LIEBE ZUM LEBEN: Heuschrecken, Radioteleskope und Karaoke – „Linz verändert“ wirklich :-)

Wie diejenigen unter Euch, die mir schon länger folgen, wissen, ist Linz unter den Hauptstädten meine liebste in meinem Heimatland.

Also nutzten wir die Möglichkeit und buchten zwei Nächte Linz, diesmal in einem innerstädtisch gelegenen Hotel nicht weit vom Dom. Obwohl „nur“ 3 Sterne, hatte es ein großartiges Frühstücksbuffet. Mmh, lecker. Linzer Torte, mit Abstand meine Lieblingstorte, gab es dort bereits zum Frühstück. 🙂

Wir besuchten das etwas abgelegene Biozentrum in Bezirk Urfahr. Eine Ausstellung über Heuschrecken weckte mein Interesse. Ich mag die kleinen Hüpfer. Doch es gibt die auch in sehr großer Ausführung und in unglaublicher Vielfalt mit diversen Verwandten. Es wird geschätzt, dass es 22.000 bis 25.000 Arten von ihnen gibt.

Die Langflügelheuschrecken sind bekannt für ihre Orgien, bei denen die Männchen alle 18 Sekunden (!) ein neues Weibchen begatten. Der Begriff „Quickie“ bekommt so eine ganz neue Dimension. Von Slow-Sex halten die Herren der Heuschrecken wohl wenig. Es gibt aber auch hier diverse Varianten, wie bei uns Menschen auch.

Hüpfen, singen, fressen. Die 3 Lieblingsbeschäftigungen von Heuschrecken. Sie haben die unterschiedlichsten Lebensräume erkämpft, sogar Moore und Wüsten.

Sie brauchen nur ein wenig Zeit für ihre Entwicklung und einen Garten, wo nicht alles ganz ordentlich ist. Wild-romantisch sozusagen.

In der Landesgalerie sangen wir in der Ausstellung „Echt jetzt?! Klasse Kunst“ Karaoke. Der witzigste Teil der Ausstellung über Fälschungen. Meine Version von „Yesterday“ von den „Beatles“ fand zumindest schon mal Anklang bei meinem Schatz :-D. Publikum war am Sonntag leider sonst keines zu bekommen. Nebenbei „knackte“ ich noch den Tresor (ja, ein echter mit Codeeingabe), nachdem ich die Quizfrage nach dem zweitältesten Kunstwerk der Ausstellung richtig beantwortet hatte. Exit-the-Room-Spiele sei Dank. 🙂

Die zweite Ausstellung im Haus entführte uns in den idyllischen Ort Green Bank im US-Bundesstaat West Virginia, wo wegen den dort stehenden riesigen Radioteleskopen, die modernsten ihrer Art, jede Form von elektromagnetischer Energie verpönt ist. Ein Eldorado für alle Elektrosmogflüchtlinge und Astrophysiker, die friedlich mit den Einheimischen zusammenleben. Zwei Künstler haben für „The Drake Equation“ diese Gegend mehrere Wochen besucht und dokumentiert.

Die Zukunft beginnt im Schlossmuseum, aber „Leonie“, die sprechende KI (Künstliche Intelligenz“, war leider nicht so recht gesprächig, dafür zeigt sie gerne ihre Tanzkünste. Bei jeder 2. Antwort von mir meinte sie, sie verstünde die Frage nicht. Wenn ich meinte, das ist auch keine Frage, antwortete sie prompt, dass sie meine Aussage als Frage verstanden habe. Etwas frustrierend. Da braucht es doch noch einiges an Entwicklung. Dafür konnte ich alle Quiz-Fragen von „Leonie“ beantworten. 🙂

Der Bodyscanner war leider nicht aus dem Ruhemodus aufzuwecken, trotz doppelter Anleitung, wahrscheinlich zu wenig „Saft“. Schade. Dabei bin ich für interaktive Ausstellungen immer gern zu haben.

Kuscheln und Entspannen kam natürlich auch nicht zu kurz. 🙂

Kulinarik kam auch nicht zu kurz: ich kaufte mir einen Birkenblättersirup. Schmeckt nach Natur, aber besser als das klingt. 🙂 Hab ich schon mal erwähnt, dass ich gerne Neues ausprobiere? 😉

Das Leben kann so schön sein. Es lebe das Leben! ❤

Bleibt neugierig und alles Liebe

Eure Caroline

 

 

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LIEBE ZUM REISEN: Lettland und Litauen – zum Verlieben!

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Für Naturliebhaber und Sportbegeisterte:

Lettland: Kemeri-Nationalpark nahe Riga mit vielen Wander- und Radfahrmöglichkeiten. Wunderschöne Moorlandschaften – über Holzstege zu bewandern – wechseln ab mit dichtem Wald.

Kuldiga mit dem breitesten Wasserfall Europas – 269 m breit, aber nur max. 4 m hoch – sich die Schultern massieren lassen. Einzigartige Sandhöhle mit romantischer „Liebeshalle“ – Die Schnittblumen halten dort 3 Monate ohne Wasser aus –

Litauen: Kurische Nehrung – Nationalpark- zwischen Stille des Haffs und der Brandung der Ostsee, mit Sand-Dünen wie in Afrika und malerischen Ortschaften, dazwischen Wald und nochmals Wald.

Trakai umgeben von Seen, zum Entspannen und Träumen und Schwimmen. Perfekt für diverse (Wasser-)Sportarten und Wandern im nahen Nationalpark.

Für Kulturhungrige und Kunstfreunde:

Lettland: Altstadt von Riga: klein, aber fein, diverse Museen, Architektur: Jugendstil

Litauen: Altstadt von Vilnius mit eigenständigem Künstlerviertel: Heimat vieler Galerien, schrägen Läden und eben solchen Menschen, Kunst – wo man steht und geht. Viele Museen, Straßenkunst an Hauswänden, Burganlage etc.

Einzigartige Wasserburg in Trakai

Beide Länder: alte Holzhäuser, schöne Backsteinbauten, viele Kirchen – katholisch, evangelisch, orthodox, eine Synagoge in Vilnius

Für Entspannungstiger und Schmusekatzen: 

Beide Länder: nordisch eingerichtete, gemütliche Cafés, viele Parks, introvertierte und zurückhaltende Menschen, wenig Reizüberflutung – kaum große Werbeschilder oder laute Musik

Für Spirituelle und Magier:

Lettland: Die Sandhöhle und der breiteste Wasserfall bei bzw. in Kuldiga, diverse Kirchen etc

Litauen: Hexenberg in Juodkrante auf der Kurischen Nehrung, kleiner Schamanenladen im Künstlerviertel von Vilnius, viele Kirchen etc, besonders in Vilnius

Für Probierschnecken und Naschkatzen:

Lettland: das vielleicht beste Brot der Welt – malzig, softig – einfach unwiderstehlich, köstliche Zimtschnecken und andere süße Gaumenfreuden

Litauen: soviel Bier ist nicht zu fassen…, ungewöhnliche Käsesnacks mit Schokolade, Marmelade und so weiter, ein Haufen Porridge und Berge von Pfannkuchen /Palatschinken schon zum Frühstück, köstlicher frisch geräucherter Fisch

Wir: weit über 200 km zu Fuß in 17 Tagen, ungezählt viele mit Bussen und ein paar Bahnkilometer, sieben Orte (sechs zum Bleiben, einer nur für ein paar Stunden), zwei Länder, zwei unglaubliche „Zufallsbekanntschaften“ (mehr davon an anderer Stelle), zwei Menschen, ur viel Natur, Schwimmen, Entspannung, ein bisschen Kultur, ein Kinobesuch und ganz besonders viel Liebe…

Dort geblieben: zwei Strohhüte

Mitgekommen: ein Kunstdruck mit Elch, ein gebrauchter Roman

Mitgekommen, aber verschollen: eine Kette mit Fuchsanhänger vom Schamanenladen

Zusammenfassung: wenn ich mal eine berühmte Schriftstellerin bin, dann schreibe ich dort meine Bücher…

Alles Liebe und bleibt neugierig

Eure Caroline

 

 

 

 

„THE FLYING SHIP“ von Alexander Ponomarev, Foto: Caroline C.

LIEBE ZU RÄTSELN/KUNST: Zeitreise und HÖHENRAUSCH

„THE FLYING SHIP“ von Alexander Ponomarev, Foto: Caroline C.

„THE FLYING SHIP“ von Alexander Ponomarev, Foto: Caroline C.

Meine beste Freundin schenkte mir zum Geburtstag ein Exit-the-Room-Game in Linz, dazu mein dunkles Lieblingsbier aus Grießkirchen. Die perfekte Kombi, wenn man nicht beides gleichzeitig genießt. 😉 Ich entschied mich für das Spiel „Timewarp“. Zeitreisen machen wollte ich schon als Kind und hatte mir damals sogar selbst eine – zugegebenermaßen nicht funktionale – „Zeitmaschine“ aus alten Hockern, einer Anzeige mit verschiedenen Überraschungseifiguren für die Zeitphasen  gebaut. Eine meiner Schwestern musste dann immer, je nach ausgewählter Zeit, in unterschiedliche Rollen schlüpfen, wobei die Dinos am einfachsten nachzumachen waren – ein bisschen Brüllen und gefährlich dreinschauen, T-Rex war sehr beliebt.

Am Wochenende war es dann soweit. Nach etwas Kunstgenuss (s. unten) und einer mittäglichen Stärkung mit Spaghetti mit selbst gekochter Tomaten-Mozzarella-Sauce ging es los. Der schwerste Raum – vom Veranstalter angegeben -, wir nur zu zweit, aber wir kennen uns schon echt lange und spielten auch bereits einen Raum gemeinsam, allerdings in Wien vor einigen Jahren.

Der Veranstalter dieses Exit-the-Room-Games hat das Thema „Zeitreise“ ganz großartig umgesetzt, mit Schutzbrille, Ohrenschutz und Lichteffekten inklusive. Es hätte nicht viel gefehlt und die „Zeitmaschine“ hätte uns wirklich in ferner Vergangenheit abgesetzt, so echt sah sie aus. Dort mussten wir dann auch die gefunden Lösungen eingeben, um wieder „Zurück in die Zukunft“ zu kommen. Die Rätsel waren kreativ, forderten unseren Verstand und unsere kreative Problemlösung, schließlich hatten wir nur 60 Minuten zeit, und wir hatten gut zu tun. Mit etwas Hilfe von außen schafften wir es aber rechtzeitig wieder zurück in „Mamas Wäscheschrank“. Den Sieg feierten wir mit einem köstlichen Eis auf dem Weg zum Bahnhof. Besser geht es nicht. 🙂

Davor besuchten wir noch auf einen Sprung den „HÖHENRAUSCH“ 2018. Mehr dazu hier. Das Foto zeigt das Kunstwerk des russischen Künstlers Alexander Ponomarev mit dem Titel „THE FLYING SHIP“. Am besten ist es natürlich, man hat viel Zeit, denn dort gibt es die Arbeiten von 40 Künstlerinnen und Künstlern zu entdecken. Zahlreiche Ermäßigungen machen das Kunsterlebnis auch leistbar.

Ich hatte viel Spaß an diesem Tag in Linz.

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

 

LIEBE ZUR KUNST/NATUR: „Potpourri der Sinne“ – Ein Ausflug in die Wachau

Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit. „Potpourri der Sinne“ in Rossatz öffnete für zwei Tage wieder seine Pforten. Zusammen mit meinem Papa und seiner Freundin H. machte ich am Sonntag einen wunderschönen Ausflug dorthin. Im großzügigen Garten und Hof eines alten Schiffmeisterhauses verkaufen Künstlerinnen und Künstler ihre Werke, zum Schnabulieren und gegen den Durst gibt es natürlich auch genügend.

Da dort auch meine Schamanin Monika ihre wunderschönen Ketten und Armbänder ausstellt, musste ich natürlich wieder hin. Zu mir passen diese originellen ethno-inspirierten Ketten ausgezeichnet. Gerade die Anhänger sind immer etwas Besonderes. Sie bringt Letztere und teilweise auch die Perlen von ihren Reisen mit. Die Glasperlen stellt sie dagegen selbst her.

Da ich am kommenden Montag Geburtstag habe, schenkte mir mein lieber Papa eine weitere schöne Kette von Monika mit einem Anhänger, der einen Medizingott der Inkas (heutiges Peru) darstellt. Die Hochkulturen von Mittel- und Südamerika faszinierten mich immer schon sehr. Es wäre schön, wenn ich noch die Gelegenheit bekomme, selbst einmal dorthin – zusammen mit meinem Schatz – zu reisen. Noch hat es nicht sein sollen.

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Danach stärkten wir uns bei Kaffee, Holundersaft, Wein (nicht für mich) und Himbeer-Mohnkuchen. Beim Abschied von Monika überraschte mich eine Freundin von mir, die ich schon sehr lange nicht mehr gesehen habe. Was  Anschließend gingen wir noch Mittagessen in einem Lokal mit perfekten Blick auf das benachbarte Dürnstein. Natürlich musste ich zur Nachspeise einen Marilleneisbecher nehmen. Gerade jetzt, wo diese göttlichen Früchte endlich wieder reif sind. Schließlich ist die Wachau bekannt und berühmt dafür.

Ein Ausflug in die Wachau ist immer wieder lohnenswert und Labstelle für Körper, Geist und Seele. Schon allein der Natur wegen.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR KUNST/NATUR: Baden bei Wien im Fotorausch – „Festival La Gacilly“ ist da

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Sehen wir uns nicht ähnlich? 😉 Hintergrund: Foto von Rob Macinnis aus der Serie „Parade der Bauernhoftiere“

Für alle Fotohungrigen und leidenschaftlichen Fotografen ist derzeit Baden bei Wien der Mittelpunkt der Welt, so scheint es zumindest.

Das größte Open-Air Fotofestival mit dem mir bis gestern noch unbekannten Namen „Festival La Gacilly Baden Foto“ macht bis 30. September Station im beschaulichen Baden bei Wien. Normalerweise eher bekannt für die Römertherme, den Maler Arnulf Rainer und das Rosarium mit wunderschönen Rosen und blühendem Lavendel, einer der beliebtesten Bienenweiden.

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LIEBE ZUR KULTUR: In 80 Minuten um die Welt

Ich liebe es zu reisen. Neue Kulturen entdecken, etwas über ihre Geschichte erfahren, kennenzulernen, wie ihr Alltag aussieht – einst und heute, welche Medizin sie verwenden, welche Spiele sie spielen, was ihnen wichtig war und ist und vieles mehr.

Leider geht es aus verschiedenen Gründen nicht immer, einfach die Koffer zu packen (in meinem Fall eine Reisetasche) und in ein anderes Land abzudüsen. Am liebsten natürlich mit meinem liebsten Reisepartner, meinem Schatz.

Dank meiner Freundin, die mit mir auch schon im Dommuseum gewesen ist, habe ich das neue Weltmuseum in Wien für mich entdeckt.

Ein Schritt und wir sind in einer anderen Welt. Nicht nur das, wir reisen sogar dabei in die Vergangenheit. Ein paar Schritte weiter im nächsten Raum wartet schon das nächste Land auf den Besucher. Meine Freundin und ich kamen aus dem Stauen kaum wieder heraus. Wir bleiben schnell in einem Raum hängen, so viel gab es allein da schon zu entdecken.

Unzählige Kunst-, Kultur-, und Alltagsgegenstände aus allen Kontinenten der Erde sind dort zusammengetragen und mit Schautafeln und Beschriftungen ausgestattet worden. Dazwischen stehen immer wieder Computerterminals, wo man sich ausgesuchte Gegenstände näher in 3-D anschauen oder vertiefende Informationen abrufen kann.

Wir waren in diesem Jahr bereits zweimal dort und doch haben wir nur bis jetzt nur einen Bruchteil des Museums gesehen.

Zusätzlich zur großen Dauerausstellung werden auch noch mehrere kleinere Sonderausstellungen gezeigt. Hier geht es zum Raumplan. Ein Café im Erdgeschoss lädt zu einer Pause ein. Einen Museumsshop gibt es natürlich auch noch. Die letzten beiden Einrichtungen konnten wir leider noch nicht besuchen. Außerdem ergänzt ein vielfältiges Kulturvermittlungsprogramm mit Führungen, Tanz und Exkursionen das Angebot.

Das neue Weltmuseum ist einen Besuch wirklich wert. Für alle, die sich für Kulturgeschichte interessieren und mit offen Augen und Geist durch die Welt gehen.

Besonders sehenswert ist auch die aufwendig und liebevoll animierte Museumsgeschichte im Mezzanin.

Es war sicher nicht mein letzter Besuch dort. Vielleicht schon bald wieder…

Viel Spaß beim Erforschen und Entdecken!

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

 

 

LIEBE ZUR KUNST: Von gefälschten Bullen und heiligen Ochsen

Wir sind eine Gruppe von 27 Personen, ich mit Abstand die Jüngste. Anfangs herrscht Chaos, als der „Klingelbeutel“ herumgereicht wird, dann bekommt noch jeder ein rosa Pickerl für die Kleidung, die moderne Eintrittskarte. Dann noch schnell mit dem futuristischen runden gläsernen Lift nach unten zur Garderobe. Nach rund 20 minütiger Verspätung kann es endlich mit der Führung beginnen.

Das Dommuseum präsentiert sich mit seiner gläsernen Front im Eingangsbereich und dem Lift samt spiralenförmig angelegtem Treppenhaus – das auch schon ein Kunstwerk an sich sein soll – modern. Auch im 1. Stock hängen überraschend diverse Bilder von Künstlern moderner, großteils abstrakter Strömungen. Damit habe ich, ganz offen gesagt, nicht gerechnet. Der österreichische römisch-katholische Priester Otto Mauer, ein berühmter Kunstsammler und Mäzen, meinte, dass Kunst und Kirche näher zusammenrücken sollen. Ein Teil seiner Sammlung beherbergt nun dieses Museum.

Eine Frau und ein Mann, unsere Führer, halten einen Dialog. Mal weiß der eine besser Bescheid, dann der andere. Die Frau verwechselt manchmal die Daten, aber die merke ich mir eh nicht. Sie erklären uns vor allem die sakralen Kunstwerke. Beginnend mit der Statue der heiligen Magdalena (Barock), streiten ein wenig darüber, ob sie nun Sünderin war oder nicht, dann ging es weiter zu Rudolf IV., Herzog von Österreich „Der Stifter“ – später als selbsternannter Erzherzog -. Im Dommuseum kann man nicht nur das berühmte erste 3/4-Portrait von ihm sehen, sondern auch sein Grabgewand. Wir erfuhren, dass er nicht nur ein ausgefuchster Fälscher war – er „änderte“ die „Kleine Bulle“ auf eine „große Bulle“, was Wien ein paar zusätzliche Rechte einbrachte -, zudem bediente er sich einer selbst erfundenen Geheimschrift.

Insgesamt dauerte die Führung über zwei Stunden. Ochs und Esel, die bekannten Krippengesellschafter der heiligen Maria und Josef und dem Jesuskind, begegnen uns auf den Bildern immer wieder. Von diversen Engeln und Heiligen ganz zu schweigen.

Wieder ein Museum kennengelernt, das ich bisher noch nicht gekannt habe. Vom anderen erzähle ich ein anderes Mal.

Alles Liebe

Eure Caroline