LIEBE ZUR TRADITION: Weihnachten auf samtenen Pfoten oder eine Pause kommt selten allein

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Ich merke, dass mein Leben sehr viel privater geworden ist, intimer, dass ich nicht mehr so viel teilen will.

Was ich so in den letzten Monaten erlebt habe war eine unglaublich berührende Altarweihe, zwei Zwangspausen durch Krankheiten – mein Körper ist so viel klüger und zeigt unglaublich genau an, wann es ihm zu viel wird und macht Ernst, wenn ich ihn trotzdem weiter fordere. Danke, lieber Körper, dass du so gut auf dich schaust!

Viel Tantra in unterschiedlichen Settings – von leicht bis sehr anspruchsvoll und intensiv. Wir haben sogar eine eigene kleine private Gruppe – eine tantrische Familie – gegründet, weil wir lieber Liebe machen als Krieg. Unsere Art der Welt ein Stück positive Energie zurückzugeben und zu mehr Liebe, Frieden und Leichtigkeit in der Welt beizutragen.

Wir waren auch im wunderschönen Eggenburg über Nacht, um den dortigen Weihnachtsmarkt ausgiebig zu erkunden und zu „verkosten“. 😉 Eine kleine Geschichtenstunden gab es dort auch. Ein Mann las aus ein paar Kinderbüchern vor. Vor allem für die Kleinen, aber auch wir hatten unsere Freude daran.

Nach Jahren der Pause stand vor einiger Zeit auch mal wieder eine Kuschelparty auf dem Programm, ähnlich der, wo wir uns damals kennen und lieben lernten. Ein sehr spannender, intensiver Trancedance in einer – ihr werdet es kaum glauben – Kirche, aber im Veranstaltungsraum. Mit Livemusik – echt genial. Mit Augenbinde nur für einen selbst. Ein Höllentrip, der sich echt gelohnt hat. Ein spannendes, wirklich sehr real inszeniertes Escape Room Spiel – The Subway mit Dirk und einem seiner Freunde. Ein weiteres als Puzzlevariante zu Hause und ein ebensolcher Adventkalender. Viel Rätselspaß, so wie ich es liebe. ❤ Gestern dann noch Weihnachtsbaum schmücken nach belgischer Tradition – in Österreich machen wir das normalerweise ja erst kurz vor Heiligabend. Unser tierischer Mitbewohner liebt ihn schon jetzt und kuschelte mit dem „Weihnachtszwerg“, der unter der Nordmanntanne wohnt.

Ein paar lustige oder berührende oder kitschige Weihnachtsfilme während meiner Zwangspausen, um in Stimmung zu kommen. Ein großartiges Buch über die Macht der Frauen einer Russin – das hilfreichste Buch, das ich bisher zum Thema Weiblichkeit gelesen habe, das weder nur Ratgeber, noch nur Roman ist, aber so viel Weisheit und Wissen in sich trägt, dass sich meine Partnerschaft gerade auf ein neues Level hebt. Für alle Frauen sehr empfehlenswert. Bitte, liebe Männer, nicht lesen, die Magie geht flöten, wenn man hinter die Spiegel schaut. Lasst euch aber gerne verzaubern von euren Frauen, die dieses Buch durchgearbeitet haben.

Ein paar schöne Sachen kommen noch. 🙂

Ich wünsche Euch allen noch weiterhin eine wunderschöne Adventszeit, frohe Weihnachten und einen großartigen Start ins Jahr 2023! Möget Ihr in den Rauhnächten alles manifestieren können, das Euch ganz viel Liebe, Freude, Glück, Zufriedenheit, Frieden, Wohlstand und Heilung bringt, was auch immer diese Wort für Euch bedeuten.

Alles Liebe

Eure Caroline

Werbung

LIEBE ZUR LIEBE/REISE: Mit der alten Liebe in Passau

Mit meinem Herzensfreund P. in Passau. Lang, lang ist es her, dass wir gemeinsam dort waren und unsere Radtour im strömenden Regen nach Linz angetreten sind. Vergangenes Wochenende wieder Regen, aber es klarte bald auf und die Sonne steckte ihre Nase durch die Wolken und erleuchtete uns den Weg auf alten und neuen Pfaden durch meine zweite Lieblingsstadt nach Linz.

Eine romantische Pension in der Innenstadt war uns Heimat für eine Nacht mit einem liebevoll hergerichteten Buffet mit lauter kleinen Schälchen und Tellerchen wie bei den Zwergen von Schneewittchen.

Ein Dackelmuseum entdeckt, fotografiert für einen mir noch persönlich unbekannten Freund meines Verlobten Dirk. Besucht haben wir es nicht.

Rauf zur Veste Oberhaus, einer der größten und besterhaltenden Festungen Europas. Geniale Aussicht über die Stadt. Dafür war es die Anstrengung wert.

Hinein in ein gemütliches Café, wo wir buchstäblich in der (ehemaligen) Auslage saßen mit alten Möbeln quer Beet eingerichtet und schnatternden Frauenrunden und kuschelnden Pärchen.

Sich von der Stadt leiten und verführen lassen. Der Weg ist das Ziel. Durch eine Künstlerstraße mit bunt bemalten Pflastersteinen, die den Weg zu den Galerien zeigen. Am Inn entlang spaziert, die Donau begrüßt, auch die Ilz aus der Ferne. Dorthin gegangen, wo sich die 3 Flüsse begegnen und ineinander fließen. Neben dem Planetenweg.

Ein berührender Augenblick in der Früh, als noch fast alles geschlafen hat am Sonntag, als ein Straßenmusiker sich bereit für sein Tageswerk gemacht und plötzlich zu singen begonnen hat. Nur wir beide in der Nähe, so als ob er speziell für uns gesungen hat.

Alte Liebe rostet nicht, auch wenn der gemeinsame Weg nun ein anderer ist, aber genauso wertvoll und unvergleichbar. Eine Herzensfreundschaft mit einem Mann ist so kostbar, weil so selten. Danke, dass du noch immer da bist, alte Liebe. ❤

Statusmitteilung

LIEBE ZUR LIEBE: ein Ritual der Liebe

Ihr Lieben,

am 24.09.22 am 90. Geburtstag meiner Oma in der Früh hat mir Dirk im Rahmen eines selbst gestalteten Tag-Nacht-Gleiche-Rituals am Süßenbrunner Badeteich einen berührenden und romantischen Heiratsantrag gemacht, den ich voller Glück und Freude angenommen habe. Er hat mir aufgrund unserer Liebe zum Schamanismus und zur Mythologie einen wunderschönen, schlichten Silber-Ring im keltischen Stil geschenkt, der aus meinem geliebten Irland stammt. Wir sind jetzt also verlobt. Wir haben beschlossen, dass wir eine längere Verlobungszeit haben wollen, um noch ein paar Themen zu lösen, damit wir uns dann erleichtert den Bund fürs Leben schließen können. Es steht bisher nur fest, dass die Hochzeit ver-rückt wird, so bunt, wie auch wir beide sind.

Auf der Überraschungsfeier für meine Oma konnten wir die gute Nachricht gleich dem Großteil der Familie und Omas Freuden mitteilen. Besonders berührt hat mich die große Freude meiner Geschwister.

An diesem Tag ist auch wieder ein kleines Stück meines alten Lebens verschwunden, symbolisiert durch meine absoluten Lieblingsbadeschlapfen. Einer davon tauchte zu Hause nicht mehr auf. Seit Dirk in mein Leben getreten ist, ist kaum noch etwas so wie es gewesen ist. Ich bin neugierig, was da auf unserem gemeinsamen Weg noch kommen mag. Nicht alles ist schön, aber alles trägt dazu bei, dass wir miteinander wachsen und uns weiterentwickeln. Ich bin bereit.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR LIEBE: So bunt ist die Welt

Mein Herzensfreund P. hat dieses wundervolle Bild auf seinen Stadtspaziergängen entdeckt und mir für meinen LIEBESRAUM geschickt.

Wer zufällig diejenige oder denjenigen kennt, der so farbenfroh und voller Begeisterung gemalt hat, der möge sich bitte melden, damit ich sie oder ihn hier nennen kann.

Alles Liebe und einen wunderschönen Herbst,

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR/DEN ELEMENTEN/ZUR PARTNERSCHAFT: Zusammen durch Feuer und Eis

20200106_0955483373066513747944734.jpg

20200106_0921597382128316413701980.jpg

Ich hatte den besten und gleichzeitig coolsten Start meines Lebens ins Jahr 2020! Ein ganz besonderes Jahr für mich, in vielerlei Hinsicht.

Am 01.01. waren mein Partner und ich Teilnehmer beim Neufelder Neujahrsschwimmen (Burgenland). Am offiziellen Video bin ich zu sehen, und zwar kurz vor Ende mit der schwarz/rosa Badehaube und der triumphierenden Siegespose. 

https://eventfoto-neufeld-stadt.jimdo.com/2020-1/neujahrsschwimmen/?fbclid=IwAR1B_8H0Z0sfXQfhQC5maxhxF__glPhy-F0bOTguF1ULPU2wSvQGQpz8tug

Die Kälte habe ich überraschenderweise sehr viel besser vertragen als erwartet. Ich habe meine übliche Wechseldusche mit warm-kalt in der Früh gemacht. Den kalten Teil zum Schluss länger als bisher. Ansonsten hab ich beim meinem Partner ein paar Mal nur kalt geduscht. Am 28.12. waren wir den ganzen Tag in der Therme, wo wir Sauna und Kältebecken abwechselnd besucht haben. Am 01.01. selbst waren wir am Vormittag bei Bekannten meines Partners für gemeinsame Atemübungen eingeladen, die uns dann auch mit ihrem Auto mit nach Neufeld genommen haben.

Doch das Beste kam danach. Die coolste Frau Österreichs, Sonja Flandorfer, begleitete uns bei unserem 1. Teil unserer Paarinitiation und Zeremonie, die mein Partner für mich organisiert hatte, samt romantischer Liebeserklärung und seiner aktiven Entscheidung für uns beide. Ich war sehr berührt davon. Die genauen Details möchte ich nicht verraten, die sollen zwischen uns als Paar bleiben. 3 Mal dürft ihr raten, wie ich mich entschieden habe. 😉 ❤

Der 2. Teil unserer Initiation folgte dann am 04.01. mit einem weiteren Schwitzhüttenritual, um auch das Feuer zu besiegen. Auch das schafften wir gemeinsam bis zum Ende. Ich bin sehr stolz auf uns beide. Die Rituale waren stark und schweißten uns noch mehr zusammen.

Gestern ging es dann gleich wieder durch Eis und Schnee auf die Rax zu einer 5,5 stündigen Schneeschuhwanderung. Mit der Gondel hoch, dann zum Ottohaus, weiter zur neuen Seehütte über einen anstrengenden teilweise sehr steilen Weg und zurück über den leichten Seeweg zurück über das Ottohaus zur Seilbahn und wieder hinunter mit der Gondel. Strahlende Sonne den ganzen Tag, blauer Himmel, klare Luft. Besser geht es nicht.

Ich hoffe, ihr hattet einen ebenso tollen Start in dieses wunderbare Jahr!

Alles Liebe

Eure Caroline

PS: An alle Frauen in Wien: am 16.01.2020, um 18.30 Uhr, findet mein 1. Frauenkreis statt. Alle Infos und notwendiger Anmeldung unter liebesraum2.wordpress.com.

 

LIEBE ZUR LIEBE: was zählt, ist der Mensch!

Ich wollte Euch heute ganz viel darüber erzählen, was ich die letzten Tage gemacht habe. Wie mich mein Herzkönig mit verbundenen Augen zum Weihnachtsmarkt vor dem heeresgeschichtlichen Museums verführt hat, über den Workshop über die Complete Vocal Technique, die eine sehr sympathische Niederländerin gehalten hat, über den Kinderbuchschreibworkshop oder die sehr nette Adventfeier im Tierpark Wolfsgraben, die meine beste Freundin, ihre Familie und ich besucht haben.

Doch dann ist mir eingefallen, dass ich das Wichtigste gestern bei meiner 1. Grinbergmethoden-Einheit gehört habe.

Meine Therapeutin meinte, sie hätte sich nicht in eine Frau verliebt, sondern in den Menschen, die sie ist.

Für die Liebe zählt das Geschlecht nicht.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR SPIRITUALITÄT: Liebe atmen

Andere Partnerschaft, andere Interessen. Mein Freund und ich verbrachten das Wochenende mit ein paar anderen herzensoffenen Paaren und ein paar Singles bei einem Tantraseminar. Ohne Sex, ohne Nacktheit und ohne Massagen. Ja, solche Tantraworkshops gibt es auch noch, worüber ich sehr froh bin. Nicht, weil ich Probleme mit den genannten Dingen hätte (ganz im Gegenteil 🙂 ), sondern, weil das originale Tantra aus Indien eine Lehre zur spirituellen, emotionalen und persönlichen Weiterentwicklung ist, welche die sexuelle Energie dafür nutzt. Nicht bloß eine Methode, um befriedigenderen Sex zu haben; das ist eine angenehme, genussvolle Nebenwirkung, aber nicht der Fokus. Die Paare blieben unter sich. Die Singles übten für sich allein.

Es war mein erstes Tantraseminar und dann gleich noch eines, das von einem Lehrer angeleitet wurde. Obwohl es schon ein recht fortgeschrittenes war, war es doch genau das richtige für mich. Ein toller, humorvoller Lehrer aus den USA, eine sympathische Assistentin aus der Schweiz.

Was wir dort dann gemacht haben? Vor allem geatmet. Bewusst, fokussiert, ganz. Visualisiert, gelacht, geredet, entspannt. Ein paar Übungen, um die erzeugte Energie bei uns zu behalten bzw. zur Erdung. Ein paar Partnerübungen, aber ebenfalls angezogen. Ich gebe es gerne zu, ein paar Küsse waren auch dabei und achtsam sein und Nähe und Intimität schenken, gehalten werden, Präsenz des Mannes, Hingabe der Frau. Das wurde uns aber nicht beigebracht, das entstand durch das Tun und das Miteinander vor Ort.

Liebe machen im wortwörtlichen Sinn. Ein Feld der Liebe erzeugen. Wunderschön, was da entstanden ist. „Schlüssel“ wurden entdeckt, Emotionen geheilt, Veränderung entstand. Am 2. Tag habe ich diese Entwicklungen schon stark gespürt. Das ist so toll! Nach nur ein paar Stunden hatte sich schon so viel getan.

Alles nur durch die richtige Atemtechnik und ein paar weitere Übungen. Jetzt heißt es weitermachen und dranbleiben. Nur dann entsteht das gewünschte spirituelle, emotionale und persönliche Wachstum und noch ein paar andere angenehme physische und psychische Effekte.

Ich atme Energie ein und atme Liebe aus.

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

 

 

LIEBE ZUR NATUR/LIEBE: Herbst-Emotionen und radikale Authentizität

20191020_1239127989081267124697959.jpg20191020_1253203527765026308010893.jpg20191020_1253426977984181848576019.jpg20191020_1320497020066615117478002.jpg

Nichts bleibt wie es war und doch ist es jetzt noch besser als vorher. Mein Leben will wohl gerade keine Blog-Pause. Na gut, dann eben nicht. 🙂

Ich bin Querdenkerin durch und durch und lebe und liebe auch so, also unkonventionell und abseits klassischer gesellschaftlicher Normen. Mein Langzeitpartner ist keiner mehr, dafür mein Herzensfreund. Mein 2. Partner mein neuer Fokus. Jetzt hab ich euch überrascht, nicht wahr? Man neigt dazu, mich zu unterschätzen. Ich will endlich authentisch sein mit allen Konsequenzen, den guten und den weniger guten. Ich will die Verantwortung für mein Leben übernehmen. Ja, ich liebe mehr als eine Person.

Ich freue mich über die Leserinnen und Leser, die mir gerade wegen meiner neuen Authentizität weiter folgen oder neu dazu kommen. Den anderen, die damit nicht umgehen können oder wollen, denen sage ich leb wohl und danke für die schöne Zeit!

An meine mir folgenden Freund*innen: ich wünsche mir, ihr könnt mich auch weiterhin so annehmen wie ich bin, egal wie unkonventionell ich lebe und liebe! Ich bin immer noch Caroline, wieder um ein großes Stück näher an meinem wahren Ich bin dran.

Wie auch immer, mein Herzensfreund war mit mir im Helenental wandern, wunderschön die Herbststimmung, zuerst Nebel, später sogar Sonne. Wir hatten Glück. Ich hab mich sau wohl gefühlt. Mit ihm, mit meiner neuen Rolle und mit meiner Entscheidung für MICH und wurde dafür mit Klarheit, entwickelter Sensitivität und stärkerer Intuition belohnt. Alles fließt, besser als je zuvor. Ich muss sogar richtig aufpassen, was ich mir wünsche und was genau, denn es könnte nur all zu schnell in Erfüllung gehen.

Alles Liebe und ganz viel Liebe euch allen für euer Leben, egal, wie ihr es lebt oder ihr liebt! Jede und Jeder ist herzlich willkommen im LIEBESRAUM®!

Eure Caroline vom LIEBESRAUM®

 

LIEBE ZUR NATUR/KUNST: Altbekannte Wege und neues Museum – Wachau/NÖ

20190915_1006221868239473284046430.jpg

Den Welterbesteig von Dürnstein nach Krems-Stein sind wir – ähnlich einem Ritual für den beginnenden Herbst meist zur Weinlese – schon ein paar Mal gegangen. So auch dieses Jahr, letzten Sonntag war es soweit. Das Wetter war perfekt – wolkenloser Himmel, Sonnenschein pur. Ein Meer aus Weinreben, dick mit Trauben behängt. Partnerschaftliche Vertrautheit, die Fülle des Lebens umarmend. Kaum etwas ist schöner als mit meinem Schatz meine Naturleidenschaft zu teilen. Angenähert über viele Jahre hat er gelernt, mehr auf die Tierchen und Wunder der Landschaft zu schauen, ich habe gelernt, dass Wandern – Bewegung im Allgemeinen – große Freude macht und dem Körper gut tut. Es geht schon lange nicht mehr um höher, schneller, weiter – was ihm früher wichtig war – sondern um den Genuss am Gehen, am Zusammensein, um Erdung, um die Liebe zur Natur. Das war ein langer Prozess. Ein guter und wichtiger.

Ein Besuch der neuen Landesgalerie auf der Kunstmeile Krems rundete unseren Wachaubesuch diesmal ab. Mein Schatz wollte anfangs noch andere Museen besuchen, aber ich wusste, dass mir das zu viel werden würde. Nachdem wir das Museum vom Keller bis zum Dach besichtigt hatten, immerhin fünf sehr unterschiedliche Ausstellungen, wusste ich, dass ich die richtige Entscheidung getroffen hatte. 🙂 Die hellen, großzügigen Ausstellungsräume gefielen mir gut, die Aussicht vom Dach auf den darunter liegenden Kreisverkehr weniger.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR KULTUR/MUSIK/LIEBE: Ein Konzert für den Frieden

Manch spontane Entscheidung führt zu großartigen Erlebnissen habe ich am Samstag wieder erfahren dürfen.

Das Wetter war regnerisch und trüb, dennoch entschlossen wir uns zu einem Spaziergang. Mein Schatz machte mir zwei Vorschläge und ließ mich entscheiden. Prater oder Augarten. Ich nahm Letzteren. So spazierten wir also kurze Zeit später durch die Parkanlage mitten im 2. Bezirk von Wien und genossen die frische, vom Regen gewaschene Luft, die leuchtenden Blumen und das dunkle Grün der Bäume.

Wir kamen auch am MuTh vorbei, der Konzerthalle der berühmten Wr. Sängerknaben. Irgendwas war dort im Gange, Gruppen von chinesischen Kindern in traditionellen Gewändern betraten das Haus, andere probten auf dem Vorplatz. Wir entdeckten ein Plakat mit der Aufschrift „World Peace Concert 2019“ mit dem Datum von Samstag als Teil des World Peace Music Festival 2019, das am vergangenen Wochenende über die Bühne ging. Mein Schatz erkundigte sich spontan nach der Beginnzeit und den Preisen. Zu unserer Überraschung brauchten wir uns nur online dazu anmelden und bekamen dann vor Ort kostenfreie Zählkarten ausgehändigt.

Wir verbrachten einen unterhaltsamen, berührenden und  musikalischen Abend von verschiedenen Jugend- und Erwachsenenchören aus Hongkong, China, Tschechien, Georgien, Weißrussland und natürlich Österreich – teilweise mit Klavierbegleitung, aber auch Trommel oder einer Mandoline (?). Liebevoll gestaltete Choreographien ergänzten die Darbietungen. Fast jeder Chor bemühte sich, auch sein Land mit einem Stück in der jeweiligen Muttersprache zu repräsentieren, was ich besonders interessant fand.

Sogar das Programm wurde nicht nur auf Englisch, sondern auch auf Chinesisch angekündigt, was doch sicher einiger Übung bedarf, um die Worte korrekt wiederzugeben, was bei dieser Sprache besonders wichtig ist.

Besonders berührt hat mich aber ein Liebeslied des Chors aus Vorarlberg. Zuerst entschuldigte sich der Chorleiter, dass sie das Lied nicht auf Chinesisch vorsingen würden, was ich respektvoll fand, waren doch gleich drei Chöre aus diesem Land vertreten, die später auch im Publikum saßen. Dann begann der gesamte Chor das Lied zu singen, wobei zwischen den Strophen zwei Kinder eine Zeile, die mit „Ich liebe dich!“ endete, in immer anderen Sprachen sangen. Wir beide, Tränen in den Augen, schauen uns an und umarmen uns. So schön kann Partnerschaft sein.

Liebe als universelle Sprache. Musik und Gesang als verbindende Elemente.

Noch ein paar Gemeinsamkeit, die ich gerne mit meinem Schatz genieße: Kultur, Musik und die Berührung des Augenblicks.

Alles Liebe und bleibt berührbar

Eure Caroline