LIEBE ZUR NATUR/REISEN: Wo der beste Lebkuchen zu Hause ist

Im Schamanismus nennt man Personen im fortgeschrittenen Alter die alten Weisen. Welch treffende Bezeichnung. In diesem Wort schwingt viel Wertschätzung und Respekt mit. Da ich gerade ein Buch über achtsame Sprache lese, finde ich das sehr passend.

Gerade sind die Alten Weisen wieder sehr präsent in meinem Leben, nicht nur auf dieser Reise.

Ich war jetzt 4 Tage mit einer Gruppe der Naturfreunde in Mariazell und Umgebung unterwegs. Zehn Frauen und ein Mann waren wir. Ich durfte viel mütterliche und großmütterliche Energie tanken. Eine wundervolle, harmonische Gruppe, wie ich sie selten erlebt habe. Hilfsbereit, gesprächig, offen, sympathisch, umsorgend. Ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl, obwohl es für mich die erste Reise war, wo ich niemanden kannte, nicht mal die Leiterin. Unsere Leiterin Judith hat das toll gemacht, uns eine abwechslungsreiche Zeit zu schenken. Auch der Transport per gemietetem Bus hat ausgezeichnet funktioniert.

So oft war ich schon in Mariazell, aber das erste Mal ohne Partner und in einer Gruppe, aber bisher nur mit Alten Weisen. Spannend. Diesmal auch nicht im „Weißen Hirschen“, sondern im Hotel „Drei Hasen“.

Mein erstes Mal in einem Einzelzimmer. War aber sogar sehr angenehm, denn als Hochsensible brauche ich auch immer mal wieder Zeit für mich allein und im Rückzug. Wir hatten einige kulturelle Führungen – in der berühmten Basilika, in der tollen Apotheke zur Gnadenmutter, die ein immaterielles Weltkulturerbe ist (aufgrund ihrer über 100 Eisenpräparate, die sie aus heimischen Kräutern, Wurzeln und Harzen herstellen) inkl. Verkostung ihrer köstlichen Kräuterliköre, und eine lange Kräuterwanderung entlang des berühmten Sebastianiwegs – der letzten Etappe der Pilger zur Basilika – mit einer sehr gesprächigen Naturführerin. Da hatte ich schon immer wieder Informationsüberflutung und war froh, wenn ich ein paar Minuten Zeit allein hatte, um das alles zu verarbeiten. Außerdem machten ein paar von uns (inkl. mir) eine Vollmondwanderung am Freitag und am Sonntag gab es eine lange Wanderung von Mariazell zum Marienwasserfall, wo in der Mitte eine Marienstatue steht, über den Erlaufsee (für mich und zwei weitere Mutige samt Schwimmstopp – 21 °C ist eh viel zu warm für mich). Ich wanderte dann zusammen mit einer der Damen zurück nach Mariazell und machte dann allein noch einen Abstecher zum heiligen Brunnen, um mich am köstlichen Wasser zu laben. Dort traf ich neben einem Huhn auch noch eine Familie mit zwei Kindern. Wir wechselten ein paar nette Worte. Nach einem kurzen Blick in die Kirche ging es auch für mich ins Hotel zurück.

Natürlich durfte auch ein Besuch der berühmten Lebzelterei Pirker nicht fehlen samt Lebkuchenkostprobe, der für mich persönlich beste Lebkuchen, den ich kenne. Der Lebkuchen schmeckt mir am besten, wenn ich ihn direkt aus Mariazell mitbringe. Heimvorteil sozusagen. Einfach so gut. Natürlich auch ein paar Mitbringsel und einen Pfefferminzlikör für mich mitgebracht. Mittlerweile gibt es sogar eine glutenfreie Variante der Elisenlebkuchen.

Die Tage waren intensiv, aber auch heilsam für mich. G. , mit der ich mich angefreundet hatte (manchmal wirkten wir schon wie ein Ehepaar), erzählte so liebevoll von ihrer guten Beziehung zu ihrer Tochter, dass mein Herz aufging und Tränen der Berührung ihren Weg bahnten und während ich das hier schreibe, auch wieder tun. Sie war die einzige, die mich zum Abschied umarmte. Wir haben viel gemeinsam. Seitdem denke ich wieder viel an meine Weise Alte Freundin G. (ein Muster ist erkennbar), die vor nunmehr zwei Jahren verstorben ist. Ich habe immer noch ihre alten Nachrichten am Handy. Manchmal lese ich sie mir durch. Den letzten Kontakt hatten wir an meinem Geburtstag im Juli 2020. Am Tag davor schrieb sie mir eine Nachricht, die mich immer wieder tief berührt, wenn ich sie lese.

Ich habe mir angewohnt, in der Kerzengrotte der Basilika ein paar Kerzerl zu entzünden, aber nicht für die Toten, sondern für die Lebenden. Ich bitte die Verstorbenen um Schutz und Unterstützung der Lebenden. Denn die Gegenwart ist die einzige Möglichkeit, wo wir unsere Zukunft erschaffen können, wie wir das wollen. Nur in der Gegenwart haben wir die Macht, unsere Ziele zu erreichen. Die Vergangenheit können wir nicht mehr ändern, die Zukunft verändert sich mit jeder unserer Entscheidungen. Nicht neu diese Erkenntnis, aber manchmal braucht der Körper echt unglaublich lange, um zu kapieren, was der Verstand längst begriffen hat.

Danke an die ganze Gruppe, die diesen Aufenthalt zu einer ganz besonderen Zeit für mich gemacht hat!

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUM REISEN: Auf den Elch gekommen…

Endlich wieder reisen, endlich in den Hohen Norden! Mein geliebter Lebensgefährte Dirk hat mir diesen Herzenswunsch erfüllt und organisierte mir eine Schweden-Überraschungsreise mit einem Abstecher nach Nordwegen. Ich wusste nur, dass wir nach Stockholm fliegen, ein Auto haben werden und eine Freundin und ihren Mann besuchen werden.

Es war einfach nur großartig! Tiefgehend, berührend, abenteuerlich, actiongeladen und sehr intensiv.

U. a. mit Gamla Uppsala mit Kirche, Grabhügeln, Sockenmuseum (nein, dort gibt es keine Socken 😉 ), Stockholm mit Gamla stan, Vikingermuseum, Besuch von Dirks Freundin samt ihrem Freund in einem Haus einer Künstlerin – ich habe mich gefühlt wie in einem Kunstmuseum, wunderschön gelegen an einem Privatsee – Schwimmen in der Früh umgeben von Seerosen, Västervik mit Ruinen, Leuchtturm, das Ende einer jährlichen Ruderregatta, Elchpark bei Vimmerby mit dem berühmten Elchkuss – ein Stück Kartoffel in den Mund und der Elch kommt und „küsst“ einen. Bei mir war nachher das ganze Gesicht nass. 😀

Alte Kirche und den Friedenstein von Kungsäter, Chakrengarten – sehr empfehlenswert für alle spirituell Interessierten für Yoga, Meditation o. ä., Baum des Lebens-Skulptur in Kungsbacka, Wanderung mit einer Bekannten von Dirk in Delsjöom, Kinobesuch in Göteborg wegen Wolkenbruch den ganzen Tag, Uddevalla mit Pferdestatue (s. Fotos) und Spaziergang auf der Strandpromenade, Tanum mit 3 Plätzen mit berühmten Steinritzungen (s. Fotos), Halden (Norwegen) mit Besuch der berühmten Festung Fredrikshald, wo Carolus Rex (auch bekannt als Carl XII. von Schweden) erschossen wurde – ob aus eigenen Reihen oder von den Norwegern ist ungeklärt. Unterwegs Halt an einem norwegischen See samt Erfrischung in diesem.

Übernachtung bei Künstlerin und Autorin Olga. Super sympatisch. Baden im Fluss in der Früh. Karlstad mit Kajaktour am Vänern See. Go-Cart bei der Rennstrecke Gelleräsen. Als Abschlusshighlight ein Besuch der bekannten Sala Sivergruva und allen ihren Gebäuden. Ich gewann bei vier auf alten Marktstanderl, wo man alte Jahrmarktsspiele nach Kauf von „Silbermünzen“ ausprobieren konnte, einen großen und einen kleinen Pyrit. Ein paar alte Kinderspiele, wie Stelzen gehen, Scheibtruhenfahren, Sackhüpfen und Hufeisenwerfen haben wir natürlich auch nicht ausgelassen, die man ebenfalls testen konnte. Unsere inneren Kinder haben sich sehr darüber gefreut.

Ein Abschlussessen in einem feinen Lokal beendete die lustige, mythologische und historische Reise, bevor wir am nächsten Tag wieder zu Flughafen fuhren.

Geliefde Koning, danke dir nochmals herzlich für diese außergewöhnliche Reise, in die du dein Herzblut und deine große Liebe gesteckt hast. Damit hast du mir eine riesengroße Freude gemacht. Das berührt mich gerade sehr, wenn ich das so schreibe. In Liefde, jouw Koningin ❤

LIEBE ZUR LEBENDIGKEIT: mein Leben in Bildern

Hab erst heute bemerkt, dass dieser Post gar nicht veröffentlicht wurde. Na ja, dann eben jetzt. Die Erlebnisse sind unvergessen. ❤

Meine Abenteuer im Mai: 5. Feuerlauf am Römerhof/Steiermark mit Dirk, ein wunderbares und nährendes Wurzelchakra-Seminar kurz danach von Sandra von Rainbowreiki-Chakra-Healing und eine anstrengende, aber tief berührende Wanderung mit meinem Herzensfreund P. auf den Muckenkogel bei Lilienfeld.

Auf die Lebendigkeit!

Eure Caroline

LIEBE ZUM LEBEN – Bratislava, Poledance und Flow mit Frauen

Was das Leben immer wieder für Überraschungen bringt, das passt auf keine Kuhhaut. Nicht mal auf zwei. 😉 Was soll ich sagen.

Schon wieder ein paar Wochen her ging es für einen Tagestrip nach Bratislava mit Dirk, meinem Lebensgefährten. Spontan, eine Überraschung, wie er es gerne für mich macht. Einfach durch die Straßen streifen, ein Cafe-Besuch hier, ein Essen da und einfach genießen, was gerade Lust macht und Freude bereitet.

Dann mache ich zusammen mit einer engen Freundin seit mittlerweile einem Monat Poledance, aber nicht nur das, es warten auch noch ein paar andere Spezialkurse auf uns wie Chair- und Lapdance (oder was uns sonst noch so einfällt 😉 ), sind wir doch eher die „Bodenbewohner“, nicht so die „Kletteraffen“. Nun, ich habe echt Respekt vor all den Frauen (und auch Männern), die das mit einer beeindruckenden Leichtigkeit und Eleganz beherrschen. Davon sind wir noch weit entfernt – schon allein wegen der noch fehlenden Muskelkraft -, aber es macht riesigen Spaß (wenn ich mir nicht gerade irgendwas Wichtiges anhaue oder so) und bringt uns sehr in unsere Weiblichkeit.

Vergangenes Wochenende bei einem Tantraseminar habe ich das erste Mal wirklich erfahren, wie weit ich bereits mit meiner Weiblichkeit gekommen bin. Ich war so im Flow mit den Frauen dort, auch Dank der wundervollen Muschelmagie, einfach magisch. Sisterhood in ihrer natürlichsten und ursprünglichsten Form. Ich bin immer wieder berührt, wenn ich daran zurückdenke. Ich bin so stolz auf meine Fortschritte. Wenn ich bedenke, wie lange ich Probleme mit Frauen hatte und nur selten richtigen Zugang zu welchen gefunden habe. Davon ist nichts mehr geblieben. Ich bin angekommen, endlich. ❤

Ich wünsche Euch allen schon jetzt ein wunderschönes Osterfest und alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUM REISEN/KÄLTE: Tapetenwechsel Brno und ein Wochenende im Zeichen der Kälte

Heute mal nur wenige Worte. Da ist so viel in meinem Herzen an Erinnerung, an Erfahrungen, aber das soll bei mir bleiben. Nur für mich.

Ein Tapetenwechsel stand an, ganz dringend. Daher schnellstens ein Wochenende in Brno mit meinem Herzensfreund P. geplant. Wunderschön, fürs Herz, für eine wundervolle, innige, tiefgehende Freundschaft, die wir uns zusammen nach unserer Trennung aufgebaut haben. Einfach eine andere Stadt genießen. Einfach leben.

Letztes Wochenende samt Freitag ganz was Anderes: Wim Hof Advanced Weekend mit 3 Tagen bewussten Atmens in unterschiedlichster Form, viel Kältetraining (samt aufwärmen danach), Vertrauens- und Führungsübungen in einer großartigen Gruppe von 5 Männern und 2 Frauen (eine davon war ich 🙂 ) unter der Leitung von der coolsten Frau Österreichs Sonja Flandorfer und ihrem Co-Trainer und Assistent Walter Berger. Tiefgehend, emotional, lustig, herausfordernd, bereichernd, vertrauensvoll – Selbstliebe pur. Mehr dazu auf liebesraum2.com. Mein Lebensgefährte Dirk war natürlich auch mit von der Partie sowie ein guter Kumpel von ihm.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR/SPIRITUALITÄT – Alleinsein und Loslassen üben – Das Ende ist erst der Anfang

Ihr Lieben!

Die Zeit vergeht so schnell, das Jahr ist schon wieder fast um, das 7. und letzte nordschamanische Modul unserer Ausbildung ist vorbei. Irgendwie unspektakulär, obwohl es inhaltlich trotz des harmlos klingenden Namens „Liebeskraft“ am intensivsten und herausforderndsten von allen Modulen war. Es ging kaum um Liebe, es ging um Loslassen. So gesehen ging es vielleicht doch um das Loslassen, denn Liebe lässt los. In jedem Augenblick aufs Neue. Was du festhältst, wird schwinden, was du loslässt, kommt erst recht zu dir. Aus eigener Erfahrung weiß ich das, aber ihr wisst eh, der Körper und das Herz brauchen immer viel länger als der Verstand. Ich begreife schnell, aber dann braucht es eine gefühlte Ewigkeit bis es von meinem Verstand in mein Herz und meinen Körper sickert. Das Gewohnte, das Komfortable festhalten, das kann ich gut, aber wehe, da kommt eine Veränderung daher, das wirbelt mich dann erst recht durcheinander, weil ich an dem Alten festhänge und während dieses weggerissen wird vom Neuen, werde ich mit durchgeschüttelt. Zeit, aus der Komfortzone zu gehen und das Alte wirklich gehen zu lassen – über alle Widerstände und Ängste hinweg.

Es geht darum, Tode im Leben zu sterben, denn der körperliche Tod ist nur ein Übergang von der stofflichen Welt zur geistigen Welt. Aber die wahrhaftigen Tode sind jene, wo du eine Schwelle übertrittst, wo dich deine Archetypen über eine Schwelle schubsen. Altes stirbt und Neues erblickt das Licht der Welt. An diesen 4 Tagen – 3 Tage Modul und das Samhain-Fest – bin ich mehrere Male über diese Schwelle getreten. Mehrfach gestorben und wiederauferstanden. Emotional und psychisch. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle war der „Lauf“ mit der „Wilden Jagd“ – die Haupt-Zeremonie des Samhain-Festes, wo man mit dem Heer von Odin und Frigg (bei uns besser als Perchta oder Frau Holle bekannt) einen Wettkampf eingeht. Eine definierte Wegstrecke, Zeit bis Sonnenaufgang, aber wehe, du drehst dich dabei um, das gibt großen Ärger und nur wenig Unterstützung im nächsten Jahr. Das Leben geht nur vorwärts, niemals zurück. Die Verführungen, die einen zum Umdrehen bewegen sollen, kommen, sei dir gewiss. Ich habe die Runde 2 Mal gemacht und gewonnen. Meinen Rucksack mit dem ganzen alten Gerümpel ausgeräumt und auf dem Weg zurückgelassen. Ich hatte danach so eine Energie, erleichtert im wahrsten Sinne.

Die Prüfungen kommen. Gerade ist so eine. 30 Tage No-Drama-Challenge mit meinem Lebensgefährten. Hart ist das schon, aber ein Aufgeben gibt es nicht bei mir. Niemals, auch wenn es gerade echt schwierig für mich ist, in allem das Positive und die Fülle zu sehen.

Am vergangenen Samstag dann noch das Üben im Alleinsein – das habe ich das 1. Mal wirklich bewusst als positiv erlebt. Dirk hatte Patentreffen im Wolf Science Center im Tierpark Ernstbrunn und hatte zwei Stunden Zeit für mich allein. Allein mit der Natur, mit den Tieren. Begleitpersonen durften beim offiziellen Programm nicht dabei sein. Also streifte ich allein durch den Park. Da wir vor den offiziellen Öffnungszeiten bereits vor Ort sein mussten, hatte ich den ganzen Park fast für mich alleine. Ah, wie angenehm. Die meiste Zeit habe ich keine Menschenseele gesehen. Die Tiere verhielten sich gleich ganz anders, waren viel zutraulicher. Ich habe ihnen meinen Respekt gezeigt. Sie haben sich dafür revanchiert und sind mir recht nahe gekommen. Teilweise geht man auch durch die Gehege und ist dann wirklich auf Du und Du mit den Mufflonen oder den Hirschen.

Nach einer großen Runde durch den Park hab ich mich auf eine der wenigen Sitzplätze in die Sonne gesetzt und haben die Wölfe im gegenüberliegenden Gehege beobachtet und hab mir vorgestellt, dass einer hinter dem Zaun des Nachbargeheges erscheinen würde. Mmh, erschienen ist tatsächlich ein Tier, aber ein ganz anderes als erwartet – ein wunderschöner Steinbock. Der hat sich von mir sogar berühren lassen, aber kaum sind andere Besucher vorbeigekommen, war er wieder verschwunden. Als diese wieder weitergezogen waren, kam er wieder zu mir zurück. So schön! Ich habe die für November wirklich angenehmen Temperaturen genossen, die Sonne, die Natur, die wunderschönen Tiere. Mehr habe ich nicht gebraucht. Im Hier und Jetzt und im Sein.

Alles Liebe und lasst es euch gut gehen

Eure Caroline

LIEBE ZUM ABENTEUER: Feuerlauf, der Zweite oder „Raus aus der Komfortzone“

Photograph by Harald „Feuerdrache“ (http://mobile-schwitzhuette.com/) und Roger (http://www.sweatlodge.at)

Vergangenen Samstag gab es endlich wieder ein Abenteuer nach meinem Geschmack.

Ich bin High Sensation Seekerin und brauche Abenteuer oder Reisen oder Initiationen wie die Luft zum atmen. Nicht jeden Tag, aber immer wieder, mehrmals pro Jahr. Raus aus der Komfortzone, raus aus dem Kopf, raus aus dem Alltag. Die letzten Jahre ging das aus bekannten Gründen nicht oder nur eingeschränkt, aber jetzt hält mich niemand mehr auf. Lebendigkeit fließt in mir, ich fühle mich in meiner Kraft, in meiner Stärke. Ich fühle mich dann wild und weiblich – keineswegs ein Widerspruch. Das Wilde und Ungezügelte ist ein Teil von uns Frauen. Das Männliche ist viel zielgerichteter, konzentrierter, so wie Hitze und Feuer und trotzdem zieht es mich auch stark zum Feuer, weil meine Wasserenergie zusammen mit Feuer ergeben brodelndes Vergnügen.

Also waren mein geliebter Lebensgefährte Dirk, zwei seiner Kumpels und ich bei einem Feuerlauf in der Nähe von Linz im „Bärenreich“, so benannt von Roger, dem Hüter des urigen und sehr abgelegenen Platzes.

Feuerdrache und Schamane Harald führte uns, eine sympathische Gruppe von 3 Frauen und 5 Männern (ohne Harald und Roger), durch den halben Tag und bereitete uns mit Glasscherbenlauf und Eisenstangenbiegen auf den Kohlenlauf vor. Holzstapel aufbauen, anzünden, mit langen trommeln „anheizen“, Kohlen verteilen, festklopfen, Wunschbüschel binden – Altes verbrennen und dann für Neues „brennen“ etc. Das machten wir gemeinsam. Zuerst gab es dann einen kurzen Lauf über eine Kohlenbahn, danach eine runde Fläche, wo wir wie auf einer Art Tanzfläche, miteinander oder auch einzeln unseren Mut unter Beweis stellen konnten bis die Kohle verglüht war. Das dauerte nicht mal besonders lange. Überraschend schnell war das Ganze wieder vorbei und unsere Füße waren schwarz. Die Euphorie war groß und ein letztes Essen stärkte uns für die lange, nächtliche Heimfahrt nach Wien.

Jeder Feuerlauf ist einzigartig und wunderbar. Es lohnt sich, seinen Mut auf die Probe zu stellen. Trotzdem braucht es auch Achtsamkeit, Fokus und

Danke, geliebter Mann, für dieses hitzige Abenteuer, ich freue mich auf das nächste!

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR UND STADT: Linz verändert

Ihr Wunderbaren,

ich lebe in Wien, sie ist mein Lebensmittelpunkt, aber ich liebe Linz, meine Lieblingshauptstadt von allen Bundesländern Österreichs. Kleine, versteckte Gassen und Winkel und Geschäfte. Kreative Läden mit allerlei Nützlichem und Schönem, ein vielseitiger botanischer Garten, grüne Parks für Erholung, der Pöstlingsberg mit der wirklich herzigen Grottenbahn, vielseitige Lokale, das Wichtigste ist zu Fuß erreichbar.

Mit meinem Herzensfreund P. war ich vor ein paar Wochen endlich wieder einmal dort. Welch eine Freude und Erholung. Wanderung auf den Pöstlingsberg vom Hotel aus, Fahrt mit der Grottenbahn – mein Inneres Kind hat sich sehr darüber gefreut, die Schubertlinde besucht und den botanischen Garten. Am Samstagabend haben wir einen tollen Film im Kino gesehen: „Beflügelt“ – traurig, berührend, großartig, positiv, wunderschöne Fotos, nach einer wahren Begebenheit. Eine Elster hilft einer durch Unfall querschnittsgelähmten Frau wieder zurück ins Leben. Prädikat: sehr empfehlenswert.

Ich bin immer wieder erstaunt und berührt von der Vielfalt der Natur und ihren prächtigen Formen und Farben. Einfach anschauen und genießen. Mein Herz lacht noch immer, wenn ich mir die Fotos wieder anschaue.

Köstliches orientalisches Essen hatten wir auch in einem versteckten Lokal entlang der Hauptstraße in einem Innenhof. Die besten Potato Wedges meines bisherigen Lebens. *yummy*

Alles Liebe und bleibt neugierig auf das Leben!

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR: Er, ich und die Raupe

Ihr Lieben,

wieder einmal ein Wandertag mit meinem liebsten Herzensfreund P. entlang des Bahnwanderwegs vom Semmering bis Klamm/Schottwien. Zumindest im 2. Teil eine echte Konditionsstrecke mit Berg und Tal, anfangs einfach. 4,5 Stunden Gehzeit, ein paar kleine Pausen. Saftig grüne Natur, so berührend, tiefgehend in mein Herz, gutes Wanderwetter – fast nur trocken, angenehme Temperatur – nicht zu heiß, nicht zu kalt, angenehme Brise, ein wunderbarer Wandergefährte – wir sind ein gut eingespieltes Team über sehr lange Zeit – Gleichschritt im Herzenstakt. Ein paar Tierchen entlang des Wegs – ein Eichhörnchen, das voller Übermut über die hochen Grashalme springt und dann schnurstracks über die Forststraße auf die andere Seite läuft und zwischen den Bäumen verschwindet, wunderschöne Schmetterling, ein Rauperl, das sich auf die Straße verirrt hatte. Bei Letzterer hat sich Dank der Hilfe eines Freundes und dessen Schmetterlingsexpertin herausgestellt, dass es sich dabei um die Raupe des Kräuter-Mönchs handelt.

Wir kamen auch am Ghega-Museum vorbei und bei einem Hersteller von Badefässern, was es nicht alles zu entdecken gibt? Es waren wenig Leute unterwegs. Letztere waren dafür ausgesprochen freundlichen und grüßten alle.

Wunderschön und echte aktive Erholung vom Alltag.

Einen großartigen internationalen Tag des Kusses – möget ihr von tollen Menschen mit solchen beschenkt werden!

Alles Liebe und weiterhin einen tollen Sommer

Eure Caroline

LIEBE ZUM LEBEN/SPIRITUALITÄT: Runen, Kuchen, Yin-Yoga

Ihr Lieben,

auch ohne Kunst und Kultur ist mein Leben gerade so vollgepackt wie schon lange nicht mehr.

Meine schamanische Ausbildung ging letztes Wochenende bereits in die 4. Runde – Runenkraft. Mich wundert, dass diese geheimen Zeichen (kommt von raunen) mir nicht ständig vor der Nase herumtanzen und meine Träume bevölkern. So intensiv waren diese 3 Tage. So viele Querverbindungen zu Krafttieren, Steinen, Düften etc. und das Mal 24. So viele gibt es im älteren Futhark. 3 x 8, jede Reihe ist einem Gott zugeordnet. Viele Übungen, viele Infos, viele Themen hochgekommen. Da ging es ans Eingemachte. Sie sind sehr mächtig und sehr klar. Das darf man nicht unterschätzen.

Besonders gefallen hat mir das Orakeln mit ihnen und eine Übung, wo wir der Schatten des anderen waren. Letzteres war echt sehr lustig. Meinem inneren Kind hat das sehr gefallen, hat sich an Peter Pan – einer meiner Lieblingsgeschichten – erinnert gefühlt, der auch immer dem Schatten nachjagt. Hatte auch noch dazu die perfekte Übungspartnerin.

Eine Demutsübung gab es auch, wo wir alle die Hosen runtergelassen haben – natürlich nur im übertragenen Sinne -. Das war echt heftig für mich, aber Tränen reinigen. Hätte ich nicht so tiefgehend erwartet. So ein sicherer Raum – ich bin so dankbar dafür. Kann mich nur selten in Gruppen so verletzlich zeigen. Wer kam mich trösten? Gerade eine der Gruppe, mit der ich am wenigsten gerechnet habe.

Es ist viel weitergegangen. Am dritten Tag hatte ich endlich einen deutlich besseren Zugang zur Gruppe. Hab da so meine Schwierigkeiten damit. nicht nur in dieser Gruppe, ganz allgemein, aber es wird immer besser, was mich freut. Die Arbeit an meiner Weiblichkeit und an meinen seelischen Wunden helfen mir sehr dabei.

Das nächste Modul beginnt an meinem Geburtstag – Visionskraft – sehr passend, wie ich finde. Das war einer der Gründe, diesen Kurs gerade heuer zu besuchen.

Was mich gleich zum nächsten führt: Yin Yoga. Wow-pure Weiblichkeit konzentriert auf 90 Minuten. Hingabe an mich selbst – so wertvoll. Selbstliebe spüren, Bewegung für Körper, Geist und Seele, Musik, Klänge, Tönen, bei mir selbst ankommen, mich selbst nähren aus meiner eigenen Quelle – so heilsam. Alles online, aber hier echt auch gut, da bin ich für mich und doch auch irgendwie in einer Gruppe von Frauen. Zeit für mich, aber doch nicht allein. Hier finde ich das echt gut, bin sonst nicht so der Onlineseminar-Fan, aber hier genieße ich die Vorzüge in vollen Zügen. Besonders, dass ich nirgends hinfahren muss – das wäre echt weit und danach wieder raus und zurück, da wäre dann meine Entspannung und Weichheit wieder dahin. Das wäre echt schade.

Zum Abschluss:

Ein Kuchen aus bloß zwei Zutaten? Geht das? Schmeckt das? Ja, sogar überraschend gut. Das Ergebnis seht ihr auf dem Foto. Geschmacklich auch köstlich, wenn man Marzipan mag – ich liebe es. Konsistenz erinnert an Bisquit – fluffig, feine Struktur. Nur Eier und Marzipan und ganz viel Rühren. Erst die Eier und dann das erwärmte Marzipan stückchenweise dazu – hier das genaue Rezept. Dazu gab es Vanilleeis. Noch besser schmeckt mir dazu Vanilleeis mit karamellisierten Pecannüssen.

Marzipankuchen aus nur 2 Zutaten

Alles Liebe euch allen

Eure Caroline