LIEBE ZUM REISEN: Ganz viel Wasser und etwas Berg 2

Aussicht Schoberstein 2017

Aussicht vom Schoberstein (1037 m)

Mittwoch (Fortsetzung von Teil 1): Kurze, aber nette Wanderung entlang des Märchenwanderwegs in Unterach (Parkplatz etwa 2 km eine steile Straße hinauf (beschildert). Dann von dort weiter dieser Straße bis zum nächsten Hof folgend. Dort geht es bei einem Zwerg nach rechts in den Wald. Der Weg kann auch mit dem Kinderwagen befahren werden. Besonders für Familien mit Kindern geeignet. Unterwegs sind einige der bekanntesten Märchen mit Figuren und Requisiten nachgestellt und einige Zwerge gibt es auch zu entdecken samt Abenteuerspielplatz etc. Dauer hin und zurück ca. 1. Stunde. Teilweise steile Abschnitte.

Donnerstag:  Zuerst Fahrt nach St. Gilgen und kurze, aber sehr anstrengende Wanderung zum Berggasthof auf der Weisswand, einem Aussichtsberg mit wunderschönem Blick auf den Ort und den Wolfgangssee. 2 Wege sind möglich. Beide sind sehr steil und führen bis auf das erste Stück auf dem gleichen Weg hoch. Wir sind den „Gehweg“ gegangen. Dieser führt, wie auch der andere, erst eine immer steiler werdende Straße hinauf, dann über einen schmalen Pfad durch einen Wald hinauf. Nach dem Waldstück führt er wieder gemeinsam mit dem Hauptweg sehr steil und fast ohne Kehren auf breitem, gerölligem Weg hinauf zum Gasthof. Der Aufstieg lohnt sich dennoch, denn die Aussicht ist herrlich. Aufstieg/Abstieg je ca. 30 min. Unser Abstieg verlief dann entlang des Hauptwegs, der nicht durch den Wald, sondern auf einer steilen Straße hinunter. Diese führt an einem Bauernhof vorbei, wo seltene (alte) Hühner- und Rinderrassen gezüchtet werden. Sehr interessant für eine Biologin. 🙂

Wanderung entlang des Dr. Viktor Kaplan/2-Seen-Weges von Unterach am Attersee (Seebad) aus. Wir nahmen als bekennende Querdenker den umgekehrten Verlauf des Wegs. Zuerst entlang einer Promenade entlang eines Bachs (teilweise durch Wald) Richtung Mondsee. Dort biegt der Weg nach rechts ab und führt anfangs noch recht angenehm, später steil zum dortigen Wald. Dann verläuft dieser durch den Wald hindurch, später auch am ehemaligen Wohnhaus des großen österreichischen Erfinders u. a. der Kaplanturbine Dr. Viktor Kaplan vorbei. Hier besteht auch die Möglichkeit das Mausoleum von Dr. Viktor Kaplan zu besuchen. Aufgrund des extrem schlechten Wetters zu diesem Zeitpunkt haben wir das nicht getan. Entlang des Weges kann man immer wieder auf Tafeln über Wasserkraft, Energie und das interessante Leben dieses Erfinders lesen. Auch ein paar heimische Pflanzen werden beschrieben. Nach dem Wald geht es dann nach einer Rechtskurve steil bergab ins Tal zurück und weiter zurück zum Ausgangspunkt. Wir haben etwas 2,5 Stunden reiner Gehzeit dafür benötigt. Insgesamt eine schöne Wanderung, die bei den steileren Abschnitten doch ordentlich Kondition braucht, besonders im Regengewand.

Freitag: Viel Regen. Ruhetag. Wir besuchten einen sehr guten Freund meines Vaters samt dessen Familie in Attersee am Attersee.

Samstag: Abwechslungsreiche Wanderung auf den Schoberstein von Weißenbach am Attersee aus. Zuerst geht es durch den Wald auf schmalem Pfad in vielen Kehren in einer wirklich angenehmen Steigung bis auf einen Rücken, von dort weiter hoch bis zu einer Weggabelung. Dort dann links immer felsiger und ausgesetzter, mit wenigen kurzen gesicherten Kletterstellen hinauf auf den Gipfel samt Kreuz. Herrliche Aussicht auf den Attersee und Umgebung. Hinauf dauert es ungefähr 1,5 h. Hinunter auch nicht viel kürzer. Trotz der nicht all zu langen Strecke braucht man doch eine gute Kondition und vor allem Trittsicherheit wegen unzähligen Wurzeln und auch für die kurzen, einfachen Kletterstellen. Ich bin selten so gut auf einen Berg hinaufgekommen. Im Gegensatz zu meinem Schatz, der Steinbock ist, fühle ich mich immer noch im und am Wasser am wohlsten. Eine Gämse werde ich wohl nie werden, schon alleine wegen meinem oft zu forschen Tempo, weswegen ich am liebsten meinem Schatz den Vortritt lasse. Die Wanderung ist sehr empfehlenswert, sollte aber von Anfängern nicht unterschätzt werden. Auch für Familien mit schon etwas älteren Kindern zu schaffen, wenn genügend Pausen gemacht werden. Es gibt immer wieder Tische mit Bänken auf der Strecke.

Sonntag (Heimfahrt): Wanderung auf dem Keltenbaum-Weg. Für Erwachsene und besonders für Kinder gibt es viele interessante Stationen rund um die Kelten zu entdecken und Wissen zu sammeln und auch eigene Erfahrungen zu machen. Leider ging es meinem Schatz zu diesem Zeitpunkt nicht gut, sodass wir uns mehr auf den Weg konzentriert haben. Der Weg ist ein Rundweg und startet beim offenbar recht neuen Parkplatz bei einem Kreisverkehr in St. Georgen im Attergau. Er führt erst durch eine kleine Neubauanlage und dann steiler hinauf in einen Wald. Der größte Teil führt dann entlang dieses schmalen Waldsaums bis man später wieder in eine Ortschaft gelangt. Von da an ist der Weg dann eher schwierig zu finden gewesen. Er führt dann nochmal kurz durch ein Waldstück. Am Ende von diesem steht eine nachgebaute Keltenhütte samt Ofen und Feuerstelle, die man aber nur im Rahmen von Führungen besuchen kann. Hier endet der offizielle Weg. Dann geht es  weiter durch den Ort Richtung Parkplatz zurück.

Auch bei einem ausgewiesen Kraftplatz kamen wir auf dem Keltenbaumweg vorbei. Dort kann man sich auf Bänken niederlassen und die unterschiedlichen Energiequalitäten auf sich wirken lassen.

Wir haben im Laufe der Tage immer wieder Glück gehabt und auch einige Wildtiere zu Gesicht bekommen. Zwei Rehe und ein Fuchs waren die Highlights.

Das Salzkammergut mit seinen vielen, klaren Seen und den wunderschönen Bergen rundherum ist ein Paradies für alle, die Natur genauso lieben wie ich. Natur, Tiere und Spiritualität sind für mich eine meiner größten Kraftquellen. Ich bin so dankbar, dass ich meinen Schatz habe, der meine Liebe zur Natur mit mir so intensiv teilt.

Nur die berühmte Burggrabenklamm, die wir unbedingt sehen wollten, war leider bis auf Weiteres gesperrt. 😦

Ich danke Euch fürs Lesen und wünsche Euch

einen wunderschönen Tag,

Eure Caroline

 

LIEBE ZUM REISEN: Ganz viel Wasser und etwas Berg 1

Möwenklo Attersee 2017

Nomen est omen? Interessante Namenswahl… 😀

Der 2. Teil unseres heurigen Sommerurlaubs verbrachten wir im schönen Salzkammergut. Wir mieteten ein Auto in Linz vom „Günther“ (Autovermietung) und fuhren mit unserem braven Leih-KIA erstmal zum schönen Attersee. In der Nähe von Nußdorf bezogen wir unser reserviertes Quartier auf einem Bauernhof.

  • 127264 Schritte in 7 Tagen (davon 1 Ruhetag)
  • täglicher Durchschnitt: 12,95 km
  • Gesamtstrecke: 90,68 km

Montag (Ankunftstag): Spaziergang von St. Gilgen am Wolfgangssee entlang der Uferpromenade über das Ochsenkreuz zum Hochzeitskreuz mit Schwimm- und Sprungeinlage. 🙂 Der See ist sehr erfrischend…

Dienstag: Wanderung zum Schwarzensee, Startpunkt: Strobl am Wolfgangssee entlang der herrlich, teilweise auf Holzstegen angelegten Uferpomenade fast bis nach St. Wolfgang. Wir folgen dann den Schildern bei der großen Weggabelung nach rechts (links: St. Wolfgang) Richtung Wirersteig. Dieser Steig ist nicht umsonst schwarz gekennzeichnet. Er ist zwar technisch einfach und auch nicht sonderlich lang (1 h ab erwähnter Weggabelung), aber konditionell aufgrund der 420(!) Stufen (Metallstiegen) sehr anstrengend. Nach einer Pause am Schwarzensee folgten wir den Hinweisen zum Almweg, um diesen längeren (1.30 h bis Weggabelung), aber einfachen Weg wieder zurück ins Tal. Nachdem wir den gleichen Weg entlang der Uferpromenade wieder zurück genommen hatten, erreichten wir nach rd. 4 Stunden wieder den Ausgangspunkt in Strobl.

Mittwoch: Rundwanderung um den Fuschlsee in rd. 3 h reiner Gehzeit. Pause am kleinen FKK-Strand, da wir unsere Badesachen im Auto vergessen hatten. Wunderbar angelegter Weg, technisch leicht, gute Grundkondition sollte vorhanden sein. Großteils auf schmalen, schattigen und schönen Waldwegen fast immer nahe am Seeufer. Nur am Ufer gegenüber von Fuschl verläuft der Weg etwas abseits davon durch ein Naturschutzgebiet mit einem Fluss mit duzenden Fischen darin.

Zufallsfund Fuschelsee 2017

„Zufalls“fund auf dem Rundwanderweg um den Fuschlsee im August 2017

Ich war ja Ende Mai erst selbst in Medugorje (Bosnien/Herzegowina). So klein ist die Welt…

Fortsetzung folgt…

Herzliche Grüße

Eure Caroline