LIEBE ZUR NATUR/PARTNERSCHAFT: Seggauberg – Tempel, Römer und ein Schloss

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Ein Kurzurlaub ist nicht nur Erholung für Körper, Geist und Seele, sondern im besten Fall auch Stärkung der Partnerschaft.

Diesmal hatten wir uns ins beschauliche Seggauberg bei Leibnitz zurückgezogen. Was wir nicht wussten: der Frauenberg und der Umgebung sind das archäologisch fundreichste Gebiet der Steiermark. Römische und keltische Grabanlagen finden sich genauso, wie am Frauenberg Ruinen eines römischen Isis- und eines Mars-Tempels. Auch ein mittelalterliches Schloss mit sehenswerten römischen Funden trohnt in Seggau über malerischer Landschaft.

Wir nutzen das sonnige Winterwetter für kürzere Wanderungen in der hügeligen Umgebung. Auch ein bisschen Wellness im Hotel und genüßliches Lesen war drin. Sogar einen sympathisch angelegten Marienweg entdeckten wir nahe des Schlosses. Überhaupt ist Frauenberg eim Wallfahrtsort mit langer Geschichte und (von außen) hübscher Kirche. Drinnen waren wir nicht.

Warten gerade am Bahnhof Leibnitz auf den Zug. Die 4.5 km von Seggauberg hierher gingen wir natürlich zu Fuß, auch beim Hinweg schon. Wir wollen ja schließlich fit bleiben.

So erholsam, einfach perfekt.

Ich wünsche Euch noch schöne Tage,

Eure Caroline

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LIEBE ZUR NATUR: Wandern in der Salzkammer Österreichs Teil 1

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Österreich hat viele schöne Naturschätze, aber das Salzkammergut ist mir das Liebste.

Unseren Kurzwanderurlaub starten wir gleich mit einer Wanderung entlang des SOLEWEGS vom Bahnhof Steeg/Gosau nach Hallstatt. Erst sind wir uns noch uneinig, wo es lang geht, dann aber helfen uns nette Einheimische und zeigen uns den richtigen Weg. Nach nur wenigen Minuten Anstieg auf breitem privatem Forstweg erreichen wir den schmalen, aber fast eben verlaufenden SOLEWEG. Wir laufen ihn übrigens in die entgegengesetzte Richtung, es geht also immer minimal bergauf, von kurzen steileren Passagen abgesehen. Ein schattiger Wald mit blühenden Blumen und köstlich duftenden krautigen Pflanzen ist unser dauerhafter Begleiter. Hin und wieder finden sich ein Durchbruch oder ein steiler Abhang, die uns zu herrlichen Ausblicken auf den Hallstättersee und seine bergige Umgebung verhelfen. Eine lange Brücke ist auch zu überwinden. Da braucht man schon gute Nerven und Schwindelfreiheit, um da hinunter zu schauen. Ganz schön hoch, sag ich euch…

Später sehen wir schon das berühmte und sehr überlaufene Hallstadt im Sonnenlicht aufblitzen. Vor allem chinesische Touristengruppen lieben diesen Ort, der in China sogar nachgebaut wurde. Über viele Treppen geht es abwärts zum historischen Ortskern mit seinen bekannten Holzbauten. Mit dem Boot, das wir gerade noch erwischen, geht es in kurzer Zeit über den See. Dort wandern wir dann noch weiter bis zur nächsten Bahnstation. Hier ist das Ufer viel lichter, dafür teilen wir uns einen Teil des Wegs mit wenig rücksichtsvollen Radfahrern. Ich bin froh, als der Weg für diese zu schmal und zu steinig wird. Wir machen zwischendurch auch eine Pause und tauchen unsere Zehen ins kühle Nass. Ah, wie erfrischend! So soll Urlaub sein.

Nach rd. 3, 5 Stunden reiner Gehzeit erreichen wir die ÖBB-Haltestelle Obersee, wo wir nochmals eine – diesmal längere Pause – einlegen müssen, da der Zug noch eine Weile braucht, um uns dann zu unserem Übernachtungsort Bad Ischl zu bringen.

Fakten: Bhf. Steeg/Gosau – Soleweg – Hallstatt – Überfahrt Hallstättersee – Ostuferwander/radweg bis Haltestelle Obersee

Dauer: rd. 3, 5 Stunden, meistens eben bis minimal bergauf, wenige steilere Passagen, zum Schluss viele Stiegen, teilweise steinig und steil, hinunter nach Hallstatt. Für Kinder und Wander-Anfänger sehr gut geeignet.

Teil 2 unserer Salzkammergut-Wandertour kommt bald…

Bleibt neugierig und einen schönen Tag wünscht Euch allen

Eure Caroline vom LIEBESRAUM

LIEBE ZUR NATUR: Eine Taufe und Blockheide im Schnee

Eine Einladung zur Taufe des Sohnes meiner besten Freundin führte uns am Samstag mal wieder ins schöne Waldviertel, erst nach Schrems, dann nach Gmünd.

Wir mussten bereits um kurz vor 5.00 Uhr in der Früh aufstehen, um pünktlich zur Feier vor Ort zu sein. Das mache ich doch gerne für meine beste Freundin, immerhin sind wir schon über 27 Jahre befreundet.

Die Kirche war schön, aber leider schrecklich kalt. Die Taufe selbst hat mich sehr berührt, besonders der Moment, als jeder von uns dem Kleinen ein Kreuz auf die Stirne machten.

Nach einer Stunde erreichten wir dann halb erfroren das Lokal, wo das Essen stattfand. Deftig, kräftig, gut. Danach noch Kaffee und Tauftorte. Alle größeren Kinder wurden mit Bastelsachen versorgt und begeisterten sich für die zahlreichen Taufgeschenke.

Später brachte uns der Bruder meiner besten Freundin nach Gmünd in unsere Pension. Nach einer Ruhepause spazierten wir am Abend noch am schönen, zugefrorenen  Aßangteich entlang zum Sole-Felsen-Bad und zurück.

Am Sonntag nutzten wir den teilweise sonnigen Tag für gleich zwei tolle Winterwanderungen. Eine führte uns  entlang des „Marienkäferweges“ 5,6 km durch die tief verschneite Blockheide. Die andere zuerst wieder auf bekanntem Weg zum Sole-Felsenbad und dann weiter auf Teilen des „NatURknallwegs“ entlang von Wiesen, Teichen und durch Waldstücke zurück zur Pension.

Am Montag bekamen wir von den Eigentümern der Pension noch überraschend ein Geschenk zum Abschied: ein geschnürten Beutel mit zwei selbst gebackenen Mohnzelten, sogar in Bioqualität, wie der Hausherr stolz betonte. Das war eine sehr nette Geste! Sehr lecker, übrigens.

Es waren auf den Wegen kaum Menschen unterwegs. So still und friedlich lag die Landschaft da. Nur hin und wieder zwitscherte ein Vogel das Lied vom Frühling. Herrlich erholsam. Leider erwischte mich dann doch noch eine Erkältung, aber die halte ich gerne aus, wenn ich dafür so wunderbare Naturwanderungen machen kann.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR PARTNERSCHAFT: Auf nach Linz!

Einer meiner liebsten Rituale sind die Kurzurlaube mit meinem Schatz. Im Frühjahr Illmitz, jetzt in Kürze Linz und Ende Oktober noch Bad Kreuzen.

Aus dem Alltag heraustreten, Neues entdecken, Bekanntes besuchen, in einem Hotelbett schlafen, sich an den gedeckten Frühstückstisch setzen, durch die Gegend streifen…

Gute Gespräche, natürlich ganz viel kuscheln, je nach Ort auch die Natur erfahren, die Lebenspartnerschaft pflegen, entspannen, sich zusammen freuen, wo anders zu sein.

Linz ist mir die allerliebste Landeshauptstadt, weil sie den Flair einer Kleinstadt hat, aber die Größe, alles zu haben, was man für das tägliche Leben und die Freizeit braucht.  Grüne Ecken gibt es auch genügend und natürlich die Donau. Zumindest sehe ich das als Reisende so. Einheimische Einwohner würden vermutlich Dinge finden, die sie an Linz überhaupt nicht mögen. Ich jedenfalls liebe Linz, schon alleine die berühmte Torte zählt zu meinen absoluten Favoriten, egal zu welcher Jahreszeit. Früher habe ich sie mir immer zum Geburtstag gewünscht.

Die Altstadt kann man bequem zu Fuß bestaunen und erkunden. Ich liebe es, kreuz und quer durch die Gegend zu laufen und immer wieder auf unbekannte Ecken und Geschäfte, Cafes und dergleichen zu stoßen und mich dann zu freuen, wie ein Kind.

Am Linzer Hauptbahnhof habe ich eines meiner absoluten Lieblingsbücher gefunden: „Mieses Karma“ von David Safier.

Diesmal wollen mein Schatz und ich unbekannte Ecken und die eine oder andere bekannte Stelle besuchen. Ich freue mich schon sehr darauf.

Der Slogan heißt: „Linz verändert.“ und Veränderung kann ich gerade sehr gut brauchen.  Ich möchte wieder in „Bewegung“ kommen. Im übertragenen Sinne.

Linz verändert… und ich bin dabei!

Alles Liebe

Eure Caroline