LIEBE ZUM ESSEN: Liebstöckel

Die Wurzel dieses sehr aromatischen und intensiv schmeckenden und riechenden Krauts, besser bekannt als „Maggikraut“, wurde früher als Zutat für Liebestränke verwendet. Junge Mädchen glaubten daran, dass sie den Mann ihrer Träume an sich binden würden, wenn sie die Wurzel mit sich herum tragen würden.

Als Volksnamen ist für das Liebstöckel auch „Luststock“ bekannt.

Der englische Name dieser Pflanze „lovage“ wurde von H. Marzell mit „Pflanze, die Liebessehnsucht hervorruft“ übersetzt („love“ für „Liebe“ und „to ache for“ für „sich sehnen nach“). Er ging davon aus, dass Liebstöckel auch in englischsprachigen Gebieten für Liebeszauber oder liebesfördernde Praktiken verwendet wurde.

In Wahrheit kommt der lateinische Name Levisticum officinale von der westitalienischen Gegend Ligurien, wo das Liebstöckel-Kraut häufig vorkommt.

Probieren geht bekanntlich über studieren, also kocht es in Suppen, Gemüsen mit oder verwendet es mit Fleischgerichten. Wer weiß, vielleicht erhört euch die/der Liebste nach diesem köstlichen Mahl. Viel Erfolg dafür!

Quelle:
SAUERHOFF, Friedhelm: Pflanzennamen im Vergleich: Studien zur Benennungstheorie und Etymologie. Franz Steiner Verlag 2001
<http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Levi_off.html&gt;, Stand: 18.7.14

LIEBE ZUM ESSEN: Zimt

Zimt gilt schon seit dem alten Ägypten als Aphrodisiakum. Dort wurde er von Männern und auch Frauen als „Mundpillen“ verwendet oder zusammen mit Nelken und Honig eingenommen. Dieses Gewürz fördert die Wachheit und regt über die Nervenbahnen die Sexualdrüsen an.

Zimtstangen haben eine stärkere Wirkung als Pulver.

Öfters mal auf Tee, Kaffee oder heiße Schokolade streuen oder eine Zimtstange kurz mitziehen lassen. Wer es lieber romantisch mag, kann Zimt zusammen mit Nelkenpulver ins Badewasser geben. Dazu ein schönes Schaumbad mit Kerzen und romantischer Kuschelmusik. Einfach sinnlich!

Quelle: Münzig-Ruef, Ingeborg: Kursbuch gesunde Ernährung – Die Küche als Apotheke der Natur, Verlag Zabert Sandmann, München 2005.