LIEBE ZUR NATUR: Bärlauch in Baden oder von der Kurstadt über das Helenental nach Bad Vöslau

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Auch diesmal genossen wir strahlend blauen Himmel und Sonnenschein. Wunderbar!

Wir fuhren am Sonntag mit dem Zug nach Baden bei Wien und schlugen den bereits bekannten Weg ins Helental ein, wo es herrlich nach Bärlauch duftete. Rechts und links des Weges war der Baden dicht mit den grünen, typisch büschelförmig angeordneten Blättern dieser würzig riechenden Pflanze überzogen. Hier und da konnte ich auch Leute entdecken, die diese gesunde Köstlichkeit pflückten. Entlang der Schwechat ging es fast immer durchgehend flach dahin, aber nicht unbedingt eben. In der Hundezone wurden fast schon verschwenderisch Holzschnitzel gestreut, welche das Gehen erschweren. Den Sinn dahinter haben wir nicht begriffen. Wir folgten dem Fluss bis zur Abzweigung „Jägerhaus“, den wir auch bereits einmal gegangen waren. Hier ging es dann auch eine Weile bergan, aber nicht weiter schwierig für geübte Wanderer wie uns. Auch nach dem Jägerhaus nahmen wir wieder den linken Weg Richtung Baden zurück den Hügel hinunter. Auf halbem Weg in die Stadt zurück folgten wir aber dann rechts den Berg hinauf den Wegweisern Richtung Bad Vöslau. Ein wunderbarer aussichtsreicher schattiger Waldpfad. Nach ein paar weiteren Kilometern erreichten wir dann wieder bebautes Gebiet und fragten ein sympathisches älteres Paar nach dem weiteren Weg, die sich gerade einen Mittagsschmaus genehmigten.  Sie gaben freundlich Auskunft, und so folgten wir den Hinweisen nach Sooß, einem sympathischen Weinort kurz vor Bad Vöslau. Wir kamen an einem Heurigen vorbei, der einladend aussah, mit schattigen und sonnigen Plätzchen in Mitten des Gartens oder auch der angrenzenden Weingärten. Nicht so dicht gestellt, wie sonst bei Heurigen gerne üblich. Wir entschieden uns aber lieber für ein Eis in der Nachbarstadt. Entlang einer Straße, die von Weingärten gesäumt war, gelangten wir nach ein paar weiteren Minuten in Bad Vöslau an und folgten den häufigen Wegweisern zum berühmten Bad. Dort in der Nähe fragten wir dann ein paar Leute nach einem guten Eissalon, die uns auch freundlich und hilfsbereit mitteilten, dass sich dieser gerade einmal 100 m von unserem Standort entfernt befinde. Schnell hatten wir ihn gefunden und schlemmten freudig köstlich und liebevoll zubereitete Eiskreationen. :-p ❤ Frisch gestärkt spazierten wir durch den Park und an dem kleinen Kanal entlang zum Bahnhof Bad Vöslau, wo wir den Zug zurück nach Wien nahmen.

Ich liebe den Frühling, wenn alles langsam grün wird und blüht und duftet. Da geht mein Herz auf und ich fühle mich frei und lebendig.

Alles Liebe

Eure Caroline

 

LIEBE ZUR NATUR: Kahlenbergfrühling

Oh, ist das nicht wunderschön? Auch am Kahlenberg und am Leopoldsberg, die mein Schatz und ich am Samstag bewandert haben, stehen die Pflanzen in voller Blüte. Die Erdbeeren, der Bärlauch und der Flieder locken die fleißigen Tierchen bereits mit ihrem köstlichen Nektar. Die Maiglöckchen (kein Foto) brauchen noch ein paar Tage. Die hübschen Glöckchen sind schon angelegt, aber verstecken sich noch vor dem kalten Wind.

Achtung: die Maiglöckchen sind hoch giftig. Wer zu Allergien neigt, sollte sie auch nur mit Handschuhen anfassen. Verwechselbar mit Bärlauch sind sie jetzt auch nicht mehr, dank der typisch sternförmigen Bärlauchblüte. Maiglöckchen riechen weder nach Knoblauch, noch wachsen sie büschelweise. Nur zwei Blätter auf einem langen Stiel mit den typisch hängenden Blütentrauben (?).

Der Weg vom Kahlenbergdorf auf den Kahlenberg über die „Nase“ ist zwar der anstrengendere Weg, aber die herrliche Aussicht über Wien belohnt den fleißigen Wandersmann bzw. die strebsame Wandersfrau. 🙂 Auch eine Wasserstelle lädt zum Rasten ein. Eine Riesenrunde haben wir gemacht (3,5 h). Bis nach Nußdorf sind wir gewandert. Über wunderschöne Waldwege mit dem vielseitigen Gesang der Vögel im Hintergrund. So lässt sich die Natur gut genießen. Es waren zwar einige Menschen unterwegs, doch auf manchem Pfad im Wald waren wir dann dafür fast alleine. Die Bäume sind voller Energie und teilen sie gerne mit demjenigen, der achtsamen Schrittes seiner Wege geht.

Herzliche Grüße und weiterhin ein schönes Leben,

Eure Caroline