LIEBE ZUM LEBEN: von Fülle getragen

Ich liebe mein Leben gerade sehr. Ich spüre zur Zeit die Fülle in meinem Leben ganz besonders und bin sehr dankbar dafür. Seit ich mein positives Tagebuch führe, kommen auch immer mehr schöne Dinge und tolle Menschen in mein Leben.

Die Startveranstaltung „Rennschweine sind wieder modern!“ von LIEBESRAUM®2.0 kommt immer näher. Es steht Ende Jänner unsere 1. Probe an. Ich freue mich sehr, endlich mit dem Praktischen beginnen zu können und mein wunderbares Team zu treffen. Ein Plakat gibt es auch bereits. Anfang Februar werde ich meine privaten und sonstigen Netzwerke nützen, um Werbung zu machen. Schließlich möchte ich auch Erfolg damit haben.

Ich kann jetzt doch den Lehrgang „Storytelling“ machen, wie ich mir das gewünscht hatte. Nach dem sehr interessanten und lustigen Schnuppermodul letztes Wochenende bekam ich ganz überraschend die Möglichkeit dazu. Ich freue mich sehr darüber.

Mein Schatz zeigt sich gerade von seiner liebevollsten Seite, und wir konnten unsere Partnerschaft auch nach fast 16 Jahren kürzlich noch weiter vertiefen. Ich bin sehr glücklich, dass ich ihn habe.

Ich lerne zur Zeit auch viele neue tolle Menschen kennen, wo der eine oder andere sicher auch längerfristig mein Leben bereichern wird.

Selbst von fremden Menschen erfahre ich derzeit viel Freundlichkeit. Erst heute hat mir ein wildfremder Mann einen Platz überlassen, obwohl er selbst gerne gesessen wäre.

Ein kleiner Kurzurlaub nach Linz erwartet mich auch noch in Kürze.

Ich hatte auch schon den einen oder anderen kreativen Schub und habe ein Märchen erfunden und ein Gedicht geschrieben.

Sogar mein Training im Fitnesscenter verlief gestern ausgesprochen gut. So viel Power hatte ich schon lange nicht mehr. Selbst mein Puls hat wieder Höhen erreicht, die ich seit Jahren nicht mehr geschafft habe, ohne aber fix und fertig zu sein. Egal ob Ausdauer oder Kraft oder Dehnung, alles ging sehr gut.

Ihr seht, dass Leben meint es gerade sehr gut mit mir. Ich fühle mich sehr geführt und gefördert. Wunderbar!

Danke, liebes Leben!

Alles Liebe

Eure Caroline

 

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Kurzmitteilung

LIEBE ZUM POSITIVEN: Von freundlichen Ämtern und unfreundlichen Städten

Heute in der Früh im Radio erfuhr ich, dass Wien nach Paris die zweitunfreundlichste Stadt Europas seien. Da ich in der Arbeit tagtäglich mit allerlei Ämtern und Behörden zu tun habe, könnte ich von der oft unkooperativen und unwilligen Haltung gewisser Mitarbeiter dieser staatlichen Dienstleister ein Lied singen. Keine Sorge, mache ich aber nicht.

Ich finde, wir sollten lieber die positiven Beispiele hervorheben und den jeweiligen Personen auch mitteilen. Das haben wir kürzlich auch gemacht, und zwar hier:

Daher kann ich voller Freude verkünden, dass wir in Wien das freundlichste Amt haben, und zwar das Österreichische Patentamt. Immer sympathische und hilfsbereite Mitarbeiter, gute Beratung bei jeder Frage, und die Arbeit wird auch zuverlässig und im Vergleich zu anderen Behörden schnell erledigt. Wenn etwas unklar ist, dann wird man noch angerufen und es wird nachgefragt. Was manche für selbstverständlich halten, ist leider heutzutage nur mehr selten anzutreffen. Daher sind wir dankbar für jeden Menschen, der unseren Kanzleialltag einfacher macht.

Die Mitarbeiterin hat sich über unser Lob sichtlich gefreut und uns dann sogar Grüße „vom freundlichsten Amt“ ausrichten lassen. 🙂

Alles Liebe

Eure Caroline

PS: Welche positiven Erfahrungen habt ihr mit Behörden oder Ämtern gemacht? Wenn ihr Lust dazu habt, schreibt es mir als Kommentar.

 

LIEBE ZUM REISEN: Im Land der 1000 Moscheen 2 – Bosnien im Herzen

 

Im Oktober 2015 war ich das 1. Mal in Bosnien und Herzegowina (Hier geht es zum Blog). Ich war fasziniert von der wunderbaren wildromantischen Natur mit viel Wald und Wasser, berührt von dem liebevollen und gastfreundlichen Menschen.

Jetzt im Mai 2017 ergab sich wieder eine Gelegenheit mit fast der gleichen spirituellen Gruppe wieder hin zu fahren. Wieder nur Frauen, sechs an der Zahl, davon zwei neue Reisegefährtinnen. 10 Tage. 2 Privat-Autos.

Die Route begann diesmal in Visoko, wo wir nicht nur die Sonnen- und die Mondpyramide (geomantische Formationen) bestiegen, sondern auch den „Steintempel“ besuchten und im Ravne-Tunnel meditierten. Letzterer hat aufgrund der stark ionisierten Luft und der hohen Energie eine positive Wirkung auf den menschlichen Körper. Auch besuchten wir wieder die Tabhanska-Moschee, eine alte Moschee samt Minarett aus Holz, die schon öfters renoviert wurde.Auch einen Tagesausflug nach Sarajevo samt Bazarbesuch machten wir.

Nahe des Ortes Zavidovići finden sich in einer Schlucht zahlreiche Steinkugeln, die eine angenehme, kraftvolle Energie haben. Viele wurden zerstört oder auch von Menschen in den heimischen Garten gestellt, bevor sie geschützt und der Allgemeinheit zugänglich gemacht wurden. Der Eintritt ist gratis, um Spenden wird gebeten. Ein sympathischer Mann kochte uns Kaffee und Tee, der ebenfalls kostenlos war. Bei ihm kann man auch passende Souvenirs kaufen.

Besonders freute ich mich auf Mostar und seiner imposanten Brücke „Stari Most“, die im Jahr 2004 wiedereröffnet werden konnte, nachdem sie im Bosnien-Krieg zerstört worden war. Während wir am Tag vor allem die Umgebung erkundeten, machten wir abends die Stadt selbst „unsicher“. Das dort ausgeübte Kupferhandwerk ist bekannt und beliebt. Natürlich gibt es für Shoppingbegeisterte (ich gehöre nicht dazu) auch allerhand andere interessante Dinge dort in den Einkaufsstraßen rund um und in der die Altstadt zu kaufen. Vieles kommt leider mittlerweile auch aus China. Also am besten genau schauen.

In einer Moschee in Mostar, die auch als Museum dient, durften wir das Minarett besteigen. Dort bot uns ein toller Blick über die Stadt. Die 96 Stufen der sehr engen Wendeltreppe waren da schnell vergessen. Es wird Eintritt verlangt.

Wir besuchten den berühmten Marienpilgerort Međugorje samt seiner Kirche. Das dortige Quellwasser aus den Brunnen gilt als heilsam. Für die Besteigung des Kreuzbergs war es uns allerdings zu heiß. Das Franziskanerkloster samt seines Museums hatte leider geschlossen.

Dafür war das Derwischhaus umso beeindruckender. Dieses darf nur in entsprechender Kleidung besucht werden, die aber vor Ort ausleihbar ist, Ein freundlicher Mann erzählte uns ein paar interessante Details und Geschichten, die sich dort zugetragen haben sollen. In dem Haus befinden sich auch 2 Gräber, eines davon gehört Sari Saltuk, einem Pasha, der für seine würdigen Verdienste für den Islam dort seine letzte Ruhestätte bekommen hat. Neben dem Haus befindet sich die heilige Buna-Quelle, die größte Europas. Ganze 42.000 Liter pro Sekunde fließen in Form eines Flusses aus einer Höhle heraus, die auch bereits von Tauchern erkundet wurde. Das Wasser ist rein, trinkbar und schmeckt gut. Der Eintritt ist gering.

Ein weiteres Highlight waren die Kravica-Wasserfälle, wo auch das Schwimmen erlaubt ist. Über viele Stufen gelangt man vom Parkplatz dorthin. Der Parkplatz ist kostenpflichtig, die Wasserfälle selbst nicht.

Auch mehrere prähistorische Stećci-Gräberfelder (vermutlich der Bogomilen) haben wir besucht. Stećci sind (in Bosnien) aufwendig verzierte Grabsteine aus schweren rechteckigen Steinblöcken. Die schönsten Verzierungen von Stećci befinden sich in Radimlja.

Bei der Rückfahrt fuhren wir, anders als geplant, über Jaice, wo wir nochmals im selben Hotel wie 2015 am schönen Pliva-See ein paar Kilometer außerhalb der Stadt übernachteten. Auch den bekannten Doppel-Wasserfall, das Wahrzeichen der Stadt besuchten wir wieder, ebenso wie die alten Fischerhütten am See.

Monika, unsere Schamanin und Reiseleiterin, begleitete uns auf der Reise spirituell mit schamanischen Morgen-Begrüßungen, einem Channeling und Ritualen.

Ich habe wieder viel von diesem wunderschönen Land kennen und lieben gelernt. Nächstes Mal möchte ich gerne noch tiefer in die dortige Natur eintauchen, wandern gehen und ein Rafting machen. Am liebsten mit meinem Schatz zusammen.

Dieses Land mit seinen freundlichen und sanften Menschen ist tief in meinem Herzen.

Meine spirituellen Erfahrungen der Reise bringen mich auf meinem Weg weiter. Meine Lernaufgaben auch. Eine größere Veränderung hat es nach der Reise auch schon gegeben. Ich stehe im Fluss des Lebens, voller Fülle und Freude. Wunderbar!

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

 

 

 

LIEBE ZUR VIELFALT: Menschenspuren

Ich liebe Menschen, die Vielfalt der Erfahrungen, der Gefühle, der Erkenntnisse und der Charaktere. ich liebe es, den Lebensspuren anderer Menschen zu lauschen. Ich liebe es, Menschen zu helfen, sie zu beraten, auf ihrem Weg zu unterstützen, sie zur Selbsthilfe anzuregen. Ich liebe es, mit Menschen zu arbeiten. Deswegen möchte ich meinen weiteren beruflichen Weg darauf ausrichten. In ein paar Jahren geht mein Vater in Pension, dann brauche ich ein neues Ziel, eine neue Arbeit. Die Klarheit, die ich bereits habe, ist die, dass ich Menschen auf irgendeiner Weise auf ihrem Weg zur Seite stehen möchte. Wenn nicht hauptberuflich, dann wenigstens nebenbei.

Ich habe mich kürzlich bei einem Portal zur Suche von Freizeitpartner und Freunden angemeldet, weil ich neue (positive) Menschen in mein Leben einladen möchte.

Mein eh schon kleiner Freundschaftskreis hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Das passiert, das gehört zum Leben dazu. Ich bin in den letzten bald 14 Jahren dank der Unterstützung meines großartigen Lebenspartners sehr aufgeblüht. Ich bin mehr und mehr ich selbst geworden. Habe immer mehr Schichten und Masken abgelegt, um authentisch zu sein, auch in meiner Familie.

Fremde werden vielleicht zu Freunden, vielleicht auch nicht, aber ich nehme mit jedem Kontakt etwas für mein Leben mit. Das ist das Schöne.

Daher ziehe ich jetzt auch ganz andere Menschen in mein Leben. Mein Profil auf dem Portal kommt super an, was mich freut, aber ich weiß auch, dass ich eine interessante und tolle Frau bin. Ich stehe dazu, dass auch meine Fehler zu mir dazugehören, sie machen mich auch aus. Ich wäre nicht der Mensch, der ich bin, wenn ich nicht auch Kanten hätte.

Ich wünsche euch allen, dass ihr immer die Freunde an eurer Seite habt, die euch auf eurem Weg unterstützen, mit denen ihr lachen und weinen und spannende, interessante Erlebnisse teilen könnt. Ich wünsche euch viele Erkenntnisse und Erlebnisse, die euch helfen, euren Weg zu gehen, euch authentisch zu zeigen und dazu einzustehen, wer ihr seid.

Es ist so spannend, neue Menschen kennenzulernen. Traut euch, es lohnt sich.

Herzliche Grüße,

Eure Caroline

 

LIEBE ZUM REISEN: 10 Dinge, die ich an Schottland liebe

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  1. Schottlands wildromantische Landschaften
  2. Die Dudelsackmusik: wir hatten die tolle Gelegenheit, eine Band in Inverness live zu erleben
  3. Der botanische Garten in Edinburgh: die unglaublich aufwendigen Blüten mancher (exotischer) Pflanzen sind einfach phantastisch. Hoch lebe das Biologenherz (auch als Nichtbotanikerin)!
  4. Viele sympathische Menschen, teilweise sehr hilfsbereit
  5. Filmfans kommen voll auf ihre Kosten: wir besuchten Schauplätze von „Harry Potter 1“ (Glenfinnan Viadukt) und „Braveheart“ (nahe Fort William).
  6. Schafe!! Ich liebe sie einfach. Die Lämmer sind einfach ur süß.
  7. Viele nette Cafés und Läden, wie der „Papertiger“ in Edinburgh und ein tolles Geschäft für selbstgemachte Seifen in Fort William.
  8. Viele köstliche Süßigkeiten(läden). Mein Schatz musste mich bremsen, sonst wäre ich mit 10 kg mehr auf den Hüften heimgekommen… 😉 So waren es 0,5 kg weniger. 🙂 Die beste Lakritze, die ich je gegessen habe!!!
  9. Die vielen Lochs (Schottische Seen).
  10. Zwei nette Rehe, die ich entdecken konnte.
  11. Ja, ich wollte nur 10 Dinge schreiben, aber ich habe die Köstlichkeit namens PORRIDGE vergessen!!!

Vom schottischen Wetter will ich hier nichts berichten, das hat auf einem positiven Blog nichts zu suchen… In meinem KAUDERWELSCH-Sprachführer „Scots“ (Schottischer Dialekt) gibt es nur 3 Vokabel für schönes Wetter, aber 11 Vokabel für schlechtes Wetter. Ihr könnt euch also den Rest denken.

Im Urlaub lernten wir viel über Teamwork, Sparsamkeit (BREXIT hin oder her, die Preise der Insel sind hoch wie eh und je), Flexibilität und über Partnerschaft. Unser ökologischer Fußabdruck blieb doch niedriger als erwartet. Ohne Auto (wurde uns wegen fehlender Kreditkarte verweigert) waren wir doch öffentlich unterwegs. Dazwischen meistens zu Fuß. Selbst in Edinburgh haben wir alles zu Fuß erledigt. Nur zum Ausgangspunkt der Wanderung zum Wasserfall bei Fort William sind wir mit dem Taxi gefahren. Zurück ging es die geschätzten 8 Kilometer zu Fuß (Hin- und Retourweg zum Wasserfall nicht mitgerechnet). In Stirling besuchten wir das auf einem Hügel gelegene Wallace Monument (246 Stufen führen hinauf zur Aussichtsplattform). Dort war ich vor 13 Jahren schon einmal mit meiner besten Freundin. In Oban machten wir u. a. eine lange Küstenwanderung, die uns von einer Burg über abenteuerliche Wege auch durch meterhohen Farn führte (siehe Beweisfoto unten) :-).

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Wir waren zwar wetterbedingt weder reiten, noch paddeln, aber Letzteres haben wir dann am Neusiedlersee nachgeholt (s. Beitrag auf LEBENSSPURFRAGMENTE).

Es war vielleicht nicht DER Urlaub, den ich mir vorgestellt hatte, aber trotzdem bin ich froh, diese Reise gemacht zu haben. Ich liebe Schottland. 🙂

Was ich auch gelernt habe: das Wetter lässt sich nicht ändern, aber die Einstellung dazu. Wir waren sehr viel draußen unterwegs, andere hätte das Wetter davon abgeschreckt. Wer einmal auf den Britischen Inseln war, wird sich (fast) niemals mehr über das Wetter beschweren… 😉

Herzliche Grüße und allen, die noch Urlaub haben, einen tollen solchen!!

Eure Caroline

Kurzmitteilung

LIEBE ZUR KREATIVITÄT: Origamirunde 3

Werkbuchcafe 2

Copyright Sabine Mund (Werkbuchcafé)

Am kommenden Donnerstag, 17.03.2016, findet wieder von 16.00-18.00 Uhr eine Origamirunde im Werkbuchcafé, Haidgasse 5, 1020 Wien, statt.

Jeder Anfänger und Fortgeschrittene ist willkommen. Die Runde ist derzeit kein Workshop. Sie ist kostenlos, aber nicht umsonst :-). Ich helfe sehr gerne bei Falt-Hürden aller Art. Tiere und Objekte aller Art bevölkern dann wieder das Werkbuchcafé. Bei einem köstlich duftendem Kaffee und knusprigen Keksen lässt es sich gut falten. 🙂 Die Zeit vergeht wie im Flug. Das hört sich doch toll an!

Papier und Faltanleitungen sind genügend vorhanden. Also einfach vorbeikommen und mitfalten. Ich freue mich auf EUCH!

Ich sende euch meine allerbesten Grüße.

Eure Caroline

LIEBE ZUM REISEN: Mallorca im Winter Teil 2

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Mallorca hat mich positiv überrascht. Ich hatte Vorurteile gegen diese Insel. Saufen, endlose Partys, dumme Anmachsprüche und Lärm, so dachte ich. Nun das Denken ist oft das größte Problem bei uns Erwachsenen. Lieber selbst ein Bild machen.

Eine Woche Mallorca zu Weihnachten. Zudem noch die Geburtstagsreise für meinen Schatz. Perfekt.

Überraschung Nummer 1: das Wetter war super angenehm, 17-19°C Höchsttemperatur, fast durchwegs wenig Wind, meist ungetrübt sonnig. Im Winter ist das Meer schon zu kalt, um schwimmen zu gehen. Nur ein paar wenige Wassersportler waren noch im Neoprenanzug anzutreffen.

Überraschung Nummer 2: im Winter wenig Menschen, von Lärm keine Spur, am berühmten „Ballermann“: tote Hose, keine Saufgelage, keine zwielichtigen Verkäufer, viele Geschäfte geschlossen. Die berühmten Strandlokale heißen übrigens auf spanisch „Balneario“. Durch eine Verballhornung wurde „Ballermann“ (ballern – viel Alkohol trinken) daraus. Der spanische Begriff bedeutet „Heilbad“. Ich vermute, dass damit einfach eine Strandhütte gemeint ist, wo man Duschen und ein WC vorfinden und etwas zu Essen und Trinken kaufen kann, wie sie oft an Stränden vorzufinden ist.

Überraschung Nummer 3: eine sehr vielseitige Insel: diverse Wassersportarten, Küstenwanderungen, Rad fahren, Bergwandern, Strand, Shoppingcenter (wer es braucht), viele kleine Geschäfte, Höhlen, Wasserpark (wem das Meer und der Swimmingpool des Hotels nicht genug ist), Aquarium, Cafes, Restaurants, Botanischer Garten mit 10.000 Kakteen und diversen einheimischen Pflanzen, Museen (Miro, Moderne Kunst)…

Überraschung Nummer 4: viel Deutsche Küche (wem die einheimische nicht reicht oder nicht neugierig ist; soll es ja geben)

Überraschung Nummer 5: obwohl die spanische Küche bekannterweise nicht für ihre vegetarischen Spezialitäten berühmt ist, haben wir doch in Palma ein relativ großes rein vegetarischen/veganes Restaurant entdecken können.

Was wir gemacht haben: 3 Tage haben  wir ein Auto bei einem sympathischen, korrekten und sehr günstigen einheimischen Verleiher (wer die Adresse braucht, bitte bei mir melden) genommen.

Wanderung auf den Talaia de Alcúdia, der höchsten Erhebung der Halbinsel Victoria im Norden der Insel. Vom großen Parkplatz aus ca 55 Minuten zuerst auf breitem Feldweg, dann auf schmalem Pfad teilweise rutschig und felsig hinauf zum Gipfel mit Häuserruinen und einer Gipfelmarkierung (kein Kreuz) samt einer Herde endemischer Wildziegen in Sichtweite. 🙂

Besuch der Drachenhöhlen (Cuevas del Drach) bei Puerto Cristo. Eine riesigen Tropfsteinhöhle mit Livekonzert auf einem der größten unterirdischen Seen Europas (benannt nach dem Forscher Martel, die Höhle 1896 entdeckte) kann besichtigt werden. 1.200 m können über Wege und Treppen besichtigt werden. Die Gruppen werden, anders als auf der Homepage angegeben, sehr wohl von einem Führer begleitet, der auch ein paar Fakten zur Höhle erklärt. Die Cuevas del Drach sind eine der wichtigsten touristischen Ziele auf Mallorca.

Besichtigung der Orte Caimari, eine Olivendorf am Fuße der nordwestlich gelegenen Berge nahe der Stadt Inca. Berühmt für seine Olivenprodukte, die aus den Mühlen vor Ort gewonnen werden. Leider war wegen den Weihnachtsfeiertagen dort nicht los und alles geschlossen.

Besichtigung des Hafens in Puerto Cristo und dem Strand von Cala D’or (typischer Touristenort mit Häusern im blau-weißen „Ibiza-Stil“, nur im Sommer was los).

Küstenwanderung am „Kap des weißen Goldes“ – Cabo de Salinas -, der südlichsten Spitze von Mallorca. Die Gegend ist berühmt für seine Salzherstellung. Davon merkt man aber kaum was. Weite Teile sind großräumig abgegrenzt und nicht zugängig. Die Küstenwanderung ist toll, aber nur im Frühjahr, Herbst oder Winter zu empfehlen, da keinerlei Schatten vorhanden ist. Im Sommer ist dank der vielen malerischen Buchten auch viel los und ohne guter Sonnencreme, viel Wasser und Kopfbedeckung geht dort gar nichts.

In Ses Salines gibt es einen botanischen Garten mit 10.000 Kakteen und vielen einheimischen Pflanzen. Wir haben diesen aber nicht besichtigt. Eintritt: EUR 10,40

Cala Pi, ein paar Kilometer westlich von Ses Salines gab es auch einen schönen, schmalen Strand zum besichtigen, eingegrenzt von hohen Klippen. Über ein paar Duzend Stiegen kommt man zum Meer hinunter.

Natürlich haben wir uns auch einen Teil der Altstadt von Palma angeschaut. Die Kathedrale von Palma ist von Außen beeindruckend, drinnen waren wir nicht. Es gibt eine längere Einkaufsstraße mit vielen Delikatessengeschäften, auch biologische Waren aus heimischer Produktion sind zu finden. Eines war sehr sympathisch, von einer netten Deutschen geführt. Dort gab es diverse Essige, Olivenöle, Pestos, Gewürze und andere Leckereien. In einer Seitenstraße fanden wir ein sehr nettes Buchgeschäft samt integriertem Cafe. Sogar ein größeres rein vegetarisch/veganes Lokal haben wir finden können.

Zum Geburtstag meines Schatzes machten wir mit einem Tandem einen Ausflug zum Museum von Joan Miro am Rande von Palma. Miro ist einer meiner absoluten Lieblingskünstler. Er lebte seit den 1950er Jahren ständig auf der Insel und hatte dort sein Atelier und sein Refugium. Nach seinem Tod lies seine Frau daneben ein Museum erbauen, wo diverse Kunstwerke von Joan Miro ausgestellt sind. Auch ein paar Plastiken und Figuren sind zu sehen. Das Atelier, wie auch sein Refugium, kann eingeschränkt besichtigt werden.Der Eintritt ins Museum samt Garten kostet EUR 6,00 und beinhaltet auch das Atelier und das Refugium, die in wenigen Schritten zu erreichen sind. Ein kleiner Museumsshop ist auch vorhanden. Im Garten befindet sich auch ein Wasserbecken samt Schildkröten und Fischen. Eine schwarze Hauskatze gibt es auch.

Fazit: ich kann die Insel außerhalb der Hauptsaison (Juli bis September) nur jedem empfehlen. Es gibt für jeden Urlaubstyp etwas zu entdecken.

Unbedingt probieren sollte man die berühmten Ensaimadas (eine Art Hefe/Germgebäck mit Schmalz), aber bitte vor Ort in einer der vielen Bäckereien und nicht teuer am Flughafen. Auch nicht unbedingt die große Familienvariante mit dicker Cremefüllung, sondern die einfache Version nur mit etwas Zucker obenauf.

Außerdem empfehle ich den „Meeresfenchel“ (mallorquí: fonoll mari), einem in Meeresnähe wachsenden Korbblütler, dessen fleischige Blätter samt Stängel, meist in Essig eingelegt, dem Geschmack von Fenchel ähneln, aber etwas pfeffriger schmecken. Früher diese Pflanze schützte dank seines hohen Vitamin C-Gehalts und seines Vorkommens in Küstennähe die Seefahrer vor Skorbut.

Bleibt neugierig und herzliche Grüße,

Eure Caroline