LIEBE ZUM LEBEN: Alte Pfade verabschieden

Ein herzliches Willkommen im neuen Jahr!

Das alte Jahr hatte es ja ordentlich in sich, ich berichtete bereits. Es war sehr intensiv und emotional. Auch, weil ich ganz genau wahrnehmen kann, dass sich viele meiner alten, gewohnten Pfade verabschieden. Ich fühle sehr viel Dankbarkeit und Wertschätzung für alles, was ich gelernt und getan habe, aber auch viel Traurigkeit und Berührung. Dieser Blog gehört auch dazu. Entstanden vor vielen Jahren als Brainstorming einer Freundin und mir für ein Projekt. So wie das Leben eben manchmal spielt, kam es in der geplanten Form nie zur Umsetzung. Prioritäten änderten sich. Der Blog ist geblieben über all die Zeit. Ein Dokument meines Lebens, ein kreatives Vermächtnis. Gelesen in großen Teilen der Welt – darauf bin ich besonders stolz. 🙂

Was mich bis zum Sommer regelmäßig beschäftigen wird, ist das Dakinitraining in Wien, das ich im November begonnen habe zur Stärkung und Heilung meiner Weiblichkeit. Vergangenes Wochenende war endlich das 2. Modul. Ich habe die vielen tollen Frauen echt schon vermisst gehabt. Jede so unterschiedlich, auch in ihrem Lebensweg, Sichtweise und ihrem Beruf, aber doch alle gleich als Frauen. Wir hatten ganz viel Spaß und Lebensfreude und auch Lebenslust diesmal, denn es ging um das 2. Chakra, dem sogar auch noch das Wochenende im März gewidmet ist. Es hat so gut getan, so viel sanfte und kraftvolle Frauenenergie zu spüren. Mit den Frauen zu tanzen und zu lachen. Angenommen zu werden, wie ich gerade war. Tolle, offene Gespräche geführt ohne Bewertungen und ohne Ablehnung oder Urteil. So befreiend. So berührend, obwohl ich mich mit den Themen des 2. Chakras bereits über die Jahre sehr viel beschäftigt habe und noch immer tue.

Im Februar habe ich sogar ein Sondermodul gebucht, das eigentlich normalerweise nur für viel weiter Fortgeschrittene im zweiten Follow up-Jahr geöffnet ist, aber wegen der vielen anstrengenden Jahre für alle Interessierten zugänglich gemacht wurde, was mich sehr freut, denn es geht um die energetischen Stärkung der körperlichen Substanz und der Organe, um wieder in seine Mitte zu kommen, emotionale Gelassenheit und innere Stärke zu finden. Das kann ich echt gut brauchen. Meine Mitte ist letztes Jahr sehr instabil geworden. Schnell kochten die Emotionen hoch durch kleinste Irritationen. Nicht nur für mich sehr anstrengend.

Auch haben wir uns begonnen mit Imago zu beschäftigen. Im Februar werden wir dazu einen Workshop als Paar besuchen, um weiter gemeinsam zu wachsen, neue Blickwinkel zu bekommen und uns noch besser zu verstehen, warum welche Muster da sind und wie wir sie auflösen können, damit wir beide befreit und genährt weitergehen können.

Auch unsere private tantrische Familie, die wir letztes Jahr gegründet haben, wächst weiter und wird weitere Treffen haben. Noch ist sie nicht fix, einige Mitglieder sind noch neu und auf Probe, es wird sich im Laufe der Zeit zeigen, wer bleibt und voll dahinter ist und wer wieder geht. Ich merke, es gibt da noch einiges zu klären und zu regeln, damit alle zufrieden sind.

Ich wünsche euch allen ein phantastisches Jahr!

Alles Liebe

Eure Caroline

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LIEBE ZUR LIEBE/REISE: Mit der alten Liebe in Passau

Mit meinem Herzensfreund P. in Passau. Lang, lang ist es her, dass wir gemeinsam dort waren und unsere Radtour im strömenden Regen nach Linz angetreten sind. Vergangenes Wochenende wieder Regen, aber es klarte bald auf und die Sonne steckte ihre Nase durch die Wolken und erleuchtete uns den Weg auf alten und neuen Pfaden durch meine zweite Lieblingsstadt nach Linz.

Eine romantische Pension in der Innenstadt war uns Heimat für eine Nacht mit einem liebevoll hergerichteten Buffet mit lauter kleinen Schälchen und Tellerchen wie bei den Zwergen von Schneewittchen.

Ein Dackelmuseum entdeckt, fotografiert für einen mir noch persönlich unbekannten Freund meines Verlobten Dirk. Besucht haben wir es nicht.

Rauf zur Veste Oberhaus, einer der größten und besterhaltenden Festungen Europas. Geniale Aussicht über die Stadt. Dafür war es die Anstrengung wert.

Hinein in ein gemütliches Café, wo wir buchstäblich in der (ehemaligen) Auslage saßen mit alten Möbeln quer Beet eingerichtet und schnatternden Frauenrunden und kuschelnden Pärchen.

Sich von der Stadt leiten und verführen lassen. Der Weg ist das Ziel. Durch eine Künstlerstraße mit bunt bemalten Pflastersteinen, die den Weg zu den Galerien zeigen. Am Inn entlang spaziert, die Donau begrüßt, auch die Ilz aus der Ferne. Dorthin gegangen, wo sich die 3 Flüsse begegnen und ineinander fließen. Neben dem Planetenweg.

Ein berührender Augenblick in der Früh, als noch fast alles geschlafen hat am Sonntag, als ein Straßenmusiker sich bereit für sein Tageswerk gemacht und plötzlich zu singen begonnen hat. Nur wir beide in der Nähe, so als ob er speziell für uns gesungen hat.

Alte Liebe rostet nicht, auch wenn der gemeinsame Weg nun ein anderer ist, aber genauso wertvoll und unvergleichbar. Eine Herzensfreundschaft mit einem Mann ist so kostbar, weil so selten. Danke, dass du noch immer da bist, alte Liebe. ❤

LIEBE ZUR NATUR: Wieder Johannesbachklamm – Übung im Hier und Jetzt bleiben

Ja, weil es kürzlich so wunderschön war dort in der wildromantischen Klamm und Dirk meine Fotos so gut gefallen haben, waren wir jetzt auch gemeinsam dort.

Wem eine „Schlange“ auf dem Weg durch die Klamm begegnen sollte, der möge bitte keine Angst haben, sondern stattdessen einen bemalten Stein mitbringen und ihn dort zurücklassen. Die Schüler der örtlichen Volksschule freuen sich darüber.

Die Zeit bleibt nicht stehen, genauso wenig wie der Fluss der Klamm, deswegen kann man jeden Tag dort sein und immer wieder Neues entdecken und einmalige Natur genießen. Die Eisformationen, die Wasserwirbel, das Rauschen des Bachs, die Bäume, Sträucher und Pflanzen, die Menschen, die man dort trifft. Immer wieder ist etwas anders.

Es fällt uns schwer, im Hier und Jetzt zu bleiben, die Einzigartigkeit des Moments zu genießen – ich nehme mich davon gar nicht aus. Unser Gehirn vergleicht sofort. Ist schneller in der Vergangenheit oder in der Zukunft als in der Gegenwart. Tiere können das ganz großartig oder kleine Kinder – versunken im Augenblick ihres Tuns. Wir Erwachsenen haben oft Angst, dass wir etwas verpassen könnten, wenn wir nicht ständig vordenken, Strategien und Taktiken überlegen, Lösungen und Pläne entwickeln. Im Hier und Jetzt bleiben ist übrigens eine Eigenschaft des Eros – der weiblichen Seite in uns allen – dem Yin zugeordnet.

Nicht mal in der Natur gelingt es uns, sofort abzuschalten und einfach mal nur die Natur zu genießen, wie sie gerade ist. Ohne Vergleiche mit früheren Besuchen. Einfach so sehen, wie sie sich jetzt gerade zeigt und sich über das Neue freuen ohne Bewertung.

Danke, geliebter Mann, dass du mich immer wieder daran erinnerst, im Hier und Jetzt zu sein!

Alles Liebe

Eure Caroline ❤

LIEBE ZUR NATUR/SPIRITUALITÄT – Alleinsein und Loslassen üben – Das Ende ist erst der Anfang

Ihr Lieben!

Die Zeit vergeht so schnell, das Jahr ist schon wieder fast um, das 7. und letzte nordschamanische Modul unserer Ausbildung ist vorbei. Irgendwie unspektakulär, obwohl es inhaltlich trotz des harmlos klingenden Namens „Liebeskraft“ am intensivsten und herausforderndsten von allen Modulen war. Es ging kaum um Liebe, es ging um Loslassen. So gesehen ging es vielleicht doch um das Loslassen, denn Liebe lässt los. In jedem Augenblick aufs Neue. Was du festhältst, wird schwinden, was du loslässt, kommt erst recht zu dir. Aus eigener Erfahrung weiß ich das, aber ihr wisst eh, der Körper und das Herz brauchen immer viel länger als der Verstand. Ich begreife schnell, aber dann braucht es eine gefühlte Ewigkeit bis es von meinem Verstand in mein Herz und meinen Körper sickert. Das Gewohnte, das Komfortable festhalten, das kann ich gut, aber wehe, da kommt eine Veränderung daher, das wirbelt mich dann erst recht durcheinander, weil ich an dem Alten festhänge und während dieses weggerissen wird vom Neuen, werde ich mit durchgeschüttelt. Zeit, aus der Komfortzone zu gehen und das Alte wirklich gehen zu lassen – über alle Widerstände und Ängste hinweg.

Es geht darum, Tode im Leben zu sterben, denn der körperliche Tod ist nur ein Übergang von der stofflichen Welt zur geistigen Welt. Aber die wahrhaftigen Tode sind jene, wo du eine Schwelle übertrittst, wo dich deine Archetypen über eine Schwelle schubsen. Altes stirbt und Neues erblickt das Licht der Welt. An diesen 4 Tagen – 3 Tage Modul und das Samhain-Fest – bin ich mehrere Male über diese Schwelle getreten. Mehrfach gestorben und wiederauferstanden. Emotional und psychisch. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle war der „Lauf“ mit der „Wilden Jagd“ – die Haupt-Zeremonie des Samhain-Festes, wo man mit dem Heer von Odin und Frigg (bei uns besser als Perchta oder Frau Holle bekannt) einen Wettkampf eingeht. Eine definierte Wegstrecke, Zeit bis Sonnenaufgang, aber wehe, du drehst dich dabei um, das gibt großen Ärger und nur wenig Unterstützung im nächsten Jahr. Das Leben geht nur vorwärts, niemals zurück. Die Verführungen, die einen zum Umdrehen bewegen sollen, kommen, sei dir gewiss. Ich habe die Runde 2 Mal gemacht und gewonnen. Meinen Rucksack mit dem ganzen alten Gerümpel ausgeräumt und auf dem Weg zurückgelassen. Ich hatte danach so eine Energie, erleichtert im wahrsten Sinne.

Die Prüfungen kommen. Gerade ist so eine. 30 Tage No-Drama-Challenge mit meinem Lebensgefährten. Hart ist das schon, aber ein Aufgeben gibt es nicht bei mir. Niemals, auch wenn es gerade echt schwierig für mich ist, in allem das Positive und die Fülle zu sehen.

Am vergangenen Samstag dann noch das Üben im Alleinsein – das habe ich das 1. Mal wirklich bewusst als positiv erlebt. Dirk hatte Patentreffen im Wolf Science Center im Tierpark Ernstbrunn und hatte zwei Stunden Zeit für mich allein. Allein mit der Natur, mit den Tieren. Begleitpersonen durften beim offiziellen Programm nicht dabei sein. Also streifte ich allein durch den Park. Da wir vor den offiziellen Öffnungszeiten bereits vor Ort sein mussten, hatte ich den ganzen Park fast für mich alleine. Ah, wie angenehm. Die meiste Zeit habe ich keine Menschenseele gesehen. Die Tiere verhielten sich gleich ganz anders, waren viel zutraulicher. Ich habe ihnen meinen Respekt gezeigt. Sie haben sich dafür revanchiert und sind mir recht nahe gekommen. Teilweise geht man auch durch die Gehege und ist dann wirklich auf Du und Du mit den Mufflonen oder den Hirschen.

Nach einer großen Runde durch den Park hab ich mich auf eine der wenigen Sitzplätze in die Sonne gesetzt und haben die Wölfe im gegenüberliegenden Gehege beobachtet und hab mir vorgestellt, dass einer hinter dem Zaun des Nachbargeheges erscheinen würde. Mmh, erschienen ist tatsächlich ein Tier, aber ein ganz anderes als erwartet – ein wunderschöner Steinbock. Der hat sich von mir sogar berühren lassen, aber kaum sind andere Besucher vorbeigekommen, war er wieder verschwunden. Als diese wieder weitergezogen waren, kam er wieder zu mir zurück. So schön! Ich habe die für November wirklich angenehmen Temperaturen genossen, die Sonne, die Natur, die wunderschönen Tiere. Mehr habe ich nicht gebraucht. Im Hier und Jetzt und im Sein.

Alles Liebe und lasst es euch gut gehen

Eure Caroline

LIEBE ZUM LEBEN: Er is geen later! – Es gibt kein Später!

Foto von Dirk R.

Ihr Lieben,

die traurigsten Momente im Leben können das Meiste bewirken. Das erfahre ich gerade am eigenen Leib.

Mein Schwiegervater in spe ist vor zwei Wochen friedlich und schmerzfrei nach langer Krankheit gestorben. Obwohl ich ihn gerade mal ungefähr ein Jahr kenne, ist er mir sehr ans Herz gewachsen. Er hat mich in seine Familie wie eine Tochter aufgenommen. Selten habe ich mich so zu Hause gefühlt, wie in meiner belgischen Familie. Ich bin sehr traurig über seinen Tod, aber auch sehr dankbar, dass ich ihn kennenlernen durfte. Ein Teil von ihm lebt in seinem Sohn weiter.

Das Begräbnis letzten Freitag in Belgien war mehr als berührend. Ich durfte meinem Schwiegervater im engsten Familienkreis die letzte Ehre erweisen und meinen wundervollen, sehr geliebten Lebensgefährten in dieser traurigen Zeit Seite an Seite unterstützen. Ein Königspaar spiegelte sich im Lack des Leichenwagens auf dem Weg zum Friedhof. Unglaublich, welche Entwicklungen wir bereits gemeinsam gemacht haben.

Mir wurde wieder einmal sehr bewusst, wie unendlich kostbar unsere Lebenszeit ist. Er is geen later – Es gibt kein Später. Leben findet nur JETZT statt. Das Lied „Is dit nu later“ von Stef Bos bringt es gut auf den Punkt: https://www.youtube.com/watch?v=ugZUtCVkIaU (auf Niederländisch)

Mir ist aufgefallen, dass Ängste ganz besonders präsent werden, wenn wir uns zu viel Gedanken um die Zukunft machen. Ich bin im JETZT mutig, aber wenn ich beginne über mögliche Konsequenzen nachzudenken, kommt die Angst und ich verschiebe auf später oder mache es nie.

Das Leben ist viel zu kostbar, um ewig der Vergangenheit nachzuhängen oder sich auf schlechte Erfahrungen zu berufen, die schon lange vorbei sind. Natürlich prägt uns unsere Vergangenheit, aber wenn wir in ihr stecken bleiben und in der ewigen Opferhaltung verweilen, dann bringt uns das nicht weiter. Wir haben die Möglichkeit, uns jeden Tag neu für das Leben zu entscheiden. Das Leben ist viel zu kostbar, um nachtragend und schlecht gelaunt zu sein, es ist viel zu kostbar, um endlose Streitigkeiten aufrecht zu erhalten oder immer wieder anzufangen. Wir alle sind Menschen und tun die Dinge so gut, wie wir es gerade in diesem Moment können.

Wir können uns jeden Tag vor Vergebung entscheiden, für Akzeptanz, Liebe und Freude. Es geht nicht darum, schreckliche Erfahrungen gut zu heißen, es heißt nur, dass wir uns dafür entscheiden sollen, dass uns diese Erfahrungen nicht mehr länger beherrschen sollen, nicht mehr länger klein und in der Opferhaltung halten sollen. Erst wenn wir alles gefühlt und alles dazu gesagt haben, dann erst ist echte Vergebung möglich. Gerade jetzt in der Trauer merke ich, dass ich nicht nur um meinen Schwiegervater in spe trauere, sondern auch um vieles aus der Vergangenheit, wo ich zu wenig oder nicht getrauert habe. Mir wird aber auch bewusst, dass jetzt viele meiner Triggerpunkte, die in den letzten Monaten und Jahren viel Stress und Streit verursacht haben, deutlich weniger geworden sind. Das entspannt auch die Partnerschaft.

Wir haben die Macht, unser Leben jeden Tag aufs Neue zu kreieren und auf Freude auszurichten. JETZT ist der richtige Zeitpunkt, der einzige Zeitpunkt, der etwas bewirken kann. Die Vergangenheit können wir nicht mehr ändern, die Zukunft ist eine Illusion, die sich jedes Mal ändert, wenn wir eine Entscheidung treffen.

Die neue Welt braucht uns alle, jeden und jede in ihrer vollen Authentizität. Jeder und jede von uns hat Fähigkeiten und Gaben, die diese Welt bereichern können. Auch die Trickster, denn diese halten uns den Spiegel vor und zeigen uns, wo wir noch Lerngebiete haben. In der nordischen Mythologie hat diese Rolle der Gott Loki übernommen. Ohne ihn gebe es kein Ragnarök und Balder, der Gott des Lichtes, hätte keine Möglichkeit gehabt, wieder aus dem Totenreich zurückzukommen, um die Welt neu zu gestalten.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein großartiges, erfülltes Leben im JETZT!

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR/LEBEN: Frohe Ostern – und wandeln auf neuen Pfaden –

Ihr Lieben,

endlich mal wieder eine längere Tour (rd. 4,5 h inkl. kurze Pause) in der wunderschönen Wachau. Mit meinem Herzensfreund auf meinem Lieblingsweg über den Vogelbergsteig, zurück dann aber auf neuen Wegen über die Hengelwand zurück nach Stein/Krems und weiter bis zum Bahnhof. Diese Tour kannte ich bisher nur von Herbstausflügen. Ein ganz anderes Bild diesmal – kahle Bäume, ein paar blühende Pflanzen. Anfangs kaum Menschen unterwegs. Ab der Fesslhütte trafen wir dann deutlich mehr Wandergruppen. Bis dahin war uns der Weg bekannt. Dann folgten wir den Markierungen Richtung Hengelwand. Entlang des Wegs immer wieder aus Holz geschnitzte Figuren.

Eine bemerkenswerte Situation gab es auch: eine größere Wandergruppe kam uns entgegen, vorne weg ein süßer kleiner Hund. Als wir auf der Höhe der Gruppe waren, fragte uns diese, ob uns der Hund gehören würde, er wäre schon den ganzen Weg mit ihnen mitgelaufen. Wir verneinten. Ein paar Minuten später hielt ein Jeep neben uns und der Fahrer fragte uns, ob uns ein Hund begegnet wäre. Ist der kleine Racker offenbar ausgebüxt und hatte sich ganz allein auf Wanderschaft begeben.

Mein Archetyp der wilden Frau liebt die Natur. Sie genießt die Gerüche des Waldes, den Gesang der Vögel, die Erde unter ihren Füßen, die Bäume und Pflanzen, die Tiere, die ihr vielleicht begegnen. Sie braucht kein Höher, Schneller, Weiter, sondern ihr eigenes Tempo, wo sie nicht außer Atem ist und noch ihre Umgebung mitbekommt. Wo sie lauschen und fühlen kann. Tief verbunden mit allem, was ist. Berührt von der Schönheit der Aussicht oder eines Käfers auf dem Boden oder einer blühenden Pflanze. Viel Zeit in der Natur, gute Gespräche mit ihrem Wandergefährten und ihren Körper spüren ohne völlig verausgabt zu sein. Für sie ist Natur ein Krafttanken, eine Erholung für ihre Seele, ein Abenteuer, auch gerne mal eine psychische oder physische Herausforderung, Neue Wege befriedigen ihre Neugier.

Ein wunderschöner Tag mit einem besonderen Menschen.

Seit Kurzem beschäftige ich mich mit den 5 Wunden unserer Seele, die wir alle mehr oder weniger stark haben. Das Universum schickt mir gerade vermehrt Situationen, die mich daran erinnern sollen, dass sie da sind. Also habe ich beschlossen, hinzuschauen und sie endlich in Heilung zu bringen. Das Buch „Heile die Wunden deiner Seele“ von Lise Bourbeau kann ich nur sehr empfehlen.

Ich wünsche euch allen von Herzen ein erholsames und friedliches Osterfest!

Eure Caroline

PS: die Schokotorte mit dem Osterhasen habe ich übrigens von urlieben ehemaligen Klienten geschenkt bekommen. Sie kommen jedes Jahr zwei Mal und bringen Köstlichkeiten vorbei.

LIEBE ZUM BLOGGEN: Jubiläum – 7 Jahre

Ihr wunderbaren Menschen da draußen!

Wow, wie schnell die Zeit vergeht. Vor genau 7 Jahren habe ich mit dem Bloggen angefangen. Ein paar Wochen nach dem Treffen mit meiner lieben Freundin Birgit im Türkenschanzpark. So viel ist passiert seither. Das passt gar nicht mehr auf die sprichwörtliche Kuhhaut.

Herzlichen Dank für euer Verfolgen meiner Beiträge und eure Kommentare! Danke für eure Treue und euer Interesse an meinem Leben!

Hier die 3 allzeit beliebtesten Posts nochmal zum Nachlesen:

  1. LIEBE ZUM POSITIVEN: Von freundlichen Städten und unerfreulichen Städten – das Österreichische Patentamt ist nach wie vor das beste Amt in diesem Land. Freundlich, blitzschnell und sehr hilfsbereit.
  2. LIEBE ZUR BERÜHRUNG: Anleitung zum Kuscheln – für mich persönlich der Beginn meines neuen Lebens ohne, dass mir das damals bewusst sein würde. Kuscheln ist in diesen Zeit das Kostbarste, was wir haben. Ich bin sehr dankbar, dass ich da so verwöhnt werde. Ich sende allen eine Umarmung, die in diesen Zeit keinen oder zu wenig Zugang zu achtsamen Berührungen haben.
  3. LIEBE ZUR ENTSPANNUNG: ZENCOLOR – Ausmalen für Fortgeschrittene – Damals ein Trend – heute höre ich nichts mehr davon. Ich habe es auch eine Zeitlang ausprobiert, aber irgendwann ist seine Faszination für mich verschwunden.

Mein absoluter Lieblings-Post

LIEBE ZUM WISSEN: Im Bann der Wurmgrunzer – das bisher lustigste Non-Fiction-Bücher zum Thema Wissenschaft, die ich in meinem Leben je gelesen habe.

In diesen Zeiten passiert in meinem Leben zwar viel in mir, in meinem Inneren, mit meiner Persönlichkeit, aber halt wenig im Außen, daher schreibe ich zur Zeit nur selten. Ich bin aber überzeugt, dass sich die Zeiten wieder ändern werden, denn wie heißt es so klug: Panta rhei – Alles fließt.

Alles Liebe und ein wunderschönes Leben

Eure Caroline

PS: Bleibt neugierig!

LIEBE ZUM LEBEN: Visitenkarten, Umzüge und andere Abenteuer

Zuerst dachte ich, dieses Jahr wird mein Glücksjahr, Jahr der Ratte, mein chin. Sternzeichen, dann überschlagen sich die Ereignisse, dann dachte ich: Oh Mist, das wird nix, aber dann wurde das Jahr 2020 immer mehr zu meinem persönlichen Jahr der großen Veränderungen. Mein Vater ging in Pension, ich bin daher auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. Für Neugründungen ist es gerade keine gute Zeit. Vorbereitungen dafür laufen, gestern kamen meine wunderschönen Prachtstücke von Visitenkarten. Ängste kommen hoch, lästige Themen, aber ich lerne, entwickle mich weiter, bin mutig. Das ist mein Herzensbusiness, das ist ein Weg, das weiß ich. Es ist nur eine Frage der Zeit, Interesse ist da, meine Community wächst täglich. So schön. Das motiviert mich, dran zu bleiben.

Dann eben spezifische Ausbildungen und einen Job finden, den ich gerne mache, der mir mein Leben finanziert mit einem kleinen, angenehmen und wertschätzenden Team und einer guten Führung. Gar nicht so einfach zu finden, aber Aufgeben ist nicht, niemals. Weiter geht es. Seit dem Frühjahr wohne ich zum 1. Mal in meinem Leben mit einem Menschen zusammen, meinem wundervollen neuen Lebenspartner, aufregend, herausfordernd, lehrreich, wundervoll. Jetzt ganz offiziell. Meine 1. eigene Wohnung habe ich aufgelöst – ein bisschen Trauer war schon da, aber als dann alles ausgeräumt war, da kam dieser Punkt, wo ich dachte – jetzt ist sie nicht mehr meine Wohnung. Jetzt folgt in Kürze der 2. Umzug in eine neue gemeinsame größere Wohnung. Nochmal allen die neue Adresse melden, diesmal auch den Freunden und den Familien mit selbstdesignten Karten.

Meinen Weg als Schamanin werde ich in Kürze ebenso betreten, endlich, solange verleugnet, nicht getraut, was weiß ich. Das Übliche eben, Widerstände, Ausreden, ausreden lassen von Anderen. Aber jetzt hält mich keiner mehr auf. Ich bin es mir wert.

Ein Haufen Farbe gekauft und Zubehör – Pinsel, Rollen, Abdeckvlies und Abklebeband. Das ist auch so ein Abenteuer – alles neu einrichten zusammen mit dem Mann, den ich so liebe, gerade jetzt in diesem verrückten Jahr. Spannend. Welche Farben, welche Möbel. Erstmal die alten, aber später? Am wichtigsten: ein kuschliges, gemütliches Heim mit meinem Lebenspartner Dirk und seinen wundervollen beiden Katern, die ich auch sehr liebe.

Dann noch viele andere Sachen, neue tolle Menschen, immer mehr passende Menschen, die mich motivieren und unterstützen, eine tolle Herzensfreundschaft mit meinem ehemaligen Partner. So schön, wie sich das entwickelt hat. Darüber bin ich so froh.

Glücksmomente festhalten in diesen Zeiten ist wichtig. Bloß nicht aufgeben – weiter gehen – täglich Tagebuch schreiben mit den 5 schönsten Momenten (mehr geht immer 🙂 ).

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR: Stadtpflanzen 2020 Teil 3

Es geht weiter mit der Blütenpracht, die ich auf meinen Spaziergängen in den letzten Tagen entdeckt habe. Ich kann einfach nicht an ihnen vorbei gehen ohne ein Foto zu machen. So wunderbar!

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR: Stadtpflanzen 2020 Teil 2

Die Natur blüht und gedeiht auch in diesen turbulenten Zeiten prächtig und erfreut mein Herz. Die vielfältigen Farben und Blütenformen. Ich genieße es, auf meinen Spaziergängen durch die nähere Umgebung immer wieder neue Naturwunder zu entdecken. Dazu die lieblichen Gesänge der Vögel. Das bringt mir Frieden, Entspannung und Genuss in turbulenten Zeiten.

Sogar eine Schildkröte entdeckte ich, die sich die Sonne auf den Pelz, äh Panzer scheinen ließ.

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Alles Liebe

Eure Caroline