LIEBE ZUR NATUR: Der Wald durchdrungen von Sonnenschein

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Noch ist der Wald kahl. Selbst die Wiese konnte ich am Samstag kaum als eine solche erkennen, so wenig grün ist da vorhanden. Sogar ein paar eisige Stellen sind noch am Weg von der Busstation Wagenwiese (19. Wiener Bezirk) zum Kahlenberg bis wieder zurück nach Döbling (19. Bezirk) vorhanden.

Dafür lachte die Sonne wunderbar warm und kräftig vom Himmel und die Weite der Landschaft konnte sich in meinem Herz ausbreiten. Der Wald war durchdrungen von den Sonnenstrahlen, die Knospen der Sträucher reckten sich ihnen entgegen und kosteten den Hauch von Frühling.

Ich konnte nicht anders und legte mich kurz auf die gar nicht so grüne Wiese. Mit der erde Kontakt aufnehmen und wenn es nur für ein paar Sekunden ist, bis mein Schatz das Foto von mir gemacht hat.

Es waren viele Leute unterwegs, nutzten wie wir den herrlichen Tag für einen Spaziergang oder eine Wanderung, aber es verteilte sich gut. Teilweise waren wir ganz allein auf den bekannten Wegen unterwegs.

Auch den Sonntag verbrachten wir zum Teil draußen in der Sonne. Es war so angenehm, dass keine Schiffe da waren, die wie riesige Mauern der Weite die Sicht nehmen. Ich genoss es sehr, bei der Reichsbrücke wieder freie Sicht auf die Skyline der Uno City zu haben, ohne auf Lücken zwischen den metallenen „Monstern“ warten zu müssen. Keine Busse, die einen aus dem Weg drängen, wenig Leute. Sooooo angenehm! 🙂

Ein besonderer Moment war auch die kurze Pause auf einer Bank an der Prater Hauptallee, wo wir die Menschen beobachteten mit ihren unnachahmlichen Laufstilen und Charakteren. Es war gerade ein Halbmarathonlauf im Gange. Dazwischen flitzten Personen auf Fahrrädern und Rollern herum, ohne groß Rücksicht auf die Teilnehmer*innen des Halbmarathon zu nehmen. Ich erkannte die Läufer nur an den Nummernschildern zwischen den Beinen. Wie eine Art Latz, wie sie Ringer zu tragen pflegen.

Am 27.04. findet auf der Prater Hauptallee ein „Loverun“ statt, las ich auf einem Werbebanner. „Ohne die Liebe läuft nichts.“ stand darauf. Was es nicht alles gibt!

Ich verbreite Liebe lieber auf andere Weise und jeden Tag. Hier für Euch: ❤ ❤ ❤

Alles Liebe und eine liebevolle Woche

Eure Caroline

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LIEBE ZUR NATUR: Schmetterlingsflügel und Eidechsen

 

Gestern fuhren wir mal wieder von Heiligenstadt zum Kahlenbergerdorf und wanderten über die „Nase“ auf den Leopoldsberg, dann weiter zum Kahlenberg und von dort zum Cobenzl und mit dem Bus zurück nach Heiligenstadt. Da entdeckten wir nach dem  dem „Waldseilpark“ und der „Hütte am Weg“ am Wegesrand viele blühende Disteln, die von zahlreichen Tieren, wie Käfern, Hummeln und diesen auffälligen und schönen Perlmuttfaltern, die sich am Nektar der Disteln labten, besucht wurden. Ich konnte sie ganz nahe beobachten, so vertieft waren die Falter in ihre Tätigkeit.

Auf dem Weg auf den Leopoldsberg hinauf hörte ich ein verdächtiges Rascheln im Laub und schaute genauer hin. Da erblickte ich eine große Östliche Smaragdeidechse. Sie verhielt sich ganz still, sodass ich sie genauer betrachten konnte. Leider vergaß ich ein Foto von ihr zu machen.

Danke fürs Lesen,

Eure Caroline

 

LIEBE ZUR NATUR: Kahlenbergfrühling

Oh, ist das nicht wunderschön? Auch am Kahlenberg und am Leopoldsberg, die mein Schatz und ich am Samstag bewandert haben, stehen die Pflanzen in voller Blüte. Die Erdbeeren, der Bärlauch und der Flieder locken die fleißigen Tierchen bereits mit ihrem köstlichen Nektar. Die Maiglöckchen (kein Foto) brauchen noch ein paar Tage. Die hübschen Glöckchen sind schon angelegt, aber verstecken sich noch vor dem kalten Wind.

Achtung: die Maiglöckchen sind hoch giftig. Wer zu Allergien neigt, sollte sie auch nur mit Handschuhen anfassen. Verwechselbar mit Bärlauch sind sie jetzt auch nicht mehr, dank der typisch sternförmigen Bärlauchblüte. Maiglöckchen riechen weder nach Knoblauch, noch wachsen sie büschelweise. Nur zwei Blätter auf einem langen Stiel mit den typisch hängenden Blütentrauben (?).

Der Weg vom Kahlenbergdorf auf den Kahlenberg über die „Nase“ ist zwar der anstrengendere Weg, aber die herrliche Aussicht über Wien belohnt den fleißigen Wandersmann bzw. die strebsame Wandersfrau. 🙂 Auch eine Wasserstelle lädt zum Rasten ein. Eine Riesenrunde haben wir gemacht (3,5 h). Bis nach Nußdorf sind wir gewandert. Über wunderschöne Waldwege mit dem vielseitigen Gesang der Vögel im Hintergrund. So lässt sich die Natur gut genießen. Es waren zwar einige Menschen unterwegs, doch auf manchem Pfad im Wald waren wir dann dafür fast alleine. Die Bäume sind voller Energie und teilen sie gerne mit demjenigen, der achtsamen Schrittes seiner Wege geht.

Herzliche Grüße und weiterhin ein schönes Leben,

Eure Caroline