LIEBE ZUR PARTNERSCHAFT: Cabrio, Wolf Science Center und eine Pizza

Am Samstag war ich zum 1. Mal alleine wandern. In bekannten, leichten Gefilden, aber immerhin. Zur Wr. Hütte und dann über Kalksburg zurück und weiter bis zum Bahnhof Liesing. Es waren viele Schmetterlinge und Käfer unterwegs.

Die Hütte war voll, wie ich schon von Weitem sehen konnte, daher machte ich auf einer Bank in der Nähe Pause. Am Rückweg kam ich an ein paar Hühnern und einer Schlangenzone (leider keine gesichtet) vorbei. Eine gemütliche Wanderung für mich alleine.

Am Sonntag wurde ich von meinem Liebling mit einem Ausflug in WolfScienceCenter („WSC“) in Ernstbrunn überrascht, nachdem wir die belgische Version der „Armen Ritter“ gegessen hatten, die er sehr gut zubereiten kann. Mein Liebling hatte extra einen Mini Cabrio für uns ausgeliehen. Unsere 1. Cabriofahrt. Wunderbar. Die Frisur ist nachher hin, aber was solls. Spaß hat es jedenfalls gemacht. Im Wildtierpark Ernstbrunn hatten wir dann ein paar tierische Begegnungen. Dort darf man die meisten Tiere noch mit Mais füttern, den man an der Kassa kaufen kann. Viele Rehe und Hirsche, ein Highland Rind und diverse Ziegen, Esel und Schafe. Schweine, Hunde, Wölfe, Kaninchen und Vögel (hier: Hühner) darf man nicht füttern.

Im Teil, wo das WSC seine Gehege hat, hatten wir dann eine 2-stündige Führung über den Wolf, die Aufzucht mit der Hand, die wissenschaftlichen Tests, die mit den Tieren gemacht werden (Verhaltensunterschiede Hund – Wolf) mit anschließender Präsentation, welche Kommandos die Tiere lernen, damit die Trainer bzw. Ärzte sie im Notfall medizinisch untersuchen können. Die wissenschaftlichen Tests brauchen die Tiere nur zu mitzumachen, wenn sie Lust dazu haben, also kooperationswillig sind. Anders kann man mit Wölfen nicht arbeiten. Es sind wunderschöne Tiere, die ausgesprochen intelligent, sozial und kooperativ sind. Unsere Führerin, erzählte uns einem Alphawolf, der die Tests, wo es um Kooperation mit anderen Wölfen ging, immer so ausführte, sodass beide Wölfe etwas davon hatten, also eine Belohnung erhielten, bzw. verlangte von nicht dominanten Tieren nur das, was sie zu leisten im Stande waren. Bei den Hunden ging es lediglich darum, dass er oder sie selbst die Belohnung bekamen.

Danach erkundeten wir noch den restlichen Park und genehmigten uns eine kurze Pause, wo wir aßen und tranken.

Abends führte mich mein Liebling zu seinem Lieblingsitaliener aus. Ebenso mit dem Cabrio. Beide schön angezogen. Richtig romantisch.

Das war ein wunderschöner, liebevoll geplanter Tag mit meinem tollen Mann! ❤

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR PARTNERSCHAFT: Kabarett, Reiki und Weiblichkeit

Vor einer Weile hatte ich angekündigt, dass mein Liebling und ich ein spontanes Kabarett in einer Männergruppe machen würden. Aus organisatorischen Gründen des Männerkreises verschob sich dann der Auftritt auf letzten Donnerstag. Anders als von mir erwartet, aber ich konnte mein kleines Experiment anbringen, das ich kürzlich in einem Buch eines bekannten deutschen Mentalisten gelesen hatte. Die Verblüffung der Männer war groß, und ich war stolz über dessen gelingen. Mit nur zwei Fingern am Handgelenk den ausgestreckten Arm meines Lieblings trotz Gegenhalten heruntergedrückt, weil er mit dem einen Fuß auf einem Buch stand. Ohne Buch konnte er meiner Kraft leicht standhalten (probiert es gerne mal zu Hause aus, es ist faszinierend 😉 ). Ich habe natürlich eine Erklärung dafür, sie bleibt aber ein Geheimnis, außer ihr lest die Lösung zufällig in einem Buch oder so. Ansonsten war das Gespräch ein schwarzhumoriges Interview, wie man seine Partnerschaft am schnellsten den Garaus macht, im wahrsten Sinne des Wortes. Welch ein Glück, dass wir beide noch leben und putzmunter sind! 🙂 Wir bekamen Applaus und Lob, was uns sehr gefreut hat.

Am vergangenen Wochenende dann ein komplettes Kontrastprogramm mit dem 1. Reiki-Seminar. Wir waren die einzigen verbliebenen Teilnehmer. Unsere liebe Lehrerin Andrea führte das Seminar trotzdem durch. Ein umfangreiches Skriptum wartete bereits auf uns, zudem gab es noch köstliches selbstgemachtes Essen an beiden Tagen samt eines veganen Tiramisus und einem Marillenblechkuchen. Ihr Pool durften wir auch benutzen, um uns zwischendurch wieder in den Körper zurückzuholen. Das hat gut funktioniert. Im Nachhinein war ich sehr dankbar dafür, dass wir das als intensives Paarseminar erleben durften, half es uns beiden doch sehr zu einer noch tieferen und liebevolleren Partnerschaft zu finden. Bei mir war besonders der zweite Tage sehr wichtig. Da konnte ich durch die Einweihungen endlich ein paar Ketten sprengen und die Tore zu einem Thema aufstoßen, das mich schon lange beschäftigt: Meine eigene Weiblichkeit zulassen. Vieles darf jetzt heilen. Ich habe in den beiden Tagen sehr viel (Rück)halt und Unterstützung durch meinen Partner erfahren. Vertrauen durfte noch mehr wachsen und ich durfte erfahren, wie es ist, wenn ich meine Weichheit und Verletzlichkeit ganz zulasse. Diesen Teil in mir, den ich so lange hinter einer dicken Rüstung versteckt hatte, um mich zu schützen. Einfach nur zu sein, empfänglich, zärtlich, verspielt. Nicht mehr den Mann stehen zu müssen. Das überlasse ich gerne meinem Liebling, wenn er da ist. 🙂 

Alles Liebe

Eure Caroline

 

LIEBE ZUR NATUR/WANDERN: Endlich wieder eine Tour aufs „Geländ“ (NÖ)

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Ausblick vom „Geländ“ auf den Schneeberg

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Sympathische Tierchen

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Die Belohnung danach 🙂 Als Ersatz für das noch nicht geöffnete Bad

Am vergangenen Samstag genoss ich nach langer Zeit mal wieder eine Wandertour mit meinem Herzensfreund auf das „Geländ“, das man gut von Bhf. Grünbach am Schneeberg/Schule erreichen kann. Es ist zwar nicht ein riesiger Berg, aber es geht steil hinauf und man hat immer wieder herrliche Ausblicke auf die Gegend. Bei ausgezeichnetem Wetter wie am Samstag auch einen sehr guten Fernblick. Nach langer Zeit ohne Wanderung war es doch auch anstrengend für mich. Wir rasteten dann oben ein Stück abseits der Hütte neben friedlich wiederkäuenden Almvieh und mit einem tollen Blick auf den Schneeberg. Dann starteten wir Richtung Hohe Wand, entschieden uns dann aber gegen unsere gewohnte Runde und bogen dann aber bei einer Gabelung doch Richtung Tal ab. Das Bad hatte leider noch geschlossen, das uns zur Abkühlung dienen sollte, aber dafür spendete das nahe gelegene Gasthaus mit einer prächtigen Schubertlinde nicht nur Schatten, sondern auch ein köstliches Eis und kühle Getränke.

Danach entschieden wir uns noch spontan dafür, noch bis zum nächsten Ort mit Bahnstation zu wandern. Erst fanden wir den richtigen Weg nicht, dafür später einen anderen, der durch einen Schatten spendenden Wald führte.

Es war eine schöne, innige Begegnung mit viel Nähe und Vertrauen in alter Konstellation, wenn auch mit anderen Vorzeichen. Ich bin sehr dankbar dafür.

Alles Liebe und eine wunderbare Woche voller Wunder

Eure Caroline

LIEBE ZUR PARTNERSCHAFT/NEUGIER: ein Verwöhnwochenende und eine Herausforderung

Ich hatte ein sehr schönes Wochenende mit meinem Liebling. Ein köstliches Frühstück mit Pilzomlett auf der Loggia – von meinem Liebling für mich gemacht, eine 1. Radtour von Wien nach Greifenstein mit Pause auf der Liegewiese samt anschließendem kalten Bad (als Vorbeugung gegen den Muskelkater – wirkt Wunder!) zu Hause am Samstag. Eine wunderbare Tantramassage komplett mit dem dazugehörigen Ritual und später Heimkino-Serienabend mit „Vikings“ am Sonntag. Alles für mich. Ich war ganz berührt, wie viel Liebe er in die Planung und Durchführung gesteckt hat. Mit Kerzen und schönen Servietten zum Frühstück und leckere Müsliriegel und Nüsse für die Pause in Greifenstein. Ein richtiges Überraschungswochenende. Ich habe mich sehr darüber gefreut.

Am Donnerstag haben wir einen kleinen Auftritt in einer Männerrunde, wir machen ein Live-Beziehungs-Kabarett. Hab so etwas noch nie gemacht und bin deswegen schon aufgeregt. Wir haben einfach so viel Spaß und Leichtigkeit mit oftmals tief schwarzem Humor in unserer eigenen Partnerschaft. Wir spielen so gerne mit unseren Archetypen (nach C. G. Jung). Da hatten wir schon öfters die Idee, das auf die „Bühne“ zu bringen. Mein Liebling hat die Idee in seinem Männerkreis vorgeschlagen, und die waren gleich begeistert davon. So bekam er den Auftrag, das in die Tat umzusetzen. Also dann stelle ich mich also auch der Herausforderung. Ich bin neugierig, wie das wird.

Nachtrag 16.06.2020: leider hat das Kabarett an besagtem Tag nicht stattgefunden, weil die Männergruppe aufgrund des Feiertags nicht zustande kam. Es wird diesen Donnerstag nachgeholt werden, komme was wolle. 🙂

Alles Liebe und eine tolle Woche wünscht Euch

Eure Caroline

PS: Ich hoffe, Ihr hattet auch ein schönes Wochenende!

 

 

 

LIEBE ZUR NATUR: Stadtpflanzen Teil 4 + ein Entenpaar und Baby-Blässhühner

Endlich blüht der Holunder. Ich liebe nicht nur seine unwiderstehlichen Geruch, sondern auch den daraus gemachten Sirup, der ein wichtiger Bestandteil meiner Kindheit und Jugend war. Meine Mama machte jedes Jahr viele Flaschen.

Am Feiertag hatte ich Glück, dass ich auch ein paar Blässhühnerkücken (wer es besser bestimmen kann, möge sich bitte melden) und ein sich putzendes Stockentenpärchen vor die Linse bekam samt zweier Seerosenblüten. Wegen des Windes war es gar nicht so einfach, den zarten Klatschmohn zu fotografieren. Diese runden, ein bisschen an überdimensionierte Löwenzahn-Pusteblumen erinnernde Pflanzen haben mir besonders gut gefallen. Wer weiß, wie sie heißen, möge sich bitte ebenfalls melden.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUM SPORT/LESEN: meine 1. Radtour ganz allein und ein achtsam kurzweiliges Lesevergnügen

Vergangenen Sonntag hab ich meine 1. Radtour nach Greifenstein ganz allein gemacht. Es waren diesmal auch deutlich mehr Kilometer als sonst. Insgesamt habe ich 60 km gemacht. Ich habe fokussiert geatmet und somit eine deutlich bessere Leistung abrufen. Sonst habe ich mit meinem Exfreund auf dem Hinweg eine Pause gemacht, aber diesmal hab ich diese weggelassen. Dafür habe ich mir am Zielort ein schönes Platzerl unter einem Baum gesucht und dort in Ruhe gelesen, bis es mir zu laut geworden ist. Dann ging es flugs zurück nach Wien. Es war interessant, einmal ganz ohne Begleitung eine Radtour zu machen. Ich konnte meine Geschwindigkeit ganz nach meinen Bedürfnissen wählen. Ich brauchte mich weder irgendjemandem anpassen, noch musste ich Rücksicht nehmen. Zeit für mich ganz alleine. Dem Lesen, was ich in den letzten Monaten nur wenig gemacht habe, konnte ich endlich wieder ganz entspannt nachkommen. Ich amüsiere mich übrigens gerade königlich über „Achtsam morden“ von Karsten Dusse. Kann ich jedem nur wärmstens empfehlen. Es ist nicht nur ausgesprochen kurzweilig und (schwarz) humorvoll geschrieben, sondern man bekommt nebenbei noch allerlei Tipps zum Thema Achtsamkeit. Es gibt auch schon eine Fortsetzung, die ich mir ebenfalls bereits gekauft habe. Ich freue mich jetzt schon drauf.

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

LIEBE ZUR NATUR: Stadtpflanzen 2020 Teil 3

Es geht weiter mit der Blütenpracht, die ich auf meinen Spaziergängen in den letzten Tagen entdeckt habe. Ich kann einfach nicht an ihnen vorbei gehen ohne ein Foto zu machen. So wunderbar!

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR: Stadtpflanzen 2020 Teil 2

Die Natur blüht und gedeiht auch in diesen turbulenten Zeiten prächtig und erfreut mein Herz. Die vielfältigen Farben und Blütenformen. Ich genieße es, auf meinen Spaziergängen durch die nähere Umgebung immer wieder neue Naturwunder zu entdecken. Dazu die lieblichen Gesänge der Vögel. Das bringt mir Frieden, Entspannung und Genuss in turbulenten Zeiten.

Sogar eine Schildkröte entdeckte ich, die sich die Sonne auf den Pelz, äh Panzer scheinen ließ.

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Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR: einfach sein

Manchmal will ich einfach nur sein. Die Natur und ich und die Geräusche der Lebewesen, die mein Herz mit Frieden füllen. In diesen Zeiten mehr als nur notwendig.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR: Stadtplanzen 2020

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Langsam kann ich meine fast täglichen Spaziergänge wieder richtig genießen. Anfangs bin ich nur raus gegangen, um mir die Beine zu vertreten, wie das so passend heißt. Meine 6000 Schritte schaffen. Für mich war es zuerst purer Stress. Mit den ganzen Regeln und ständig auf andere Menschen achtgeben. Die Natur ist aber ein ganz besonders wichtiger Teil meines Lebens und eine wichtige Kraftquelle für mich. Also entschied ich, dass ich sie wieder Stück für Stück mehr genießen will, gerade weil die Situation gerade ist wie sie ist. Ich meide Strecken, wo viele Leute gehen und nütze versteckte Plätze, um ein paar Minuten die Sonne zu genießen.

Die Fotos habe ich die letzten Tage gemacht, während ich die Gegend um das Mühlwasser erkundet habe. Wenn ich direkt am Wasser auf einem Baumstamm sitze, wie ich es gestern gemacht habe, fühlt es sich fast wie vor der Situation an. Unbeschwert und leicht. Frühling. Ruhiges Wasser, eine angenehme Brise, Sonnenschein, ein paar Enten, Stille. So erholsam.

Alles Liebe und bleibt gesund,

Eure Caroline

PS: Da derzeit die meisten Aktivitäten verschoben oder abgesagt werden, gibt es derzeit einfach wenig zu erzählen, aber das wird wieder, ganz bestimmt.