hodos — Erinnerung nimmt Gestalt an

hodos ist eine Erfahrung. Ich suche und finde ein Ereignis in meiner Umwelt, bitte Menschen um ein Gespräch. Zuhören, Erzählungen aufschreiben, ein Erinnerungsbuch gestalten. Zufriedenheit entstand. Das je Eigene ist gestärkt für eine neue Unternehmung.

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LIEBE ZUM LESEN: Leseförderungsprogramm hilft Kind und Hund

Im Radio kam heute die interessante Meldung über das Shelter-Buddy-Leseprogramm. Diese Idee stammt aus den USA und zielt darauf ab, Kindern zwischen 8 und 12 Jahren, die Leseförderung brauchen, zu motivieren, selbst öfters zu einem Buch zu greifen, indem sie Hunden im Tierschutzhaus Wien Bücher vorlesen.

Die Kinder sollen dadurch ihre Lesekompetenzen aufbauen und die Tierheimhunde lernen durch ihren Buddy neues Vertrauen in die Menschen und bauen ihre Ängste ab.

Die Kinder sitzen vor den Zimmer der Hunde und haben keinen direkten Kontakt zu dem Tieren. Sie bekommen auch vorher eine Einschulung, wo sie lernen, das Verhalten der Hunde besser einzuschätzen. Dann können sie den Tieren 45 min. vorlesen.

Auch lese- und hundebegeisterte Kinder sind auch herzlich willkommen. Betreut werden die Kinder von einer speziellen Pädagogin, die dafür sorgt, dass die Kinder die für sie geeigneten Bücher bekommen und hilft bei besonderen Leseproblemen. Auch für die Hunde ist immer eine entsprechende Aufsichtsperson vorhanden, damit es den tierischen Freunden auch gut geht. Ein kleiner Unkostenbeitrag ist zu bezahlen, damit auch der Verantwortlichkeit Genüge getan wird.

Eine tolles Programm für die menschliche, wie auch für die tierische Seite dieser Lese-Partnerschaft.

Ich finde, diese Möglichkeit sollte es auch für Erwachsene geben. Hunde hören zu, ohne zu werten oder zu verurteilen. Gerade Frauen und Männer, die Deutsch als Zweitsprache lernen, würden von so einem Programm sicher auch profitieren.

Ich wünsche Euch allen einen tollen Tag

und alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUM LESEN: Tränen für Schmetterlinge gesucht!

Stellt euch vor, ihr seid Wissenschaftler und züchtet eine sehr seltene Schmetterlingsart, die als ausgestorben galt, auf einer Insel im Indischen Ozean. Das Problem ist, dass diese Schmetterling menschliche Tränen der Trauer oder der Freude trinken müssen, um zu überleben. Was würdet ihr tun, um diese aufzutreiben?

Vor genau diesem Problem steht seit 10 Jahren der Wiener Biologe Dr. Franz Caspari, Hauptfigur des Romans „Das Paradies des Doktor Caspari“ von Andrea Grill, einer Biologin, die mittlerweile auch in Wien lebt. Dieses ist im Paul Zsolnay Verlag im Jahr 2015 erschienen.

Er versucht alles, um seine geliebten Schmetterlinge gut zu versorgen. Zuerst nimmt Dr. Caspari die Tiere auf Begräbnissen mit, wo sie sich an den Tränen der Trauernden laben können. Leider sterben auf der Insel Mangalemi viel zu wenige, um die Schmetterlinge am Leben erhalten zu können. Also denkt er sich immer phantasievollere Möglichkeiten aus, um seinen Bedarf an Tränen zu decken. Nebenbei muss dieser sich noch mit einigen anderen kleineren Problemchen herumschlagen.

Mit feinem Witz, guter Beobachtungsgabe und einem guten Gespür, naturwissenschaftliche Vorgänge auf unterhaltsame Art zu erzählen, schildert Andrea Grill das Leben des Wiener Biologen Dr. Caspari.

Viel Spaß beim Lesen,

Eure Caroline

LIEBE ZUM LESEN: Was Ameisen und Affen gemeinsam haben

Ich habe vor ein paar Wochen wieder einmal Lust auf Liebesgeschichten bekommen. Bei meinem Rumgestöbere bei Thalia bin ich auf das witzigste Buch gestoßen, dass ich seit langem gelesen habe. Es ist vom Humor vergleichbar mit dem Roman „Mieses Karma“ von David Safier, doch ganz anders, aber von einer Frau geschrieben.

Der Roman heißt „Ameisen küssen nicht“. Autorin Kerstin Engel beschreibt in ihrem Erstlingsroman die Liebeswirrungen von zwei Wissenschaftlern aus deren Perspektive. Fazit: Wissenschaftler sind auch nur Menschen. Ein Buch zum Lachen und Verlieben. 🙂

Die erste Hauptperson ist eine Zoologin, die auf Ameisenkunde (Myrmekologie) spezialisiert ist. Sie ist mit der Arbeit verheiratet, hasst nach schlechten Erfahrungen die Liebe und die Männer und kann mit Emotionen überhaupt nichts anfangen. Zumindest tut sie so. Wenn die Dame emotional unter Stress steht, geht früher oder später etwas in Flammen auf. Das ist wahrlich ein großes Problem. Warum, das verrate ich nicht.

Der Mann ist Anthropologe mit Schwerpunkt Primatologie. Er ist Frauenversteher per Excellence, aber mehr von der nichtbindungswilligen Sorte. Er hat eine Frau nach der anderen, liebt jede Form der Emotion bzw. von Gefühlen. Ein humorvoller, engagierter Kerl, der für seine Affen im Regenwald alles tun würde, um sie zu schützen.

Diese beiden ungleichen Typen kämpfen um einen wichtigen Forschungspreis. Beide kommen ins Finale. Auf der Reise nach Norwegen, dem Austragungsort der Endrunde, treffen sich die beiden Konkurrenten „zufällig“ das erste Mal. Er weiß sofort, wer sie ist, sie nicht. Er will das zu seinem Vorteil ausnutzen. Ob ihm das gelingt, wer den Preis am Ende gewinnt und was sonst noch so passiert, solltet ihr unbedingt nachlesen.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Euch

Caroline