LIEBE ZUR FREUNDSCHAFT: Was wirklich zählt

Über Freundschaft wurde schon viel geschrieben, weil Nähe und zwischenmenschliche Beziehungen für Menschen überlebenswichtig sind. Für mich waren Freundschaften immer schon sehr bedeutsam und wichtig. Wie viel Kommunikation ist wichtig, um sich wertgeschätzt und gemocht zu fühlen? Wie oft muss man sich sehen? Ich habe festgestellt, dass da oft sehr unterschiedliche Bedürfnisse zusammenkommen. Der eine fühlt sich vernachlässigt, wenn er nicht regelmäßig eine Nachricht erhält oder angerufen wird. Der andere mag es am liebsten nur per Mail und bevorzugt persönliche Treffen mit direktem Austausch. Freundschaften sind genauso dem Wandel unterworfen, wie andere Beziehungen auch. Intensive Phasen wechseln sich mit lockeren Phasen ab, in denen man sich nicht so viel sieht und hört. Auch hier gibt es große Unterschiede. Manche Freundschaften sind ganz innig und man vermisst den anderen, wenn er nur einmal für eine Woche auf Urlaub ist. Den anderen sieht und hört man nur alle paar Monate und die Zeit beim Treffen vergeht wie im Flug, weil man sich ganz schnell wieder nahe ist und die Lücke dazwischen dann wie weggeblasen ist. Ich habe habe in meinem sozialen Kreis beides und doch könnte ich nicht sagen, dass die eine Freundschaft besser als die andere ist. Sie sind alle unterschiedlich und auf ihre Weise genau richtig für die beiden Menschen, die sie leben.

Meine beste Freundin höre und sehe ich aufgrund der Lebensumstände nur alle paar Monate, aber wenn ich sie und ihre wunderbare Tochter sehe, dann genieße ich die Stunden mit ihnen und freue mich, sie in meinem Leben zu haben. Die Zeit dazwischen ist dann wie weggewischt. Unsere Freundschaft ist in der Volksschulzeit entstanden, sie basiert auf gemeinsamen Unternehmungen, weniger auf sozialen Austausch durch Gespräche. Ich habe die wichtigsten Stationen ihres Lebens mitgemacht. Ich war bei ihrer Sponsion dabei, war Gast bei ihrer Hochzeit und habe ihre süße Tochter, als diese gerade 1 Tag alt war, in den Händen gehalten und war bei ihrer Taufe dabei. Unsere Freundschaft hat viele andere Freundschaften und Bekanntschaften überdauert und sogar den Umzug ihrer Familie nach Linz überlebt. Wir haben uns nie häufig gesehen oder gesprochen, aber doch ist sie meine beste Freundin und das seit 1990.

Ganz anders verhält sich das bei meinem besten Freund. Von Anfang an haben wir uns Mails geschrieben. Mittlerweile in 5 Jahren hunderte. Dafür telefonieren wir kaum und senden uns auch nur selten Nachrichten. Wir trafen uns anfangs jede Woche, dann alle zwei und jetzt so, wie es uns passt. Mails schreiben wir immer noch sehr viele. Die Innigkeit und Zuneigung ist trotz der Weiterentwicklung unserer Freundschaft immer geblieben. Die Zeit verfliegt, wenn ich ihn persönlich sehe, und wenn er auf Urlaub ist, dann fehlt mir der Austausch mit ihm. Wir hatten auch unsere Krisen und Zeiten, wo wir uns weniger hören und sehen wollten, aber eine Freundschaft ist nur dann wirklich gut, wenn sie gerade die Phasen gut übersteht. Denn nur in Krisen können wir uns entwickeln und das Fundament unserer Freundschaft stärken. Wir waren immer für einander da, wenn es Probleme gab. Durch ihn habe ich gelernt, Hilfe anzunehmen, wenn sie notwendig ist. Ich ziehe mich in schlechten Phasen eher zurück, doch durch ihn habe ich gelernt, dass es manchmal viel bringt, mit jemanden darüber zu reden.

So unterschiedlich die Menschen sind, so unterschiedlich gestalten sich auch die zwischenmenschlichen Beziehungen. Wichtig ist, dass sich beide damit rundum wohlfühlen. Die Intensität kommt und geht. Was wirklich zählt, dass sind Wertschätzung, Zuneigung, Begleitung in Notlagen und sich für den anderen wirklich Zeit zu nehmen. Lieber seltener, aber dafür dann wirklich zugewandt, aufmerksam und liebevoll. Dazu gehört auch, das Handy einmal in Ruhe zu lassen und nur für den anderen da zu sein. Gemeinsamkeiten sind wichtig, aber genauso auch genügend Unterschiede, um von einander zu lernen und sich persönlich weiterzuentwickeln.

Wenn Probleme auftauchen, dann am besten zeitnah miteinander darüber sprechen. Wenn man sich in einer Beziehung, welcher Art auch immer, nicht mehr wohlfühlt und das auch nicht ändern kann, weil man sich vielleicht zu weit von einander entfernt hat, dann sollte man auch den Mut haben, diese Beziehungen zu beenden. Nichts ist schlimmer als eine belastende Bindung zu einem anderen Menschen. Diese kostet dann nur Kraft und ist für beide keine Bereicherung mehr.

Früher war ich wahnsinnig traurig, wenn eine Freundschaft sich aufgelöst hatte. Mittlerweile weiß ich, dass es eben nicht mehr gepasst hatte, dass die Zeit mit diesem Menschen vorbei war. Dort, wo sich eine Türe schließt, dort öffnet sich eine andere. Wir schauen nur gerne auf die verschlossene Türe und übersehen die neue.

In unser Leben kommen immer diejenigen Menschen, die passen. Wir sind immer Lehrer und Schüler zugleich. Wir brauchen nur etwas Achtsamkeit, Aufmerksamkeit, Wertschätzung und Liebe, dann werden wir immer die Menschen finden, die uns gut tun.

Herzliche Grüße und viele liebe wertvolle Freunde in Eurem Leben wünscht Euch

Euer Caroline

PS: Dieser Beitrag wurde inspiriert von  https://derbegleitwolf.wordpress.com Danke, Wolf!

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LIEBE ZUR NATUR: Zum Wochenende

Blühende Büsche 2016

entdeckt am 28.04.2016 in 1020 Wien

 

Ich wünsche euch allen ein wunderbar sonniges Wochenende mit super positiven und lieben Menschen!

Herzliche Grüße

Eure Caroline

LIEBE ZUM MENSCHEN: Ein Hoch auf das Lob! Teil 1

Ich arbeite in einer Rechtsanwaltskanzlei und habe dadurch ständig mit Behörden, Ämtern usw. zu tun. Nicht immer läuft da alles so, wie man sich das wünschen würde. Die dort arbeitenden Beamten sind starker Kritik ausgesetzt, weil es oft sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, bis etwas weitergeht oder weil Fehler passieren. Kürzungen, Zusammenlegungen usw. machen den Behörden und Ämtern das Leben schwer. Wer darunter leidet, sind meistens die Menschen, die am wenigsten dafür können, weil sie nur ein kleines Rädchen im Getriebe sind.

Ich finde es ungerecht, dass alle Beamten über einen Kamm geschert werden. Daher möchte ich meinen Blog auch dafür nutzen, um positive Beispiele von Menschen zu bringen, die ihre Aufgabe ernst nehmen und gut Arbeit leisten.

Gerade eben habe ich mit dem Finanzamt f. Gebühren und Verkehrssteuern Wien telefoniert. Wir haben in einem Fall eine Eingabe machen sollen, wofür das Formular im FinanzOnline nicht passte. Also haben wir beim Amt vor einer Woche schriftlich nachgefragt, wie wir das machen sollen. Heute rief die zuständige Dame bei uns an und hat mir nicht nur sämtliche Fragen geduldig beantwortet, sondern mir auch noch ihren Namen genannt und ohne Aufforderung ihre Telefonnummer für eventuelle Rückfragen bei Problemen gegeben. Das nenne ich Service. 🙂 Danke an Frau Eckl! Sie leisten wertvolle und gute Arbeit.

Ich begegne allen Menschen mit Freundlichkeit, weil mir wichtig ist, dass ich ebenso behandelt werde. Daher ist mir auch Lob wichtig. Mit Kritik gehen wir oft verschwenderisch um. Da sind wir schnell ungehalten und ungeduldig. Wer für Menschen ein freundliches Wort und ein ehrlich gemeintes Lob übrig hat, für den öffnen sich plötzlich Türen, Lösungen und Möglichkeiten, wo vorher keine gewesen sind.

Ich suche nach weiteren positiven Beispielen. Wer selbst schon solche kennengelernt hat, der möge sie bitte in den Kommentaren hinterlassen. Danke!

Herzliche Grüße und einen erfolgreichen Tag,

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR: Kirschblüte am Neusiedlersee

Man stelle sich unter einen blühenden Kirschbaum zwischen Purbach (Neusiedlersee) und Jois (ebendort), schließe seine Augen und lausche der Stille der Natur. Dicke, flauschige Hummeln summen um die Wette, singen Lobeshymnen auf den frischen Nektar und lassen sich die Sonne auf den Pelz scheinen. Ein paar Meter weiter erheben sich Kohlweißlinge zu einem Liebestanz und Graureiher (Fischreiher) stehen in erhabener Meditation zwischen den Rebstöcken, um sich auf sich selbst zu besinnen. Dazwischen zwei Menschen, mein Schatz und ich, sich genussvoll der Schönheit der Natur hingebend und sich liebevolle Dinge ins Ohr flüsternd, zu Fuß ohne Hektik. Ach, was kann es Schöneres geben?

Wusstet ihr, dass das Neusiedlersee-Gebiet nicht nur guten Wein, sondern auch für köstliche Kirschen (und Produkte daraus) bekannt ist? Jeder Ort hat seine eigenen Sorten, insgesamt gibt es stolze 24 (wenn ich es mir richtig gemerkt habe). Da bekomme ich Lust, diese im Sommer dann lustvoll zu verkosten. 🙂

Herzliche, etwas verschnupfte Grüße aus Wien,

Eure Caroline

LIEBE RAUM GEBEN: Weltknuddeltag 2015!

Liebe Leute, heute ist Weltknuddeltag 2015!

Wir brauchen vier Umarmungen pro Tag zum Überleben. Wir brauchen acht Umarmungen pro Tag zum Leben. Wir brauchen zwölf Umarmungen pro Tag zum Wachsen.“ Wenn die bekannte Familientherapeutin Virginia Satir (1916–1988) – von ihr stammt dieses Zitat – Menschen in ihren Seminaren begrüßte, dann reichte sie jedem einzelnen die Hand. Und auch während der gemeinsamen Arbeit spielte Berührung bei ihr eine tragende Rolle. Sie war überzeugt: Berührung ist ein universelles menschliches Bedürfnis. Mit ihrer Hilfe ist es möglich, über Grenzen hinweg zu kommunizieren – ohne Worte, intensiv und tief greifend.

Quelle: KURIER vom 21.01.2015

Lt. KURIER wurde der 21.01. vor knapp 30 Jahren von einem US-Pastor namens Kevin Zaborney zum Weltknuddeltag erklärt. Wie ich auch selbst schon in einem meiner Beiträge geschrieben habe, dient gewolltes Kuscheln der Stressbewältigung, löst Glücksgefühle durch die Ausschüttung von Oxytozin aus und hilft Schmerzen zu lindern. Letzteres habe ich jetzt neu dazu gelernt. 🙂

Anders, als in dem Artikel vom KURIER, bin ich der festen Überzeugung, dass physisches, direktes Kuscheln durch nichts zu ersetzen ist, schon gar nicht durch SMS oder Lob. Die körperliche Berührung ist (in Form von z. B. Massagen), wie ich gestern von meinem schlauen Schatz (Physiotherapeut) erfahren habe, sogar in der Lage, Sensibilitätsstörungen zu beheben, weil die Nerven wieder Input bekommen und so sozusagen wissen, dass sie noch gebraucht haben und so angeregt werden, sich zu regenerieren, soweit es ihnen möglich ist.

Ich bin ja eine absolute Kuschelliebhaberin. Mein Schatz hat heute Früh natürlich einen extra aufmerksamen, achtsamen (!!) Knuddler erhalten.

Die Kuschelparty-Anbieter boomen, was mir zeigt, dass immer mehr Menschen zu wenig körperliche, achtsame Berührung bekommen (damit meine ich jetzt nicht Sex) und auch immer mehr den Mut haben, dies zuzugeben und sich Abhilfe zu schaffen.

Also, liebe Leute, geht froh ans Werk und kuschelt – vorher unbedingt fragen, sonst entsteht beim anderen Stress – was das Zeug hält!

Ich drücke euch alle ganz fest und wünsche euch

EINEN WUNDERSCHÖNEN WELTKNUDDELTAG 2015 !!

Herzliche Grüße,

Eure Caroline

LIEBE ZUM POSITIVEN: Bestellung an das Universum

Liebe Leute,

und wieder hat es die liebe Melanie von LIEBE LEBEN geschafft, mich mit einem ihrer Artikel zu begeistern.

Sie schreibt darin, wie man nach dem Konzept „Aufmerksamkeit zieht die Energie nach sich“ den richtigen Traumpartner beim Universum bestellt.

Meinen Traumpartner habe ich vermutlich unbewusst auch so gefunden, weil Melanie schreibt, man aktiviert viele (positive) Anker unbewusst. Ich bin oft unter dem Sternenhimmel gestanden und habe um meinen Wunschpartner gebeten. Dazwischen habe ich meine unpassenden Verehrer entweder intuitiv abgelehnt oder auch einmal einen Frosch geküsst, der sich dann von selbst wieder von meinem Leben getrennt hat. Dieser hat damals behauptet, er hätte die SIM-Karte seines Handys verloren. Selbst wenn, hätte er gewusst, wo ich wohne, usw. Irgendwann bin ich dann zu meinem ersten Arbeitstag als Heilmasseurin erschienen und dachte an einen von mir gemochten Schauspieler, als ich ihn mit dem Rücken zu mir stehen sah. Ich dachte, das gibt es ja nicht. Der Mann drehte sich um und war natürlich nicht der Schauspieler, aber ich war sofort hin und weg. Es war auch sein erster Arbeitstag, wir hatten viel Zeit zum reden. Leider wurde ich dann gleich außerplanmäßig für die Einarbeitszeit in ein anderes Institut versetzt. Ich dachte, ich sehe ihn nie mehr wieder. Falsch gedacht, nur zwei Monate später kam die Nachricht, er würde jetzt auch dauerhaft in „meinem“ Institut anfangen“. Welch große Freude! Eines Tages stand er dann plötzlich genau vor der Kabine, wo ich gerade jemanden behandelt hatte. Auch mein Kollege freute sich riesig über mein Hiersein. Den ganzen Sommer sind wir dann gemeinsam ein Stück des Wegs gegangen, der sich bei unserem damaligen Arbeitsplatz angeboten hatte. Nach einigen weiteren schicksalhaften Fügungen wurde mein Kollege auch mein Partner. Heute ist er Letzteres immer noch.

Glaubt daran und vertraut darauf, dass alles zur rechten Zeit in euer Leben kommen wird, auch euer Traumpartner! Einfach die Bestellung abschicken und dann voller Leichtigkeit leben. Der Rest kommt von selbst.

Herzliche Grüße und alles Liebe,

Eure Caroline

LIEBE ZUM POSITIVEN: Mehr Positives im Leben, jetzt!

Liebe Leute,

ich hätte zu diesem Thema „Traumbeziehung“ jetzt viel schreiben können, aber die liebe Melanie von LIEBE LEBEN hat es schon so gut gemacht, dass ich kaum mehr etwas hinzuzufügen habe.

Nur soviel, es stimmt. Wenn du deine Wunschbeziehung leben möchtest, dann fange an, dein Leben positiver zu sehen. Je öfter du positiv denkst, desto mehr und desto schneller wirst du die Liebe in dein Leben ziehen, desto eher werden all deine Wünsche wahr. Vielleicht geschieht sogar ein Wunder. Lass dich überraschen!

Zurück zum Positiven!

Die Medien berichten tagtäglich von grausamen, unmenschlichen und negativen Geschichten. Negatives gibt es so viel auf der Welt. Hass, Wut, Eifersucht, Neid, Missgunst, Habgier, Leid, Schmerz. Einfach nur furchtbar. Ich war heute früh total traurig deswegen.

Da brauchen wir dringend Positives in unserem Leben. Wenn wir alle versuchen, mehr LIEBE, FREUDE, LACHEN, DANKBARKEIT, WERTSCHÄTZUNG, GÜTE, WOHLWOLLEN, GLÜCK, NÄCHSTENLIEBE, AUFMERKSAMKEIT und TOLERANZ in unser Leben zu bringen, dann machen wir die ganze Welt Stück für Stück zu einem besseren Ort. Wenn einem Menschen etwas Gutes widerfährt, dann wird er vielleicht auch einem weiteren Menschen etwas Gutes tun, usw.

Ich danke heute meinem SCHATZ.

Er ist für mich mein Wunschmann. Ich lerne jeden Tag Neues über ihn. Er hat das Feuer der Weiterentwicklung in mir entfacht.

Er hat viel Positives und viel Freudvolles, viel Buntes und Lebendiges in mein Leben gebracht. Er liebte und liebt meine Texte, so fasste ich den Mut, das Blog-Schreiben zu meinem Hobby zu machen.

Er war es, der mich zum Sport gebracht hat, obwohl mein innerer Schweinehund so gar nicht wollte. Diese Zeiten sind vorbei.

Er war es, der mich motivierte, zu studieren und dann auch durchzuhalten, obwohl ich manchmal nicht wusste, wie ich es schaffen sollte. Besonders der Anfang war hart. Ich habe lange gebraucht, um mich in der Uni einzugewöhnen.

Er hat mir eine ganz neue Art des Reisen näher gebracht, die mein Herz berührt hat. Er gibt mir Liebe, Aufmerksamkeit, viel Freiheit und unglaublich viele kuschelige Wohlfühlmomente. Ich liebe ihn sehr.

Danke, dass du da bist, mein Schatz!

Herzliche Grüße,

Eure Caroline