LIEBE ZUR SPIRITUALITÄT: zu Gast im Tempel der Isis

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Im Isis-Tempel von Szombathely mit Barke, Foto von L. L.

Ich schließe meine Augen und genieße die intensive mütterliche Präsenz der Göttin in ihrem Tempel. Weich, schwebend, getragen von der Güte und der Geborgenheit der großen altägyptischen Muttergöttin.

Ich werde meiner eigenen inneren Göttin immer mehr bewusst. Sie möchte tanzen, singen, sich ganz der wunderbaren Energie hingeben. Schon Wochen vor der intensiven Bosnienreise habe ich mich aufgemacht, ihr wieder ihren angemessenen Platz in meinem Leben zurückzugeben. Meine innere Amazone darf zurücktreten und ihren Platz voller Vertrauen meiner inneren Göttin übergeben. Empfangend, weich, freudig, voller Liebe und Lebenslust, aber auch stark, selbstbewusst, achtsam, wertschätzend, sich selbst und anderen gegenüber, ihre Bedürfnisse ausdrückend und ihre Grenzen wahrend.

Die Reise nach Bosnien hat, unterstützt von meinen Reisegefährtinnen und der Intention, mich immer mehr meiner puren Weiblichkeit hinzugeben, sie zu stärken und mich von ihr führen zu lassen, ihre Spuren hinterlassen. Der Besuch im Tempel der Isis hat diese Erlebnisse und Erfahren noch weiter vertieft und geholfen, sie weiter in meine System zu integrieren.

Nein, ich war nicht in Ägypten, sondern bei unseren ungarischen Nachbarn in Szombathely. Meine Reisegefährtinnen der Bosnienreise waren auch wieder mit von der Partie, bis auf eine.

Das  ISEUM Szombathely ist die drittgrößte Anlage einer Isis-Kultstätte in Europa. Hervorragend teilrekonstruiert, mit einer größeren und zwei kleineren Ausstellung zum Hintergrund und der ursprünglichen Fundlage.

Wer sich jetzt wundert, wie ein ursprünglich ägyptischer Kult seinen Weg nach Ungarn fand, der frage die alten Römer. Diese brachten die Isis-Verehrung von Ägypten mit. Der altägyptische Isiskult breitete sich rasch aus und hatte zahlreiche Anhänger. Am heutigen Standort von  Szombathely befand sich einst die römische Stadt Savaria. Im Tempel selbst wurden neben Ritualen auch Opfergaben in Form von Lebensmitteln und Getränken dargebracht. Im Gegensatz zur normalen römischen Handhabung, durften hier in dieser Anlage nur Priesterinnen den eigentlichen Tempelraum betreten. Der Altar befand sich vor dem Tempel und war so für alle Mitglieder zugänglich.

Die altägyptische Göttin Isis gehörte zu den großen Muttergöttinen, wie auch z. B. die Göttin Hathor oder Nut, mit denen sie auch gleichgesetzt wurde. Ihre häufigste Darstellung, wie auf dem Foto zu sehen, ist die einer aufrechtstehenden Frau, die mich an christliche Madonnen-Darstellungen erinnert. In der Hand hält sie ein Sistrum (Rahmenrassel), ein altägyptisches Musikinstrument für rituelle Handlungen. (aus https://de.wikipedia.org/wiki/Isis, Abruf 13.6.17)

Meine wunderschöne neue Kette, extra von Monika für mich angefertigt, konnte ich im Tempel auch gleich einweihen und mit der weiblichen Energie des Tempels aufladen. Der Anhänger, das bunte Fläschchen, stammt übrigens aus Bosnien. So bin ich immer mit diesen großartigen Land verbunden. 🙂

Nach einem köstlichen Essen im der Tempelanlage gegenüberliegenden Lokals fuhren wir gestärkt und energetisch aufgeladen wieder nach Hause.

Ich wünsche Euch allen einen liebevollen Tag,

Eure Caroline vom LIEBESRAUM

 

 

LIEBE ZUM REISEN: Im Land der 1000 Moscheen 2 – Bosnien im Herzen

 

Im Oktober 2015 war ich das 1. Mal in Bosnien und Herzegowina (Hier geht es zum Blog). Ich war fasziniert von der wunderbaren wildromantischen Natur mit viel Wald und Wasser, berührt von dem liebevollen und gastfreundlichen Menschen.

Jetzt im Mai 2017 ergab sich wieder eine Gelegenheit mit fast der gleichen spirituellen Gruppe wieder hin zu fahren. Wieder nur Frauen, sechs an der Zahl, davon zwei neue Reisegefährtinnen. 10 Tage. 2 Privat-Autos.

Die Route begann diesmal in Visoko, wo wir nicht nur die Sonnen- und die Mondpyramide (geomantische Formationen) bestiegen, sondern auch den „Steintempel“ besuchten und im Ravne-Tunnel meditierten. Letzterer hat aufgrund der stark ionisierten Luft und der hohen Energie eine positive Wirkung auf den menschlichen Körper. Auch besuchten wir wieder die Tabhanska-Moschee, eine alte Moschee samt Minarett aus Holz, die schon öfters renoviert wurde.Auch einen Tagesausflug nach Sarajevo samt Bazarbesuch machten wir.

Nahe des Ortes Zavidovići finden sich in einer Schlucht zahlreiche Steinkugeln, die eine angenehme, kraftvolle Energie haben. Viele wurden zerstört oder auch von Menschen in den heimischen Garten gestellt, bevor sie geschützt und der Allgemeinheit zugänglich gemacht wurden. Der Eintritt ist gratis, um Spenden wird gebeten. Ein sympathischer Mann kochte uns Kaffee und Tee, der ebenfalls kostenlos war. Bei ihm kann man auch passende Souvenirs kaufen.

Besonders freute ich mich auf Mostar und seiner imposanten Brücke „Stari Most“, die im Jahr 2004 wiedereröffnet werden konnte, nachdem sie im Bosnien-Krieg zerstört worden war. Während wir am Tag vor allem die Umgebung erkundeten, machten wir abends die Stadt selbst „unsicher“. Das dort ausgeübte Kupferhandwerk ist bekannt und beliebt. Natürlich gibt es für Shoppingbegeisterte (ich gehöre nicht dazu) auch allerhand andere interessante Dinge dort in den Einkaufsstraßen rund um und in der die Altstadt zu kaufen. Vieles kommt leider mittlerweile auch aus China. Also am besten genau schauen.

In einer Moschee in Mostar, die auch als Museum dient, durften wir das Minarett besteigen. Dort bot uns ein toller Blick über die Stadt. Die 96 Stufen der sehr engen Wendeltreppe waren da schnell vergessen. Es wird Eintritt verlangt.

Wir besuchten den berühmten Marienpilgerort Međugorje samt seiner Kirche. Das dortige Quellwasser aus den Brunnen gilt als heilsam. Für die Besteigung des Kreuzbergs war es uns allerdings zu heiß. Das Franziskanerkloster samt seines Museums hatte leider geschlossen.

Dafür war das Derwischhaus umso beeindruckender. Dieses darf nur in entsprechender Kleidung besucht werden, die aber vor Ort ausleihbar ist, Ein freundlicher Mann erzählte uns ein paar interessante Details und Geschichten, die sich dort zugetragen haben sollen. In dem Haus befinden sich auch 2 Gräber, eines davon gehört Sari Saltuk, einem Pasha, der für seine würdigen Verdienste für den Islam dort seine letzte Ruhestätte bekommen hat. Neben dem Haus befindet sich die heilige Buna-Quelle, die größte Europas. Ganze 42.000 Liter pro Sekunde fließen in Form eines Flusses aus einer Höhle heraus, die auch bereits von Tauchern erkundet wurde. Das Wasser ist rein, trinkbar und schmeckt gut. Der Eintritt ist gering.

Ein weiteres Highlight waren die Kravica-Wasserfälle, wo auch das Schwimmen erlaubt ist. Über viele Stufen gelangt man vom Parkplatz dorthin. Der Parkplatz ist kostenpflichtig, die Wasserfälle selbst nicht.

Auch mehrere prähistorische Stećci-Gräberfelder (vermutlich der Bogomilen) haben wir besucht. Stećci sind (in Bosnien) aufwendig verzierte Grabsteine aus schweren rechteckigen Steinblöcken. Die schönsten Verzierungen von Stećci befinden sich in Radimlja.

Bei der Rückfahrt fuhren wir, anders als geplant, über Jaice, wo wir nochmals im selben Hotel wie 2015 am schönen Pliva-See ein paar Kilometer außerhalb der Stadt übernachteten. Auch den bekannten Doppel-Wasserfall, das Wahrzeichen der Stadt besuchten wir wieder, ebenso wie die alten Fischerhütten am See.

Monika, unsere Schamanin und Reiseleiterin, begleitete uns auf der Reise spirituell mit schamanischen Morgen-Begrüßungen, einem Channeling und Ritualen.

Ich habe wieder viel von diesem wunderschönen Land kennen und lieben gelernt. Nächstes Mal möchte ich gerne noch tiefer in die dortige Natur eintauchen, wandern gehen und ein Rafting machen. Am liebsten mit meinem Schatz zusammen.

Dieses Land mit seinen freundlichen und sanften Menschen ist tief in meinem Herzen.

Meine spirituellen Erfahrungen der Reise bringen mich auf meinem Weg weiter. Meine Lernaufgaben auch. Eine größere Veränderung hat es nach der Reise auch schon gegeben. Ich stehe im Fluss des Lebens, voller Fülle und Freude. Wunderbar!

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

 

 

 

LIEBE ZUM LEBEN: Viel Natur, eine Reise und ganz viel Liebe

Ich bin gerade total zeitlos und gleichmütig. Die Tage verfliegen so schnell, dass ich gar nicht in Versuchung komme, zu viel zu denken.

Mein Leben fließt so gleichmäßig dahin und ist so voller Freude und Liebe. Ich schweige und genieße. 🙂

Unsere letzte Wanderung vorletztes Wochenende verlief ganz nach Plan. Wir wanderten von Baden über den Kurpark und weiter über den Pfaffstättner Kogel und der Anninger Hütte nach Mödling. Der Weg ist gut geeignet, um Kondition aufzubauen, geht er doch mal rauf, mal runter. Wir haben vom Bahnhof in Baden bis zum Bahnhof in Mödling (inkl. Pausen) insgesamt rd. 4 Stunden gebraucht. Wegen des doch sehr frischen Frühlingswetters mussten wir die Pausen kurz halten, um nicht zu sehr auszukühlen. Trotzdem hat es meinen Schatz leicht erwischt gehabt, aber er konnte sich rasch wieder erholen.

Letztes Wochenende waren mehrere Familienbesuche angesagt und auch eine Geburtstagsnachfeier einer lieben Freundin. Alles verlief friedlich und harmonisch, so wie ich das liebe. 🙂

Ende nächster Woche geht es wieder nach Bosnien, wie schon vor 2 Jahren. Gleiche Schamanin, zwei neue Gruppenmitglieder. Wir besuchen auch neue Orte, wie z. B. Mostar, bekannt für seine berühmte Steinbrücke, die nach dem Krieg wieder aufgebaut wurde. Diesmal bleiben wir 10 Tage im Land, wodurch wir länger an Ort und Stelle bleiben können und so weniger Stress haben. Das Programm ist dicht, dazwischen ist dann noch Platz für ein paar Rituale, einem Sonnenaufgangserlebnis auf der Sonnenpyramide und einer längeren Meditation im Heilstollen bei Visoko. Ich werde berichten. 🙂

Soweit der Plan. Ich bleibe neugierig und genieße mein Leben und ganz besonders die Liebe.

Herzliche Grüße

Eure Caroline