LIEBE ZU EMOTIONEN: Mut zur Wut

Glühende Augen, der Blutdruck steigt, rotes Gesicht, mächtige Energiegewalten, geballte Fäuste, aufgerichteter Körper, angespannt und bereit, sich jedem Gegner zu stellen.

Wut ist ein wichtiger Verbündeter für Ermächtigung, Veränderung, Willen und Durchsetzungskraft. Kalt oder heiß – nichts bleibt wie es war. Türme und Panzer werden niedergerissen. Ängste werden überwunden.

Starke Motivation für Fortschritt und Kreativität. Mein erfolgreichstes Gedicht handelt von der Wut und wurde sogar vertont und entstand nach einem heftigen Streit.

Energiequelle für Disziplin und Visionsumsetzung.

Körperliche Höchstleistungen erbringen, wenn Wut die Antriebskraft ist. Tief aus der Basis unseres Körpers entspringt sie und erzeugt für eine gewisse Zeit fast schon grenzenlose Energie und Kraft.

Wut wird von uns Menschen meist unterdrückt – als nicht gesellschaftsfähig betrachtet. Positive Aggression mit Zerstörungswut gleichgesetzt. Dass unterdrückte Wut aber den eigenen Körper maßgeblich beeinträchtigt und schädigt, wird gerne vergessen.

Ich habe am Wochenende während einer Ausdrucksübung im Rahmen eines Erzählseminars zum Thema „Mütter im Märchen“ erlebt, wie befreiend es sein kann, aufgestaute, sehr lange unterdrückte Wut auszudrücken. Die darunter befindlichen Emotionen können dann auch endlich durchlebt werden. Im sicheren Rahmen der Frauengruppe Annahme und Unterstützung zu erfahren, war sehr hilfreich. Obwohl es an sich kein therapeutisches Seminar war, bin ich sehr dankbar darüber, dass dennoch Zeit für diesen sensiblen Prozess war und ihm Raum gegeben wurde. Danke, liebe Jana, für deine Unterstützung dabei!

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

 

 

LIEBE ZUR MUSIK/ZU GESCHICHTEN: Transformation durch „Berührung“

Obwohl ich gerade Blogpause mache, war mein Wochenende so inspirierend, dass ich euch davon erzählen möchte.

Die letzten drei Tage hatte ich wieder Märchenerzählseminar von Margarete Wenzel, diesmal ging es um spontane Geschichten und das Improvisieren. Wir waren 10 einzigartige Menschen, wieder zwei Männer und acht Frauen.

Am Freitag Abend gingen wir sofort ins Tun über und übten Playback-Theater. Anfangs ging es nur darum, dass einer eine alltägliche Tätigkeit in den Raum „wirft“ und das Gegenüber spielt diese nach, aber nur mit Gesten, Mimik und Lauten, ohne verständliche Worte. Der rechte und linke Nachbar des Gegenübers hilft dabei. Dann ging es weiter mit Zuständen und Emotionen. Am meisten Spaß hat mir die Wut gemacht. 🙂 Eine Kollegin und ich stellten uns gegenüber und brüllten uns an und machten Hakatanz-Posen. Sehr cool. Mit einem feschen Mann stellte ich Verliebtsein dar. Wir lagen uns zum Abschluß der Sequenz in den Armen.

Als Höhepunkt erzählten ein paar Teilnehmerinnen Erlebnisse aus ihrem Leben und die anderen spielten sie mit Verkleidung und improvisierten Requisiten nach. Ich habe mich zum letzten Mal bewusst in meiner Kindheit und Jugend das letzte Mal verkleidet. Ich bin lieber ich selbst, stehe auch normalerweise nicht gerne im Rampenlicht. Bei dem Seminar war das aber ganz anders. Ich hatte solchen Spaß und große Freude daran und spielte bei drei von vier Szenen mit, nur bei der ersten hielt ich mich noch mehr im Hintergrund und spielte mit einfachen Instrumenten Musik bzw. Geräusche dazu zusammen mit einer anderen Teilnehmerin. Ich genoss das Rampenlicht und hatte überhaupt keine Angst. Die Gruppe war einfach phantastisch: wertschätzend, annehmend, sodass ich voll aus mir herausgehen konnte.

Am Samstag bereiteten wir uns mit Übungen die Struktur einer spontanen Geschichte vor, die wir dann am Sonntag zum Besten gaben. Eine spannende Übung war, dass wir in die Rolle unserer noch nicht erzählten, aber in der Struktur vorhandenen, Geschichte hineinschlüpfen sollten und von einer Partnerin befragt werden sollten. Dabei stellte sich heraus, dass meine Geschichte sehr trübsinnig und pessimistisch war. So weit, so interessant.

Zum Abschluss des Tages spielte uns eine der Teilnehmerinnen ein selbst geschriebenes Lied auf der Gitarre vor. Ich saß nur neben ihr und fühlte die Energie, die meinen Körper zum Schütteln brachte, so berührt war ich von ihrer tollen Sopranstimme, der Melodie. Den Inhalt beachtete ich kaum. Jedenfalls machte diese Musik etwas mit mir. Meine Geschichte wollte nicht mehr so traurig sein, und so hatte ich Sonntag Früh plötzlich DIE Idee, wie ich ihr doch noch ein positiveres Ende geben könnte ohne die Spontanität zu sehr zu behindern.

Dann kam der große Auftritt. Da war ich plötzlich dann doch ganz schön nervös. Normalerweise warte ich dann bis zum Schluss, diesmal aber nutzte ich schon deutlich vorher eine Gelegenheit, zu meiner Geschichte überzuleiten. Ich wurde vielfach für meine passende Körpersprache gelobt und das Bild in der Geschichte, wo sich eine alte Frau im Laufe der Geschichte zu einer Eiche verwandelt. Während der Feedbackrunde war dann interessant zu erfahren, dass mein Bild ein richtig philosophisches gewesen ist ohne, dass ich mir darüber besondere Gedanken gemacht hätte.

Alles Liebe

Eure Caroline

 

Fotoquelle: pexels

 

LIEBE ZUM ORIGAMI: Schachteln, Verpackungen und Co

Am Donnerstag, den 28.04.2016, findet im WERKBUCHCAFÉ mein 1. ORIGAMI-WORKSHOP statt. Für Anfänger, Fortgeschrittene sind auch herzlich willkommen. Auch für Kinder ab ca. 12 Jahren geeignet.

Ort: Werbuchcafé, 1020 Wien, Haidgasse 5
sehr gut erreichbar mit U2 Taborstraße, 5 min Fußweg, das Gassenlokal befindet sich gleich beim Karmelitermarkt.

Thema: Schachteln, Verpackungen & Co.

Wann: 28.04.2016, 16.00 – 18.00 Uhr

Unkostenbeitrag: 10 EURO (inkl. Papier) als Einführungspreis

Kein Skriptum. Im Werkbuchcafé gibt es eine Reihe an Origamibüchern zu kaufen.

Kursleiterin: Mag. Caroline Cermak

Um Anmeldung wird gebeten: max. 7 Plätze frei

Anmeldung unter http://werkbuchcafe.at/event/origami-workshop-schachteln-falten oder info@werkbuchcafe.at, Tel: 0699 11080726

Origami fördert u. a. Konzentration, Gedächtnis, Feinmotorik, räumliches Vorstellungsvermögen, Genauigkeit und Geduld. Besonders zusammen mit anderen macht es großen Spaß.

Ich freue mich, den einen oder anderen vielleicht bald persönlich kennenzulernen.

Herzliche Grüße

Eure Caroline

Mitglied bei: ORIGAMI Papierfalten für alle Logo 2016

Kurzmitteilung

LIEBE ZUR KREATIVITÄT: Origamirunde 3

Werkbuchcafe 2

Copyright Sabine Mund (Werkbuchcafé)

Am kommenden Donnerstag, 17.03.2016, findet wieder von 16.00-18.00 Uhr eine Origamirunde im Werkbuchcafé, Haidgasse 5, 1020 Wien, statt.

Jeder Anfänger und Fortgeschrittene ist willkommen. Die Runde ist derzeit kein Workshop. Sie ist kostenlos, aber nicht umsonst :-). Ich helfe sehr gerne bei Falt-Hürden aller Art. Tiere und Objekte aller Art bevölkern dann wieder das Werkbuchcafé. Bei einem köstlich duftendem Kaffee und knusprigen Keksen lässt es sich gut falten. 🙂 Die Zeit vergeht wie im Flug. Das hört sich doch toll an!

Papier und Faltanleitungen sind genügend vorhanden. Also einfach vorbeikommen und mitfalten. Ich freue mich auf EUCH!

Ich sende euch meine allerbesten Grüße.

Eure Caroline

LIEBE ZUR KREATIVITÄT: Origamifrühling

Am kommenden Donnerstag, 03.03.2016, findet wieder von 16.00-18.00 Uhr eine Origamirunde im Werkbuchcafé, Haidgasse 5, 1020 Wien, statt, auf die ich mich schon sehr freue. Jeder ist willkommen, egal wie viel Erfahrung er/sie bereits mit Origami sammeln konnte. Es ist kein Workshop, daher ist die Runde auch kostenlos, aber nicht umsonst :-), aber wir helfen uns gegenseitig bei Faltproblemen, welcher Art auch immer. Papier ist auch genügend vorhanden, Vorlagen auch. Also einfach vorbeikommen und mitfalten. Ich freue mich auf EUCH!

Am Freitag war ich den ganzen Nachmittag (5 Stunden mit Pausen) in der VHS Brigittenau bei einem ORIGAMI-Blumen-Kurs, auf „Fortbildung“ sozusagen. Die sehr sympathische Kursleiterin Izabela Nowak hält nicht nur Origamikurse, sondern ist vor allem auch als Künstlerin tätig (s. Link). Sie arbeitet mit Fimo, Papier (Scherenschnitte/Origami) und Tetrapacks (Upcycling). Frau Nowak unterrichtet auch andere Techniken. Sie stammt ursprünglich aus Polen, lebt aber schon seit einigen Jahren in Österreich.

Wir waren nur eine kleine Gruppe, was aber sehr angenehm war. Mit dabei waren außer mir noch eine junge Türkin, die über Origami und den positiven Auswirkungen davon auf die Kinder in ihrer Abschlussarbeit der Kindergartenakademie schreibt und erst vor Kurzem mit Origami angefangen hat. Die Dritte im Bunde war eine schon ältere Dame, die sich schon etwas länger mit dieser japanischen Papierfalttechnik beschäftigte.

Im Kurs wurden diesmal ausschließlich Blumendekoration unterrichtet, passend zum nahenden Frühling. Ich habe den Kurs vor allem gemacht, damit ich einfach neue Leute kennenlerne und mit anderen falte. Ich kannte zwar viele der Modelle bereits, weil ich jetzt schon ca. 20 Jahre Praxis habe, aber es sind doch immer wieder welche dabei, die ich noch nicht ausprobiert habe. Gerne zeige ich euch bei der Origamirunde im Werkbuchcafé, was ich Neues gelernt habe.

Ich hatte einen richtig tollen Nachmittag und interessante Gespräche. Die Zeit ist so schnell dahin gegangen, dass ich Frau Nowak den schönen Lotus, den ich ihr als Gastgeschenk gebracht hatte, gar nicht mehr beibringen konnte.

Ich wünsche euch einen wunderbaren Wochenstart und sende euch

meine allerbesten Grüße,

Eure Caroline

PS: Das Foto wurde mir freundlicherweise von Sabine vom Werkbuchcafé zur Verfügung gestellt.

 

Kurzmitteilung

LIEBE ZUR KREATIVITÄT: 1. ORIGAMI-RUNDE

Wie schon im letzten Post erwähnt, werde ich bald die 1. ORIGAMI-Runde im Werkbuchcafé einläuten. Genaugenommen am 18.Februar.2016 von 16.00 bis 18.00 Uhr, Haidgasse 5/7, 1020 Wien. Kommt einfach vorbei. Ich freue mich über jeden, der kommt, und mitfalten will. Papier wird genügend vorhanden sein.

Herzliche Grüße,

Eure Caroline

PS: Die Fotos wurden mir freundlicherweise von Sabine vom Werkbuchcafé zur Verfügung gestellt.

LIEBE ZUR KREATIVITÄT: Ein Bastlerparadies

Kennt ihr diese Momente des Lebens, wo euch das Leben einen Ball zuspielt? Ihr folgt seiner Spur und entdeckt einen Ort, der euch begeistert und euer Herz zum strahlen bringt?

Ich hatte gestern ein solches Erlebnis. Ich suchte nach einem bestimmten Cafe im 2. Bezirk von Wien und fand zwar dieses nicht, dafür etwas viel Besseres.

Ich fand das WERKBUCHCAFÉ, ein Ort, der das Herz aller Bastler/innen und Handarbeiter/innen höher schlagen lassen wird. Es ist Lese-und Bastelraum, Workshopstätte und Café in einem. Die Adresse lautet Haidgasse 5/7, 1020 Wien, nur einen Katzensprung vom Karmelitermarkt und der U2 Station Taborstraße entfernt. Öffnungszeiten: Di-Fr: 8-12 u. 14-18 Uhr, Sa: 10-14 Uhr

Die sympathische und freundliche Inhaberin und Gründerin dieses wunderbaren, kleinen, gemütlichen Orts heißt Sabine. Sie unterstützt jeden bei dessen kreativen Projekten. Man kann Sabine auch privat buchen, alleine oder in der Kleingruppe, um seinen immer schon gehegten Kreativtraum umzusetzen. Auch (Kinder-)Geburtstagsfeste sind dort kein Problem.

Daneben finden dort auch immer wieder Workshops zu unterschiedlichen Themen statt. Sogar eine Ernährungswissenschaftlerin „Radieschenmaus“ zeigt dort Wissbegierigen, wie man gesund und fit bleibt (oder wird).

Natürlich kann man sich auch die Zeit mit köstlichem Kaffee (oder Tee/Saft/Limo) oder selbstgebacken Keksen vertreiben und nebenbei in Kreativbüchern schmökern und gleich das eine oder andere selbst ausprobieren.

Ich kann das Werkbuchcafé nur jedem empfehlen, für alle Kreativen und alle, die es noch werden wollen. Lasst euch inspirieren! 🙂

Für einen Papiertiger wie mich ist das natürlich ein Paradies, wo ich sicher bald selbst meinem geliebten ORIGAMI wieder mehr Raum geben werde.

Herzliche Grüße,

Eure Caroline

PS: Die Fotos vom Innenraum des Werkbuchcafés wurden mir freundlicherweise von Sabine Mund zur Verfügung gestellt.