LIEBE ZUM LEBEN: Alte Pfade verabschieden

Ein herzliches Willkommen im neuen Jahr!

Das alte Jahr hatte es ja ordentlich in sich, ich berichtete bereits. Es war sehr intensiv und emotional. Auch, weil ich ganz genau wahrnehmen kann, dass sich viele meiner alten, gewohnten Pfade verabschieden. Ich fühle sehr viel Dankbarkeit und Wertschätzung für alles, was ich gelernt und getan habe, aber auch viel Traurigkeit und Berührung. Dieser Blog gehört auch dazu. Entstanden vor vielen Jahren als Brainstorming einer Freundin und mir für ein Projekt. So wie das Leben eben manchmal spielt, kam es in der geplanten Form nie zur Umsetzung. Prioritäten änderten sich. Der Blog ist geblieben über all die Zeit. Ein Dokument meines Lebens, ein kreatives Vermächtnis. Gelesen in großen Teilen der Welt – darauf bin ich besonders stolz. 🙂

Was mich bis zum Sommer regelmäßig beschäftigen wird, ist das Dakinitraining in Wien, das ich im November begonnen habe zur Stärkung und Heilung meiner Weiblichkeit. Vergangenes Wochenende war endlich das 2. Modul. Ich habe die vielen tollen Frauen echt schon vermisst gehabt. Jede so unterschiedlich, auch in ihrem Lebensweg, Sichtweise und ihrem Beruf, aber doch alle gleich als Frauen. Wir hatten ganz viel Spaß und Lebensfreude und auch Lebenslust diesmal, denn es ging um das 2. Chakra, dem sogar auch noch das Wochenende im März gewidmet ist. Es hat so gut getan, so viel sanfte und kraftvolle Frauenenergie zu spüren. Mit den Frauen zu tanzen und zu lachen. Angenommen zu werden, wie ich gerade war. Tolle, offene Gespräche geführt ohne Bewertungen und ohne Ablehnung oder Urteil. So befreiend. So berührend, obwohl ich mich mit den Themen des 2. Chakras bereits über die Jahre sehr viel beschäftigt habe und noch immer tue.

Im Februar habe ich sogar ein Sondermodul gebucht, das eigentlich normalerweise nur für viel weiter Fortgeschrittene im zweiten Follow up-Jahr geöffnet ist, aber wegen der vielen anstrengenden Jahre für alle Interessierten zugänglich gemacht wurde, was mich sehr freut, denn es geht um die energetischen Stärkung der körperlichen Substanz und der Organe, um wieder in seine Mitte zu kommen, emotionale Gelassenheit und innere Stärke zu finden. Das kann ich echt gut brauchen. Meine Mitte ist letztes Jahr sehr instabil geworden. Schnell kochten die Emotionen hoch durch kleinste Irritationen. Nicht nur für mich sehr anstrengend.

Auch haben wir uns begonnen mit Imago zu beschäftigen. Im Februar werden wir dazu einen Workshop als Paar besuchen, um weiter gemeinsam zu wachsen, neue Blickwinkel zu bekommen und uns noch besser zu verstehen, warum welche Muster da sind und wie wir sie auflösen können, damit wir beide befreit und genährt weitergehen können.

Auch unsere private tantrische Familie, die wir letztes Jahr gegründet haben, wächst weiter und wird weitere Treffen haben. Noch ist sie nicht fix, einige Mitglieder sind noch neu und auf Probe, es wird sich im Laufe der Zeit zeigen, wer bleibt und voll dahinter ist und wer wieder geht. Ich merke, es gibt da noch einiges zu klären und zu regeln, damit alle zufrieden sind.

Ich wünsche euch allen ein phantastisches Jahr!

Alles Liebe

Eure Caroline

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LIEBE ZUR TRADITION: Weihnachten auf samtenen Pfoten oder eine Pause kommt selten allein

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Ich merke, dass mein Leben sehr viel privater geworden ist, intimer, dass ich nicht mehr so viel teilen will.

Was ich so in den letzten Monaten erlebt habe war eine unglaublich berührende Altarweihe, zwei Zwangspausen durch Krankheiten – mein Körper ist so viel klüger und zeigt unglaublich genau an, wann es ihm zu viel wird und macht Ernst, wenn ich ihn trotzdem weiter fordere. Danke, lieber Körper, dass du so gut auf dich schaust!

Viel Tantra in unterschiedlichen Settings – von leicht bis sehr anspruchsvoll und intensiv. Wir haben sogar eine eigene kleine private Gruppe – eine tantrische Familie – gegründet, weil wir lieber Liebe machen als Krieg. Unsere Art der Welt ein Stück positive Energie zurückzugeben und zu mehr Liebe, Frieden und Leichtigkeit in der Welt beizutragen.

Wir waren auch im wunderschönen Eggenburg über Nacht, um den dortigen Weihnachtsmarkt ausgiebig zu erkunden und zu „verkosten“. 😉 Eine kleine Geschichtenstunden gab es dort auch. Ein Mann las aus ein paar Kinderbüchern vor. Vor allem für die Kleinen, aber auch wir hatten unsere Freude daran.

Nach Jahren der Pause stand vor einiger Zeit auch mal wieder eine Kuschelparty auf dem Programm, ähnlich der, wo wir uns damals kennen und lieben lernten. Ein sehr spannender, intensiver Trancedance in einer – ihr werdet es kaum glauben – Kirche, aber im Veranstaltungsraum. Mit Livemusik – echt genial. Mit Augenbinde nur für einen selbst. Ein Höllentrip, der sich echt gelohnt hat. Ein spannendes, wirklich sehr real inszeniertes Escape Room Spiel – The Subway mit Dirk und einem seiner Freunde. Ein weiteres als Puzzlevariante zu Hause und ein ebensolcher Adventkalender. Viel Rätselspaß, so wie ich es liebe. ❤ Gestern dann noch Weihnachtsbaum schmücken nach belgischer Tradition – in Österreich machen wir das normalerweise ja erst kurz vor Heiligabend. Unser tierischer Mitbewohner liebt ihn schon jetzt und kuschelte mit dem „Weihnachtszwerg“, der unter der Nordmanntanne wohnt.

Ein paar lustige oder berührende oder kitschige Weihnachtsfilme während meiner Zwangspausen, um in Stimmung zu kommen. Ein großartiges Buch über die Macht der Frauen einer Russin – das hilfreichste Buch, das ich bisher zum Thema Weiblichkeit gelesen habe, das weder nur Ratgeber, noch nur Roman ist, aber so viel Weisheit und Wissen in sich trägt, dass sich meine Partnerschaft gerade auf ein neues Level hebt. Für alle Frauen sehr empfehlenswert. Bitte, liebe Männer, nicht lesen, die Magie geht flöten, wenn man hinter die Spiegel schaut. Lasst euch aber gerne verzaubern von euren Frauen, die dieses Buch durchgearbeitet haben.

Ein paar schöne Sachen kommen noch. 🙂

Ich wünsche Euch allen noch weiterhin eine wunderschöne Adventszeit, frohe Weihnachten und einen großartigen Start ins Jahr 2023! Möget Ihr in den Rauhnächten alles manifestieren können, das Euch ganz viel Liebe, Freude, Glück, Zufriedenheit, Frieden, Wohlstand und Heilung bringt, was auch immer diese Wort für Euch bedeuten.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR LIEBE/REISE: Mit der alten Liebe in Passau

Mit meinem Herzensfreund P. in Passau. Lang, lang ist es her, dass wir gemeinsam dort waren und unsere Radtour im strömenden Regen nach Linz angetreten sind. Vergangenes Wochenende wieder Regen, aber es klarte bald auf und die Sonne steckte ihre Nase durch die Wolken und erleuchtete uns den Weg auf alten und neuen Pfaden durch meine zweite Lieblingsstadt nach Linz.

Eine romantische Pension in der Innenstadt war uns Heimat für eine Nacht mit einem liebevoll hergerichteten Buffet mit lauter kleinen Schälchen und Tellerchen wie bei den Zwergen von Schneewittchen.

Ein Dackelmuseum entdeckt, fotografiert für einen mir noch persönlich unbekannten Freund meines Verlobten Dirk. Besucht haben wir es nicht.

Rauf zur Veste Oberhaus, einer der größten und besterhaltenden Festungen Europas. Geniale Aussicht über die Stadt. Dafür war es die Anstrengung wert.

Hinein in ein gemütliches Café, wo wir buchstäblich in der (ehemaligen) Auslage saßen mit alten Möbeln quer Beet eingerichtet und schnatternden Frauenrunden und kuschelnden Pärchen.

Sich von der Stadt leiten und verführen lassen. Der Weg ist das Ziel. Durch eine Künstlerstraße mit bunt bemalten Pflastersteinen, die den Weg zu den Galerien zeigen. Am Inn entlang spaziert, die Donau begrüßt, auch die Ilz aus der Ferne. Dorthin gegangen, wo sich die 3 Flüsse begegnen und ineinander fließen. Neben dem Planetenweg.

Ein berührender Augenblick in der Früh, als noch fast alles geschlafen hat am Sonntag, als ein Straßenmusiker sich bereit für sein Tageswerk gemacht und plötzlich zu singen begonnen hat. Nur wir beide in der Nähe, so als ob er speziell für uns gesungen hat.

Alte Liebe rostet nicht, auch wenn der gemeinsame Weg nun ein anderer ist, aber genauso wertvoll und unvergleichbar. Eine Herzensfreundschaft mit einem Mann ist so kostbar, weil so selten. Danke, dass du noch immer da bist, alte Liebe. ❤

LIEBE ZUR NATUR/REISEN: Wo der beste Lebkuchen zu Hause ist

Im Schamanismus nennt man Personen im fortgeschrittenen Alter die alten Weisen. Welch treffende Bezeichnung. In diesem Wort schwingt viel Wertschätzung und Respekt mit. Da ich gerade ein Buch über achtsame Sprache lese, finde ich das sehr passend.

Gerade sind die Alten Weisen wieder sehr präsent in meinem Leben, nicht nur auf dieser Reise.

Ich war jetzt 4 Tage mit einer Gruppe der Naturfreunde in Mariazell und Umgebung unterwegs. Zehn Frauen und ein Mann waren wir. Ich durfte viel mütterliche und großmütterliche Energie tanken. Eine wundervolle, harmonische Gruppe, wie ich sie selten erlebt habe. Hilfsbereit, gesprächig, offen, sympathisch, umsorgend. Ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl, obwohl es für mich die erste Reise war, wo ich niemanden kannte, nicht mal die Leiterin. Unsere Leiterin Judith hat das toll gemacht, uns eine abwechslungsreiche Zeit zu schenken. Auch der Transport per gemietetem Bus hat ausgezeichnet funktioniert.

So oft war ich schon in Mariazell, aber das erste Mal ohne Partner und in einer Gruppe, aber bisher nur mit Alten Weisen. Spannend. Diesmal auch nicht im „Weißen Hirschen“, sondern im Hotel „Drei Hasen“.

Mein erstes Mal in einem Einzelzimmer. War aber sogar sehr angenehm, denn als Hochsensible brauche ich auch immer mal wieder Zeit für mich allein und im Rückzug. Wir hatten einige kulturelle Führungen – in der berühmten Basilika, in der tollen Apotheke zur Gnadenmutter, die ein immaterielles Weltkulturerbe ist (aufgrund ihrer über 100 Eisenpräparate, die sie aus heimischen Kräutern, Wurzeln und Harzen herstellen) inkl. Verkostung ihrer köstlichen Kräuterliköre, und eine lange Kräuterwanderung entlang des berühmten Sebastianiwegs – der letzten Etappe der Pilger zur Basilika – mit einer sehr gesprächigen Naturführerin. Da hatte ich schon immer wieder Informationsüberflutung und war froh, wenn ich ein paar Minuten Zeit allein hatte, um das alles zu verarbeiten. Außerdem machten ein paar von uns (inkl. mir) eine Vollmondwanderung am Freitag und am Sonntag gab es eine lange Wanderung von Mariazell zum Marienwasserfall, wo in der Mitte eine Marienstatue steht, über den Erlaufsee (für mich und zwei weitere Mutige samt Schwimmstopp – 21 °C ist eh viel zu warm für mich). Ich wanderte dann zusammen mit einer der Damen zurück nach Mariazell und machte dann allein noch einen Abstecher zum heiligen Brunnen, um mich am köstlichen Wasser zu laben. Dort traf ich neben einem Huhn auch noch eine Familie mit zwei Kindern. Wir wechselten ein paar nette Worte. Nach einem kurzen Blick in die Kirche ging es auch für mich ins Hotel zurück.

Natürlich durfte auch ein Besuch der berühmten Lebzelterei Pirker nicht fehlen samt Lebkuchenkostprobe, der für mich persönlich beste Lebkuchen, den ich kenne. Der Lebkuchen schmeckt mir am besten, wenn ich ihn direkt aus Mariazell mitbringe. Heimvorteil sozusagen. Einfach so gut. Natürlich auch ein paar Mitbringsel und einen Pfefferminzlikör für mich mitgebracht. Mittlerweile gibt es sogar eine glutenfreie Variante der Elisenlebkuchen.

Die Tage waren intensiv, aber auch heilsam für mich. G. , mit der ich mich angefreundet hatte (manchmal wirkten wir schon wie ein Ehepaar), erzählte so liebevoll von ihrer guten Beziehung zu ihrer Tochter, dass mein Herz aufging und Tränen der Berührung ihren Weg bahnten und während ich das hier schreibe, auch wieder tun. Sie war die einzige, die mich zum Abschied umarmte. Wir haben viel gemeinsam. Seitdem denke ich wieder viel an meine Weise Alte Freundin G. (ein Muster ist erkennbar), die vor nunmehr zwei Jahren verstorben ist. Ich habe immer noch ihre alten Nachrichten am Handy. Manchmal lese ich sie mir durch. Den letzten Kontakt hatten wir an meinem Geburtstag im Juli 2020. Am Tag davor schrieb sie mir eine Nachricht, die mich immer wieder tief berührt, wenn ich sie lese.

Ich habe mir angewohnt, in der Kerzengrotte der Basilika ein paar Kerzerl zu entzünden, aber nicht für die Toten, sondern für die Lebenden. Ich bitte die Verstorbenen um Schutz und Unterstützung der Lebenden. Denn die Gegenwart ist die einzige Möglichkeit, wo wir unsere Zukunft erschaffen können, wie wir das wollen. Nur in der Gegenwart haben wir die Macht, unsere Ziele zu erreichen. Die Vergangenheit können wir nicht mehr ändern, die Zukunft verändert sich mit jeder unserer Entscheidungen. Nicht neu diese Erkenntnis, aber manchmal braucht der Körper echt unglaublich lange, um zu kapieren, was der Verstand längst begriffen hat.

Danke an die ganze Gruppe, die diesen Aufenthalt zu einer ganz besonderen Zeit für mich gemacht hat!

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUM REISEN: Auf den Elch gekommen…

Endlich wieder reisen, endlich in den Hohen Norden! Mein geliebter Lebensgefährte Dirk hat mir diesen Herzenswunsch erfüllt und organisierte mir eine Schweden-Überraschungsreise mit einem Abstecher nach Nordwegen. Ich wusste nur, dass wir nach Stockholm fliegen, ein Auto haben werden und eine Freundin und ihren Mann besuchen werden.

Es war einfach nur großartig! Tiefgehend, berührend, abenteuerlich, actiongeladen und sehr intensiv.

U. a. mit Gamla Uppsala mit Kirche, Grabhügeln, Sockenmuseum (nein, dort gibt es keine Socken 😉 ), Stockholm mit Gamla stan, Vikingermuseum, Besuch von Dirks Freundin samt ihrem Freund in einem Haus einer Künstlerin – ich habe mich gefühlt wie in einem Kunstmuseum, wunderschön gelegen an einem Privatsee – Schwimmen in der Früh umgeben von Seerosen, Västervik mit Ruinen, Leuchtturm, das Ende einer jährlichen Ruderregatta, Elchpark bei Vimmerby mit dem berühmten Elchkuss – ein Stück Kartoffel in den Mund und der Elch kommt und „küsst“ einen. Bei mir war nachher das ganze Gesicht nass. 😀

Alte Kirche und den Friedenstein von Kungsäter, Chakrengarten – sehr empfehlenswert für alle spirituell Interessierten für Yoga, Meditation o. ä., Baum des Lebens-Skulptur in Kungsbacka, Wanderung mit einer Bekannten von Dirk in Delsjöom, Kinobesuch in Göteborg wegen Wolkenbruch den ganzen Tag, Uddevalla mit Pferdestatue (s. Fotos) und Spaziergang auf der Strandpromenade, Tanum mit 3 Plätzen mit berühmten Steinritzungen (s. Fotos), Halden (Norwegen) mit Besuch der berühmten Festung Fredrikshald, wo Carolus Rex (auch bekannt als Carl XII. von Schweden) erschossen wurde – ob aus eigenen Reihen oder von den Norwegern ist ungeklärt. Unterwegs Halt an einem norwegischen See samt Erfrischung in diesem.

Übernachtung bei Künstlerin und Autorin Olga. Super sympatisch. Baden im Fluss in der Früh. Karlstad mit Kajaktour am Vänern See. Go-Cart bei der Rennstrecke Gelleräsen. Als Abschlusshighlight ein Besuch der bekannten Sala Sivergruva und allen ihren Gebäuden. Ich gewann bei vier auf alten Marktstanderl, wo man alte Jahrmarktsspiele nach Kauf von „Silbermünzen“ ausprobieren konnte, einen großen und einen kleinen Pyrit. Ein paar alte Kinderspiele, wie Stelzen gehen, Scheibtruhenfahren, Sackhüpfen und Hufeisenwerfen haben wir natürlich auch nicht ausgelassen, die man ebenfalls testen konnte. Unsere inneren Kinder haben sich sehr darüber gefreut.

Ein Abschlussessen in einem feinen Lokal beendete die lustige, mythologische und historische Reise, bevor wir am nächsten Tag wieder zu Flughafen fuhren.

Geliefde Koning, danke dir nochmals herzlich für diese außergewöhnliche Reise, in die du dein Herzblut und deine große Liebe gesteckt hast. Damit hast du mir eine riesengroße Freude gemacht. Das berührt mich gerade sehr, wenn ich das so schreibe. In Liefde, jouw Koningin ❤

LIEBE ZUR LEBENDIGKEIT: mein Leben in Bildern

Hab erst heute bemerkt, dass dieser Post gar nicht veröffentlicht wurde. Na ja, dann eben jetzt. Die Erlebnisse sind unvergessen. ❤

Meine Abenteuer im Mai: 5. Feuerlauf am Römerhof/Steiermark mit Dirk, ein wunderbares und nährendes Wurzelchakra-Seminar kurz danach von Sandra von Rainbowreiki-Chakra-Healing und eine anstrengende, aber tief berührende Wanderung mit meinem Herzensfreund P. auf den Muckenkogel bei Lilienfeld.

Auf die Lebendigkeit!

Eure Caroline

LIEBE ZUM LEBEN – Bratislava, Poledance und Flow mit Frauen

Was das Leben immer wieder für Überraschungen bringt, das passt auf keine Kuhhaut. Nicht mal auf zwei. 😉 Was soll ich sagen.

Schon wieder ein paar Wochen her ging es für einen Tagestrip nach Bratislava mit Dirk, meinem Lebensgefährten. Spontan, eine Überraschung, wie er es gerne für mich macht. Einfach durch die Straßen streifen, ein Cafe-Besuch hier, ein Essen da und einfach genießen, was gerade Lust macht und Freude bereitet.

Dann mache ich zusammen mit einer engen Freundin seit mittlerweile einem Monat Poledance, aber nicht nur das, es warten auch noch ein paar andere Spezialkurse auf uns wie Chair- und Lapdance (oder was uns sonst noch so einfällt 😉 ), sind wir doch eher die „Bodenbewohner“, nicht so die „Kletteraffen“. Nun, ich habe echt Respekt vor all den Frauen (und auch Männern), die das mit einer beeindruckenden Leichtigkeit und Eleganz beherrschen. Davon sind wir noch weit entfernt – schon allein wegen der noch fehlenden Muskelkraft -, aber es macht riesigen Spaß (wenn ich mir nicht gerade irgendwas Wichtiges anhaue oder so) und bringt uns sehr in unsere Weiblichkeit.

Vergangenes Wochenende bei einem Tantraseminar habe ich das erste Mal wirklich erfahren, wie weit ich bereits mit meiner Weiblichkeit gekommen bin. Ich war so im Flow mit den Frauen dort, auch Dank der wundervollen Muschelmagie, einfach magisch. Sisterhood in ihrer natürlichsten und ursprünglichsten Form. Ich bin immer wieder berührt, wenn ich daran zurückdenke. Ich bin so stolz auf meine Fortschritte. Wenn ich bedenke, wie lange ich Probleme mit Frauen hatte und nur selten richtigen Zugang zu welchen gefunden habe. Davon ist nichts mehr geblieben. Ich bin angekommen, endlich. ❤

Ich wünsche Euch allen schon jetzt ein wunderschönes Osterfest und alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUM REISEN/KÄLTE: Tapetenwechsel Brno und ein Wochenende im Zeichen der Kälte

Heute mal nur wenige Worte. Da ist so viel in meinem Herzen an Erinnerung, an Erfahrungen, aber das soll bei mir bleiben. Nur für mich.

Ein Tapetenwechsel stand an, ganz dringend. Daher schnellstens ein Wochenende in Brno mit meinem Herzensfreund P. geplant. Wunderschön, fürs Herz, für eine wundervolle, innige, tiefgehende Freundschaft, die wir uns zusammen nach unserer Trennung aufgebaut haben. Einfach eine andere Stadt genießen. Einfach leben.

Letztes Wochenende samt Freitag ganz was Anderes: Wim Hof Advanced Weekend mit 3 Tagen bewussten Atmens in unterschiedlichster Form, viel Kältetraining (samt aufwärmen danach), Vertrauens- und Führungsübungen in einer großartigen Gruppe von 5 Männern und 2 Frauen (eine davon war ich 🙂 ) unter der Leitung von der coolsten Frau Österreichs Sonja Flandorfer und ihrem Co-Trainer und Assistent Walter Berger. Tiefgehend, emotional, lustig, herausfordernd, bereichernd, vertrauensvoll – Selbstliebe pur. Mehr dazu auf liebesraum2.com. Mein Lebensgefährte Dirk war natürlich auch mit von der Partie sowie ein guter Kumpel von ihm.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR/SPIRITUALITÄT – Alleinsein und Loslassen üben – Das Ende ist erst der Anfang

Ihr Lieben!

Die Zeit vergeht so schnell, das Jahr ist schon wieder fast um, das 7. und letzte nordschamanische Modul unserer Ausbildung ist vorbei. Irgendwie unspektakulär, obwohl es inhaltlich trotz des harmlos klingenden Namens „Liebeskraft“ am intensivsten und herausforderndsten von allen Modulen war. Es ging kaum um Liebe, es ging um Loslassen. So gesehen ging es vielleicht doch um das Loslassen, denn Liebe lässt los. In jedem Augenblick aufs Neue. Was du festhältst, wird schwinden, was du loslässt, kommt erst recht zu dir. Aus eigener Erfahrung weiß ich das, aber ihr wisst eh, der Körper und das Herz brauchen immer viel länger als der Verstand. Ich begreife schnell, aber dann braucht es eine gefühlte Ewigkeit bis es von meinem Verstand in mein Herz und meinen Körper sickert. Das Gewohnte, das Komfortable festhalten, das kann ich gut, aber wehe, da kommt eine Veränderung daher, das wirbelt mich dann erst recht durcheinander, weil ich an dem Alten festhänge und während dieses weggerissen wird vom Neuen, werde ich mit durchgeschüttelt. Zeit, aus der Komfortzone zu gehen und das Alte wirklich gehen zu lassen – über alle Widerstände und Ängste hinweg.

Es geht darum, Tode im Leben zu sterben, denn der körperliche Tod ist nur ein Übergang von der stofflichen Welt zur geistigen Welt. Aber die wahrhaftigen Tode sind jene, wo du eine Schwelle übertrittst, wo dich deine Archetypen über eine Schwelle schubsen. Altes stirbt und Neues erblickt das Licht der Welt. An diesen 4 Tagen – 3 Tage Modul und das Samhain-Fest – bin ich mehrere Male über diese Schwelle getreten. Mehrfach gestorben und wiederauferstanden. Emotional und psychisch. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle war der „Lauf“ mit der „Wilden Jagd“ – die Haupt-Zeremonie des Samhain-Festes, wo man mit dem Heer von Odin und Frigg (bei uns besser als Perchta oder Frau Holle bekannt) einen Wettkampf eingeht. Eine definierte Wegstrecke, Zeit bis Sonnenaufgang, aber wehe, du drehst dich dabei um, das gibt großen Ärger und nur wenig Unterstützung im nächsten Jahr. Das Leben geht nur vorwärts, niemals zurück. Die Verführungen, die einen zum Umdrehen bewegen sollen, kommen, sei dir gewiss. Ich habe die Runde 2 Mal gemacht und gewonnen. Meinen Rucksack mit dem ganzen alten Gerümpel ausgeräumt und auf dem Weg zurückgelassen. Ich hatte danach so eine Energie, erleichtert im wahrsten Sinne.

Die Prüfungen kommen. Gerade ist so eine. 30 Tage No-Drama-Challenge mit meinem Lebensgefährten. Hart ist das schon, aber ein Aufgeben gibt es nicht bei mir. Niemals, auch wenn es gerade echt schwierig für mich ist, in allem das Positive und die Fülle zu sehen.

Am vergangenen Samstag dann noch das Üben im Alleinsein – das habe ich das 1. Mal wirklich bewusst als positiv erlebt. Dirk hatte Patentreffen im Wolf Science Center im Tierpark Ernstbrunn und hatte zwei Stunden Zeit für mich allein. Allein mit der Natur, mit den Tieren. Begleitpersonen durften beim offiziellen Programm nicht dabei sein. Also streifte ich allein durch den Park. Da wir vor den offiziellen Öffnungszeiten bereits vor Ort sein mussten, hatte ich den ganzen Park fast für mich alleine. Ah, wie angenehm. Die meiste Zeit habe ich keine Menschenseele gesehen. Die Tiere verhielten sich gleich ganz anders, waren viel zutraulicher. Ich habe ihnen meinen Respekt gezeigt. Sie haben sich dafür revanchiert und sind mir recht nahe gekommen. Teilweise geht man auch durch die Gehege und ist dann wirklich auf Du und Du mit den Mufflonen oder den Hirschen.

Nach einer großen Runde durch den Park hab ich mich auf eine der wenigen Sitzplätze in die Sonne gesetzt und haben die Wölfe im gegenüberliegenden Gehege beobachtet und hab mir vorgestellt, dass einer hinter dem Zaun des Nachbargeheges erscheinen würde. Mmh, erschienen ist tatsächlich ein Tier, aber ein ganz anderes als erwartet – ein wunderschöner Steinbock. Der hat sich von mir sogar berühren lassen, aber kaum sind andere Besucher vorbeigekommen, war er wieder verschwunden. Als diese wieder weitergezogen waren, kam er wieder zu mir zurück. So schön! Ich habe die für November wirklich angenehmen Temperaturen genossen, die Sonne, die Natur, die wunderschönen Tiere. Mehr habe ich nicht gebraucht. Im Hier und Jetzt und im Sein.

Alles Liebe und lasst es euch gut gehen

Eure Caroline

LIEBE ZUM ABENTEUER: Feuerlauf, der Zweite oder „Raus aus der Komfortzone“

Photograph by Harald „Feuerdrache“ (http://mobile-schwitzhuette.com/) und Roger (http://www.sweatlodge.at)

Vergangenen Samstag gab es endlich wieder ein Abenteuer nach meinem Geschmack.

Ich bin High Sensation Seekerin und brauche Abenteuer oder Reisen oder Initiationen wie die Luft zum atmen. Nicht jeden Tag, aber immer wieder, mehrmals pro Jahr. Raus aus der Komfortzone, raus aus dem Kopf, raus aus dem Alltag. Die letzten Jahre ging das aus bekannten Gründen nicht oder nur eingeschränkt, aber jetzt hält mich niemand mehr auf. Lebendigkeit fließt in mir, ich fühle mich in meiner Kraft, in meiner Stärke. Ich fühle mich dann wild und weiblich – keineswegs ein Widerspruch. Das Wilde und Ungezügelte ist ein Teil von uns Frauen. Das Männliche ist viel zielgerichteter, konzentrierter, so wie Hitze und Feuer und trotzdem zieht es mich auch stark zum Feuer, weil meine Wasserenergie zusammen mit Feuer ergeben brodelndes Vergnügen.

Also waren mein geliebter Lebensgefährte Dirk, zwei seiner Kumpels und ich bei einem Feuerlauf in der Nähe von Linz im „Bärenreich“, so benannt von Roger, dem Hüter des urigen und sehr abgelegenen Platzes.

Feuerdrache und Schamane Harald führte uns, eine sympathische Gruppe von 3 Frauen und 5 Männern (ohne Harald und Roger), durch den halben Tag und bereitete uns mit Glasscherbenlauf und Eisenstangenbiegen auf den Kohlenlauf vor. Holzstapel aufbauen, anzünden, mit langen trommeln „anheizen“, Kohlen verteilen, festklopfen, Wunschbüschel binden – Altes verbrennen und dann für Neues „brennen“ etc. Das machten wir gemeinsam. Zuerst gab es dann einen kurzen Lauf über eine Kohlenbahn, danach eine runde Fläche, wo wir wie auf einer Art Tanzfläche, miteinander oder auch einzeln unseren Mut unter Beweis stellen konnten bis die Kohle verglüht war. Das dauerte nicht mal besonders lange. Überraschend schnell war das Ganze wieder vorbei und unsere Füße waren schwarz. Die Euphorie war groß und ein letztes Essen stärkte uns für die lange, nächtliche Heimfahrt nach Wien.

Jeder Feuerlauf ist einzigartig und wunderbar. Es lohnt sich, seinen Mut auf die Probe zu stellen. Trotzdem braucht es auch Achtsamkeit, Fokus und

Danke, geliebter Mann, für dieses hitzige Abenteuer, ich freue mich auf das nächste!

Alles Liebe

Eure Caroline