 🙂

Alles Liebe

Eure Caroline