LIEBE ZUR NATUR: von Bad Fischau auf den Größenberg über die Eisenberghöhle

Trotz des heißen Wetters am Samstag brachen wir zu einer schönen, leichten Wanderung von Bad Fischau aus auf. Der Bahnhof liegt ca. 10 – 15 min Fußweg vom Thermalbad Bad Fischau entfernt, wo sich der Startpunkt der Tour befindet. Trotz verbesserungswürdiger Beschilderung fanden wir unseren Weg, erst roten Markierungen, später grünen, folgend durch den Wald Richtung Größenberg (605 m), dann nach ca. einer halben Stunde bei einem Bauernhof geht es plötzlich links auf gelber Markierung Richtung Eisensteinhöhle (nur 1. und 3. Sonntag im Monat mit Führung und rechtzeitiger Anmeldung begehbar). Nach weiteren 30 Minuten erreichen wir die Höhle samt Eisensteinhaus, wo wir kurz rasten. Hinter der Hütte führt der Weg weiter bergan. Nach einer weiteren Stunde erreichen wir einen wunderschönen Aussichtspunkt. Von hier haben wir tolle Ausblicke auf die Hohe Wand und die davor liegenden Ortschaften im Tal.

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Aussicht vom Größenberg (605 m) auf die Hohe Wand und das Tal

Auf dem Weg wimmelte es fast schon von Schmetterlingen, insbesondere duzende Mohrenfalter im typischen schwarzem Kleid mit roten Flecken. Zwei sehr zutrauliche Vertreter nutzten unsere Haut als „Tankstelle“, geschwitzt haben wir genug dafür. 😉

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Mohrenfalter

Nach dem Abstieg kühlten wir uns dann noch im Thermalbad ab, das bei hohen Temperaturen ideal ist. Der kleine Wasserfall beim großen Becken am Ende einer Treppe war besonders beliebt. Obwohl es ein Thermalbad ist, war das Wasser sehr erfrischend kalt. 🙂

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Thermalbad Bad Fischau

Nach einem Zwischenstopp beim Eissalon auf dem Weg zurück zum Bahnhof ging ein wunderbarer (Wander-)Tag zu Ende.

Alles Liebe

Eure Caroline

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LIEBE ZUR KULTUR/MUSIK/LIEBE: Ein Konzert für den Frieden

Manch spontane Entscheidung führt zu großartigen Erlebnissen habe ich am Samstag wieder erfahren dürfen.

Das Wetter war regnerisch und trüb, dennoch entschlossen wir uns zu einem Spaziergang. Mein Schatz machte mir zwei Vorschläge und ließ mich entscheiden. Prater oder Augarten. Ich nahm Letzteren. So spazierten wir also kurze Zeit später durch die Parkanlage mitten im 2. Bezirk von Wien und genossen die frische, vom Regen gewaschene Luft, die leuchtenden Blumen und das dunkle Grün der Bäume.

Wir kamen auch am MuTh vorbei, der Konzerthalle der berühmten Wr. Sängerknaben. Irgendwas war dort im Gange, Gruppen von chinesischen Kindern in traditionellen Gewändern betraten das Haus, andere probten auf dem Vorplatz. Wir entdeckten ein Plakat mit der Aufschrift „World Peace Concert 2019“ mit dem Datum von Samstag als Teil des World Peace Music Festival 2019, das am vergangenen Wochenende über die Bühne ging. Mein Schatz erkundigte sich spontan nach der Beginnzeit und den Preisen. Zu unserer Überraschung brauchten wir uns nur online dazu anmelden und bekamen dann vor Ort kostenfreie Zählkarten ausgehändigt.

Wir verbrachten einen unterhaltsamen, berührenden und  musikalischen Abend von verschiedenen Jugend- und Erwachsenenchören aus Hongkong, China, Tschechien, Georgien, Weißrussland und natürlich Österreich – teilweise mit Klavierbegleitung, aber auch Trommel oder einer Mandoline (?). Liebevoll gestaltete Choreographien ergänzten die Darbietungen. Fast jeder Chor bemühte sich, auch sein Land mit einem Stück in der jeweiligen Muttersprache zu repräsentieren, was ich besonders interessant fand.

Sogar das Programm wurde nicht nur auf Englisch, sondern auch auf Chinesisch angekündigt, was doch sicher einiger Übung bedarf, um die Worte korrekt wiederzugeben, was bei dieser Sprache besonders wichtig ist.

Besonders berührt hat mich aber ein Liebeslied des Chors aus Vorarlberg. Zuerst entschuldigte sich der Chorleiter, dass sie das Lied nicht auf Chinesisch vorsingen würden, was ich respektvoll fand, waren doch gleich drei Chöre aus diesem Land vertreten, die später auch im Publikum saßen. Dann begann der gesamte Chor das Lied zu singen, wobei zwischen den Strophen zwei Kinder eine Zeile, die mit „Ich liebe dich!“ endete, in immer anderen Sprachen sangen. Wir beide, Tränen in den Augen, schauen uns an und umarmen uns. So schön kann Partnerschaft sein.

Liebe als universelle Sprache. Musik und Gesang als verbindende Elemente.

Noch ein paar Gemeinsamkeit, die ich gerne mit meinem Schatz genieße: Kultur, Musik und die Berührung des Augenblicks.

Alles Liebe und bleibt berührbar

Eure Caroline

LIEBE ZUM REISEN: Im „Untergrund“, im „Labyrinth“ und in der „Zwergenstadt“ – geheimnisvolles Polen

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Mein Schatz hat mir die Ostländer näher gebracht, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Hier gibt es so viel zu entdecken und die Gastfreundschaft ist groß.

Heuer ging es wieder einmal nach Polen – bereits das dritte Mal. Wieder so ganz anders.

Kilometer unter Tage und das nicht nur im einzigen Silber(schau)bergwerk Polens, wo man die längste unterirdische Bootsfahrt Polens machen kann (260 m), sondern auch in Klodzko (deutsch: Glatz). Dort besuchten wir die ehemaligen Minenschächte der Festung Glatz und die unterirdischen Gängen und Räumen unter der Stadt, wo eine eigene kleine Welt zw. dem 13. und 17. Jhdt. entstanden war – vom „Waschsalon“ bis zur Taverne, vom Bäcker bis zum Knast und weniger schön – den Hinrichtungen und Folterkammern. Alles unterirdisch auf engstem Raum. Sogar eine Art Bank gab es dort.

Dann die Naturwunder der „Błędne Skały“ in der Nähe von Karlów, deren meterhohe Felsformationen ein enges und teilweise auch niedriges Labyrinth bilden, das man über einen hölzernen Laufsteg begehen kann. In dieser Gegend wurde auch der Film „Die Chroniken von Narnia“ gedreht. Sehr beeindruckend.

Ein noch viel größerer Touristenmagnet sind die „Szczeliniec Wielki“, die über hunderte von Stufen über ebenfalls hölzerne Stege, Treppen und Stiegen bewundert werden können. Dabei geht man wahrlich durch die „Hölle“, vorbei an „Teufels Küche“, aber keine Sorge, heiß wird einem hier nur vom Treppensteigen und von den teilweise abenteuerlich angelegten Wegen, ansonsten ist es dort feucht und kühl. Es gibt u. a. auch einen „Affen“ (s. Foto) und eine „Henne“. Hier lohnt es sich wirklich, unter der Woche zu kommen, wie wir es einrichten konnten.

Wroclaw (Breslau) hat nicht nur einen wunderschönen botanischen Garten, dessen Besuch sich wirklich lohnt, ein Naturhistorisches Museum, das zwar etwas verstaubt wirkt, aber mit einer enormen Anzahl an Tierskeletten aufwarten kann, und einen Hauptplatz, der „Ring“ genannt wird (und auch so angelegt ist) und dessen Häuser genauso auch irgendwo in Belgien oder den Niederlanden stehen könnten, sondern auch über 70 Metallzwerge (s. Foto), die in der ganzen Stadt verstreut an mehr oder weniger wichtigen Plätzen oder Gebäuden oder Kirchen, vor Hotels, vor dem Bahnhof, vor Parks oder sonst wo stehen und sich freuen, wenn man sie findet.

Im Nachbarort von Bad Kudowa besuchten wir eine von nur drei europäischen Knochenkapellen, die für mich als studierte Anthropologin besonders interessant war. Ein Pfarrer, der ein Massengrab aus verschiedenen Kriegs- und Krankheitsereignissen mit 30.000 Skeletten im Ort gefunden hatte, bahrte einen Teil der Schädel und Langknochen im „oberirdischen“ Teil der Kapelle auf, der Rest wird im Keller der Kapelle aufbewahrt. Innen darf man nicht fotografieren, daher nur ein Foto von außen.

In Gliwice, nur eine halbe Stunde mit dem Zug von Katowice entfernt, findet sich vor dem neuen modernen Rathaus ein witziger Satyrbrunnen. Das Palmenhaus im großen Park hatte leider wegen Renovierung geschlossen. Dafür waren wir in der imposanten Allerheiligenkirche, die mit ihrem ausgesprochen gewaltigen Turm mit einem riesigen Kreuz auf dessen Spitze schon von Weitem auffällt. Natürlich war es fast schon zwingend für mich, der Willa Caro einen Besuch abzustatten, wenn auch der ehemalige namensgebende Besitzer mit Nachnamen so hieß. Leider war gerade keine interessante Ausstellung vorhanden, sodass wir auch schnell wieder gegangen sind.

Das waren jetzt die wichtigsten Stationen dieser wieder sehr ungewöhnlichen, entspannten Reise. Tägliche Abendspaziergänge und viel Zeit zum Lesen, Kuscheln und Ausruhen ergänzten unseren erholsamen Urlaub bestens.

Alles Liebe und weiterhin einen erholsamen und angenehmen Sommer

Eure Caroline

 

 

 

LIEBE ZUR NATUR: 2 Tage im Ötscherland

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Bevor ich mich in eine Sommerpause verabschiede, möchte ich euch noch von der tollen  2-tägigen Wanderung mit meinem Schatz berichten, die ich vor ein paar Tagen hatte.

Wir starteten in Lunz am See und nützten das Sonnenfenster für eine Abkühlungsrunde im Lunzer See. Dann wanderten wir entlang der Seestraße und weiter durch den Wald steil hinauf über den sogenannten „Durchlass“ auf uns bereits bekannten Wegen nach Lackenhof. Kaum hatten wir Quartier bezogen, schon brach ein Gewitter samt Hagel über uns herein. So ein Glück. Danach zogen dicke Nebelschwaden wie wolkige Drachen durch den Wald.

Am nächsten Tag gingen wir 1, 5 km zum Sessellift und fuhren zum Ötscherschutzhaus hinauf. Dort wanderten wir dann steil abwärts zum Riffelsattel und dann über einen schmalen abenteuerlichen Pfad in Richtung Gemeindealpe, teilweise ausgesetzt oder von umgestützten Bäumen oder anderen Hindernissen blockiert. Dazwischen immer wieder Almen und Weiden, die wir durchquerten. Ein Stück des Weges war von duzenden Ameisenhügeln flankiert. Ich glaube, ich habe noch nie derart viele Hügel auf einmal gesehen. Auch eine kleine braune Eidechse ließ sich blicken. Ich mag diese sympathischen Tierchen wirklich sehr gerne. Schade, dass sie so scheu sind. Meistens höre ich nur das Rascheln unter den Blättern.

Kurz vor unserem Ziel Gemeindealpe mussten wir noch einen steilen Berg hinauf. Ein nettes Schild sprach bei einer der vielen Kehren von 700 Schritten bis zum Terzerhaus. Ob diese Zahl stimmt, kann ich leider nicht beweisen. Ich habe nicht mitgezählt. Dazu war ich zu konzentriert, den Hügel hinaufzuschnaufen.

Doch dann war es geschafft und wurden mit einer grandiosen Aussicht mit toller Fernsicht belohnt. Sogar die Sonne zeigte sich. Die Kühe grasten gleich bei der Seilbahn. Ein paar Schaukelsessel und eine Hollywoodschaukel in XL-Format luden zur Rast ein, aber wir nahmen gleich den Sessellift hinunter ins Tal, bei dem wir sogar einmal umsteigen mussten.

In Mitterbach wurden wir beim 1. Gasthof gleich weiter zu einer netten Pension weiter unten im Ort weitergeleitet. Sehr sympathisch.

Wir besuchten noch das örtliche Freibad. Wir waren großteils ganz alleine dort, erst später kamen noch ein paar Nachzügler. Das kühle Nass war sehr erfrischend nach der Hitze des Tages und der 4,5 stündigen Wanderung.

Die besten Gespräche hatte und habe ich mit meinem Schatz immer in der Natur, besonders Beziehungsgespräche. Das Gehen, die frische Luft, der Tapetenwechsel, das Grün der Pflanzen, der Wald, Wasser… die perfekte Umgebung, um etwas zu bewegen, im wahrsten Sinn des Wortes. 🙂 ❤

Alles Liebe und einen wunderschönen Sommer weiterhin.

Eure Caroline

PS: Ich bin dann mal weg… ein bisschen Schreibpause…Durchatmen…usw.

LIEBE ZUR KULTUR: Es waren einmal…eine Nacht und ein Wochenende voller Geschichte(n)

Die Walpurgisnacht verbrachte ich samt Begleitung stilecht bei der Erzählnacht „Heissa Walpurgisnacht“ von „Märchen-Margarete“ und Tommi, dem Märchenmönch, im bischöflichen Seminar in Melk in einer ehemaligen Kirche im obersten Geschoss des Gebäudes. Mit Märchen, Legenden und Geschichten umsponnen, von Musik durchdrungen und Wohlgerüchen einer frisch für Zuhörende und Erzählende zubereiteten Tajine samt selbstgebackenem Brot umhüllt, verbrachten wir nicht nur den Abend, sondern auch die Nacht auf selbst gebauten Schlaflagern – meist aus Isomatte und Schlafsack bestehend. Nach einer kurzen Schlafpause ging es bereits um 5.00 Uhr Früh mit den nächsten Geschichten weiter. Sogar meine Begleitung meldete sich spontan zu einer Erzähleinheit. Ich war diesmal „nur“ Zuhörende, aber ein nächstes Mal gibt es bestimmt. 🙂

Ich war überrascht, wie lange ich wach bleiben konnte. Die Magie der Märchen und die Neugier auf das Ende hielten mich wach. Zeitweise mit geschlossenen Augen in meditativer Stimmung lauschte ich mit meinem Herzen und meinem Körper. Mein Verstand legte eine wohlverdiente Pause ein.

Heute beginnt gleich das nächste Modul des Lehrgangs „Freies Erzählen“ von Margarete. Also noch mehr Geschichten und Märchen, lauter andere tolle Sachen und lauter liebe Menschen. Diesmal werde ich Erzählende und Lauschende zugleich sein.

Der Lehrgang ist wie die Handtasche von Mary Poppins. Jeder Griff ein Wunder, jeder Gegenstand eine Geschichte, jeder Gedanke Phantasie. Nichts ist fix, alles in Bewegung – wie das Leben.

Ich lasse mich verzaubern!

Euch allen ein märchenhaftes Wochenende und alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR: Ostern, Kunst und mein Gefährte

Zwei Wanderungen, eine Ausstellung eines belgischen Künstlers und viel liebevolle Zeit mit meinem Gefährten prägten Ostern dieses Jahr.

Die 1. Wanderung startete in Paudorf (3 Bahn-Stationen Richtung St. Pölten), führte dann weiter über Kleinwien (ja, gibt es wirklich!), Stift Göttweig, Furth und Mautern über Stein nach Krems, wo wir zwei Nächte blieben.

Die 2. Wanderung führte von Krems über Stein über einen etwas in die Jahre gekommenen Naturlehrpfad nach Egelsee und von dort weiter über die Donauwarte (s. Foto) und Stein wieder zurück nach Krems.

Im Stift Göttweig pflückten wir uns einen Text von einem Strauch, an dem ein Schild befestigt war, das uns dies erlaubte. Der barocken Stiftskirche statteten wir auch einen Besuch ab, und ich ging meinem Lieblingsritual in Kirchen nach, dem Kerzerlanzünden. 🙂 Das ist immer ein berührender Moment für mich. Da gedenke ich immer meinem Opa und den Verstorbenen meiner und seiner Familie.

„Mankind need the warmth of a big love to be a man.“ Pflücktext im Stift Göttweig

Am Samstag waren wir am Nachmittag noch in einer hervorragenden Ausstellung eines belgischen Künstlers in der Kunsthalle. Das neue Museum (s. Foto) hatte leider noch geschlossen. Erst Ende Mai wird es für die Öffentlichkeit zugänglich sein, aber den Museumsshop kann man schon besuchen. Mir fiel auf, was für ausgesucht freundliche Mitarbeiter*innen in den Museen dort beschäftigt sind. Wir bekamen sogar ein paar interessante Hintergrundinfos, die ich aber nicht verraten werde.

Ergänzung 25.04.2019: Jetzt habe ich glatt vergessen, Euch zu berichten, dass wir auch ein paar liebe Tierchen zu Gesicht bekommen haben. Ein Reh lief sogar nur wenige Meter vor uns über den Weg im Wald, ein anderes entdeckten wir während der Hinfahrt mit dem Zug über die Felder laufen. Viele Feldhasen saßen auf den Äckern zwischen den frisch gezogenen Furchen, manchmal sah ich nur ihre langen Löffel hervorlugen. Auch zwei Blindschleichen und viele Eidechsen ließen sich, wenn auch nur für einen Moment, blicken. Meistens hörte ich nur das Rascheln an den dicht bewachsenen Hängen des Weges.

Wir hatten also ein wunderschönes Ostern. Ich hoffe, Ihr auch.

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

 

LIEBE ZUR NATUR: Bärlauch in Baden oder von der Kurstadt über das Helenental nach Bad Vöslau

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Auch diesmal genossen wir strahlend blauen Himmel und Sonnenschein. Wunderbar!

Wir fuhren am Sonntag mit dem Zug nach Baden bei Wien und schlugen den bereits bekannten Weg ins Helental ein, wo es herrlich nach Bärlauch duftete. Rechts und links des Weges war der Baden dicht mit den grünen, typisch büschelförmig angeordneten Blättern dieser würzig riechenden Pflanze überzogen. Hier und da konnte ich auch Leute entdecken, die diese gesunde Köstlichkeit pflückten. Entlang der Schwechat ging es fast immer durchgehend flach dahin, aber nicht unbedingt eben. In der Hundezone wurden fast schon verschwenderisch Holzschnitzel gestreut, welche das Gehen erschweren. Den Sinn dahinter haben wir nicht begriffen. Wir folgten dem Fluss bis zur Abzweigung „Jägerhaus“, den wir auch bereits einmal gegangen waren. Hier ging es dann auch eine Weile bergan, aber nicht weiter schwierig für geübte Wanderer wie uns. Auch nach dem Jägerhaus nahmen wir wieder den linken Weg Richtung Baden zurück den Hügel hinunter. Auf halbem Weg in die Stadt zurück folgten wir aber dann rechts den Berg hinauf den Wegweisern Richtung Bad Vöslau. Ein wunderbarer aussichtsreicher schattiger Waldpfad. Nach ein paar weiteren Kilometern erreichten wir dann wieder bebautes Gebiet und fragten ein sympathisches älteres Paar nach dem weiteren Weg, die sich gerade einen Mittagsschmaus genehmigten.  Sie gaben freundlich Auskunft, und so folgten wir den Hinweisen nach Sooß, einem sympathischen Weinort kurz vor Bad Vöslau. Wir kamen an einem Heurigen vorbei, der einladend aussah, mit schattigen und sonnigen Plätzchen in Mitten des Gartens oder auch der angrenzenden Weingärten. Nicht so dicht gestellt, wie sonst bei Heurigen gerne üblich. Wir entschieden uns aber lieber für ein Eis in der Nachbarstadt. Entlang einer Straße, die von Weingärten gesäumt war, gelangten wir nach ein paar weiteren Minuten in Bad Vöslau an und folgten den häufigen Wegweisern zum berühmten Bad. Dort in der Nähe fragten wir dann ein paar Leute nach einem guten Eissalon, die uns auch freundlich und hilfsbereit mitteilten, dass sich dieser gerade einmal 100 m von unserem Standort entfernt befinde. Schnell hatten wir ihn gefunden und schlemmten freudig köstlich und liebevoll zubereitete Eiskreationen. :-p ❤ Frisch gestärkt spazierten wir durch den Park und an dem kleinen Kanal entlang zum Bahnhof Bad Vöslau, wo wir den Zug zurück nach Wien nahmen.

Ich liebe den Frühling, wenn alles langsam grün wird und blüht und duftet. Da geht mein Herz auf und ich fühle mich frei und lebendig.

Alles Liebe

Eure Caroline