LIEBE ZUR NATUR/KULTUR: bunter Herbst am Cobenzl, „Der geheime Garten“ und eine Pizza

Mit meinem Herzensfreund vergangenen Samstag vom Cobenzl bis zum Kahlenbergdorf. Herrlich bunte Herbststimmung, kaum Leute, tolle Gesellschaft. Besser geht es nicht. Dann noch dieses Rauperl so spät im Jahr. Die Herbstfärbung ist heuer besonders schön und intensiv, finde ich.

Einfach nur genießen und Kraft tanken. Danach ein vorläufig letzter Kinobesuch: „Der geheime Garten“ mit einem meiner Lieblingsschauspieler Colin Firth. Wunderschön berührender Film. Eigentlich eine Vater-Sohn-Geschichte, wenn auch ein Mädchen die eigentliche Hauptrolle spielt und eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung der Vater-Sohn-Beziehung hat. Sehr empfehlenswert. Dann zum Abschluss noch eine Pizza.

Ein kraftspendender Tag. In diesen Zeiten mehr als notwendig.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR/LIEBE: Herbst-Emotionen und radikale Authentizität

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Nichts bleibt wie es war und doch ist es jetzt noch besser als vorher. Mein Leben will wohl gerade keine Blog-Pause. Na gut, dann eben nicht. 🙂

Ich bin Querdenkerin durch und durch und lebe und liebe auch so, also unkonventionell und abseits klassischer gesellschaftlicher Normen. Mein Langzeitpartner ist keiner mehr, dafür mein Herzensfreund. Mein 2. Partner mein neuer Fokus. Jetzt hab ich euch überrascht, nicht wahr? Man neigt dazu, mich zu unterschätzen. Ich will endlich authentisch sein mit allen Konsequenzen, den guten und den weniger guten. Ich will die Verantwortung für mein Leben übernehmen. Ja, ich liebe mehr als eine Person.

Ich freue mich über die Leserinnen und Leser, die mir gerade wegen meiner neuen Authentizität weiter folgen oder neu dazu kommen. Den anderen, die damit nicht umgehen können oder wollen, denen sage ich leb wohl und danke für die schöne Zeit!

An meine mir folgenden Freund*innen: ich wünsche mir, ihr könnt mich auch weiterhin so annehmen wie ich bin, egal wie unkonventionell ich lebe und liebe! Ich bin immer noch Caroline, wieder um ein großes Stück näher an meinem wahren Ich bin dran.

Wie auch immer, mein Herzensfreund war mit mir im Helenental wandern, wunderschön die Herbststimmung, zuerst Nebel, später sogar Sonne. Wir hatten Glück. Ich hab mich sau wohl gefühlt. Mit ihm, mit meiner neuen Rolle und mit meiner Entscheidung für MICH und wurde dafür mit Klarheit, entwickelter Sensitivität und stärkerer Intuition belohnt. Alles fließt, besser als je zuvor. Ich muss sogar richtig aufpassen, was ich mir wünsche und was genau, denn es könnte nur all zu schnell in Erfüllung gehen.

Alles Liebe und ganz viel Liebe euch allen für euer Leben, egal, wie ihr es lebt oder ihr liebt! Jede und Jeder ist herzlich willkommen im LIEBESRAUM®!

Eure Caroline vom LIEBESRAUM®

 

LIEBE ZUR NATUR/KUNST: Altbekannte Wege und neues Museum – Wachau/NÖ

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Den Welterbesteig von Dürnstein nach Krems-Stein sind wir – ähnlich einem Ritual für den beginnenden Herbst meist zur Weinlese – schon ein paar Mal gegangen. So auch dieses Jahr, letzten Sonntag war es soweit. Das Wetter war perfekt – wolkenloser Himmel, Sonnenschein pur. Ein Meer aus Weinreben, dick mit Trauben behängt. Partnerschaftliche Vertrautheit, die Fülle des Lebens umarmend. Kaum etwas ist schöner als mit meinem Schatz meine Naturleidenschaft zu teilen. Angenähert über viele Jahre hat er gelernt, mehr auf die Tierchen und Wunder der Landschaft zu schauen, ich habe gelernt, dass Wandern – Bewegung im Allgemeinen – große Freude macht und dem Körper gut tut. Es geht schon lange nicht mehr um höher, schneller, weiter – was ihm früher wichtig war – sondern um den Genuss am Gehen, am Zusammensein, um Erdung, um die Liebe zur Natur. Das war ein langer Prozess. Ein guter und wichtiger.

Ein Besuch der neuen Landesgalerie auf der Kunstmeile Krems rundete unseren Wachaubesuch diesmal ab. Mein Schatz wollte anfangs noch andere Museen besuchen, aber ich wusste, dass mir das zu viel werden würde. Nachdem wir das Museum vom Keller bis zum Dach besichtigt hatten, immerhin fünf sehr unterschiedliche Ausstellungen, wusste ich, dass ich die richtige Entscheidung getroffen hatte. 🙂 Die hellen, großzügigen Ausstellungsräume gefielen mir gut, die Aussicht vom Dach auf den darunter liegenden Kreisverkehr weniger.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR: Herbstsymphonie mit Pilzen

 

Die Natur schaut für ein paar Wochen aus, als ob ein riesenhafter Maler seinen von Farbe tropfenden Pinsel über die Bäume und Sträucher gestrichen hätte. Gelb-, Orange-, Rot- und Brauntöne tauchen die sonst in die unterschiedlichsten Grüntöne getauchte Landschaft in ein Kunstwerk. Mein Schatz und ich konnten uns am Samstag an dem prächtigen Herbstlaub am Cobenzl in Wien gar nicht satt sehen. Dazwischen entdeckte ich ein paar wunderschöne Pilze. Leider kenne ich mich bei Pilzen kaum aus, daher konnte ich keine Bestimmung vornehmen. Wer mir sagen kann, wie sie heißen, kann es gerne als Kommentar hinterlassen.

Auch am Sonntag erwanderten wir ein Stück Wien, diesmal von Hütteldorf über die steile und sehr lange Markwardstiege entlang der Tiergartenmauer nach Hietzing. Wenn man dann schnaufend und keuchend am oberen Ende der Stiege angekommen ist, bekommt man als Belohnung einen schönen Blick über die Stadt. Bei schönem Wetter kann man bis zum DC-Tower sehen.

Ich wünsche euch weiterhin einen schönen Herbst,

Eure Caroline

 

LIEBE ZUR NATUR: Wein, Wald und ein Engel

Die Weinstöcke warten schon auf den Winter. Noch tragen sie die letzten Trauben, die für den Eiswein bereit sind. Die nun schon sehr süßen Früchte sind jetzt reif für die Ernte. Die schnelle Abkühlung hat die Natur verwirrt. Die Bäume wissen gar nicht, welche Farbe ihre Blätter annehmen sollen. Große Teile der Landschaft sind noch grün, andere bereits gelb oder rot, manche tragen sogar alle drei Farben auf ihren Blättern.

Der Herbst zeigte sich am Sonntag bunt, nebelig, feucht und kalt. Trotzdem sind wir gestern zu einer meiner Lieblingswanderungen in dieser Jahreszeit aufgebrochen.

Der berühmte Welterbesteig (Welterbe-Steig) in der Wachau hat viele Etappen, aber die schönste, meiner Meinung nach, ist die Strecke zwischen Dürnstein und Krems. Nur das letzte Stück bis zum Bahnhof in Krems liegt an der Straße, sonst wechseln sich genussvolle Waldstücke mit offenen Weitblicken in die umliegende Weinlandschaft ab. Man darf diese Etappe aber nicht unterschätzen. Es geht in ca. 3 Stunden doch immer wieder ganz schön rauf und runter. Ich war danach müder als letzthin nach den über 5 Stunden auf der Rax über mehrere kleinere Gipfel. Wegen der schlechten Witterung konnten wir aber auch kaum Pausen einlegen, was die Anstrengung natürlich wesentlich größer macht.

Was mir auch sehr gefällt, ist der „Weinengel“ des Künstlers Fritz Gall (www.weinengel.at, http://www.fgall.com), der an einem aussichtsreichen Wegstück thront (s. oben). Die Kunstwerke des Künstlers haben alle mit Wein zu tun und bestehen auch meistens aus Teilen von Weinstöcken und Metall.

Die erdige Kraft des Weins und die beschützende Hand des Waldes erden mich immer gut und helfen mir, gelassener und ausgeglichener zu sein. Gerade in stressigen Zeiten oder wenn viel Neues, wie jetzt gerade, in mein Leben kommt, brauche ich sehr viel Erdung, innere Reinigung und guten Schlaf.

Ich wünsche euch eine erholsame Herbstzeit und viel Gelassenheit und Ausgeglichenheit! Herbstzeit ist der langsame Rückzug der Natur mit der Vorbereitung auf den Winter. Auch uns Menschen tut es jetzt gut, etwas ruhiger zu treten und sich viel Zeit für sich allein zu nehmen, soweit das für den Einzelnen möglich ist.

Liebe Grüße,

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR: Der Wald, mein Schatz und ich

Am Samstag machten mein Schatz und ich wieder einmal den Wienerwald unsicher. Wir wanderten von Rodaun über die Perchtoldsdorfer Heide, die Franz-Ferdinand-Hütte, die Kugelwiese, die Seewiese, den Gaißberg und Kaltenleutgeben zur Wiener Hütte, um dann von der Schnellbahnstation Liesing heim zu fahren.

Der Tag war recht bedeckt und grau, aber es regnete nicht. Nach einem ruhigen, angenehmen Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Rodaun. Von dort gingen wir frohen Mutes weiter zur Perchtoldsdorfer Heide. Hier trafen wir gleich auf zwei Schafherden. Hübsche Tiere mit langer brauner oder weißer Wolle und langen flauschigen Schwänzen. Eines hatte einen weißen Fleck am braunen Kopf und eine weiße Schwanzspitze. Andere hatten sogar weiß-braun gemischte Wolle. Ich blieb kurz stehen, um sie zu bewundern. Ich liebe Schafe. 🙂 Wir wanderten links an den Tieren vorbei weiter Richtung Franz-Ferdinand-Hütte.

Im Wald entdeckte ich einen wunderschönen seltenen Schwarzspecht mit einer hübschen roten „Kappe“ auf dem Kopf, der auf einem nahen Baum landete. Die Hütte erreichten wir nach ein paar weiteren Minuten Gehzeit. Dort machten wir eine kurze Trinkpause.

Franz-Ferdinand-Schutzhütte

Franz-Ferdinand-Schutzhütte

Danach machten wir uns auf den Weg Richtung Kugelwiese und Seewiese. Eine Gegend des Wiener Waldes, die wir noch nie zuvor betreten hatten. Ein kleines Abenteuer. Auch nahe des Gasthauses Seewiese genehmigten wir uns eine kurze Pause mit Wasser und Keksen.

Glockenblume

Frisch gestärkt wanderten wir Richtung Gaißberg weiter. Bei einem Unterstand ging es rechts über eine Wiese auf schmalem Pfad in den Wald hinein. Kurz nach Beginn des Weges entdeckte ich in all dem Laub und an einen bereits kahlen Baum gekuschelt ein letztes Zeichen des

Weg Richtung Gaißberg

Weg Richtung Gaißberg

vergangenen Sommers (siehe 2. Foto). Weiter ging es den Weg entlang Richtung Kaltenleutgeben. Auf dem Weg hinunter in den Ort kamen wir an einem Grundstück mit einem Hund vorbei. Anstatt jedoch sein Revier mit Bellen zu verteidigen, schmiegte sich der Hund ganz eng an den Holzlattenzaun, um zu signalisieren, dass er gestreichelt werden wollte. Also ging ich zu dem Tier hin und ließ ihn an meiner Hand schnuppern, die er gleich freundlich abschleckte. Ich nahm das als Aufforderung, ihn streicheln zu dürfen, was ich dann auch tat. Immer, wenn ich auch nur ein paar Sekunden unterbrach, kuschelte sich der Hund wieder ganz eng an den Zaun und steckte sogar seine Schnauze durch die Lücken zwischen den Latten, um meine Hand abzuschlecken, um mich dazu zu bewegen, weiterzumachen. Nach ein paar Minuten Streicheleinheiten, die der Hund sichtlich genoss, machten wir uns wieder auf den Weg Richtung Wiener Hütte.

Nach einer längeren, steilen Bergetappe und der Überquerung einer großen Wiesenfläche erreichten wir dann diese bekannte Hütte auch und genehmigten uns etwas zu trinken und ein paar Pommes mit Ketchup. Als wir zum Rückweg Richtung Schnellbahn aufbrachen, war es schon recht dämmrig, aber trotzdem sahen wir noch genügend. Kein Mensch war sonst mehr unterwegs. Ich genoss die Stille und den Duft des Waldes.

Wir hatten schon gute zwei Drittel des Weges hinter uns, als ich kurz nicht aufpasste und an einem unter dem Laub verborgenen Stein abrutschte, mit dem rechten Fuß umknöchelte und dann auf die linke Seite stürzte, wobei ich mit der linken Hand über die Steine schürfte und diese dabei ebenfalls leicht verletzte. Mein Schatz schnappte mich gleich unter den Armen und half mir aufstehen, um eine sofortige Schwellung zu verhindern (innerhalb der ersten beiden Minuten). So tappste ich dann vorsichtig, halb auf meinen Schatz gestützt, den Weg weiter hinunter, was auch überraschend gut klappte.

So erreichten wir nach rund 5 Stunden (mit allen Pausen) wieder die Schnellbahn am Liesinger Platz.

Eine tolle Herbst-Wanderung, die ich nie vergessen werde (nicht nur wegen meines verletzten Knöchels).

Herzliche Grüße,

Eure Caroline