LIEBE ZUR NATUR: Stadtpflanzen Teil 4 + ein Entenpaar und Baby-Blässhühner

Endlich blüht der Holunder. Ich liebe nicht nur seine unwiderstehlichen Geruch, sondern auch den daraus gemachten Sirup, der ein wichtiger Bestandteil meiner Kindheit und Jugend war. Meine Mama machte jedes Jahr viele Flaschen.

Am Feiertag hatte ich Glück, dass ich auch ein paar Blässhühnerkücken (wer es besser bestimmen kann, möge sich bitte melden) und ein sich putzendes Stockentenpärchen vor die Linse bekam samt zweier Seerosenblüten. Wegen des Windes war es gar nicht so einfach, den zarten Klatschmohn zu fotografieren. Diese runden, ein bisschen an überdimensionierte Löwenzahn-Pusteblumen erinnernde Pflanzen haben mir besonders gut gefallen. Wer weiß, wie sie heißen, möge sich bitte ebenfalls melden.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUM SPORT/LESEN: meine 1. Radtour ganz allein und ein achtsam kurzweiliges Lesevergnügen

Vergangenen Sonntag hab ich meine 1. Radtour nach Greifenstein ganz allein gemacht. Es waren diesmal auch deutlich mehr Kilometer als sonst. Insgesamt habe ich 60 km gemacht. Ich habe fokussiert geatmet und somit eine deutlich bessere Leistung abrufen. Sonst habe ich mit meinem Exfreund auf dem Hinweg eine Pause gemacht, aber diesmal hab ich diese weggelassen. Dafür habe ich mir am Zielort ein schönes Platzerl unter einem Baum gesucht und dort in Ruhe gelesen, bis es mir zu laut geworden ist. Dann ging es flugs zurück nach Wien. Es war interessant, einmal ganz ohne Begleitung eine Radtour zu machen. Ich konnte meine Geschwindigkeit ganz nach meinen Bedürfnissen wählen. Ich brauchte mich weder irgendjemandem anpassen, noch musste ich Rücksicht nehmen. Zeit für mich ganz alleine. Dem Lesen, was ich in den letzten Monaten nur wenig gemacht habe, konnte ich endlich wieder ganz entspannt nachkommen. Ich amüsiere mich übrigens gerade königlich über „Achtsam morden“ von Karsten Dusse. Kann ich jedem nur wärmstens empfehlen. Es ist nicht nur ausgesprochen kurzweilig und (schwarz) humorvoll geschrieben, sondern man bekommt nebenbei noch allerlei Tipps zum Thema Achtsamkeit. Es gibt auch schon eine Fortsetzung, die ich mir ebenfalls bereits gekauft habe. Ich freue mich jetzt schon drauf.

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

LIEBE ZUR NATUR: Stadtpflanzen 2020 Teil 3

Es geht weiter mit der Blütenpracht, die ich auf meinen Spaziergängen in den letzten Tagen entdeckt habe. Ich kann einfach nicht an ihnen vorbei gehen ohne ein Foto zu machen. So wunderbar!

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR: Stadtpflanzen 2020 Teil 2

Die Natur blüht und gedeiht auch in diesen turbulenten Zeiten prächtig und erfreut mein Herz. Die vielfältigen Farben und Blütenformen. Ich genieße es, auf meinen Spaziergängen durch die nähere Umgebung immer wieder neue Naturwunder zu entdecken. Dazu die lieblichen Gesänge der Vögel. Das bringt mir Frieden, Entspannung und Genuss in turbulenten Zeiten.

Sogar eine Schildkröte entdeckte ich, die sich die Sonne auf den Pelz, äh Panzer scheinen ließ.

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Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR: einfach sein

Manchmal will ich einfach nur sein. Die Natur und ich und die Geräusche der Lebewesen, die mein Herz mit Frieden füllen. In diesen Zeiten mehr als nur notwendig.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR: Stadtplanzen 2020

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Langsam kann ich meine fast täglichen Spaziergänge wieder richtig genießen. Anfangs bin ich nur raus gegangen, um mir die Beine zu vertreten, wie das so passend heißt. Meine 6000 Schritte schaffen. Für mich war es zuerst purer Stress. Mit den ganzen Regeln und ständig auf andere Menschen achtgeben. Die Natur ist aber ein ganz besonders wichtiger Teil meines Lebens und eine wichtige Kraftquelle für mich. Also entschied ich, dass ich sie wieder Stück für Stück mehr genießen will, gerade weil die Situation gerade ist wie sie ist. Ich meide Strecken, wo viele Leute gehen und nütze versteckte Plätze, um ein paar Minuten die Sonne zu genießen.

Die Fotos habe ich die letzten Tage gemacht, während ich die Gegend um das Mühlwasser erkundet habe. Wenn ich direkt am Wasser auf einem Baumstamm sitze, wie ich es gestern gemacht habe, fühlt es sich fast wie vor der Situation an. Unbeschwert und leicht. Frühling. Ruhiges Wasser, eine angenehme Brise, Sonnenschein, ein paar Enten, Stille. So erholsam.

Alles Liebe und bleibt gesund,

Eure Caroline

PS: Da derzeit die meisten Aktivitäten verschoben oder abgesagt werden, gibt es derzeit einfach wenig zu erzählen, aber das wird wieder, ganz bestimmt.

LIEBE ZUR NATUR: Frohe Ostern!

20200410_1608072615777936936014798.jpg20200410_1607552017917947694175301.jpg20200410_1623021135792873408088061.jpg20200409_1721266020430315331932110.jpgIch wünsche Euch allen ein wunderbares Osterfest und gute Gesundheit, Gelassenheit und Durchhaltevermögen! Ich bin sehr dankbar, dass ich es mit meinem Liebling zusammen feiern kann.Ganz liebe Grüße vonEurer CarolinePS: es ist etwas still auf meinem Blog geworden. Ich richte meinen Blick zunehmend nach innen und nütze diese Situation als Möglichkeit, mich selbst weiter zu bewegen und zu entwickeln.

LIEBE ZUR PARTNERSCHAFT: Durch Feuer und Eis, durch Licht und Dunkelheit

Wir haben die Chance genutzt und machen ein Extrem-Zusammenwohnexperiment. Eine Woche haben wir bereits erfolgreich gemeistert. Für mich ist es das 1. Mal, dass ich mit einem Partner zusammenwohne. Alles neu, alles aufregend, auch manchmal herausfordernd und dann sind da noch zwei wunderbare Kater, die mir in dieser Zeit viel Trost und Halt spenden. Ich danke ihnen dafür und versorge sie im Gegenzug mit reichlich Streicheleinheiten.

Jetzt lernen wir uns erst so richtig kennen. Unsere hellen und dunklen Seiten. In der derzeitigen Situation bin ich sehr dankbar, dass ich nicht alleine bin. Ich werde auf mich zurückgeworfen. Mein Blog beruht auf meinen vielen Aktivitäten im Außen, die für längere Zeit nicht mehr möglich sind. Dafür komme ich jetzt mit meinem Innersten in Kontakt.

Mein Liebling hat ein intensive Morgenroutine, die ich mit ihm gemeinsam mache. Fitness-Übungen, Dehnungen, Wim Hof Atmung, Meditation und kalte Dusche. Ich lasse eine von mir lange abgelehnte Eigenschaft immer mehr zu – ich werde häuslicher. Ich koche jeden Tag einmal frisch. Ich fühle mich in der Wohnung freier als draußen. Ich sorge freiwillig für ein wohliges Heim.

Bewegung ist trotz der vielen Regeln wichtig und notwendig für meinen Körper, deswegen sorge ich dafür, dass ich zumindest eine Stunde am Tag zusammenbekomme, natürlich mit viel Abstand zwischen mir und den anderen da draußen. Ich will mich spüren, deswegen gehe ich mit kurzer Hose und T-shirt raus. Kälte bringt mich in meinen Körper, lässt mich das Leben spüren. Ich muss mich auf mich fokussieren, das bringt mich raus aus den Gedanken, die sich im Kreise drehen.

Sonst höre ich Musik, lese, mache Grinbergübungen oder meditiere, abends schauen wir gemeinsam „The Witcher“ auf Netflix oder so an. Wie praktisch, dass ich mit einem Mann zusammen bin, der nicht nur ausgesprochen technikaffin ist, sondern auch noch einen Beamer besitzt und die wichtigsten Streaming-Dienste abonniert hat. ❤ Ein Heim-Eisbad mit einem Haufen Kühlakkus wurde auch schon gemacht.

Er kommt dafür in den Genuss meiner Massagen, und wir haben auch sonst viel Spaß gemeinsam. Wenn es einem von uns schlecht geht, dann unterstützen wir uns gegenseitig. Wir sind echt ein gutes Team. Gemeinsam besiegen wir jedes Eisbad 😀 und jede Krise, sogar in Zeiten der Isolation. Danke, geliebter Mann, du machst das toll!

Bleibt gesund, ihr Lieben da draußen!

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

 

LIEBE ZUM GRENZGANG/NATUR: „Crazyness Grad 500“,…

… der Kommentar meiner Schwester, nachdem ich meiner Familie von dem Eisbad erzählt habe, das ich kürzlich im Rahmen meines 1. Wim Hof Fundamental Workshops bei der coolsten Frau Österreichs, Sonja Flandorfer, gemacht habe. Nach der intensiven Atmung, dem Horse Stance, einer Fokusierungs- und Aufwärmübung war jenes übrigens überraschend entspannend für mich. Ich wäre fast eingeschlafen. Genaugenommen war ich sogar 3 Mal drin. Die offiziell gemessene Tiefsttemperatur war 1,8 Grad. Mein derzeitiger persönlicher Kälterekord.

Am vergangenen Sonntag waren wir dann auch noch in Wim Hof-Manier wandern. Die klassische Route vom Kahlenbergerdorf über den „Nasen“-Weg über den Leopoldsberg und den Kahlenberg nach Nußdorf (Teil des 19. Wr. Bezirks). Das heißt in kurzen Hosen und mit T-shirt -in meinem Fall- und ohne Shirt in seinem Fall. Wir haben jedenfalls viele erstaunte Blicke oder verhaltene Kommentare abgestaubt. Bei der Steilheit des Wegs kommt man sowieso leicht ins schwitzen (besonders, wenn man abseits der üblichen Wege geht) und der fast ungetrübte Sonnenschein wärmt nicht nur die Seele. 20200308_1255564735135643273462066.jpg

Jetzt mache ich seit über einer Woche jeden Tag gleich nach dem Aufwachen meine Atemübungen und übe mich darin, jede Woche die Kaltwasser-Phase meiner morgendlichen Wechseldusche zu verlängern. Es klappt gut. Ich bin echt überrascht, wie motiviert und diszipliniert ich bin – gebe ich offen zu – Letzteres ist nicht so meine Paradedisziplin.

Alles Liebe

Eure Caroline

 

LIEBE ZUR WISSENSCHAFT: Valentinstag und „Sex on the beach“

Foto von D. R.

Mein Liebling und ich verbrachten den Valentinstag bei einer lustigen und gleichzeitig sehr informativen Führung über das mannigfaltige Liebesleben der lieben Tierchen, die Venus von Willendorf, diverse Goldschätze und noch so mancherlei Geschichten über das prähistorische Liebesleben, das auf Weintöpfen oder anderen Gegenständen und Orten dargestellt worden ist. Sehr eindeutig in seiner Bildhaftigkeit. Sogar mit einer Geburt im Stehen als letzte Konsequenz des wilden Treibens davor. 🙂 Wer es selbst einmal sehen will – ich meine die Bilder 😉 – dem lege ich ganz ungeniert eine entsprechende Führung im Naturhistorischen Museums Wien ans Herz. Als studierte Biologin und Anthropologin ist mir dieses Museum natürlich das Liebste und überhaupt verbrachte ich dort so mancherlei Stunde gebeugt über Knochenfunde und am Computer sitzend bei der Dateneingabe im Zuge meiner freiwilligen Praktika vor Ort.

Den Abschluss der Führung, die im Duo gehalten worden war, bildete ein unterhaltsamer Plausch mit der zweiten Führungsverantwortlichen, die Frage und Antwort stand und auch überaus sympathisch über so Allerlei mit uns und ein paar weiteren Tischnachbarn und -nachbarinnen plauderte. Nebenbei wurde der eine oder andere Cocktail – natürlich passend zum Thema „Sex on the beach“ -. genossen und aus kleinen Schälchen Studentenfutter und Erdnüsse geknuspert.  Ihr Führungsteil war besonders anschaulich gestaltet (ich sage nur „Venus-Vibrator“ – nö, kein Scherz!). Ich kam in den Genuss, dieser imposanten und stacheligen, nachgebauten prähistorischen Kette, als Model zu tragen und der Gruppe vorzuführen. Ich sage euch, so mächtig fühle ich mich nicht immer. Das Original ist sogar noch deutlich gefährlicher als diese nachgemachte Version. Die Spitzen sind dann nicht mehr aus Sicherheitsgründen abgerundet, sondern wirklich pieksig und senden die eindeutige Botschaft: „Männer, bleibt ja weg von mir!“.

Nun, wie auch immer, es war ein schöner Abend, und ich bin um einige mehr oder weniger lustige Geschichten reicher und mein Wissen über das vielfältige Liebesleben der Tiere ist auch wieder aufgefrischt worden. 😀 ❤

Alles Liebe

Eure Caroline