LIEBE ZUM MENSCHEN: Weihnachtskarten für die Kanzlei

Ich glaube, wir sind eine der wenigen Kanzleien, wenn überhaupt die einzigen, die ihre Kuverts noch händisch beschriften.

Jedes Jahr erstellen wir gemeinsam die aktuelle Weihnachtsliste. Da komme ich mir dann ein bisschen vor wie das Christkind. Die Adressen all der braven Kinder, die eine Karte bekommen sollen. Danach zähle ich sie und bestelle eine entsprechende Stückzahl. Natürlich bei einer gemeinnützigen Organisation, denn der soziale Beitrag ist uns wichtig. Heuer gibt es wieder einmal zur Abwechslung unterschiedliche Motive. Die Kuverts werden dann hinten mit dem Kanzleistempel verstehen, vorne mit einer der Adresse aus der Liste beschriftet und mit einer Karte versehen. Sortiert nach In- und Ausland.

Anschließend unterschreibt mein Chef alle persönlich und kuvertiert sie ein. Die Briefmarken werden dann wieder von mir draufgeklebt und ab geht die Post. Gut, dass es selbstklebende gibt. 🙂

Handschriftliche Briefe oder Karten haben in unserer digitalisierten Welt mittlerweile Seltenheitswert, aber dadurch fallen sie auch mehr auf. Das merken wir immer dran, dass doch ein Teil unserer Klienten und Klientinnen uns ebenfalls eine schickt. Davon sind immer auch ein paar handgeschriebene.

Etwas mit der Hand zu schreiben kostet mehr Zeit, aber dafür wertschätze ich den Empfänger auch damit, dass ich mir diese Zeit genommen habe, um ihm oder ihr diese Karte oder diesen Brief zu schicken.

Ich hoffe sehr, dass diese Tradition erhalten bleibt, auch bei jüngeren Generationen. Für mich gehört das zur Adventzeit dazu, wie auch Maroni und Kekse und viel Kuscheln natürlich. An meine Familie und Freunde zu denken und ihnen eine Karte zu schreiben. Dazu ein guter Tee und viel Liebe im Herzen.

Schreibt ihr selbst noch Weihnachtskarten?

Alles Liebe

Eure Caroline