LIEBE ZUM REISEN: Hoch zu Ross, zu Wasser und in der Höhe

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3 Anfänger-Reitstunden auf freundlichen Huzulen-Wallachen, 46 km Kajak fahren in 2 Tagen, ein Hochseilgartenbesuch, 2 kurze Wanderungen und eine lange 3,5 stündige, eine lange Floßfahrt durch den Nationalpark Pieniny (Gebirge) auf dem Grenzfluss Dunajec von Slowakei und Polen und einer lustigen Fahrt auf einem pfeilschnellen, kleinen Elektroroller. Dazu kamen noch zwei Museenbesuche, einmal ein Museum über die Hohe Tatra in Zakopane und ein tollen Freilichtmuseum mit alten Holzgebäuden aus 5 Jahrhunderten von Polen Geschichte und seinen verschiedenen Volksgruppen in Sanok, dem Tor zu den Waldkarpaten, wo die Huzulenpferde herkommen.

Unser Südpolen-Abenteuer kurz und knapp zusammengefasst.

Wie immer habe ich im Urlaub viel über meine Partnerschaft gelernt. Besonders beim Reiten habe ich gemerkt, wie viel mehr Führungskraft ich besitze, als ich bisher angenommen habe.

Pferde sind tolle Spiegel und sensible Tiere, die nur klaren Anweisungen Folge leisten. Besonders bei Anfängern, wie wir beide sind, versuchen sie alles, um nichts tun zu müssen oder etwas anderes, als der Reiter will. Der Wallach meines Schatzes ist meinem fast immer hinter her gedackelt, was mein Schatz zu verhindern versucht hat. Keine Chance.

Meine eigene Hochsensibilität hat mir beim Reiten eindeutig Vorteile gebracht. Ich hatte ein gutes Gespür für den richtigen Sitz und konnte dem Pferd meistens mit klaren Zeichen zeigen, was ich von ihm will und was nicht. Das war ein sehr stärkendes Erlebnis für mich.

Kajak fahren im 2er-Boot ist auch eine eigene Herausforderung für sich, wo wir am Anfang etwas Zeit gebraucht haben, um ein gutes Paddel-Team sein zu können.

Auch der Hochseilgarten, wo man sich gegenseitig helfen, motivieren und unterstützen soll, wenn man in luftiger Höhe Hindernisse überqueren muss, ist ein gutes Partnerschaftstraining. Selbstbewusstsein und Stressresistenz werden auch gefördert.

Fazit: Der Urlaub war viel zu kurz, es gibt noch so viel zu entdecken. 🙂

Herzliche Grüße,

Eure Caroline

LIEBE RAUM GEBEN: Weltknuddeltag 2015!

Liebe Leute, heute ist Weltknuddeltag 2015!

Wir brauchen vier Umarmungen pro Tag zum Überleben. Wir brauchen acht Umarmungen pro Tag zum Leben. Wir brauchen zwölf Umarmungen pro Tag zum Wachsen.“ Wenn die bekannte Familientherapeutin Virginia Satir (1916–1988) – von ihr stammt dieses Zitat – Menschen in ihren Seminaren begrüßte, dann reichte sie jedem einzelnen die Hand. Und auch während der gemeinsamen Arbeit spielte Berührung bei ihr eine tragende Rolle. Sie war überzeugt: Berührung ist ein universelles menschliches Bedürfnis. Mit ihrer Hilfe ist es möglich, über Grenzen hinweg zu kommunizieren – ohne Worte, intensiv und tief greifend.

Quelle: KURIER vom 21.01.2015

Lt. KURIER wurde der 21.01. vor knapp 30 Jahren von einem US-Pastor namens Kevin Zaborney zum Weltknuddeltag erklärt. Wie ich auch selbst schon in einem meiner Beiträge geschrieben habe, dient gewolltes Kuscheln der Stressbewältigung, löst Glücksgefühle durch die Ausschüttung von Oxytozin aus und hilft Schmerzen zu lindern. Letzteres habe ich jetzt neu dazu gelernt. 🙂

Anders, als in dem Artikel vom KURIER, bin ich der festen Überzeugung, dass physisches, direktes Kuscheln durch nichts zu ersetzen ist, schon gar nicht durch SMS oder Lob. Die körperliche Berührung ist (in Form von z. B. Massagen), wie ich gestern von meinem schlauen Schatz (Physiotherapeut) erfahren habe, sogar in der Lage, Sensibilitätsstörungen zu beheben, weil die Nerven wieder Input bekommen und so sozusagen wissen, dass sie noch gebraucht haben und so angeregt werden, sich zu regenerieren, soweit es ihnen möglich ist.

Ich bin ja eine absolute Kuschelliebhaberin. Mein Schatz hat heute Früh natürlich einen extra aufmerksamen, achtsamen (!!) Knuddler erhalten.

Die Kuschelparty-Anbieter boomen, was mir zeigt, dass immer mehr Menschen zu wenig körperliche, achtsame Berührung bekommen (damit meine ich jetzt nicht Sex) und auch immer mehr den Mut haben, dies zuzugeben und sich Abhilfe zu schaffen.

Also, liebe Leute, geht froh ans Werk und kuschelt – vorher unbedingt fragen, sonst entsteht beim anderen Stress – was das Zeug hält!

Ich drücke euch alle ganz fest und wünsche euch

EINEN WUNDERSCHÖNEN WELTKNUDDELTAG 2015 !!

Herzliche Grüße,

Eure Caroline

LIEBE ZUR EINFACHHEIT: Weihnachtsgeschenke

Heute hat mein Papa eine Weihnachtskarte vom Verein „Menschen für Menschen“ bekommen. Das war noch nicht das Besondere, warum ich hier schreibe, sondern das Bild auf der Vorderseite. Darauf sind zwei äthiopische Jungen abgebildet, die voller Stolz, Freude und Glück ein ganzes Bündel von Rüben, Mangold und Zwiebel in Händen halten. Im Hintergrund sieht man ein Feld, das ihre Eltern mit Hilfe von Spendengeldern und diversen Kursen erfolgreich selbst bewirtschaften konnten und so für das leibliche und auch finanzielle Wohl ihrer sehr großen Familie (11 Kinder plus Eltern) beitragen können.

Ich bin ganz gerührt von diesem Bild, zeigt es doch, wie einfach es doch sein kann, Menschen glücklich zu machen. In Äthiopien sind die Menschen schon zufrieden und dankbar, wenn sie Hühner, ein Stück Farmland für Gemüse und einen Ofen bekommen, um sorgloser und weniger arbeitsreich leben können.

Wenn ich zur Zeit in Wien spazieren gehe (könnte ich jetzt beliebig gegen eine andere Stadt in Europa austauschen), sehe ich hunderte Menschen, die kopflos herum hetzen, um ihren Lieben Tonnen von Geschenken zu machen, die noch dazu oft unpassend sind, weil sie sich gar nicht überlegen, was ihren Familienmitgliedern und Freunden denn überhaupt gefallen würde. Da schenke ich lieber nichts oder etwas, was man dann zusammen machen kann. Sonst frage ich eben nach, was sich derjenige wünscht. Oft ist das Geschenk, mit jemandem mal wieder ausgiebig Zeit zu verbringen, zusammen zu sitzen, zu reden, einen Tee zu trinken oder was sonst gemocht wird zu tun, das beste Geschenk, besonders heutzutage, wo jede Minute eines Tages effizient verplant ist oder auch total chaotisch verschwendet wird. Viele kommunizieren bloß noch per Telefon oder Mail oder WhatsApp (oder wie auch immer der Dienst jetzt gerade heißt), miteinander und verbringen kaum mehr persönliche Zeit von Angesicht zu Angesicht. Besonders alte Menschen verarmen zusehends psychisch und physisch, weil sie kaum mehr berührt oder einfach einmal in den Arm genommen werden.

Also Leute, trefft euch wieder mehr von Angesicht zu Angesicht. Verlasst eure Computerbildschirme und Tastaturen und berührt euch wieder mehr! Umarmt euch, kuschelt so oft als möglich! Schenkt euren Freunden Zeit und Liebe, das ist wertvoller als alles, was man in irgendeinem Geschäft kaufen könnte!

Herzliche Grüße,

Eure Caroline

LIEBE RAUM GEBEN: KÜSSE

Wann habt ihr eure Partnerin oder euren Partner zum letzten Mal so richtig innig geküsst? Ganz lange, voller Leidenschaft und Liebe, voller Begeisterung und Genuss? Schon lange her? Was gibt es da besseres als in einer kalte, dunklen Winternacht ein paar Kerzen anzuzünden, eine angenehme ruhige Musik aufzulegen, sich den Partner oder die Partnerin zu schnappen und einfach loszulegen?

Augen zu, mit den Gedanken ganz beim Tun, mit Zunge oder ohne, langsam oder schnell, zärtlich oder leidenschaftlich. Einfach intuitiv hinfühlen, was passt. Sich dem Küssen hingeben, Raum und Zeit für ein paar Minuten vergessen. Ein paar Minuten wertvolle Partnerschaftszeit, neue Kraft schöpfen. Das ist so wichtig, gerade in der oft so stressigen (Vor-)Weihnachtszeit. Außerdem fördert häufiges Küssen das Immunsystem, baut Stress ab, stärkt die Beziehung und macht natürlich auch Lust auf mehr… 😉

Zusammengefasst: Küssen ist einfach toll! 🙂

Also Leute, auf was wartet ihr noch?

Herzliche Grüße,

Eure Caroline

SCHLÜSSEL 7: Ehrlichkeit

Der 7. Schlüssel zur Liebe ist Ehrlichkeit. Hier meine ich nicht nur die Ehrlichkeit gegenüber dem Partner, sondern besonders auch sich selbst gegenüber. Den Mut, auch unbequeme Dinge zu anzusprechen, zu sagen, was einen stört und was stattdessen möchte. Ehrlich zu sagen, wenn man kein Interesse an einer Sache hat. Nur ein JA sagen, wenn man auch dahintersteht, nicht in Wirklichkeit ein NEIN oder ein VIELLEICHT im Sinn hat.

Wenn wir Ehrlichkeit zu uns selbst leben und ausstrahlen, dann rufen wir auch Klarheit in unser Leben. Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind und sagen: So bin ich und dazu stehe ich, und klar kommunizieren, was wir möchten und was nicht, dann werden wir zu wahrer Größe wachsen und übernehmen Verantwortung für unseren Lebensstil und das Leben selbst. So ziehen wir Menschen an, die uns so annehmen, wie wir sind.

Ehrlichkeit heißt für mich auch, zuzugeben, wenn ich Fehler gemacht habe und dass ich auch zu meinen Aussagen stehe und nicht bei einem Streit aus Verlustangst diese dann wieder bestreite. Für Ehrlichkeit brauchen wir auch Empathie, um den anderen nicht mit unserer Direktheit zu verletzten. Manchmal ist es besser zu schweigen oder es durch die Blume zu sagen, als mit kompromissloser Ehrlichkeit alles zu zerstören. Auch Ehrlichkeit braucht Maß und Ziel.

Herzliche Grüße,

Eure Caroline