LIEBE ZUR NATUR/PARTNERSCHAFT: Seggauberg – Tempel, Römer und ein Schloss

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Ein Kurzurlaub ist nicht nur Erholung für Körper, Geist und Seele, sondern im besten Fall auch Stärkung der Partnerschaft.

Diesmal hatten wir uns ins beschauliche Seggauberg bei Leibnitz zurückgezogen. Was wir nicht wussten: der Frauenberg und der Umgebung sind das archäologisch fundreichste Gebiet der Steiermark. Römische und keltische Grabanlagen finden sich genauso, wie am Frauenberg Ruinen eines römischen Isis- und eines Mars-Tempels. Auch ein mittelalterliches Schloss mit sehenswerten römischen Funden trohnt in Seggau über malerischer Landschaft.

Wir nutzen das sonnige Winterwetter für kürzere Wanderungen in der hügeligen Umgebung. Auch ein bisschen Wellness im Hotel und genüßliches Lesen war drin. Sogar einen sympathisch angelegten Marienweg entdeckten wir nahe des Schlosses. Überhaupt ist Frauenberg eim Wallfahrtsort mit langer Geschichte und (von außen) hübscher Kirche. Drinnen waren wir nicht.

Warten gerade am Bahnhof Leibnitz auf den Zug. Die 4.5 km von Seggauberg hierher gingen wir natürlich zu Fuß, auch beim Hinweg schon. Wir wollen ja schließlich fit bleiben.

So erholsam, einfach perfekt.

Ich wünsche Euch noch schöne Tage,

Eure Caroline

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LIEBE ZUR NATUR: Fast schon Heimat

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Detail Wolfsschlucht 27.10.18

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Burg Kreuzen: Burgtor

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Feuersalamander auf dem Rückweg nach Grein/Donau am 28.10.18

Nach unserem nunmehr schon 4. Besuch in Bad Kreuzen fühlte sich unsere Wanderung hinauf zur Burg  für mich schon an wie nach Hause kommen. So vertraut war schon der Weg von Grein an der Donau zur Burg Kreuzen. Den größten Teil davon hatten wir bis jetzt immer für uns alleine, denn kaum einer kommt auf die Idee, von Grein aus zu Fuß zu gehen. Erst ab der Speckalm kamen uns am Freitag viele entgegen, war doch der österreichische Nationalfeiertag, und alle wollten sich mit paar Köstlichkeiten stärken. Auch wir machten dort Pause. Die Parkplätze bei der Burg waren auch diesmal voll.

Dabei führt die Strecke teilweise durch herrlich dichten Wald mit kleinen Bächlein und über saftige Wiesen. Der weite Ausblick bis zu den Bergen bei sonnigem Wetter entschädigt für die doch anstrengende Wanderung über die vielen Hügeln der Landschaft.

Das Wetter am Freitag war noch dazu ideales Wanderwetter. Wenig Wind und wunderbar sonnig mit kaum einer Wolke am Himmel. Doch selbst am sehr trüben Samstag und Sonntag hatten wir Glück, dass der Regen auf sich warten ließ und erst einsetzte, als wir schon fast wieder im Trockenen waren.

Den sogenannten „Frauenstein“ möchte ich beim nächsten Aufenthalt auch unbedingt mal besuchen.  Leider war das Wetter für so eine lange Wanderung am Samstag nicht stabil genug. Ein Stein mit zwei Vertiefungen befindet sich dort. Die eine ist immer, egal, wie heiß oder trocken es auch ist, mit Wasser gefüllt. Schöpft man dieses aus, so regnet es binnen drei Tagen. So heißt es jedenfalls in der Legende.

Es ist so erholsam dort in der Klamm und überhaupt im Wald. Die Luft riecht frisch und unverbraucht. Im Wald nach Erde, Moos und herbstlichem Laub. Das Wasser plätschert und rauscht. Bei trüber Witterung ist kaum ein Mensch unterwegs, wir hatten die Klamm ganz für uns alleine. Die alten, riesigen Felsen, über und über mit Moos bewachsen, senden erdige Energie aus. Eine wunderbare Kraftquelle für Körper, Geist und Seele.

Bei der Wanderung am Sonntag zurück nach Grein an der Donau entdeckten wir wieder zwei wunderschöne Feuersalamander. Einer ließ sich sogar von mir fotografieren. Am Samstag war es ihnen noch zu trocken und sie wollten sich nicht zeigen.

So kurz der Urlaub auch gewesen ist, wir konnten uns trotzdem sehr gut erholen.

Ich wünsche Euch noch eine wunderschöne Woche.

Alles Liebe

Eure Caroline

 

 

LIEBE ZUR NATUR: Tatsächlich…Maroni

Wir genießen den goldenen Herbst und nutzen das herrliche, wenn auch windige Wetter erneut für eine Wanderung. Diesmal in der „Buckligen Welt“. Bad Sauerbrunn bis (Burg) Forchtenstein. Bis Mattersburg wäre es doch zu weit gewesen.

Die Route führt vom Bahnhof Sauerbrunn nur wenige hundert Meter zuerst links am Gesundheitszentrum vorbei, dann rechts in den Wald hinein. Egal, welcher „Fährte“ wir auch folgen wollen, alle sind bis zur Rosalia mit 3,5 Stunden angeschrieben. Wir schaffen die gelbe sogar 20 min schneller trotz kurzer Pausen. Der Weg für erst steiler und in Kehren im Wald auf den Hügel hinauf, von wo dann der weitere Verlauf großteils eben verläuft. Im Sommer ist die Strecke sicher angenehm kühl, die dicht stehenden Bäume wirken als natürlicher Windschutz. Uns begegnen nur wenige Wanderer, hin und wieder ein Mountainbiker, leider nicht immer so achtsam, sodass wir uns in Sicherheit bringen müssen. Mal ist der Weg breit, mal schmal, mal so eng, dass wir uns fast schon durchkämpfen müssen, weil uns die Himbeer- und Brombeerranken nicht mehr loslassen wollen.

Irgendwo mitten im Wald entdecken wir einen Esskastanienbaum (bei uns in Wien auch Maroni genannt). In der Natur ist es das erste Mal für uns beide, einen solchen zu entdecken. Die Früchte sind winzig, wie für eine Puppenstube gemacht. Ich stecke sie als Erinnerung ein. Die Stacheln der Hülle schauen aus wie kleine Igel und piksen scheußlich.

Wir sprechen über dies und das, auch über Intuition.

Dann sagt mein Schatz plötzlich:

„Du bist etwas Gewaltiges in meinem Leben!“

Er meint, ich hätte großen Einfluss auf seine Entwicklung gehabt. Er bewundert, dass ich mir immer Zeitnischen für mich herausnehme, auf mich achte, ob das jetzt Lesen ist oder ein Besuch im Teesalon oder der Meditationsabend mit meinen spirituellen Freundinnen.

Ich freue mich sehr über seine liebevollen und wertschätzenden Worte. Nicht immer war er meiner Meinung, besonders, was das Spirituelle betrifft, aber er merkt, dass es mir gut tut.

Insgesamt ist die Route gut beschildert. Nur auf der weiteren Strecke Richtung (Burg) Forchtenstein waren wir kurz verwirrt, da die Markierungen zweideutig waren.

Nach 3 Stunden und 10 Minuten erreichen die berühmte Rosaliakapelle, die leider geschlossen hatte mit einem tollen Ausblick über die Stadt und die Landschaft. Der Schneeberg und die Hohe Wand liegen im Nebel. Aufgrund des doch kräftigen Windes machen wir nur ganz kurz Pause und wandern dann weiter Richtung (Burg) Forchtenstein. Kurz vorher haben wir weitere Esskastanienbäume entdeckt. Diese tragen bereits größere Früchte. Ein paar Sammler verraten uns, dass man an manchen Stellen auch richtig große Früchte finden kann. Dort, wo sie sammeln, ist wohl einer der Geheimplätze.

Nach weiteren 55 Minuten erreichen wir den Ort bzw. die beeindruckende Burganlage, die in der Bushaltestelle als Schloss bezeichnet ist. Für mich ist die Bezeichnung Burg passender. Wir hören die Musik schon kurz vorher. Als wir um die Ecke kommen, ist ein großes Fest vor der Burg im Gange.

Mir kommt vor, das ganze Dorf ist auf den Beinen. Mehrere Maroniöfen stehen herum und brutzeln das köstliche Geschenk der Natur. Fleißige Damen des örtlichen Verschönerungsvereins verkaufen eine Tüte nach der anderen. Hinter ihnen liegt bereits der Nachschub für die Öfen im kalten Wasser, damit sie auch schön saftig werden. Wir checken den Busfahrplan und haben Glück. Der letzte Bus kommt in einer halben Stunde, so haben wir noch Zeit, um uns auch eine Maroniportion zu holen, die für drei Euro sehr großzügig ausfällt. In Wien sind sie weitaus teurer. Ein paar schlechte sind zwar auch hier dabei, aber dennoch werden wir beide satt. Die Blaskapelle spielt ein flottes Lied nach dem anderen. Die Menschen genießen das fröhliche Beisammensein bei Sturm und Kracherl („österreichisch“ für eine kohlensäurehältige Limonade). „Kastanienfest am 14.10.2018“ stand auf einem Schild. Na, das war eine tolle Belohnung für eine lange Wanderung! Ich liebe Maroni!

Wir sitzen in der kleinen Bushütte und warten. Ein Mann kommt samt Begleitung vorbei und sagt uns, dass der Bus Verspätung hat. Auf die Nachfrage woher er das wisse, deutet er schmunzelnd auf das Fest. Wir nicken verstehend. Tatsächlich, nach weiteren fünf Minuten taucht der Bus auf und bringt uns nach Mattersburg zum Bahnhof.

Die kalten und vor allem dunklen Jahreszeiten überstehe ich am besten mit Maroni und heißer Schokolade oder auch viel Tee.

Die Wanderung war lang und teilweise auch anstrengend, aber wir hätten bei dem herrlichen Herbstwetter nichts Besseres machen können.

Fakten: Bad Sauerbrunn Bhf. – Rosaliakapelle – Burg Forchtenstein (Bushaltestelle)

Unsere Gehzeit (inkl. zwei kurzer und einer längeren Pausen): 4 Stunden, bis zur Rosaliakapelle angegebene Zeit: 3,5 Stunden, wir schafften die Strecke trotz Pausen in 3 Stunden und 10 Minuten. Weiter bis Forchtenstein: rd. 55 Minuten

Öffis: Sonntag: Bad Sauerbrunn mit Umstieg in Wr. Neustadt 50 Minuten Fahrt, Rückfahrt von Forchtenstein mit Bus (zwei Möglichkeiten), unser Bus war der letzte nach Mattersburg an dem Tag (2018: 16.25 Uhr). Dann weiter mit Zug (2018: stündlich immer zur Minute 2) zurück nach Wr. Neustadt, mit Railjet (RJ) oder Regionalzug (R) zurück nach Wien

Weg: wenige steilere Passagen (besonders am Anfang und kurz vor der Rosaliakapelle und danach Richtung Forchtenstein), ansonsten meist eben, Waldboden mit Wurzeln, Ranken etc., lange Strecke, daher Ausdauer notwendig. Bis auf Bänke kurz vor und bei der Rosaliakapelle keine guten Rastmöglichkeiten. Wir saßen auf einem Baumstumpf fürs Mahl. Für echte Anfänger aufgrund der Länge nicht geeignet.

Kaum Ausblicke außer bei der Kapelle, da die Stecke fast nur durch oft dichten Wald verläuft. Manchmal etwas abenteuerlich, wo die Route so schmal ist, und ich mir nicht ganz sicher war, ob wir tatsächlich auf dem richtigen Weg wanderten. Markierungen fehlten hier.

Fazit: Ich bin mit meiner Ausdauer sehr zufrieden! 🙂 Das Kastanienfest war eine tolle Belohnung für die lange Tour, auch wenn sie technisch nicht schwierig war. Dafür viel Wald und ein intensives Naturerlebnis, was mir weitaus wichtiger ist. Die letzte Woche war sehr schrittintensiv, zusätzlich zu den gewohnten 2 Trainingseinheiten im Studio, daher waren die 4 Stunden mehr als genug für diesen Tag.

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUR NATUR/KULTUR: Ein Rundweg über Stopfenreuth und eine alte Kirche am Wegesrand

 

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Röm-Kath. Kirche Mariä Himmelfahrt Bad Deutsch Altenburg

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Auf dem Weg nach Stopfenreuth

Ich wünschte mir schon lange einmal, dass wir den Nationalpark Donauauen besuchen. Leider ist das ohne Auto recht umständlich. Mein Schatz fand dennoch eine Möglichkeit, der wir am Samstag gleich nachgegangen sind – im wahrsten Sinne des Wortes.

Wir fuhren mit dem Zug, der angenehmerweise von Wien aus stündlich fährt (immer zur Minute 15, Fahrplan 2018), nach Bad Deutsch Altenburg, einem beliebten Kurort. Trotz schlechter Beschilderung fanden wir dennoch unseren Weg auf die markante Donaubrücke. Die rechte Seite ist die richtige, ansonsten kommt man nicht hinunter zu den Donauauen hinunter. Nach ein paar windigen Minuten auf der Brücke nahmen wir die markierte Stiege abwärts zur Donauufer.

Hier führt dann ein breiter, recht unebener Weg rechts entlang des Ufers immer am Wasser entlang, an einem kleinen Bootshafen vorbei bis zu einer hölzernen Terrasse mit Infos zum Nationalpark und der Donau. Da der Wind unangenehm böig war, hielten wir uns dort nur kurz auf und folgtem dem Weg weiter bis zur ersten Abzweigung. Dort ging es dann in den Auwald hinein. Die Altarme waren sehr ausgetrocknet. Nur auf der rechten Seite konnten wir noch größere Wasserlacken entdecken. Nach nur wenigen hundert Metern fanden wir uns bereits wieder auf einer weiten freien Wiese wieder. Über diese führte der Weg uns weiter über einen Damm, auf dem sich normalerweise der Radweg befindet, allerdings ist dieser wegen Bauarbeiten am Damm bis 2020 komplett gesperrt. Eine Umleitung ist aber eingerichtet.

Wegen uneindeutiger Beschilderung beschlossen wir, dem halb rechten Abzweig zu nehmen und erreichten nach wenigen Minuten nach Stopfenreuth. Dort bogen wir rechts in den Ort ein. Aufgrund der Sperre ist das Nationalparkhaus samt Lokal leider bis zur Aufhebung dieser geschlossen. Auch das andere Restaurant hatte zu. 😦

Wir wanderten dann weiter stadtauswärts, überquerten den gesperrten Radweg und folgten der breiten (Forst-)straße durch den Auwald in Richtung Ausgangspunkt zurück. Dazwischen machten wir Pause an einer romantischen Stelle neben einem „Bootsrutsche“ an einem See, der normalerweise über einen Altarm weiterführt wird. Letzterer war aber ebenfalls ausgetrocknet. Bei genügend Wasser kann man dort sicher schöne Kajaktouren durch das Augebiet machen.

Nach kurzem Halt an der hölzernen Terrasse vom Beginn, begaben wir uns zurück zur Brücke und über diese in Richtung Bahnhof Bad Deutsch Altenburg.

Auf dem Rückweg schauten wir uns eine schöne Kirche näher an, an der wir bereits auf dem Hinweg vorbeigekommen waren (s. Foto oben). Sie ist von einem Park und einem Friedhof umgeben. Durch einen Eingang im Turm kann man sich den Innenraum der Kirche näher ansehen, der durch ein Gitter von einem kleinen Vorraum abgetrennt ist, wo man auch ein Kerzerl anzünden kann, wie ich es gemacht habe. Regelmäßig finden in der Mariä Himmelfahrt-Kirche Messen statt. Nach einer entspannenden Pause im Park gingen wir zum Bahnhof zurück. Die Züge fahren hier immer zur Minute 11 (Fahrplan 2018) zurück nach Wien.

Es waren wenig Leute unterwegs, wir genossen die friedliche Stille der Natur, die sich schon langsam zur Ruhe begibt.

Fakten:

Unsere Gehzeit (inkl. aller Pausen): rd. 2,5 Stunden für knapp 11.00 km

Wegbeschaffenheit: an der Donau und im Auwald ist er uneben, aber fast                          immer flach; Stiegen die Brücke hinunter und hinauf, Rampen der Brücke etwas steiler

Für Anfänger gut geeignet, am besten bei schönem Wetter mit nur wenig Wind

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUM REISEN: Lettland und Litauen – zum Verlieben!

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Für Naturliebhaber und Sportbegeisterte:

Lettland: Kemeri-Nationalpark nahe Riga mit vielen Wander- und Radfahrmöglichkeiten. Wunderschöne Moorlandschaften – über Holzstege zu bewandern – wechseln ab mit dichtem Wald.

Kuldiga mit dem breitesten Wasserfall Europas – 269 m breit, aber nur max. 4 m hoch – sich die Schultern massieren lassen. Einzigartige Sandhöhle mit romantischer „Liebeshalle“ – Die Schnittblumen halten dort 3 Monate ohne Wasser aus –

Litauen: Kurische Nehrung – Nationalpark- zwischen Stille des Haffs und der Brandung der Ostsee, mit Sand-Dünen wie in Afrika und malerischen Ortschaften, dazwischen Wald und nochmals Wald.

Trakai umgeben von Seen, zum Entspannen und Träumen und Schwimmen. Perfekt für diverse (Wasser-)Sportarten und Wandern im nahen Nationalpark.

Für Kulturhungrige und Kunstfreunde:

Lettland: Altstadt von Riga: klein, aber fein, diverse Museen, Architektur: Jugendstil

Litauen: Altstadt von Vilnius mit eigenständigem Künstlerviertel: Heimat vieler Galerien, schrägen Läden und eben solchen Menschen, Kunst – wo man steht und geht. Viele Museen, Straßenkunst an Hauswänden, Burganlage etc.

Einzigartige Wasserburg in Trakai

Beide Länder: alte Holzhäuser, schöne Backsteinbauten, viele Kirchen – katholisch, evangelisch, orthodox, eine Synagoge in Vilnius

Für Entspannungstiger und Schmusekatzen: 

Beide Länder: nordisch eingerichtete, gemütliche Cafés, viele Parks, introvertierte und zurückhaltende Menschen, wenig Reizüberflutung – kaum große Werbeschilder oder laute Musik

Für Spirituelle und Magier:

Lettland: Die Sandhöhle und der breiteste Wasserfall bei bzw. in Kuldiga, diverse Kirchen etc

Litauen: Hexenberg in Juodkrante auf der Kurischen Nehrung, kleiner Schamanenladen im Künstlerviertel von Vilnius, viele Kirchen etc, besonders in Vilnius

Für Probierschnecken und Naschkatzen:

Lettland: das vielleicht beste Brot der Welt – malzig, softig – einfach unwiderstehlich, köstliche Zimtschnecken und andere süße Gaumenfreuden

Litauen: soviel Bier ist nicht zu fassen…, ungewöhnliche Käsesnacks mit Schokolade, Marmelade und so weiter, ein Haufen Porridge und Berge von Pfannkuchen /Palatschinken schon zum Frühstück, köstlicher frisch geräucherter Fisch

Wir: weit über 200 km zu Fuß in 17 Tagen, ungezählt viele mit Bussen und ein paar Bahnkilometer, sieben Orte (sechs zum Bleiben, einer nur für ein paar Stunden), zwei Länder, zwei unglaubliche „Zufallsbekanntschaften“ (mehr davon an anderer Stelle), zwei Menschen, ur viel Natur, Schwimmen, Entspannung, ein bisschen Kultur, ein Kinobesuch und ganz besonders viel Liebe…

Dort geblieben: zwei Strohhüte

Mitgekommen: ein Kunstdruck mit Elch, ein gebrauchter Roman

Mitgekommen, aber verschollen: eine Kette mit Fuchsanhänger vom Schamanenladen

Zusammenfassung: wenn ich mal eine berühmte Schriftstellerin bin, dann schreibe ich dort meine Bücher…

Alles Liebe und bleibt neugierig

Eure Caroline

 

 

 

 

LIEBE ZUR NATUR: Ein unbekannter Naturpark samt Ruine Schrattenstein oder von Sieding nach Grünbach am Schneeberg

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Wo wandern, wenn es draußen affenheiß ist? Am besten im Wald.

Am besten gleich mal eine neue Route ausprobieren. Welche? Wollt Ihr wissen, was für ein geheimer Durchgang das ist? Ein Klick auf „Weiterlesen“ und Ihr wisst es…

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Unser Pausenplatz mitten im Helenental an der Schwechat

LIEBE ZUR NATUR: Ein Runde im Helenental

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Unser Pausenplatz am Wasser mitten im Helenental

Bei hitzigen Temperaturen ist nichts angenehmer als eine einfache Wanderung entlang von Wasser und durch dichten Wald.

Da wir am Abend noch einen Termin hatten, wollten wir auch bald wieder daheim sein. Daher hatte mein Schatz die Idee zu einer Helenental-Runde. Ich war bisher noch nie im viel besungenen Teil des Schwechattales (hier: der Fluss, nicht der Ort). Er liegt vom Bahnhof Baden ca. 3,5 km zu Fuß entfernt. Der Weg ist gut beschildert, nur einmal mussten wir fragen, welche Uferseite für uns die bessere ist. Wir nahmen also das linke Ufer vom Bahnhof aus gesehen und folgten immer der Schwechat. Nach einer Straßenbrücke geht es rechts durch einen breiten Zugangsweg, der dann kurz danach in den ersten Waldabschnitt übergeht. Dieser erste Teil ist als Hundezone ausgeschildert und wird von diesen und ihren Besitzerinnen auch viel genutzt. Ein paar davon – die Hunde – nutzen auch die Gelegenheit für ein erfrischendes Bad im Fluss. Wir machten am Ufer auf zwei Baumstümpfen eine kurze Rast am Wasser und genossen die friedliche Stimmung. Unser Weg führte uns dann mehr oder weniger immer geradeaus. Hin und wieder zweigte nach rechts eine Brücke ab, die wir aber alle links liegen ließen.

Nach einer Weile trafen wir dann auf eine Kreuzung, wo ein Schild nach links zur Jägerhütte verweist. Ein auskunftsfreudiges Pärchen erklärte uns verschiedenen Möglichkeiten für die weitere Wanderung, wir entschieden uns für die Jägerhütte. Man kann hier auch weiter zu einer Cholerakapelle weitergehen, aber da die Brücke dort gerade saniert wird, muss man dann noch einen Kilometer weitergehen und kann dann über den Fluss auf das rechte Ufer wechseln und dort dann auf dem Radweg zurück nach Baden wandern. Es gibt zwar einen Bus, der aber gerade am Wochenende, wo es sinnvoll wäre, nur selten fährt.

Der Weg zur Jägerhütte führte uns auf engem Pfad weiter, der von beiden Seiten von hohen, dichten Büschen und Bäumen fast schon zugewachsen war, nach ein paar Minuten zu einer Lichtung, wo wir wieder aus mehreren Abzweigungen wählen mussten. Wir nahmen die Abzweigung auf der linken Seite Richtung Baden. Durch den Wald ging es recht steil hinauf, hier trafen wir eine Weile auf gar keine Menschen mehr. Das Jägerhaus lag auf rechten Seite, dort wandten wir uns wieder nach links den Berg wieder hinunter.

Auf der rechten Seite entdecke mein Schatz eine große Anzahl von gefällten Bäumen, die wie Mikado kreuz und quer herumlagen. Er hatte plötzlich Lust, darauf zu balancieren und stellte sich dabei äußerst geschickt an. Ich probierte es auch auf ein paar Stämmen, aber auf die sehr hoch gelegenen traute ich mich nicht, die Sturzgefahr schien mir zu groß. Wir hatten großen Spaß. 🙂

Dann wanderten wir weiter nach Baden. Bald schon erreichten wir den Waldrand und folgten den blau-weißen Markierungen weiter ins Tal.  Wir erreichten wieder bekanntere Gefilde und erkannten, dass wir an einer Stelle herauskamen, an der wir bereits beim Hinweg vorbeigekommen waren, und zwar gleich nach einer Brücke über die Schwechat bei einem abgezäunten Bereich eines (öffentlichen ?) Schwimmbads. Wir folgten der bereits gut bekannten Straße und durch den Arthur-Schnitzler-Park zurück zum Bahnhof von Baden. Gerade noch rechtzeitig vor dem hereinziehenden Gewitter.

Fakten: Bhf. Baden – Weg zum Helenental (3,5 km) – Helenental – Abzweigung Jägerhütte – Abzweigung Baden – Bhf. Baden

Unsere Gehzeit (inkl. 3 kurzer Pausen): 3 h 15 Uhr, rd. 11 km

Weg: Bis auf ein längeres Stück nach der Lichtung im Wald, das doch steiler war, ist der Weg flach und gut zu gehen. Daher auch für Anfänger und Kinder geeignet. Meist Asphalt oder Erdboden, teils mit Wurzeln oder Steinen, aber wenig. Es sind viele Hunde auf dem Teil durchs Helenental unterwegs. Wen das stören sollte, kann auch den Rad- und Wanderweg auf der anderen Flussseite benutzen und dann über einer der Brücken auf die linke Seite wechseln. Viel Schatten durch Wald und hohe Bäume gegeben. Wer nicht quer durch ganz Baden gehen will, kann sicher auch mit einem der Stadtbusse abkürzen.

Fazit: Eine leichte, schattige Sommerwanderung, teils am Fluss Schwechat entlang. Wunderschöne Flusslandschaft und dichter Wald. Was will das Herz mehr! ❤ ❤ ❤ ❤

Alles Liebe

Eure Caroline