LIEBE ZUR FAMILIE: Oma und die Mohnnudeln

Am Samstag waren mein Schatz und ich bei meiner Oma eingeladen.

Oma ist meiner Meinung nach nicht nur die beste Suppen- und Apfelstrudelköchin der Welt, sondern auch die Meisterin der Mohnnudeln. ❤ ❤ ❤ Nur echt selbst gewuzelt aus Kartoffelteig auf dem Holzbrett. Zusammen mit viel Mohn, etwas Zucker und einem selbstgemachtem Apfelkompott mit viel Zimt und Nelken. Ja, so lässt es sich gut leben. Davor gab es meine Lieblingssuppe. Eine mit Einbrenn gebundene Gemüsesuppe mit viel Majoran.

Mit meiner Oma ist es immer lustig. Wir lachen oft und gerne miteinander oder lösen Kreuzworträtsel. Sie hat immer etwas zu erzählen. Auch dem Kurier-Freizeit-Psychotest war sie nicht abgeneigt. Trotz unterschiedlichster Antworten waren wir doch alle drei in der gleichen Kategorie. Na ja, seltsam ist das schon… Da fragt man sich schon, ob an dem Ergebnis was dran ist, aber Hauptsache, wir hatten Spaß dabei, oder?. 😀

Auch zum Abendessen bog sich der Tisch vor lauter Köstlichkeiten. Nein, verhungert ist noch niemand bei meiner Oma. Sogar sämtliche Handwerker und Helfer werden von ihr mit kräftiger Hausmannskost aufgepäppelt, da lässt es sich gleich nochmal so kräftig anpacken. Meine Oma kennt den halben Bezirk. Ständig grüßt sie jemanden oder plaudert ein paar Worte mit Bekannten. Sogar im Theater hat sie schon Freundschaft mit einer Dame geschlossen. Einfach so. Diese ließ meiner Oma sogar eine Karte zu ihrem Geburtstag per „Botin“ überbringen, weil die Theaterfreundin selbst bei der letzten Vorstellung krank war. Ist das nicht nett?

Ja, so ist meine Oma, einfach zum knuddeln und lieb haben!

Ach ja, meine Schwester bekam sogar ihre neue Wohnung aus dem Grund, weil sie bei der Bewerbung geschrieben hat, dass ihre Oma in der Nähe wohne und sie so guten Apfelstrudel macht. Die Vermieterin in spe merkte sich das und fragte sogar beim Telefonat mit meiner Schwester nach, ob sie diejenige sei, die die Oma mit dem guten Apfelstrudel sei.

Ein Hoch auf meine Oma! Sie ist einfach die Beste!

Alles Liebe

Eure Caroline

LIEBE ZUM GENUSS: Ein Menü für Oma

Am vergangenen Samstag habe ich als nachträgliches Geburtstagsgeschenk für meine liebe Oma ein 3-gängiges vegetarisches Menü gekocht. Das habe ich auch schon letztes Jahr gemacht. Ich koche seit ein paar Jahren nur mehr mit sehr seltenen Ausnahmen ausschließlich ohne Fleisch, da ich selbst flexitarisch lebe und daher, wenn ich es mir aussuchen kann, Gemüseküche bevorzuge.

Ich probiere am liebsten immer neue Rezepte aus und dann auch vor allem moderne Küche. Die klassische Hausmannskost überlasse ich lieber meiner Oma. Sie kann diese perfekt und bei ihr esse ich sie am liebsten, besonders die köstlichen Marillenknödel oder den Apfelstrudel. Auch die Suppen von ihr liebe ich. Meine Oma kocht fast alles aus dem Gedächtnis „frei nach Schnauze“, was ich im Alltag auch gerne mache, wenn mich mein Schatz denn lässt und nicht zu ungeduldig ist. Ich habe keine Lust auf Kochen, wenn ich nicht in der Geschwindigkeit walten kann, wie ich es eben schaffe und wenn ich auch dazwischen mal fluche, weil ich in Stress geraten bin.

Ich bevorzuge regionale und saisonale Produkte, soweit möglich, außer mich reizt irgendein besonderes Rezept. Erdbeeren im Winter müssen wirklich nicht sein.

Mir ist auch immer wichtig, wenn ich schon aufwendig koche, dass ich dann danach auch genügend Zeit für die Gäste habe und nicht ständig in der Küche stehen muss. Daher wähle ich immer Ofengerichte und Speisen, die ich gut vorbereiten kann. Dafür beginne ich lieber frühzeitig mit dem Kochen, um auch dann rechtzeitig vor den Gästen fertig zu sein. Auch mag ich keine Rezepte mit endlosen Zutatenlisten mit schwer zu beschaffenden Komponenten, mit komplizierten Angaben oder mit sehr langen Zubereitungszeiten.

Omas herbstliches Überraschungsmenü:

  • Vorspeise: Quinoa-Bulgursalat mit Trauben, Fenchel und Feta
  • Hauptspeise: Gefüllte Zucchini mit Polentafülle auf Tomatensauce
  • Nachspeise: Apfeltorte mit Mandelstreuseln und Joghurt

Wer es nachkochen möchte, findet hier die Quellen dafür:

Der Salat und die Torte stammen aus „FRISCH GEKOCHT“-Magazinen Oktober und November 2015 von Billa. Bei der Torte habe ich den weißen Zucker probehalber teilweise durch Kokosblütenzucker ersetzt. Funktioniert sehr gut.

Die Tomatensauce stammt aus dem klassischen Plachutta-Kochbuch „Die gute Küche“.

Die „Gefüllten Zucchini“ stammen aus dem „MAHLZEIT!-Magazin“ von Spar.

Leider habe ich keine Fotos davon. Omas Besuch hatte Vorrang.

Uns allen hat das Essen sehr gut geschmeckt, was mich natürlich gefreut hat.

Etwas Kurioses zum Schluss: ich hatte in der Nacht davor geträumt, dass meine Küchenwaage den Geist aufgibt und tatsächlich habe ich es geschafft, diese beim Kochen durch einen Unachtsamkeit unbrauchbar zu machen. Gott sei Dank hatte ich den rettenden Einfall, dass meine liebe Omi mir vor ein paar Jahren eine kleine alte mechanische Waage geschenkt hatte, weil ich ihre große Version davon so gerne mochte. Schon als Kind hat mich dieses Ding fasziniert. Dieses Gerät habe ich dann zur Hand genommen und so wurde mir meinen Kochtag gerettet. Ein Hoch auf die einfache Mechanik!

Ich wünsche Euch allen einen wunderbaren Tag,

Eure Caroline

 

 

 

LIEBESGENUSS: Omas Marillenknödel sind die besten!

Marillenknödel 2016

Omas köstliche Marillenknödel (Foto von meiner Schwester)

Wer mag sie nicht, diese köstlichen, flaumigen, angenehm süßen Marillenknödel mit Butterbrösel, natürlich nur mit Zimtsafterl und etwas Staubzucker?

Über den perfekten Teig streiten sich die Leute gerne. Brand-, Topfen- oder Kartoffelteig sind hier die Konkurrenten. Für mich ist klar, nur mit Kartoffelteig schmecken sie mir wunderbar. Das reimt sich und passt zusammen. Nur dann sättigen sie mich richtig, nur dann bin ich zufrieden.

Mein Papa mag sie lieber mit Brandteig und ohne Zimtsafterl. In einem sind wir uns einig: Topfenteig geht gar nicht.

Auch über das Zimtsafterl lässt sich streiten, wobei schon die alten Römer wussten, dass sich bekanntlich über Geschmack nicht streiten lässt („De gustibus non est disputandum.“ Herkunft unbekannt) Ich jedenfalls liebe Zimt und davon möglichst viel und oft. 🙂

Herzliche Grüße und noch einen genussvollen Tag,

Eure Caroline

LIEBE ZUM LACHEN: Meine Oma hat einen Dachs…

… im Garten. Dazu Omas Zitat: „Der (Dachs) gräbt jeden Tag ein Loch und scheißt hinein.“

Meine Oma hat mir meinen Tag versüßt. Ich habe so herzlich gelacht. Ich kann mir gut vorstellen, wie da also dieser schlimme tierische Täter jeden Tag in ihren Garten herumtappst, eine Stelle aussucht, umgräbt und sich dort seiner Exkremente entledigt. Allerdings frage ich mich schon, wo das Tier herkommt. Wohnt meine Oma doch nicht gerade am Waldrand oder in der Nähe einer Wiese. Um sie herum ist alles verbaut. Der muss ganz schön weit gelaufen sein, um sein Geschäft bei meiner Oma verrichten zu können. Vielleicht lebt er am Friedhof in der Nähe…

Heute Früh höre ich im Radio folgenden Kommentar eines Mann im Interview zum schlechten Abschneiden der Österreichischen Nationalmannschaft beim Auftaktspiel gestern: „Ich spiele besser auf der X-Box als die Österreichische Nationalmannschaft Fußball gespielt hat.“ Kreativ ist die Antwort alle Mal.

Lachen am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen oder so ähnlich…

Herzliche Grüße und viele Lachmomente wünscht

Eure Caroline