LIEBE ZUR LIEBE: was zählt, ist der Mensch!

Ich wollte Euch heute ganz viel darüber erzählen, was ich die letzten Tage gemacht habe. Wie mich mein Herzkönig mit verbundenen Augen zum Weihnachtsmarkt vor dem heeresgeschichtlichen Museums verführt hat, über den Workshop über die Complete Vocal Technique, die eine sehr sympathische Niederländerin gehalten hat, über den Kinderbuchschreibworkshop oder die sehr nette Adventfeier im Tierpark Wolfsgraben, die meine beste Freundin, ihre Familie und ich besucht haben.

Doch dann ist mir eingefallen, dass ich das Wichtigste gestern bei meiner 1. Grinbergmethoden-Einheit gehört habe.

Meine Therapeutin meinte, sie hätte sich nicht in eine Frau verliebt, sondern in den Menschen, die sie ist.

Für die Liebe zählt das Geschlecht nicht.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR SPIRITUALITÄT: Liebe atmen

Andere Partnerschaft, andere Interessen. Mein Freund und ich verbrachten das Wochenende mit ein paar anderen herzensoffenen Paaren und ein paar Singles bei einem Tantraseminar. Ohne Sex, ohne Nacktheit und ohne Massagen. Ja, solche Tantraworkshops gibt es auch noch, worüber ich sehr froh bin. Nicht, weil ich Probleme mit den genannten Dingen hätte (ganz im Gegenteil 🙂 ), sondern, weil das originale Tantra aus Indien eine Lehre zur spirituellen, emotionalen und persönlichen Weiterentwicklung ist, welche die sexuelle Energie dafür nutzt. Nicht bloß eine Methode, um befriedigenderen Sex zu haben; das ist eine angenehme, genussvolle Nebenwirkung, aber nicht der Fokus. Die Paare blieben unter sich. Die Singles übten für sich allein.

Es war mein erstes Tantraseminar und dann gleich noch eines, das von einem Lehrer angeleitet wurde. Obwohl es schon ein recht fortgeschrittenes war, war es doch genau das richtige für mich. Ein toller, humorvoller Lehrer aus den USA, eine sympathische Assistentin aus der Schweiz.

Was wir dort dann gemacht haben? Vor allem geatmet. Bewusst, fokussiert, ganz. Visualisiert, gelacht, geredet, entspannt. Ein paar Übungen, um die erzeugte Energie bei uns zu behalten bzw. zur Erdung. Ein paar Partnerübungen, aber ebenfalls angezogen. Ich gebe es gerne zu, ein paar Küsse waren auch dabei und achtsam sein und Nähe und Intimität schenken, gehalten werden, Präsenz des Mannes, Hingabe der Frau. Das wurde uns aber nicht beigebracht, das entstand durch das Tun und das Miteinander vor Ort.

Liebe machen im wortwörtlichen Sinn. Ein Feld der Liebe erzeugen. Wunderschön, was da entstanden ist. „Schlüssel“ wurden entdeckt, Emotionen geheilt, Veränderung entstand. Am 2. Tag habe ich diese Entwicklungen schon stark gespürt. Das ist so toll! Nach nur ein paar Stunden hatte sich schon so viel getan.

Alles nur durch die richtige Atemtechnik und ein paar weitere Übungen. Jetzt heißt es weitermachen und dranbleiben. Nur dann entsteht das gewünschte spirituelle, emotionale und persönliche Wachstum und noch ein paar andere angenehme physische und psychische Effekte.

Ich atme Energie ein und atme Liebe aus.

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

 

 

LIEBE ZUR NATUR/LIEBE: Herbst-Emotionen und radikale Authentizität

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Nichts bleibt wie es war und doch ist es jetzt noch besser als vorher. Mein Leben will wohl gerade keine Blog-Pause. Na gut, dann eben nicht. 🙂

Ich bin Querdenkerin durch und durch und lebe und liebe auch so, also unkonventionell und abseits klassischer gesellschaftlicher Normen. Mein Langzeitpartner ist keiner mehr, dafür mein Herzensfreund. Mein 2. Partner mein neuer Fokus. Jetzt hab ich euch überrascht, nicht wahr? Man neigt dazu, mich zu unterschätzen. Ich will endlich authentisch sein mit allen Konsequenzen, den guten und den weniger guten. Ich will die Verantwortung für mein Leben übernehmen. Ja, ich liebe mehr als eine Person.

Ich freue mich über die Leserinnen und Leser, die mir gerade wegen meiner neuen Authentizität weiter folgen oder neu dazu kommen. Den anderen, die damit nicht umgehen können oder wollen, denen sage ich leb wohl und danke für die schöne Zeit!

An meine mir folgenden Freund*innen: ich wünsche mir, ihr könnt mich auch weiterhin so annehmen wie ich bin, egal wie unkonventionell ich lebe und liebe! Ich bin immer noch Caroline, wieder um ein großes Stück näher an meinem wahren Ich bin dran.

Wie auch immer, mein Herzensfreund war mit mir im Helenental wandern, wunderschön die Herbststimmung, zuerst Nebel, später sogar Sonne. Wir hatten Glück. Ich hab mich sau wohl gefühlt. Mit ihm, mit meiner neuen Rolle und mit meiner Entscheidung für MICH und wurde dafür mit Klarheit, entwickelter Sensitivität und stärkerer Intuition belohnt. Alles fließt, besser als je zuvor. Ich muss sogar richtig aufpassen, was ich mir wünsche und was genau, denn es könnte nur all zu schnell in Erfüllung gehen.

Alles Liebe und ganz viel Liebe euch allen für euer Leben, egal, wie ihr es lebt oder ihr liebt! Jede und Jeder ist herzlich willkommen im LIEBESRAUM®!

Eure Caroline vom LIEBESRAUM®

 

LIEBE ZUR NATUR/KUNST: Altbekannte Wege und neues Museum – Wachau/NÖ

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Den Welterbesteig von Dürnstein nach Krems-Stein sind wir – ähnlich einem Ritual für den beginnenden Herbst meist zur Weinlese – schon ein paar Mal gegangen. So auch dieses Jahr, letzten Sonntag war es soweit. Das Wetter war perfekt – wolkenloser Himmel, Sonnenschein pur. Ein Meer aus Weinreben, dick mit Trauben behängt. Partnerschaftliche Vertrautheit, die Fülle des Lebens umarmend. Kaum etwas ist schöner als mit meinem Schatz meine Naturleidenschaft zu teilen. Angenähert über viele Jahre hat er gelernt, mehr auf die Tierchen und Wunder der Landschaft zu schauen, ich habe gelernt, dass Wandern – Bewegung im Allgemeinen – große Freude macht und dem Körper gut tut. Es geht schon lange nicht mehr um höher, schneller, weiter – was ihm früher wichtig war – sondern um den Genuss am Gehen, am Zusammensein, um Erdung, um die Liebe zur Natur. Das war ein langer Prozess. Ein guter und wichtiger.

Ein Besuch der neuen Landesgalerie auf der Kunstmeile Krems rundete unseren Wachaubesuch diesmal ab. Mein Schatz wollte anfangs noch andere Museen besuchen, aber ich wusste, dass mir das zu viel werden würde. Nachdem wir das Museum vom Keller bis zum Dach besichtigt hatten, immerhin fünf sehr unterschiedliche Ausstellungen, wusste ich, dass ich die richtige Entscheidung getroffen hatte. 🙂 Die hellen, großzügigen Ausstellungsräume gefielen mir gut, die Aussicht vom Dach auf den darunter liegenden Kreisverkehr weniger.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR KULTUR/MUSIK/LIEBE: Ein Konzert für den Frieden

Manch spontane Entscheidung führt zu großartigen Erlebnissen habe ich am Samstag wieder erfahren dürfen.

Das Wetter war regnerisch und trüb, dennoch entschlossen wir uns zu einem Spaziergang. Mein Schatz machte mir zwei Vorschläge und ließ mich entscheiden. Prater oder Augarten. Ich nahm Letzteren. So spazierten wir also kurze Zeit später durch die Parkanlage mitten im 2. Bezirk von Wien und genossen die frische, vom Regen gewaschene Luft, die leuchtenden Blumen und das dunkle Grün der Bäume.

Wir kamen auch am MuTh vorbei, der Konzerthalle der berühmten Wr. Sängerknaben. Irgendwas war dort im Gange, Gruppen von chinesischen Kindern in traditionellen Gewändern betraten das Haus, andere probten auf dem Vorplatz. Wir entdeckten ein Plakat mit der Aufschrift „World Peace Concert 2019“ mit dem Datum von Samstag als Teil des World Peace Music Festival 2019, das am vergangenen Wochenende über die Bühne ging. Mein Schatz erkundigte sich spontan nach der Beginnzeit und den Preisen. Zu unserer Überraschung brauchten wir uns nur online dazu anmelden und bekamen dann vor Ort kostenfreie Zählkarten ausgehändigt.

Wir verbrachten einen unterhaltsamen, berührenden und  musikalischen Abend von verschiedenen Jugend- und Erwachsenenchören aus Hongkong, China, Tschechien, Georgien, Weißrussland und natürlich Österreich – teilweise mit Klavierbegleitung, aber auch Trommel oder einer Mandoline (?). Liebevoll gestaltete Choreographien ergänzten die Darbietungen. Fast jeder Chor bemühte sich, auch sein Land mit einem Stück in der jeweiligen Muttersprache zu repräsentieren, was ich besonders interessant fand.

Sogar das Programm wurde nicht nur auf Englisch, sondern auch auf Chinesisch angekündigt, was doch sicher einiger Übung bedarf, um die Worte korrekt wiederzugeben, was bei dieser Sprache besonders wichtig ist.

Besonders berührt hat mich aber ein Liebeslied des Chors aus Vorarlberg. Zuerst entschuldigte sich der Chorleiter, dass sie das Lied nicht auf Chinesisch vorsingen würden, was ich respektvoll fand, waren doch gleich drei Chöre aus diesem Land vertreten, die später auch im Publikum saßen. Dann begann der gesamte Chor das Lied zu singen, wobei zwischen den Strophen zwei Kinder eine Zeile, die mit „Ich liebe dich!“ endete, in immer anderen Sprachen sangen. Wir beide, Tränen in den Augen, schauen uns an und umarmen uns. So schön kann Partnerschaft sein.

Liebe als universelle Sprache. Musik und Gesang als verbindende Elemente.

Noch ein paar Gemeinsamkeit, die ich gerne mit meinem Schatz genieße: Kultur, Musik und die Berührung des Augenblicks.

Alles Liebe und bleibt berührbar

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR: Hummlige Grüße

entdeckt am 03.06.19, 1020 Wien

Hab ich schon mal erwähnt, dass ich Hummeln und Bienen liebe?

So sympathische, oft gar nicht kleine, summende Blütenbesucher. Dieses Summen und Brummen stimmt mich heiter und fröhlich. Obwohl die Hummeln so eine scheinbar gar nicht so flugtaugliche Gestalt haben, steuern sie zielstrebig und zielsicher jede Blüte an, um sich Nektar und Pollen zu sichern.

entdeckt am 03.06.2019, 1020 Wien

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR SELBSTERKENNTNIS: Ein Ritual für mich

Die tiefen Prozesse und Themen, die die Ägyptenreise in mir ausgelöst hat, haben gerade ihren Höhepunkt. Im Inneren wie im Außen. Mein inneres Kind rebelliert. Scheinbar haltlos treibt es herum. So wie in meinem Lieblingsmusical „Tanz der Vampire“. Auch, wenn es hier nicht die Dunkelheit der Nacht ist. Auch meine Partnerschaft wurde auf den Kopf gestellt. Alles ist seit gestern  anders. Noch viel flexibler, weiter, freier, aber doch nicht mehr so, wie es mein inneres Kind gewohnt ist. Mein inneres Kind ist ein unglaublicher Gewohnheitsmensch mit all seinen guten und weniger guten Seiten. Es fand bisher den Halt und die Sicherheit in den vielen Ritualen, die wir uns in 16 Jahren aufgebaut haben. Die fallen jetzt zumindest teilweise weg. Das gefällt ihm gar nicht.

Jetzt heißt es für mich, neue Sicherheit in eigenen Ritualen zu finden. Spazieren gehen ist gerade eines davon, das entstehen möchte.

Ich streune gerne durch den Schönbrunner Schlosspark, solange ich noch bei meinem Papa arbeite. Auch das wird spätestens 2021 anders sein.

Ich gehe auch gerne den „alten“ Weg vom Schwedenplatz zu mir nach Hause. Er ist sehr vertraut, wenn ich auch damals noch nicht dort gewohnt habe, wo ich jetzt bin. Am liebsten mache ich dann einen Zwischenstopp beim Eissalon. :-p

Auch die Kuschelpartys werde ich jetzt wieder bewusster besuchen oder die monatliche private Meditationsgruppe. Auch anderes sehr Schönes gibt es bereits und wird es noch mehr geben.

Stein für Stein baue ich mir meine persönliche Inseln im Alltag, wo mein inneres Kind Sicherheit und Stabilität finden kann. Ich werde eine Zeit brauchen, aber ich habe mittlerweile einen umfangreichen Werkzeugkoffer mit Hilfsmitteln aufgebaut, der mich dabei unterstützt mit Krisen gut umzugehen und immer widerstandsfähiger zu werden. Schnell wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Ich bin so dankbar, dass mein Gefährte immer noch an meiner Seite sein möchte, wenn auch anders als bisher, denn wenn ein Mensch in meinem Leben diesen Titel verdient hat, dann er. Meine Wurzel, die mich fliegen lässt, meine Heimat im Außen, mein Fels, die große Liebe meines Lebens, aber nicht die einzige. ❤

Mal schauen, wohin die Reise führt. Ich bin bereit für alles Mögliche. Ich richte meinen Blick fest nach vorne, schreibe mein positives Tagebuch weiter. Die neue Zeit kann kommen.

Alles Liebe

Eure Caroline

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Flieder, entdeckt 15.04.2019, 1020 Wien