LIEBE ZUR NATUR: Ostern, Kunst und mein Gefährte

Zwei Wanderungen, eine Ausstellung eines belgischen Künstlers und viel liebevolle Zeit mit meinem Gefährten prägten Ostern dieses Jahr.

Die 1. Wanderung startete in Paudorf (3 Bahn-Stationen Richtung St. Pölten), führte dann weiter über Kleinwien (ja, gibt es wirklich!), Stift Göttweig, Furth und Mautern über Stein nach Krems, wo wir zwei Nächte blieben.

Die 2. Wanderung führte von Krems über Stein über einen etwas in die Jahre gekommenen Naturlehrpfad nach Egelsee und von dort weiter über die Donauwarte (s. Foto) und Stein wieder zurück nach Krems.

Im Stift Göttweig pflückten wir uns einen Text von einem Strauch, an dem ein Schild befestigt war, das uns dies erlaubte. Der barocken Stiftskirche statteten wir auch einen Besuch ab, und ich ging meinem Lieblingsritual in Kirchen nach, dem Kerzerlanzünden. 🙂 Das ist immer ein berührender Moment für mich. Da gedenke ich immer meinem Opa und den Verstorbenen meiner und seiner Familie.

„Mankind need the warmth of a big love to be a man.“ Pflücktext im Stift Göttweig

Am Samstag waren wir am Nachmittag noch in einer hervorragenden Ausstellung eines belgischen Künstlers in der Kunsthalle. Das neue Museum (s. Foto) hatte leider noch geschlossen. Erst Ende Mai wird es für die Öffentlichkeit zugänglich sein, aber den Museumsshop kann man schon besuchen. Mir fiel auf, was für ausgesucht freundliche Mitarbeiter*innen in den Museen dort beschäftigt sind. Wir bekamen sogar ein paar interessante Hintergrundinfos, die ich aber nicht verraten werde.

Ergänzung 25.04.2019: Jetzt habe ich glatt vergessen, Euch zu berichten, dass wir auch ein paar liebe Tierchen zu Gesicht bekommen haben. Ein Reh lief sogar nur wenige Meter vor uns über den Weg im Wald, ein anderes entdeckten wir während der Hinfahrt mit dem Zug über die Felder laufen. Viele Feldhasen saßen auf den Äckern zwischen den frisch gezogenen Furchen, manchmal sah ich nur ihre langen Löffel hervorlugen. Auch zwei Blindschleichen und viele Eidechsen ließen sich, wenn auch nur für einen Moment, blicken. Meistens hörte ich nur das Rascheln an den dicht bewachsenen Hängen des Weges.

Wir hatten also ein wunderschönes Ostern. Ich hoffe, Ihr auch.

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

 

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