LIEBE ZUM MENSCHEN: Zeitreise in Asparn an der Zaya – 40.000 Jahre Mensch

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Schloss Asparn an der Zaya

Vor ein paar Wochen mit meinem Schatz die tolle, informative und interaktive Pyramidenausstellung (noch bis 25.11.) im MAMUZ Mistelbach. Diesmal landeten meine beste Freundin, ihr Mann, ihre Kinder und ich in der Altsteinzeit im MAMUZ Aspang an der Zaya. Von dort unternahmen wir einen Spaziergang im großzügigen Außenbereich durch Jahrtausende der menschlichen Geschichte von der Altsteinzeit bis zur Eisenzeit. Detailgetreu stehen dort die typischen Bauten bzw. Behausungen der damaligen Menschen. Auch ein Mammut und ein nachgebauter Tempel kann man besichtigen und auch betreten. Auch ein kleines Labor besuchten wir, wo wir mit Hilfe einer Maschine herausfinden konnten, welcher Wissenschaftlertyp wir sind.

Leider hatten wir dann für die Innenräume kaum mehr Zeit. Dort kann man sich noch sehr umfassend über die einzelnen Zeitperioden under deren teilweise umfangreichen Fundgegenstände und Skelette auseinandersetzen. Auch für Kinder gibt es ein paar interaktive Stationen.

Das Ticket gilt bis 25.11.2018 für beide Standorte des MAMUZ. Diverse Ermäßigungen durch verschiedene Mitgliedschaften sind möglich.

Besonders lohnt sich ein Besuch, wenn man ein Auto hat oder zumindest mit dem Rad anreisen kann, da eine gute öffentliche Anbindung, besonders in Aspang an der Zaya, leider nicht gegeben ist.

Nächstes Jahr wartet hier in Aspang an der Zaya eine Sonderausstellung zum Thema Mythen und Märchen, was genau meines ist. Vielleicht ergibt sich wieder die Möglichkeit eines Ausflugs dorthin.

Alles Liebe und noch eine schöne Woche

Eure Caroline

 

LIEBE ZUM LESEN: Tränen für Schmetterlinge gesucht!

Stellt euch vor, ihr seid Wissenschaftler und züchtet eine sehr seltene Schmetterlingsart, die als ausgestorben galt, auf einer Insel im Indischen Ozean. Das Problem ist, dass diese Schmetterling menschliche Tränen der Trauer oder der Freude trinken müssen, um zu überleben. Was würdet ihr tun, um diese aufzutreiben?

Vor genau diesem Problem steht seit 10 Jahren der Wiener Biologe Dr. Franz Caspari, Hauptfigur des Romans „Das Paradies des Doktor Caspari“ von Andrea Grill, einer Biologin, die mittlerweile auch in Wien lebt. Dieses ist im Paul Zsolnay Verlag im Jahr 2015 erschienen.

Er versucht alles, um seine geliebten Schmetterlinge gut zu versorgen. Zuerst nimmt Dr. Caspari die Tiere auf Begräbnissen mit, wo sie sich an den Tränen der Trauernden laben können. Leider sterben auf der Insel Mangalemi viel zu wenige, um die Schmetterlinge am Leben erhalten zu können. Also denkt er sich immer phantasievollere Möglichkeiten aus, um seinen Bedarf an Tränen zu decken. Nebenbei muss dieser sich noch mit einigen anderen kleineren Problemchen herumschlagen.

Mit feinem Witz, guter Beobachtungsgabe und einem guten Gespür, naturwissenschaftliche Vorgänge auf unterhaltsame Art zu erzählen, schildert Andrea Grill das Leben des Wiener Biologen Dr. Caspari.

Viel Spaß beim Lesen,

Eure Caroline