LIEBE ZUM LEBEN: „Potpourri der Sinne“

Isis_Barke mit Kette Juni 2017

Kette von Monika Chouchene, Foto von Leonarda L.

Am Sonntag fuhren meine beiden neuen Freundinnen und ich in die wunderschöne Wachau nach Rossatz, um dort bei der Veranstaltung „Potpourri der Sinne“ Monika Chouchene zu besuchen, die unsere Reiseleiterin und Schamanin auf der Bosnienreise war. Sie produziert in ihrer Freizeit großartige Ketten, Armbänder, Ohrringe und die eine oder anderen Raumschmuck. Die Glasperlen stellt sie dabei selbst her und kombiniert sie mit Anhängern und Perlen aus der ganzen Welt, die sie auf ihren Reisen irgendwo findet. Daraus entstehen einzigartige und einmalige Kunstwerke mit großer Kraft und Magie.

„Potpourri der Sinne“ findet einmal im Jahr an einem Wochenende im Sommer in einem alten Schiffsmeisterhaus statt. Dort versammeln sich Künstlerinnen und Designerinnen aus verschiedenen Bereichen und präsentieren im Hof und wunderbaren Garten des Hauses ihre Werke, auch für Speis‘ und Trank ist gesorgt. Auch eine kleine Manufaktur (Olive Selektion) mit köstlichen Produkten aus Griechenland, welche die Inhaberin vor Ort auf Karpathos selbst herstellt, war dort zu finden. Ich liebe solche kleinen Betriebe, die mit Leidenschaft und Liebe zur Natur, Land und den Lebensmitteln feine Köstlichkeiten herstellen, die möglichst naturbelassen sind und schonend mit den Tieren und der Natur umgehen. Ich konnte natürlich nicht widerstehen und habe mir einen intensiven Thymianhonig und eine kräftige Olivenpaste gekauft. Die Bienen dürfen im Winter ihren eigenen Honig fressen und daher gibt es nur entsprechend kleine Mengen Honig für den Verkauf.

Übrigens: so nebenbei habe ich auch noch einen tollen Buchtipp für alle, die sich für die „Geschichte der Bienen“ interessieren. So heißt auch der spannende Roman von Maja Lunde aus Norwegen. Ausgezeichnet mit dem Norwegischen Buchhändlerpreis. Drei miteinander verwobene Episoden von der Vergangenheit bis zur Zukunft, drei unterschiedliche Schicksale der Menschen, der „Rote Faden“ sind immer die Bienen. Ich habe ihn „verschlungen“. 🙂

Alles Liebe,

Eure Caroline

PS: meine Empfehlungen sind immer persönlich und privat, ich werde nicht bezahlt dafür.

 

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LIEBESGENUSS: Omas Marillenknödel sind die besten!

Marillenknödel 2016

Omas köstliche Marillenknödel (Foto von meiner Schwester)

Wer mag sie nicht, diese köstlichen, flaumigen, angenehm süßen Marillenknödel mit Butterbrösel, natürlich nur mit Zimtsafterl und etwas Staubzucker?

Über den perfekten Teig streiten sich die Leute gerne. Brand-, Topfen- oder Kartoffelteig sind hier die Konkurrenten. Für mich ist klar, nur mit Kartoffelteig schmecken sie mir wunderbar. Das reimt sich und passt zusammen. Nur dann sättigen sie mich richtig, nur dann bin ich zufrieden.

Mein Papa mag sie lieber mit Brandteig und ohne Zimtsafterl. In einem sind wir uns einig: Topfenteig geht gar nicht.

Auch über das Zimtsafterl lässt sich streiten, wobei schon die alten Römer wussten, dass sich bekanntlich über Geschmack nicht streiten lässt („De gustibus non est disputandum.“ Herkunft unbekannt) Ich jedenfalls liebe Zimt und davon möglichst viel und oft. 🙂

Herzliche Grüße und noch einen genussvollen Tag,

Eure Caroline

LIEBE ZUM REISEN: Mallorca im Winter Teil 2

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Mallorca hat mich positiv überrascht. Ich hatte Vorurteile gegen diese Insel. Saufen, endlose Partys, dumme Anmachsprüche und Lärm, so dachte ich. Nun das Denken ist oft das größte Problem bei uns Erwachsenen. Lieber selbst ein Bild machen.

Eine Woche Mallorca zu Weihnachten. Zudem noch die Geburtstagsreise für meinen Schatz. Perfekt.

Überraschung Nummer 1: das Wetter war super angenehm, 17-19°C Höchsttemperatur, fast durchwegs wenig Wind, meist ungetrübt sonnig. Im Winter ist das Meer schon zu kalt, um schwimmen zu gehen. Nur ein paar wenige Wassersportler waren noch im Neoprenanzug anzutreffen.

Überraschung Nummer 2: im Winter wenig Menschen, von Lärm keine Spur, am berühmten „Ballermann“: tote Hose, keine Saufgelage, keine zwielichtigen Verkäufer, viele Geschäfte geschlossen. Die berühmten Strandlokale heißen übrigens auf spanisch „Balneario“. Durch eine Verballhornung wurde „Ballermann“ (ballern – viel Alkohol trinken) daraus. Der spanische Begriff bedeutet „Heilbad“. Ich vermute, dass damit einfach eine Strandhütte gemeint ist, wo man Duschen und ein WC vorfinden und etwas zu Essen und Trinken kaufen kann, wie sie oft an Stränden vorzufinden ist.

Überraschung Nummer 3: eine sehr vielseitige Insel: diverse Wassersportarten, Küstenwanderungen, Rad fahren, Bergwandern, Strand, Shoppingcenter (wer es braucht), viele kleine Geschäfte, Höhlen, Wasserpark (wem das Meer und der Swimmingpool des Hotels nicht genug ist), Aquarium, Cafes, Restaurants, Botanischer Garten mit 10.000 Kakteen und diversen einheimischen Pflanzen, Museen (Miro, Moderne Kunst)…

Überraschung Nummer 4: viel Deutsche Küche (wem die einheimische nicht reicht oder nicht neugierig ist; soll es ja geben)

Überraschung Nummer 5: obwohl die spanische Küche bekannterweise nicht für ihre vegetarischen Spezialitäten berühmt ist, haben wir doch in Palma ein relativ großes rein vegetarischen/veganes Restaurant entdecken können.

Was wir gemacht haben: 3 Tage haben  wir ein Auto bei einem sympathischen, korrekten und sehr günstigen einheimischen Verleiher (wer die Adresse braucht, bitte bei mir melden) genommen.

Wanderung auf den Talaia de Alcúdia, der höchsten Erhebung der Halbinsel Victoria im Norden der Insel. Vom großen Parkplatz aus ca 55 Minuten zuerst auf breitem Feldweg, dann auf schmalem Pfad teilweise rutschig und felsig hinauf zum Gipfel mit Häuserruinen und einer Gipfelmarkierung (kein Kreuz) samt einer Herde endemischer Wildziegen in Sichtweite. 🙂

Besuch der Drachenhöhlen (Cuevas del Drach) bei Puerto Cristo. Eine riesigen Tropfsteinhöhle mit Livekonzert auf einem der größten unterirdischen Seen Europas (benannt nach dem Forscher Martel, die Höhle 1896 entdeckte) kann besichtigt werden. 1.200 m können über Wege und Treppen besichtigt werden. Die Gruppen werden, anders als auf der Homepage angegeben, sehr wohl von einem Führer begleitet, der auch ein paar Fakten zur Höhle erklärt. Die Cuevas del Drach sind eine der wichtigsten touristischen Ziele auf Mallorca.

Besichtigung der Orte Caimari, eine Olivendorf am Fuße der nordwestlich gelegenen Berge nahe der Stadt Inca. Berühmt für seine Olivenprodukte, die aus den Mühlen vor Ort gewonnen werden. Leider war wegen den Weihnachtsfeiertagen dort nicht los und alles geschlossen.

Besichtigung des Hafens in Puerto Cristo und dem Strand von Cala D’or (typischer Touristenort mit Häusern im blau-weißen „Ibiza-Stil“, nur im Sommer was los).

Küstenwanderung am „Kap des weißen Goldes“ – Cabo de Salinas -, der südlichsten Spitze von Mallorca. Die Gegend ist berühmt für seine Salzherstellung. Davon merkt man aber kaum was. Weite Teile sind großräumig abgegrenzt und nicht zugängig. Die Küstenwanderung ist toll, aber nur im Frühjahr, Herbst oder Winter zu empfehlen, da keinerlei Schatten vorhanden ist. Im Sommer ist dank der vielen malerischen Buchten auch viel los und ohne guter Sonnencreme, viel Wasser und Kopfbedeckung geht dort gar nichts.

In Ses Salines gibt es einen botanischen Garten mit 10.000 Kakteen und vielen einheimischen Pflanzen. Wir haben diesen aber nicht besichtigt. Eintritt: EUR 10,40

Cala Pi, ein paar Kilometer westlich von Ses Salines gab es auch einen schönen, schmalen Strand zum besichtigen, eingegrenzt von hohen Klippen. Über ein paar Duzend Stiegen kommt man zum Meer hinunter.

Natürlich haben wir uns auch einen Teil der Altstadt von Palma angeschaut. Die Kathedrale von Palma ist von Außen beeindruckend, drinnen waren wir nicht. Es gibt eine längere Einkaufsstraße mit vielen Delikatessengeschäften, auch biologische Waren aus heimischer Produktion sind zu finden. Eines war sehr sympathisch, von einer netten Deutschen geführt. Dort gab es diverse Essige, Olivenöle, Pestos, Gewürze und andere Leckereien. In einer Seitenstraße fanden wir ein sehr nettes Buchgeschäft samt integriertem Cafe. Sogar ein größeres rein vegetarisch/veganes Lokal haben wir finden können.

Zum Geburtstag meines Schatzes machten wir mit einem Tandem einen Ausflug zum Museum von Joan Miro am Rande von Palma. Miro ist einer meiner absoluten Lieblingskünstler. Er lebte seit den 1950er Jahren ständig auf der Insel und hatte dort sein Atelier und sein Refugium. Nach seinem Tod lies seine Frau daneben ein Museum erbauen, wo diverse Kunstwerke von Joan Miro ausgestellt sind. Auch ein paar Plastiken und Figuren sind zu sehen. Das Atelier, wie auch sein Refugium, kann eingeschränkt besichtigt werden.Der Eintritt ins Museum samt Garten kostet EUR 6,00 und beinhaltet auch das Atelier und das Refugium, die in wenigen Schritten zu erreichen sind. Ein kleiner Museumsshop ist auch vorhanden. Im Garten befindet sich auch ein Wasserbecken samt Schildkröten und Fischen. Eine schwarze Hauskatze gibt es auch.

Fazit: ich kann die Insel außerhalb der Hauptsaison (Juli bis September) nur jedem empfehlen. Es gibt für jeden Urlaubstyp etwas zu entdecken.

Unbedingt probieren sollte man die berühmten Ensaimadas (eine Art Hefe/Germgebäck mit Schmalz), aber bitte vor Ort in einer der vielen Bäckereien und nicht teuer am Flughafen. Auch nicht unbedingt die große Familienvariante mit dicker Cremefüllung, sondern die einfache Version nur mit etwas Zucker obenauf.

Außerdem empfehle ich den „Meeresfenchel“ (mallorquí: fonoll mari), einem in Meeresnähe wachsenden Korbblütler, dessen fleischige Blätter samt Stängel, meist in Essig eingelegt, dem Geschmack von Fenchel ähneln, aber etwas pfeffriger schmecken. Früher diese Pflanze schützte dank seines hohen Vitamin C-Gehalts und seines Vorkommens in Küstennähe die Seefahrer vor Skorbut.

Bleibt neugierig und herzliche Grüße,

Eure Caroline

 

 

 

LIEBE ZUR EINFACHHEIT: Frohe Weihnachten!

Ich wünsche Euch allen ein fröhliches und vor allem friedliches Fest der Liebe, angenehme und erholsame Feiertage und auch gleich einen guten und erfolgreichen Start ins neue Jahr.

Ich werde jetzt bald auf Urlaub fahren und werde die ruhigste Zeit nach dem Trubel der letzten Wochen nutzen, um mit meinem liebsten Lebenspartner ein paar schöne Stunden zu Zweit zu genießen. Ich freue mich auf herrliche Spaziergänge in Eisenerz/Steiermark (Österreich). Auf gemütliches Essen, ein paar ruhige Tage mit meinem Schatz, der am Tag vor Silvester auch noch Geburtstag hat.

Bevor ich allerdings diese schöne Zeit genießen kann, ist heute noch viel feiern angesagt. Zuerst bei Papa, dann bei Mama. Ich bin froh, wenn diese ganze Feierei, der Stress, die schlechte Laune vorbei sind, und ich mich wieder anderen Dingen widmen kann.

Ich wünsche mir, dass wir uns wieder mehr rückbesinnen, was Weihnachten wirklich bedeutet. Keine sinnlosen Geschenke, ohne Streitereien, mit Achtsamkeit und Liebe. Am besten das ganze Jahr über. Meine Mama macht sich jedes Jahr eine irre Mühe mit dem Kochen von Bergen von Essen, hat einen riesen Stress damit und ist dadurch extrem leicht reizbar, und ein Funken genügt und die Stimmung ist auf 180. Nein, dass ist nicht meine Vorstellung von Weihnachten.

Zurück zur Einfachheit. Ein netter Spaziergang, einfaches gutes Essen, vielleicht sogar zusammen gekocht, ohne Geschenke, einfach nur zusammen sein, sich gut unterhalten, Musik hören und die angenehme Stimmung genießen. Ein paar Kerzen angezündet, es riecht nach Tee und Keksen und der Baum funkelt im Hintergrund um die Wette mit den Sternen am Himmel. Lachen und fröhlich sein, gemeinsam feiern, alle am Tisch, Zeit für die Familie. Das ist mein Traum von einem perfekten Weihnachten für mich.

Herzliche Grüße,

Eure Caroline

LIEBE ZUM ESSEN: LEBKUCHEN

So ein köstlicher, honigsüßer Lebkuchen ist schon was für Leib und Seele, finde ich. Neben Zimtsternen wohl mein zweites Lieblingsnaschzeug im Winter.

Wenn diese kleinen Liebeskuchen so verführerisch nach Zimt, Nelken, Anis und Honig duften, dann gehen mein Herz und mein Mund auf. Ja, wer sich, so wie ich, viel mit Ernährung beschäftigt, der weiß, dass Zimt, Gewürznelken, Anis und Vanille eine perfekte Vorbereitung auf kuschlige Partnermomente sind, besonders, wenn man nach dem Kuscheln noch aktiv werden will. 😉 Diese feinen Gewürze, besonders Zimt und Nelken, fördern die Durchblutung in den Geschlechtsorganen, bei Mann und Frau gleichermaßen. Anis und Vanille sind gute Aphrodisiaka und Honig ist mit seiner Mischung aus Glukose (auch Traubenzucker genannt) und Fruktose perfekt für den Energienachschub vor einem romantischen Schäferstündchen. Die Energie geht schnell ins Blut und fördert die Leistungsfähigkeit. Das im Lebkuchen enthaltene (Vollkorn-)mehl ist dann für den Ausdauer-Bettsportler das ideale „Doping“-mittel.

Wenn der Lebkuchen nicht gerade dick mit Schokolade überschichtet ist und mit viel süßem, alkoholhältigem Punsch hinuntergespült wird, ist diese Leckerei auch mit der schlanken Linie vereinbar. Mit viel Genuss und gutem Gewissen in Maßen genossen, fördert der Lebkuchen das Liebesleben und hilft bei stressigen Phasen als Rehabilitationsmaßnahme genussvoller Güte. 🙂

Meinen Wunsch nach original Nürnberger Lebkuchen vor Ort wird dieses Jahr endlich genüge getan, denn ich darf diesen direkt am Weihnachtsmarkt dieser schönen Stadt Nürnberg genießen. Freue mich schon sehr auf diesen Moment.

Herzliche Grüße,

Eure Caroline

LIEBE ZUM TEE: TÊTE À TEE

Ich habe in Wien einen Kraftplatz gefunden. Wenn ich ihn betrete, dann lasse ich meine Probleme und Sorgen für eine Weile vor der Türe stehen und mir eröffnet sich eine andere Welt.

Ein Duft aus 1001 Nacht umfängt mich und allerlei feine Wohlgerüche steigen mir in die Nase, wenn ich den Salon betrete. Ich kann aus einer schier unendlichen Auswahl an Tee in höchster Qualität aus aller Herren Ländern – von den besten Teegärten der Welt – wählen. Auch kostbare Raritäten finden sich im Sortiment. Jeder Teefreund findet sicher etwas nach seinen Geschmack.

Der Tee zieht, da habe ich Zeit, aus der Auswahl an köstlichen, handgemachten Kuchen und anderen Leckereien zu wählen. Da fällt mir die Entscheidung oft schwer. Auch diverses Zubehör rund um das Thema kann man hier bekommen.

Meine Augen erfreuen sich auch an der liebevollen Einrichtung des Teesalons. Bei meinen regelmäßigen Besuchen entdecke ich immer wieder Neues. Hier fühle ich mich wohl, hier bin ich unter Freunden.

Die Besitzerin Eva Horvath empfängt jeden Gast mit freundlichen Worten. Jeder Kunde wird kompetent beraten und bewirtet.

Mittlerweile komme ich fast jede Woche einmal in den Teesalon. Für mich ist dieser Besuch zu einem liebgewordenen Ritual geworden. Zeit für mich, Zeit für Tee, Zeit für nette Gespräche.

Ich habe dort schon vielerlei interessante Persönlichkeiten kennengelernt. Besonders in der Tee-Saison finden im Teesalon Tête à Tee kulturelle Veranstaltungen mit bekannten Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur statt. Mit allerlei essbaren Köstlichkeiten mit passender Teebegleitung dazu. Ein Fest für alle Sinne.

Herzliche Grüße,

Eure Caroline

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PS: Die Fotos vom Teesalon wurden mir freundlicherweise von Eva Horvath zur Verfügung gestellt.

LIEBE ZUM ESSEN: Liebstöckel

Die Wurzel dieses sehr aromatischen und intensiv schmeckenden und riechenden Krauts, besser bekannt als „Maggikraut“, wurde früher als Zutat für Liebestränke verwendet. Junge Mädchen glaubten daran, dass sie den Mann ihrer Träume an sich binden würden, wenn sie die Wurzel mit sich herum tragen würden.

Als Volksnamen ist für das Liebstöckel auch „Luststock“ bekannt.

Der englische Name dieser Pflanze „lovage“ wurde von H. Marzell mit „Pflanze, die Liebessehnsucht hervorruft“ übersetzt („love“ für „Liebe“ und „to ache for“ für „sich sehnen nach“). Er ging davon aus, dass Liebstöckel auch in englischsprachigen Gebieten für Liebeszauber oder liebesfördernde Praktiken verwendet wurde.

In Wahrheit kommt der lateinische Name Levisticum officinale von der westitalienischen Gegend Ligurien, wo das Liebstöckel-Kraut häufig vorkommt.

Probieren geht bekanntlich über studieren, also kocht es in Suppen, Gemüsen mit oder verwendet es mit Fleischgerichten. Wer weiß, vielleicht erhört euch die/der Liebste nach diesem köstlichen Mahl. Viel Erfolg dafür!

Quelle:
SAUERHOFF, Friedhelm: Pflanzennamen im Vergleich: Studien zur Benennungstheorie und Etymologie. Franz Steiner Verlag 2001
<http://gernot-katzers-spice-pages.com/germ/Levi_off.html&gt;, Stand: 18.7.14