Kurzmitteilung

LIEBE ZUM REISEN: Spaß, Sport und die Semperoper Teil 1: Leipzig

Ein lang gehegter Wunsch von mir wurde letzte Woche war. Endlich besuchten wir die Städte Leipzig und Dresden in Sachsen/Deutschland. Das Wetter war einfach perfekt, Sonne pur. Der Urlaub insgesamt phantastisch.

Leipzig hat mit wahnsinnig viel Grünflächen und wunderbaren Wasserkanälen überrascht und hat mir insgesamt besser gefallen. Das Bookhotel kann ich nur weiterempfehlen. Es liegt nur wenige Minuten von der bekannten Moritzbastei (super leckeres und günstiges Essen, besonders auch für Vegetarier !!) entfernt hinter dem Ringcafe in einer ruhigen Straße.

Carolines TOP 3 Tipps für Leipzig:

  1. Eine Paddeltour durch die Wasserkanäle der Stadt. Sondertipp: beim Verleih am Klingerweg ist das Personal sehr sympathisch und der Preis ist auch TOP (pro Stunde EUR 7,00).
  2. ein Besuch des Panometers Leipzig (gibt u. a. auch eines in Dresden). Das ist ein ehemaliges Gasometer, dass vom Künstler Yadegar Asisi spektakuläre 360° Grad Panoramafotoaufnahmen. Zuerst gibt es einen Haufen Informationen und passende Ausstellungsstücke zum gerade ausgestellten Panorama, in der Mitte dann das Highlight in Form des riesigen Fotopanoramas mit passendem Lichtspiel und Hintergrundmusik. Bis zu 32m hoch und 110 m Umfang. Wir sahen das „Great Barrier Reef“. Es war, als ob wir wirklich unter Wasser in einer Art U-Boot sitzen und in die phantastische Unterwasserwelt hinausblicken würden. Maßstab 1:1. Mein Biologinnenherz schlug höher. ❤
  3. Ein Spaziergang durch den Auwald, der, ähnlich dem Lainzer Tiergarten in Wien, einige Gehege mit (einheimischen) Tieren bietet. Als Raststation bietet sich das Russische Teehaus an. Die Frischlinge der Wildschweine waren echt süß.

Zusatztipp: wer sich für historische Geschichte interessiert, sollte auch unbedingt das Völkerschlachtdenkmal besuchen. Bei Leipzig wurde zwischen dem 16. und 19. Oktober 1813 mehrere Schlachten gegen die Truppen von Napoleon geführt und schließlich auch gewonnen.

2. Zusatztipp: ein Spaziergang durch die vielen Passagen der Altstadt. Auch der berühmte Auerbachskeller  aus Goethes „Faust“ liegt in einer solchen. Sehenswert, wenn auch preislich weit über unserem Niveau.

Bleibt neugierig und gespannt! Teil 2: Dresden folgt bald.

Herzliche Grüße und viel Spaß bei eurem Leipzig Besuch,

Eure Caroline

 

 

 

 

LIEBE ZUM REISEN: REIF für die INSEL

Juhuu, nur mehr ein paar Tage und wir fliegen endlich nach SCHOTTLAND!

2003 waren meine beste Freundin und ich eine Woche dort und sind per Interrail und auch per Bus sogar bis zum nördlichsten Punkt der Insel gereist. Leider viel zu kurz für dieses wunderbare Land mit den freundlichen Menschen und einer interessanten Geschichte.

Mit meinem geliebten Schatz wird es natürlich wieder ein ganz anderer Urlaub werden. Ein Abenteuerurlaub mit Küstenwanderungen, paddeln, vielleicht auch wieder reiten. Wir wollen diesmal auch ein Auto nehmen, damit wir flexibler sind und auch unzugänglichere Punkte erreichen können. Übernachten wollen wir natürlich vorwiegend in den typischen B&Bs. Da hatten wir schon in Irland die verrücktesten Ereignisse. Einmal sperrte ich nach einem kleinen Scharmützel meinen Schatz unabsichtlich im Klo ein und wunderte mich dann, dass er nicht zum Tee erschien, auf den wir von den freundlichen Besitzern Nora & Josef eingeladen worden waren. Ein anderes Mal vergaß ich meine Sportschuhe im Zimmer, und wir fuhren davon. Beim Rückweg klingelte ich nochmals bei dem B&B. Die Besitzerin kam offenbar gerade aus der Dusche, als sie die Türe öffnete. Sie hatte die Haare unter einem Handtuchturban versteckt und hielt den gerade gebadeten Hund in Händen. Die Schuhe standen ordentlich in Reih und Glied am selben Platz, an dem ich sie stehen hatte lassen.

Dieser familiäre Anschluss gefällt mir so gut an diesen Unterkünften. Die Einrichtung, das oft feudale englische Frühstück oder in dem Fall natürlich SCHOTTISCHE Frühstück, die Familienbilder an der Wand oder ein wunderschöner, liebevoll gepflegter Garten. Ein paar nette Worte, ein bisschen Smalltalk, freundliche Besitzerinnen.

Natürlich freue ich mich auch auf die wildromantische, etwas rauere Natur. Ja, der viele Regen gibt sein Übriges dazu. Auf den saftigen Weiden grasen unzählige Schafe – die sind ja bekanntlich meine Lieblingstiere – und Hochlandrinder. Die vielen Lochs – die typisch schottischen, tiefen, moorige Seen – laden zum verweilen ein. Vielleicht sehe ich ja endlich auch einmal Nessie, das berühmte Loch Ness Monster. Es gibt übrigens noch ein weniger bekanntes zweites Monster, das allerdings nur regional bekannt ist.

Fußballverrückt sind die Schotten auch, aber sie veranstalten auch so verrückte Sachen, wie die Highland Games, wo starke, muskelbepackte Männer Baumstämme durch die Luft wirbeln als wären es dünne Äste.

Um sich von England abzugrenzen, haben die Schotten ja neben einem eigenen Parlament auch eine eigene Währung, eine eigene Fußball-Nationalmannschaft und eine eigene Sprache (genaugenommen ein Dialekt) namens „Scots“. Diese Sprache verhält sich zum Hochdeutschen wie das Plattdeutsch. Die Aussprache ist teilweise ganz anders als im Englischen, auch viele Wörter sind anders oder werden verschieden gebraucht. Sehr spannend und interessant. Ich habe mir natürlich wieder den obligatorischen KAUDERWELSCH-Sprachführer gekauft. 🙂

Kleiner Exkurs:  Übrigens gibt es ja auch die gälische Variante des Fußballspiels, die mir besser gefällt als das klassische Fußball. Dieses Spiel ist allerdings mehr mit dem Rugby verwandt und wird fast nur in Irland gespielt. Gaelic Football ist auch dem Australischen Football ähnlich, weswegen als Kompromiss die Regeln ein Mischmasch zwischen irischen und australischen Regeln sind, um Länderspiele möglich zu machen (Quelle. WIKIPEDIA am 20.06.2016). Fußball ist also nicht gleich Fußball.

Da heißt also, es wird jetzt eine urlaubsbedingte längere Pause auf meinem LIEBESRAUM geben.

Freut euch jedenfalls schon jetzt auf schöne Fotos und einen spannenden Bericht aus SCHOTTLAND!

Ich wünsche euch weiterhin ein wunderschönes, phantastisches Leben und viel Spaß!

Eure Caroline