LIEBE ZUM POSITIVEN: mein Tagebuch der positiven Auffälligkeiten

Seit ein paar Monaten schreibe ich ein positives Tagebuch, wo nur Dinge und Situationen hineinkommen, die mir gefallen haben oder die mir auf eine andere positive Weise aufgefallen sind. Auch Synchronizitäten oder lustige Details.

Ich habe bemerkt, dass ich dann auch mehr positive Ereignisse, Geld oder sympathische Menschen in mein Leben ziehe, seit ich mich bemühe, den positiven Seiten des Lebens, egal wie klein, mehr Beachtung schenke. Die Energie folgt bekanntlich der Aufmerksamkeit.

Warum ich damit begonnen habe? Im Alltag neige ich – besonders bei gedrückter Stimmung – gerne dazu, meinen Fokus zu sehr auf die Dinge oder Ereignisse zu richten, die schief gegangen oder unerfreulich sind. Mit meinem Tagebuch der positiven Auffälligkeiten“ möchte ich es schaffen, meinen Fokus schneller wieder auf das Positive und die Fülle in meinem Leben auszurichten.

Ich habe jetzt gestern „zufällig“ eine Homepage von einer „Glücksbotschafterin“ entdeckt, die in ihrem Blog empfiehlt, jeden Tag mindestens 3 Dinge zu finden, die positiv gewesen sind und in ein „Glückstagebuch“ zu schreiben. Egal, ob das jetzt große Sachen waren oder nur kleine. Hauptsache man macht das regelmäßig.

Ich bin da gelassener. Ich schreibe auch mal nur zwei Sachen rein oder lasse auch mal einen Tag aus, wenn ich das Büchlein gerade nicht bei mir habe.

An Tagen, die nicht so gut laufen, lese ich dann in meinem Büchlein und erfreue mich an den wunderbaren Dingen, die mir passiert sind, oder den netten Leuten, die mir begegnet sind. Dann geht es mir gleich wieder besser.

Ich schreibe auch positive Gedanken zu Menschen in meinem Umfeld hinein oder welchen, die neu kennengelernt habe. Auch Erkenntnisse, die ich gemacht habe.

Nun ist das 1. Büchlein fast ausgeschrieben. Ein neues habe ich mir bereits besorgt.

Habt Ihr auch so ein Büchlein? Welche Erfahrungen habt Ihr damit gemacht? Ich freue mich über Eure Kommentare.

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

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LIEBE ZUR BERÜHRUNG: „Blindes“ Kuscheln

Ein geschützter Raum, unter Anleitung der Kuschel-Trainerin Andrea. Diesmal wieder eine große Gruppe von 18 Frauen und Männern.

Ich fühle mich diesmal an den Kinofilm „Die Wunderübung“ nach der gleichnamigen Komödie von Daniel Glattauer erinnert.

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LIEBE ZUR BERÜHRUNG: 10 Gründe, warum sich Kuschelpartys für jeden lohnen

Mein bester Freund hat mich gefragt, warum ich zu einer Kuschelparty gehe, obwohl ich dank meines großartigen Lebenspartners genügend Kuscheleinheiten bekomme.

Hier meine

TOP 10:

1) Kuscheln kann man nicht genug. Es reduziert Stress, stärkt das Immunsystem und produziert wunderbare Gefühle der Geborgenheit, Wärme und Liebe.

2) Kuschelpartys werden in einem geschützten Rahmen veranstaltet und jeder kann dort üben, seine Grenzen zu wahren bzw. zu setzen, Nein-sagen zu üben und sich berührbar zeigen.

3) Kuschelpartys sind eine der wenigen Möglichkeiten, mit anderen in (Kuschel)kontakt zu kommen, ohne falsch verstanden zu werden. Nach einer langjährigen Lebenspartnerschaft bringt so ein Event neuen Input.

4) Mein Schatz und ich wohnen nicht zusammen. Daher habe ich genügend Tage, wo ich alleine bin. Ein Haustier passt nicht zu unserem derzeitigen Lebensstil. Da vermisse ich den gewohnten Körperkontakt.

Für Singles und Frisch-Getrennte ist es der ideale Ort, um sich wieder neu zu orientieren, sich wertvolle Streicheleinheiten abzuholen und Gefühle des Angenommenseins, der Geborgenheit und der Liebe (neu) in einer sicheren Umgebung zu entwickeln. Seele und Herz bekommen neuen Input, um zu heilen und wieder für neue Beziehungen offen zu werden.

5) Neue Menschen kennenlernen kann man auf viele Arten, aber Kuschelpartys sind wohl die angenehmste Art. 🙂

6) Eine Kuschelparty besteht hauptsächlich aus Bewegungs-, Berührungs- und Spürübungen (alleine, zu zweit, zu dritt, in der Kleingruppe). Erst nach einer Pause findet das eigentliche (Gruppen)Kuscheln auf Matratzen statt. Man hat also viel Zeit, sich gegenseitig behutsam anzunähern. Pausen sind jederzeit möglich. Jeder kann überall mitmachen, aber auch nur zuschauen, wenn es zu viel wird.

7) Jeder hat die Möglichkeit mit jedem zu kuscheln, wenn der andere zustimmt. Auch Frauen mit Frauen etc. Eine intensive Reflexion mit seiner eigenen (Geschlechts-)Identität ist möglich, wenn man es zulässt. Eine wunderbare Erfahrung.

8) Absichtslose Berührungen werden im Alltag leider oft (absichtlich ?) missverstanden, was zu Konflikt, Stress und unangenehmen Gefühlen führen kann. Eine Kuschelparty ist eine geführte Veranstaltung. Die Leiterin oder der Leiter (beim Kuscheltag am 25.3. sind gleich 3 LeiterInnen dabei) sorgt dafür, dass sich jeder und jede KuschlerIn wohlfühlt. Bei Schwierigkeiten oder Problemen kann man sich jederzeit an die Leitungsperson wenden. Unbelehrbare können auch von (weiteren) Kuschelpartys ausgeschlossen werden.

9) Kuscheln ist für mich die schönste Art, (Nächsten)-Liebe, Zuneigung und Warmherzigkeit zu zeigen.

10) Nach dem Kuscheln bin ich immer voller Energie und total entspannt. Einfach wunderbar!

Also, wenn Euch diese Gründe nicht überzeugt haben, dann kann ich Euch auch nicht mehr helfen. 😉

Ich wünsche Euch einen wunderbar kuscheligen Weltkuscheltag und alles Liebe ❤ ,

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR: ein Juwel im Mühlviertel, seltene Tiere und mehr

Wir haben den österreichischen Nationalfeiertag und den Fenstertag genutzt und waren wieder für ein 2 Nächte in Bad Kreuzen, um die Liebe zu stärken. ❤

Diesmal sind wir aber nicht den schon bekannten Weg gewandert, sondern fuhren bis nach St. Nikola/Struden. Dort half uns ein sympathischer und hilfsbereiter Pensionist mit seinem Jeep die rd. drei Kilometer zum Eingang der Stillensteinklamm zu überwinden. Die Klamm zählt zur schönsten ihrer Art im Mühlviertel. Ähnlich wie die von mir schon öfters beschriebene Wolfsschlucht ist die Stillensteinklamm wildromantisch mit teils mächtigen und bemoosten Felsen und erfüllt vom Rauschen des dortigen Flusses. Es geht anfangs noch recht flach mit nur kurzen steilen Abschnitten in die Klamm hinein. Später geht es dann, wie auch die Wolfsschlucht, über zahlreiche unregelmäßig geformte Stufen und steile Wege hinauf zum Ausgang der Klamm. Hier führt nach links ein Weg zurück zum Eingang. Wir allerdings wanderten nach rechts und folgten dem flachen Weg zu einem Wehr und weiter dem Flusslauf bis zu einer Straße.

Dank des feuchten Wetters entdeckte mein Schatz auf dem Wanderweg mitten in der Klamm den ersten von drei Feuersalamander. Später fand er noch einen unglaublich langen Regenwurm, den der Regen aus der Erde gelockt hatte.

Unserer weiter Weg führte uns über Haupt- und Nebenstraßen, kleine Dörfer und einzelne Bauernhöfe fast bis zum Gasthaus Hahn, wo wir wieder auf den gewohnten Wanderweg nach Bad Kreuzen kamen. Witzigerweise trafen wir rd. zwei Stunden, nachdem wir uns von dem netten Pensionisten verabschiedet hatten, wieder auf diesen Mann, der in seinem Auto entgegenkam. So klein ist manchmal die Welt. Unsere Wanderung führte uns über die sympathische Speckalm (auch einige vegetarische Speisen), wo wir uns mit einem frischen Bauernkrapfen und gespritzten Most stärkten. Frisch und froh ging es dann zuerst wieder durch Wald zuerst steil bergab, später wieder immer steiler hinauf durch die Wolfsschlucht bis zur Burg Kreuzen, wo wir auch diesmal wieder die Nächte verbrachten. Nach rd. 4 Stunden (inkl. 2 kurzer Pausen) hatten wir unser Ziel erreicht.

Aufgrund des eher trüben, regnerischen Wetters verbrachten wir den Freitag zum großen Teil im Wellnessbereich der Burg und mit Lesen und Kuscheln. Trotzdem machten wir auch an dem Tag einen kurzen Abstecher in den Ort und eine große Abendrunde durch den Nachbarort und über einen Teil der Wolfsschlucht zur Burg zurück. Hier entdeckten wir auch die beiden anderen Feuersalamander.

Am Samstag wanderten wir wegen des schon recht stürmischen Windes und des rutschigen Weges nicht über die Wolfsschlucht nach Grein/Donau zurück, sondern auf der Straße direkt zur Speckalm und dann den üblichen Wanderweg zum Bahnhof in Grein.

Illmitz im Frühjahr und Burg Kreuzen im Herbst sind für uns zu einem alljährlichen Ritual geworden. Besonders die Herbststimmung in der wilden Schlucht und in den umliegenden Wäldern ist einfach wunderschön.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR PARTNERSCHAFT: Auf nach Linz!

Einer meiner liebsten Rituale sind die Kurzurlaube mit meinem Schatz. Im Frühjahr Illmitz, jetzt in Kürze Linz und Ende Oktober noch Bad Kreuzen.

Aus dem Alltag heraustreten, Neues entdecken, Bekanntes besuchen, in einem Hotelbett schlafen, sich an den gedeckten Frühstückstisch setzen, durch die Gegend streifen…

Gute Gespräche, natürlich ganz viel kuscheln, je nach Ort auch die Natur erfahren, die Lebenspartnerschaft pflegen, entspannen, sich zusammen freuen, wo anders zu sein.

Linz ist mir die allerliebste Landeshauptstadt, weil sie den Flair einer Kleinstadt hat, aber die Größe, alles zu haben, was man für das tägliche Leben und die Freizeit braucht.  Grüne Ecken gibt es auch genügend und natürlich die Donau. Zumindest sehe ich das als Reisende so. Einheimische Einwohner würden vermutlich Dinge finden, die sie an Linz überhaupt nicht mögen. Ich jedenfalls liebe Linz, schon alleine die berühmte Torte zählt zu meinen absoluten Favoriten, egal zu welcher Jahreszeit. Früher habe ich sie mir immer zum Geburtstag gewünscht.

Die Altstadt kann man bequem zu Fuß bestaunen und erkunden. Ich liebe es, kreuz und quer durch die Gegend zu laufen und immer wieder auf unbekannte Ecken und Geschäfte, Cafes und dergleichen zu stoßen und mich dann zu freuen, wie ein Kind.

Am Linzer Hauptbahnhof habe ich eines meiner absoluten Lieblingsbücher gefunden: „Mieses Karma“ von David Safier.

Diesmal wollen mein Schatz und ich unbekannte Ecken und die eine oder andere bekannte Stelle besuchen. Ich freue mich schon sehr darauf.

Der Slogan heißt: „Linz verändert.“ und Veränderung kann ich gerade sehr gut brauchen.  Ich möchte wieder in „Bewegung“ kommen. Im übertragenen Sinne.

Linz verändert… und ich bin dabei!

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR PARTNERSCHAFT: Trommeltag

Trommeltag 2017 komp

„Trommeltag“ 16.09.2017, Wien 21

Ich beobachte ihn, wie er mit seinen Händen rhythmisch auf seiner UR-TON® Trommel schlägt. Manche Rhythmen fallen ihm leichter als andere. Manchmal stolpern seine Hände aus dem Takt, dann besinnt er sich wieder und beginnt wieder von vorne. Er merkt meinen Blick und lächelt. Mein Herz strahlt vor Liebe für ihn. Ich lächle breit zurück.

Mein Schatz und ich sitzen mit einem weiteren Pärchen, zwei Damen und Edith, unserer Kursleiterin im Kreis und trommeln, was die Trommel aushält. Die Energie wirbelt durch den Raum, alles vibriert, sogar das Haus, das die Kursräume beherbergt, schwingt freudig mit.

Für langjährige Lebenspartnerschaften, wie die meine, ist ein gemeinsamer Kurs immer wieder eine Bereicherung. Gemeinsam etwas Neues lernen finde ich sehr fördernd für jede Beziehung. Es stärkt das Band zwischen den Partnern und führt zu intensiven gemeinsamen Erlebnissen. Man sieht seinen Partner oder seine Partnerin vielleicht in einem neuen Licht und lernt Neues über ihn/über sie.

Wir beide hatten einen tollen „Trommeltag“ und tauschten uns danach darüber aus, was uns leicht und was uns schwer gefallen ist. So lernten wir uns auch nach den vielen gemeinsamen Jahren noch besser kennen. Wieder ein Erlebnis mehr, von dem wir gemeinsam zehren und uns immer wieder dran erinnern können.

Alles Liebe

Eure Caroline

 

LIEBE ZUR NATUR: Wein und Wald

 

Süße, pralle, reife Trauben hängen von den Reben der Weinstöcke herab. Das ist pures Leben. Die Sonnenanbeter hängen dicht an dicht und warten auf die erfahrene Hand des Winzers, um endlich zu ihrer Bestimmung zu gelangen. Obwohl ich keine besondere Weintrinkerin bin, lockt mich doch hin und wieder, eine Spätlese oder auch eine Beerenauslese zu genießen. Die klassischen beliebten trockenen Weine liegen mir gar nicht. Hier bin ich wirklich eine Süße, auch beim Bier.

Die wunderbaren Trauben machen mir Lust, sie zu vernaschen. Doch bevorzuge ich die kernarmen Esstrauben. Da habe ich dann immer das Bild vor Augen, wo die römischen Kaiser auf ihren Bänken liegen und sich die verehrten Trauben von den Dienerinnen in den Mund gehalten zu bekommen, damit sie nicht mal dafür einen Finger krumm machen müssen. Der Wein wurde ja damals mit Wasser verdünnt getrunken, heute würde man „gepanscht“ dazu sagen. Im alten Griechenland und Rom war das so Sitte. Je nachdem, wie die Stimmungslage auf dem Fest war, wurde das Verhältnis Wein zu Wasser entweder zu Gunsten des vergorenen Traubensafts oder des Wassers verändert.

Zurück in die Wachau, wo diese Fotos entstanden sind.

Mein geliebter Schatz und ich haben es uns zur Tradition gemacht, den Herbst mit einer Wachau-Wanderung einzuläuten. Bisher immer den Welterbe-Steig von Dürnstein nach Krems. Diesmal aber wollten wir eine neue Strecke ausprobieren.

10,5 km durch Weinberge und durch Wald von Kirchenplatz in Spitz über das bekannte „Rote Tor“ zum Marktplatz von Weißenkirchen. Wir starten bei der Bus-Station Spitz-Rollfähre. Dort gehen wir erst den Schildern „Rotes Tor“ und „Kirchenplatz“ folgend bis zur Kirche, wo diese Etappe des Welterbe-Steigs beginnt. Anfangs geht es durch dichte Weinberge ca. 15 min hinauf zum „Roten Tor“, einem Überbleibsel der Markbefestigung, von wo wir einen tollen Ausblick über die Gegend hatten. Dann geht es erst recht steil bergab in den Wald, bis es bei einer Kreuzung und in langen Kehren den Berg hinauf geht. Oben angekommen geht es dann wieder ein Stück ins Tal, bevor der Weg links über eine kurze Kuppe auf schmalem Pfad quer durch den Wald mehr oder weniger auf gleicher Höhe weiter geht. Das war das beste Stück dieser Etappe. Später kommen auch immer wieder herrliche Ausblicke auf die Donau und die nahe Umgebung. Bei einer Wiese kann man Richtung St. Michael abzweigen (ca. 20 min). Wir aber folgten dem Weg weiter Richtung Weißenkirchen. Nach einer Weile gelangt man auf eine breite Straße, die zuerst auf etwa gleicher Höhe mit dem Pfad und dann steiler bergab geht. Etwas versteckt hinter Holzstapeln geht nach ein paar Minuten eine Abzweigung steil bergauf in den Wald. Nachdem wir diesen doch längeren Anstieg bewältigt haben und den Wald in einer langen Kurve verlassen, kommen wir auf einer Anhöhe wieder in die Weinberge mit ihren vor Leben überquellenden Weinstöcken. Ab da geht es dann stetig bergab, bis wir die Ausläufer von Weißenkirchen erreichen. Ein paar Minuten später erreichen wir den Marktplatz, wo diese Etappe offiziell endet. Insgesamt waren wir inkl. zwei kurzen Pausen in 3. 15 h in Weißenkirchen. Eine gute Grundkondition ist für die beiden steilen, längeren Teilstücke unbedingt erforderlich.

Ich wünsche Euch allen eine wunderbare Woche und danke fürs Lesen!

Alles Liebe

Eure Caroline