LIEBE ZUM KINO: Drei Herzen

Was passiert, wenn sich ein Mann und eine Frau zufällig begegnen? Der Mann hat gerade seinen letzten Zug nach Hause verpasst. Er sucht nach einem Hotel. Die Frau begleitet ihn und zeigt ihm die Gegend. Sie verlieben sich, machen ein weiteres Treffen aus. In Paris, um 18.00 Uhr bei einem Brunnen in einem bekannten Park. Die Frau verrät nicht mal ihren Namen. Das Schicksal soll entscheiden.

Der Mann hat einen Herzinfarkt, er kommt zu spät zum Treffen. Sie ist schon weg.

Wochen später lernt der gleiche Mann im Finanzamt eine andere Frau kennen, die Probleme mit ihrem Antiquitätenladen hat. Er hilft ihr mit der Steuer, denn er ist Steuerprüfer. Der Zuschauer weiß sofort, diese Frau ist die Schwester der ersten Dame. Doch das weiß der Mann nicht. Sie verstehen sich auf Anhieb bestens. Neue Liebe entsteht.

Kann das gut gehen?

„Drei Herzen“, ein französischer Film zum Verlieben. Liebe, Romantik, Drama und tolle Schauspieler. Was will man mehr?

Fazit: Wer französische Filme mag, so wie ich, sollte sich diesen unbedingt anschauen. Manchmal vielleicht etwas vorhersehbar.

Bewertung: ❤ ❤ ❤ ❤ von 5 Herzen

LIEBE ZUM KINO: CAKE (im Alleingang) und DER KLEINE TOD

Zwei so unterschiedliche Filme und doch beide auf ihre Weise (fast) perfekt.

„Der kleine Tod“ ist eine australische Komödie über Sex. Genial lustig, wie mein Schatz und ich gefunden haben. 5 Paare mit mehr oder minder skurrilen sexuellen Vorlieben in einer ganz normalen Straße einer durchschnittlichen Stadt. Alle verwoben in einem kurzweiligen Episodenfilm. Ich liebe Episodenfilme. Den roten Faden bildet in diesem Film nicht nur der Sex und die freundschaftlichen Verhältnisse mancher Paar untereinander, sondern auch ein entlassener Sexualverbrecher, der vor Kurzem in die Nachbarschaft gezogen ist und mit selbst gebackenen Keksen von Haus zu Haus spaziert, um sich gemäß gesetzlicher Verpflichtung vorzustellen. Schräge und teilweise morbide Ideen aus Down under.

Bewertung: ❤ ❤ ❤

Fazit: Kommunikation ist der Schlüssel zu gutem Sex. Sexuelle Vorlieben gibt es wie Sand am Meer. 🙂

„CAKE“ dagegen ist ein Drama mit einer ausgezeichneten Jennifer Aniston in der Hauptrolle.

Claire Bennett leidet nach einem schweren Unfall an starken chronischen Scherzen, an Tablettensucht und am Verlust ihres kleinen Sohnes. Ihr Charakter leidet auch. Nur Wut, Sarkasmus und die Halluzinationen der schweren Medikamente sind geblieben. Ihr Mann nicht.

Nur ihre treue und hilfsbereite Haushälterin Silvana ist noch da. Selbst ihr gegenüber verhält sich Claire nicht liebenswürdig. Sogar ihre Selbsthilfegruppe wirft sie hinaus, nachdem Claire sich nach dem Suizid einer der Teilnehmerinnen der Gruppe unkooperativ zeigt. Claire fühlt sich mit der Zeit immer mehr dem Ehemann der Verstorbenen hingezogen. Doch dieser ist selbst in seinem Schmerz gefangen. Wie kann so ein Leben weitergehen?

Trotz all dem Schmerz und Leid in diesem Film, hat er doch einen positiven Kern, der erst ganz am Ende zu tragen kommt und mich unheimlich zu Tränen gerührt hat. Am besten schaut ihr ihn euch selbst an.

Bewertung: ❤ ❤ ❤ ❤

Fazit: Positives findet sich selbst im dunkelsten Schatten.

Herzliche Frühlingsgrüße,

Eure Caroline